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review 2017-08-26 09:42
Die Pläne der Schattenfrau werden enthüllt
Das Erbe der Macht - Schattenchronik 3: Ascheatem (Bände 7-9) - Andreas Suchanek,Greenlight Press

Endlich ist die Identität der Schattenfrau aufgedeckt, aber für die Lichtkrieger rund um Jen und Alex ist die Enthüllung ein Schock. Wie konnte es soweit kommen?

Andreas Suchanek nimmt uns in diesem Teil der Geschichte mit in die Vergangenheit. Wir erfahren, warum es die Schattenfrau gibt und was sie antreibt. Obwohl sie voller Hass und Rachegedanken ist, hatte ich doch Mitleid mit ihr, da sie selbst Schreckliches erlebt hat. So wurde sie zu dem, was sie heute ist.

Die Lichtkrieger dürfen sich davon jedoch nicht beeinflussen lassen. Sie müssen die Schattenfrau um jeden Preis aufhalten. Und so beginnt ein Wettrennen um das letzte Sigill. Alex und seine Freunde geraten in große Gefahr. Immer wieder geraten sie in Fallen, die ihnen von der Schattenfrau gestellt werden. Die Unsterblichen müssen derweil dem Angriff der Schattenkrieger standhalten und bekommen es mit einem Verrat aus den eigenen Reihen zu tun. Doch auch hier sind die Dinge nicht, wie sie zunächst scheinen…

Die Bücher rund um „Das Erbe der Macht“ zeichnen sich stets durch einen hohen Spannungsbogen und viel Action aus. Es gibt keine unnötigen Passagen, die die Geschichte in die Länge ziehen. Die Geschichtsstränge sind sehr verwickelt und komplex, wodurch die magische Welt an Tiefe gewinnt. Wieder einmal schafft Andreas Suchanek eine tolle Atmosphäre, indem er mit uns in eine zerstörte Zaubererstadt der Vergangenheit reist oder uns mit auf Expeditionen nach Ägypten oder in eine Unterwasserwelt zu Kapitän Nemo nimmt.
Es macht mir großen Spaß, mich von diesen Ideen mitreißen zu lassen, und mit den Charakteren mitzufiebern. Dabei handelt es sich um eine große Gruppe von Jugendlichen und Erwachsenen, wobei der Fokus pro Band immer mal wieder zwischen den Personen wechselt. So lernt man alle Hauptcharaktere nach und nach kennen und muss sich nicht alle auf einmal merken. Das finde ich sehr gut gelöst, denn jetzt im dritten Band merke ich, wie mir der ein oder andere Charakter mittlerweile ans Herz gewachsen ist. Auch hier ist wirklich für jeden was dabei.

Das Hardcover „Ascheatem“ ist der dritte Band der Reihe „Das Erbe der Macht“ und enthält die drei Ebooks „Schattenzeit“, „Opfergang“ und „Silberknochen“. Jeder, der Fantasy rund um Magie und Zauberei mag, wird von dieser Reihe nicht enttäuscht werden. Nach wie vor ein echter Geheimtipp.

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review 2017-08-01 10:33
Einen Hauch zu abenteuerlich und inszeniert
Fire & Ash - Jonathan Maberry

„Fire & Ash“ ist der letzte Band der postapokalyptischen Geschichte rund um den Teenager Benny Imura. Gerüchten zufolge ist die Reihe „Rot & Ruin“ jedoch nicht abgeschlossen. Angeblich kündigte der Verlag Simon & Schuster für 2018 und 2019 jeweils einen neuen Band an. Diese beiden zusammenhängenden Bände sollen im gleichen Setting neue Charaktere und eine komplett neue Handlung vorstellen. Ich fand keine Belege für diese Behauptung, weder beim Verlag, noch auf Jonathan Maberrys Website. Der einzige Hinweis sind Einträge für die Bücher auf Goodreads und ich habe keine Ahnung, woher diese Informationen stammen. Ich werde wohl einfach abwarten müssen, ob sich die Gerüchte bewahrheiten.

 

Louis Chong ist tot. Alle in Sanctuary wissen, dass Benny Imuras bester Freund starb, als er sich infizierte. Nur Benny weigert sich, ihn aufzugeben. Würde nur endlich jemand versuchen, Dr. McReadys Unterlagen oder am besten die Wissenschaftlerin selbst zu finden, könnte das Heilmittel entwickelt werden, das nicht nur Chong, sondern die ganze Welt retten würde. Leider wird Sanctuary von verstockten Soldaten geleitet, denen die Wünsche eines Teenagers nicht das Geringste bedeuten. Benny hält es nicht mehr aus. Begleitet von Nix, Lilah und Riot macht er sich auf eigene Faust auf die Suche nach der letzten Chance, die Chong hat. Draußen im Rot and Ruin müssen sie jedoch feststellen, dass sie nicht die einzigen sind, die sich für McReadys Forschungsergebnisse interessieren. Der psychopathische Saint John und die Mitglieder der Night Church suchen ebenfalls nach dem Heilmittel, das in den falschen Händen zu einer gefährlichen Massenvernichtungswaffe werden könnte. Der Wettlauf um das Schicksal der Menschheit hat begonnen.

 

Wisst ihr, wodurch ich merke, dass mir eine Rezension schwerfällt? Ich merke es, weil ich versuche, mich vor dem Schreiben zu drücken. Plötzlich fallen mir hundert Dinge ein, die ich stattdessen tun könnte. Ich mache mir selbst etwas vor, weil ich zu stur bin, um einfach zuzugeben, dass diese oder jene Rezension eine harte Nuss für mich ist. „Fire & Ash“ ist so ein Fall. Da, jetzt ist es raus, ich bekenne es. Ich kann nur leider überhaupt nicht erklären, wieso. Das (vorläufige) Finale der „Rot & Ruin“ – Reihe ist nicht schlecht. Während der Lektüre empfand ich das Buch als mitreißend wie eh und je und im Anschluss habe ich fleißig Notizen gemacht. Ich war beeindruckt von Jonathan Maberrys überzeugendem wissenschaftlichen Erklärungsansatz für die Natur der Zombieinfektion, der auf mich fundiert recherchiert wirkte. Ich mochte das Motiv der Hoffnung, personifiziert durch Bennys Generation, die Erbe und Schöpfer einer neuen Welt ist. Jetzt sind einige Wochen vergangen und in meinem Kopf herrscht gähnende Leere. Ich weiß nicht, woran es liegt, aber irgendwie hat dieses Finale trotz bewegter Dramatik wenig bleibenden Eindruck bei mir hinterlassen. Vielleicht war die Geschichte doch zu vorhersehbar, denn ich habe nie daran gezweifelt, dass Benny und seine Freunde die Zombie-Postapokalypse überleben werden. Die Frage war lediglich, wie. Vielleicht war es der Schuss des guten, alten, amerikanischen Patriotismus, der meiner Ansicht nach vollkommen überflüssig für die Geschichte war. Vielleicht war „Fire & Ash“ auch einfach etwas arg pathetisch, obwohl ich beim Lesen durchaus das Gefühl hatte, dass mich dieses Pathos berührte. Im Nachhinein hingegen kommt mir Entwicklung, die Benny durchlebt, übertrieben vor. Er erreicht einen Status kühler Klarheit, den ich für unglaubwürdig halte. Ich bezweifle nicht, dass Benny schnell und radikal erwachsen werden musste, doch seine Entfaltung zum idealen Samurai, der eine Kampfsituation und sich selbst gefasst analysieren kann, erscheint mir unrealistisch. Er ist trotz allem ein Teenager. Die positive Seite daran ist jedoch, dass seine Beziehung zu Nix eine für die Young Adult – Literatur recht ungewöhnliche Wendung nimmt, was mir sehr gut gefiel. Unsterbliche Liebe auf den ersten Blick unter extremen Bedingungen war noch nie sehr lebensnah; ich finde es toll, dass Maberry einen anderen Weg wählt, der möglicherweise eine direkte Folge seines vorbildlichen Umgangs mit den Geschlechterrollen ist. Er behandelt Männer und Frauen gleichberechtigt und besonders Bennys Freundinnen beweisen eine Stärke, die alle kruden Ideen der Prinzessin in Nöten im Keim ersticken. Gut, Lilah ging mir fürchterlich auf die Nerven, weil ihre Umgangsformen schlicht inakzeptabel sind, aber nichtsdestotrotz erkenne ich ihre Unabhängigkeit an.

 

Letztendlich weiß ich nicht genau, warum sich „Fire & Ash“ nicht in dem Ausmaß in meinem Gedächtnis festsetzte, das ich erwartet hatte. Es handelt sich definitiv um ein angemessenes Finale und hat viel Positives zu bieten. Der Kampf gegen die Zombies mutierte im Lauf der Reihe zu einem Kampf der Menschheit selbst, gegen religiösen Fanatismus und die drohende Gefahr, die Fehler der Vergangenheit zu wiederholen. Jonathan Maberry erfasst die Konflikte, die sich innerhalb seiner beängstigenden Zukunftsvision ergeben, hervorragend und verleiht der gesamten Thematik der Zombie-Postapokalypse überraschenden Tiefgang. Ich kann nicht erklären, wieso mich „Fire & Ash“ nicht nachhaltiger beeindruckte, obwohl es die vielen feinen Nuancen, die Maberry sorgfältig etablierte, zu einem explosiven, dramatischen Abschluss bringt. Ich vermute, dass es mir einen Hauch zu abenteuerlich und inszeniert war, möchte mich darauf aber nicht unumstößlich festlegen. Diese marginalen Schwierigkeiten qualifizieren sich jedoch als Jammern auf hohem Niveau, weshalb ich nicht zögere, euch die Reihe „Rot & Ruin“ trotzdem zu empfehlen. Die Young Adult – Literatur ist so überflutet von flachen, klischeebeladenen, bedeutungsarmen Geschichten, dass jeder Versuch, es anders zu machen, enthusiastisch unterstützt werden sollte. Jonathan Maberry macht es anders und dafür gehören ihm mein Respekt und meine Anerkennung.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/08/01/jonathan-maberry-fire-ash
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text 2017-07-13 23:03
Erster Satz | Andrzej Sapkowski: Das Erbe der Elfen
Das Erbe der Elfen (Hexer, #1) - Andrzej Sapkowski

Die Stadt brannte. 

 

Die engen Straßen, die zum Graben führten, zur ersten Terrasse, verströmten Rauch und Hitze, die Flammen verzehrten die dicht gedrängten Strohdächer, leckten an den Mauern des Schlosses. Von Westen her, vom Hafentor, drang Geschrei heran, der Lärm eines erbitterten Kampfes, die dumpfen Stöße des Rammbocks, unter denen die Mauern erbebten. 

 

 

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review 2017-06-29 07:55
Besonders wissenschaftliche Science Fiction
Das Erbe der Sterne: Roman - Meisterwerke der Science-Fiction (Riesen-Trilogie 1) - James P. Hogan,Andreas Brandhorst

Am Mond wird in einer Höhle die Leiche eines Raumfahrers entdeckt. Auf der Erde weiß niemand, wer dieser Mann ist und wie er dahin gekommen ist. Noch rätselhafter als sein Ursprung ist aber das Alter der sterblichen Überreste - denn es stellt sich heraus, dass die Leiche 50 000 Jahre alt ist. Damit steht die Menschheit vor einem Mysterium.

Dieser Science Fiction Roman ist ursprünglich in den 1970er-Jahren erschienen und hebt sich durch seinen hohen Wissenschaftsanteil von anderen Vertretern des Genres ab. 

Das Mysterium um diesen Mann im Mond stellt die Wissenschafter der Erde vor ein Rätsel, das es zu entschlüsseln gilt. In Laboren arbeitet man auf Hochtouren, Experimente werden durchgeführt und Ergebnisse werden zur Diskussion gestellt. Aber so recht kann sich niemand erklären, warum die menschlichen Überreste vom Mond so alt sein können. Denn vor 50 000 Jahren hat es noch gar keine Menschen gegeben. Wie kommt es dann, dass ein Vertreter der menschlichen Spezies im Raumanzug am Mond spaziert?

Man kann sich vorstellen, dass ein solcher Fund das gesamte bisher angehäufte Wissen in Frage stellt. Wahrheiten werden gebogen, mit Paradigmen wird gebrochen und die Geschichte der Menschheit wird neu erfunden.

So spannend diese Geschichte und die Handlung an sich ist, so nüchtern wird sie von Autor James P. Hogan beschrieben. Der Roman gleicht eher einem Forschungs- oder Tatsachenbericht, der vom Protagonisten und Leiter für Theoretische Studien Dr. Victor Hunt verfasst worden ist. Es werden lediglich Fakten abgehandelt und tiefe Emotionen oder dichte Figuren in den Hintergrund gepackt. Alles was zählt sind die Fakten, die präsentiert werden, die Wissenschafter, die zusammen arbeiten und die Erkenntnisse, die davon abgeleitet werden.

Das ist auch mein größter Kritikpunkt, weil es dadurch manchmal ganz schön zäh zu lesen ist. Obwohl ich wissenschaftlichen Auseinandersetzungen nicht abgeneigt bin, hat es von mir oft ein hohes Maß an Konzentration gefordert, damit ich den präsentierten Fakten folgen kann. Sämtliche Figuren sind Namen auf Papier geblieben und nicht einem wurde Leben eingehaucht, was ich in Anbetracht der spannenden Thematik sehr schade finde.

Spannend ist dafür das Umfeld, das sich der Autor ausgedacht hat, weil es wunderbar die 70er-Jahre spiegelt. Wissenschaft und Forschung sind vom Kalten Krieg geprägt, Wettkampfsituationen zwischen zwei Supermächten stehen im Vordergrund, jeder will schneller und besser als der andere sein, und man hat Angst, dem Feind zu unterliegen.

Gleichzeitig ist die wissenschaftliche Landschaft und Führungselite ausschließlich vom männlichen Geschlecht geprägt. Nur eine einzige Frau kommt in der gesamten Handlung vor, und hier auch nur, um ein bisschen - wirklich nur ganz, ganz wenig - Sex-Appeal in den Roman zu bringen. Man fühlt durch den Roman heraus die Epoche, in dem er entstanden ist, und schon allein deshalb hat es mir dann doch Spaß gemacht, dem Geheimnis hinter dem Mann am Mond auf den Grund zu gehen.

Aus heutiger Sicht ist „Das Erbe der Sterne“ sicherlich kein Pageturner, wartet dafür aber mit einer interessanten Handlung auf und lässt einen Blick auf seine Entstehungszeit zu, was ihn auf seine Art sehr lesenswert macht. 

Alles in allem kann ich diesen Science-Fiction-Roman Lesern empfehlen, die vom Genre ohnehin begeistert sind oder eine besondere wissenschaftliche Note mögen, die hier an vorderster Stelle steht.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-06-18 07:40
Das Rätsel um die Schattenfrau wird gelüftet
Das Erbe der Macht. Schattenchronik 2: Feuerblut - Andreas Suchanek

Der zweite Sammelband „Schattenchronik 2“ der Reihe „Das Erbe der Macht“ enthält die drei Ebooks „Feuerblut“, „Silbersplitter“ und „Schattenfrau“. Auf insgesamt 334 Seiten wird der Kampf um den Wall von Licht- und Schattenkämpfern fortgeführt, der im ersten Teil begonnen hat. Hauptakteure dieser Serie sind Magier und die sogenannten „Unsterblichen“, die aus berühmten Personen der Geschichte bestehen, wie z.B. Johanna von Orléans und Leonardo da Vinci.

Bereits der erste Band war eine positive Überraschung für mich, denn ich hatte zunächst von einer Ebook-Serie nicht viel erwartet. Doch die Geschichte konnte mich absolut überzeugen, und der zweite Band setzt nun noch eins drauf.

Inzwischen kennt man die Charaktere besser und fiebert mit ihnen mit. Viele Geheimnisse, die im ersten Teil entwickelt wurden, werden nun aufgedeckt und fortgeführt, so dass neue Fragen entstehen. Der Autor versteht es meisterlich, einen Spannungsbogen aufzubauen und zu halten, so dass ich das Buch wieder innerhalb weniger Tage verschlungen habe.

Die Handlung ist trotz ihrer Komplexität nicht zu kompliziert, so dass ich der Story immer folgen konnte, auch wenn nicht immer jedes Detail klar war. Das erhöht aber für mich den Wiederlesewert des Buches, denn im ersten Rutsch musste ich einfach ganz schnell wissen, wie es weitergeht. Beim zweiten Lesen würde ich die Geschichte mehr mit ihren Details genießen. Das finde ich hervorragend gemacht und toll geschrieben!

Ich kann den Mini-Hype um diese Serie absolut verstehen, und kann es jedem Fantasy-Fan ans Herz legen, der gerne in eine Welt voller Magie eintaucht. Fans von Harry Potter und Nicholas Flamel werden hier voll auf ihre Kosten kommen, allerdings würde ich es aufgrund der Komplexität erst ab 16 Jahren bzw. für Erwachsene empfehlen.

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