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review 2017-04-28 13:06
Nettes Space-Adventure mit Luft nach oben

Rezension: In Ageless Sleep von Arden Ellis
Mal ist eine Spionin mit ordentlich Pessimismus in den Knochen. Wer in den unwirtlichen Reaches aufwächst hat allerdings auch selten viel zu lachen. Ihre neueste Mission lautet ein Kryo-Schiff zu kapern und die darauf schlafende Tochter des Königs der Sovereigns zum Treffpunkt ihrer Auftraggeber zu bringen. Eine so einfache Aufgabe. Doch als die Lebenserhaltung der Kryostasekammern eine Fehlfunktion hat, ist ausgerechnet die Geisel die einzige Person, die das Problem beheben kann und so weckt Mal die ebenso schlaue wie hübsche Aurora auf.

 

Her footsteps down the hallway slowed. She knew exactly where she was on the ship, massive as it was. The thing was built like a castle, its base housing the ships guts and brains and heart, and of course, the engines.

 

 

In Ageless Sleep wirkte auf den ersten Blick wie eine Art Neuerzählung von Sleeping Beauty (Dornröschen) mit futuristischem Science Fiction Setting. Und tatsächlich gibt es hier und da Anspielungen darauf, wie etwa den Namen der Figur Aurora, die schlafende Prinzessin der Sovereigns. Einer ihrer Bodyguards wird auch als Ritter bzw. Knight bezeichnet, sonst will sich die Brücke zum Märchen aber nicht so recht bilden. Es könnte daran liegen, dass diese Kurzgeschichte eben einfach etwas zu kurz ist, um groß Atmosphäre aufbauen zu können.

 

Die Geschichte ist aber zumindest als Weltraumabenteuer nett. So richtig begeistern konnte sie mich leider nicht, obwohl ich das Thema Kryostase und Weltraum sehr interessant finde. In Ageless Sleep war mir aber insgesamt ein bisschen zu steril. Einerseits wird die Welt und der Konflikt zwischen den Reaches und den Sovereigns nur oberflächlich angedeutet, so dass ich darüber gar nichts sagen mag, weil sonst direkt alles gesagt ist. Andererseits tut sich auch auf menschlicher Ebene nicht viel. Mal hätte durchaus das Zeug ein spannender Charakter zu sein. Sie ist aus gutem Grund eine Misanthropin, hat ein kaputtes Knie dank schlechter Gravitationserzeuger und scheint aufgrund der schlechten Lebensqualität auf ihrer Heimatwelt ein wenig kränklich mutiert zu sein. Das ganze Gegenteil ihrer schönen und gesunden Gefangenen Aurora aka. Rory.

 

In Ageless Sleep wird als SciFi-Romance geführt, ich konnte aber nicht viel davon erkennen. Das Verhältnis zwischen Mal und Rory und wie es sich entwickelt, erschien mir unrealistisch. Rory befindet sich eben die ganze Zeit in Stase und Mal taut sie alle 24 Stunden nur für ein paar Minuten, später auch Stunden auf, damit sie einen Code eingeben kann. Das geht wohl über Wochen so und irgendwo während diesen kurzen Wachmomenten soll sich die Romanze gebildet haben. Sehe ich nicht, vor allem nicht aus Rorys Sicht, die jedes mal aufs Neue zurück in Stase geschickt wird.

 

Insgesamt ist In Ageless Sleep eine kurzweilige und nette Geschichte die mir aber zu oberflächlich gehalten war. Ich hätte mir eine umfangreichere Ausarbeitung gewünscht, sowohl was die Figuren als auch den Weltenbau angeht. Die Geschichte fühlte sich mehr wie ein Entwurf denn eine fertige Geschichte an.

Source: moyasbuchgewimmel.de/rezensionen/titel/i/in-ageless-sleep
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review 2017-04-22 11:24

Rezension: 18 Months von Samantha BoyetteVor 18 Monaten ist Alissas Freundin Lana verschwunden. Ein Jahr später erst findet die Polizei die verstümmelten Überreste der Schülerin. Der Täter hat seine Spuren dabei gut verwischt und bleibt unerkannt. Inzwischen hat sich Alissas Leben so gut wie möglich normalisiert, doch dann verschwindet plötzlich auch ihre neue Freundin Hannah. Niemand glaubt Alissa, dass Hannah nicht weggelaufen ist sondern entführt wurde. Doch Hannas allabendliche Anrufe bei ihren Eltern scheinen zu beweisen, dass es der jungen Frau gut geht. Auch die geheimnisvollen Notizen, die Alissa erhält überzeugen weder Hannahs Eltern noch die Polizei davon, dass Hannah in Gefangenschaft sein könnte, vielmehr werfen sie Alissa vor im Mittelpunkt stehen zu wollen. Alissa bleibt nichts anderes übrig, als Hannah auf eigene Faust zu suchen, wenn sie ihre Freundin vor Lanas Schicksal bewahren will.

You took me to a dead girl’s place?
– Chapter Six

Bisher sind mir nur selten Jugendbücher im Mystery Thriller Bereich begegnet. 18 Months aber ist so ein Buch und es war überraschend gut. Genau genommen konnte ich es kaum aus der Hand legen. Die Charaktere waren glaubwürdig, der Fall der verschwundenen Freundinnen spannend und es gab noch so vieles andere, was ich an diesem Buch richtig gut fand.

18 Months ist nicht nur ein solider Krimi, es ist auch ein Coming-Out Roman der beide Themen zu einem glaubhaften Ganzen verschmilzt. Man erlebt die Geschichte aus Alissa Reeves’ Perspektive, wobei sich die Handlung in zwei Stränge teilt. Da ist zum Einen die Gegenwart und Hannas Verschwinden und zum Anderen die Vergangenheit und Lanas Verschwinden. Beide Handlungsstränge erzählen eine andere Phase im Leben von Alissa und ihren Freundinnen, die nebeneinander aber auch ineinander laufen. Spannend daran ist nicht nur die Frage danach, was seinerzeit Lana und nun möglicherweise auch Hannah widerfahren ist, sondern auch Alissas innerer Kampf mit der Situation. An ihrer High School ist Alissa von einer der beliebtesten Schülerinnen innerhalb kürzester Zeit zu einer Geächteten geworden, denn wegen ihrer Liebe zu Hannah hat sie sich offen ihrer Homosexualität bekannt und wird seitdem von ihren einst besten Freundinnen ausgelacht. Das ist einer der Gründe weshalb ich diesen Roman so toll finde, weil er neben der klassischen Katz’ und Maus Thematik auch mit Alissas Problemen nach dem Coming-Out arbeitet. 18 Months wirft ein Licht darauf wie sich Eltern und Freunde verhalten oder wie auch verschmähte Verliebte damit umgehen. Die ganze Situation ist für Alissa glaubhaft schwierig beschrieben, denn sie muss nun nicht nur mit den Folgen ihres frischen Coming-Outs alleine fertigwerden, gleichzeitig fürchtet sie auch um Hannas Leben, während die alten Wunden um Lanas Ermordung wieder aufbrechen. Das ist eine Menge womit es fertigzuwerden gilt, besonders wenn man ganz alleine dasteht. Es hat mich unheimlich interessiert mehr über Alissas Gedanken und die Zusammenhänge von Gegenwart und Vergangenheit zu erfahren.

Der Kriminalfall an sich ist relativ einfach gestrickt. Ich hatte schon früh einen Verdacht wer hinter dem Verschwinden der beiden High School Schülerinnen stecken könnte. Allerdings erschienen mir im Laufe der Handlung manche Figuren so offensichtlich verdächtig, dass ich ihrer Schuld misstraut habe und andere Figuren wirkten so offensichtlich unschuldig, dass sie mir schon wieder verdächtig vorkamen. Trotz meiner anfänglichen Ahnung war ich mir also bis zur Auflösung nur halb sicher, ob ich nun Recht behalten würde oder nicht und habe das Ganze entsprechend neugierig verfolgt.

Für mich war 18 Months eine richtig glückliche Entdeckung die mir unheimlich viel Spaß gemacht hat. Das passiert mir bei Jugendbüchern nicht unbedingt oft, hier war die Thematik aber so realistisch und auch ernst, dass es nicht mit der üblichen Jugendbuch-Romantasy zu vergleichen ist. Alissa macht auch nicht den Eindruck einer neunmalklugen Jugendlichen, sondern einer verzweifelten, jungen Erwachsenen, die sich um viele Dinge gleichzeitig Sorgen machen muss. Auch die Sprünge zwischen Gegenwart und Rückblende waren gut in die Handlung integriert, so dass man im richtigen Moment immer wieder neue Informationshappen bekommt und eben interessiert bei der Sache bleibt. Ausnahmsweise fand ich es auch mal logisch erklärt, weshalb Alissa ohne die Hilfe der Polizei auf die Suche geht.

Wer einen unterhaltsamen, wenn auch etwas vorhersehbaren Krimi mit überraschend tief gehenden Gedanken lesen möchte, dem kann ich 18 Months nur ans Herz legen. Es hat die richtige Mischung aus psychopathischem Wahnsinn und emotionaler Verwundbarkeit. Das Einbinden der Coming-Out Thematik verdient einen extra Punkt. Mir hat das Buch richtig viel Spaß gemacht.

Source: moyasbuchgewimmel.de/rezensionen/titel/m/18-months
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review 2017-04-19 16:45
Abgebrochen: Gay Pride & Prejudice

Rezensiert: Gay Pride & PrejudiceTja, was soll ich sagen? Ich habe es versucht. Die Idee ein paar der berühmtesten klassischen Figuren in lesbische und schwule Protagonisten zu verwandeln fand ich unheimlich spannend. Die Geschichte liest sich auch gut an und irgendwie bin ich noch immer neugierig auf die Stelle, wo sich Elizabeth und Caroline kriegen oder wo enthüllt wird wer denn nun Mr Darcys Love Interest ist, aber der Weg dorthin ist mir einfach zu anstrengend. Nach nunmehr 40% habe ich beschlossen das Buch abzubrechen, da ich dieses ganze gesellschaftliche Geplänkel nicht länger aushalte. Das förmliche Gerangel darum wer wen heiratet und die bessere Partie für diesen oder jenen, mal mehr, mal weniger feinen Schnösel ist, dehnt sich wie Kaugummi in der heißen Sommersonne. Die Belanglosigkeit der Unterhaltungen tötet meine Gehirnzellen so zuverlässig wie das hirnlose Gezeter von Elizabeths Schwestern und Mutter. Die Handelsware Frau kriege ich auch bei aller Liebe für die herrlich antiquierte Sprache und dem Verständnis von Vernunftsehen nicht romantisiert.

Man muss dazu sagen, wer das Original kennt und liebt, für den wird Gay Pride & Prejudice sicherlich ein Vergnügen bleiben. Die Geschichte wurde nur marginal geändert, dort wo es eben nötig war, um die Beziehung mancher Figuren auf eine homosexuelle Ebene zu bringen. Ansonsten ist die Geschichte Wort für Wort von Jane Austen übernommen worden und man merkt den Änderungen von Kate Christie nicht an, dass sie nicht ins Originalwerk gehören. Die Umsetzung ist der Autorin also sehr gut gelungen. Dass ich dieses Buch nun abbreche liegt also keineswegs an einer schlechten technischen Umsetzung, sondern daran, dass ich mit dem endlosen Oberschicht-Geschwafel nichts anfangen kann. Und dann die Namen… Nicht nur, dass sowieso schon ein Dutzend verschiedener Namen darin vorkommen, nein, dann gibt es auch noch Spitznamen und die mehr förmliche Anrede. Bei zwei oder mehr Miss Bennets und Bingleys wird es irgendwann konfus. Wer sagt jetzt was zu wem? Dafür fehlt mir leider die Geduld.

 

Kurzum: Wie so oft bei Klassikern, fehlt mir der Unterhaltungswert. Wenn ich also das nächste Mal Bedarf nach englischer Attitüde und feinen Kleidern habe, greife ich lieber wieder zu Gail Carriger. Das ist zwar ein Vergleich von Birnen und Äpfeln, aber wenigstens passiert da zwischendurch ordentlich was! Und was die Klassiker angeht sollte ich es wohl langsam aufgeben statt es wieder und wieder zu versuchen.

 

Empfehlen würde ich das Buch trotzdem allen, die eine Vorliebe für Jane Austens Klassiker und historische Romane haben und Freude an einem gay-Twist. Der Roman ist durchaus gut gemacht – soweit ich es eben nach knapp der Hälfte sagen kann – und ich finde es in diesem Fall sehr schade, dass ich nicht mehr Gefallen an Gesellschaftsromanen finden kann. Wie die Autorin das Problem der Figuren löst hätte ich gerne erfahren, aber dafür bemühe ich dann lieber Meister Google.

Source: moyasbuchgewimmel.de/abgebrochen-gay-pride-prejudice
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review 2017-03-17 21:18
Daughter of Mystery by Heather Rose Jones
Daughter of Mystery - Heather Rose Jones

Daughter of Mystery is set in the fictional European country of Alpennia, sometime in the early 19th century. Chapters alternate between Barbara’s perspective and Margerit’s. Barbara knows she’s of noble birth but has no idea who her parents are. Her father lost everything due to his gambling debts and sold her to Baron Seveze when she was only a baby. She is now the baron’s armin (formal bodyguard/duelist).

Margerit Sovitre is the baron’s goddaughter, although he generally hasn’t been in her life much. Margerit is an orphan who was taken in by her aunt and uncle. She has no interest in attending balls or getting married, but that’s the direction in which her life seems to be going, until Baron Seveze dies and everyone learns to their shock that he has left her his entire fortune. He also left her Barbara, despite his promise to free her, and made it so that Margerit cannot free her before she (Margerit) comes of age without most of the baron’s fortune going to the Convent of Saint Orisul instead. Margerit is willing to do this, but her uncle, who still controls her life, isn’t willing to let her. However, Margerit’s efforts win her Barbara’s loyalty. With Barbara at her side, Margerit pursues her heart’s desire: studying philosophy and theology at the university in Rotenek. Meanwhile, Barbara digs into the mystery of her own past.

I hate writing reviews of things I actually enjoyed. I came very close to just pushing out three bulleted lists: What I Liked, What I Didn’t Like, and Things That Didn’t Fit Into the Other Two Categories. ::sigh::

I adored the first half of this book. Sure, it was slow, but in a good way. It reminded me strongly of Katherine Addison’s The Goblin Emperor, if that book had been written from the perspective of its women. There was Barbara, who usually dressed as a man and was a skilled bodyguard and duelist. And there was Margerit, who, like The Goblin Emperor’s Maia, was abruptly thrust into the limelight by her changed circumstances. She was expected to find a husband, manage his household, and bear his children, and instead the baron’s money opened up a path to all the things she’d really wanted (plus at least one thing she hadn't even considered).

The setting had a definite sense of weight and depth to it, and the politics was intriguing, if occasionally confusing. I was fascinated with the way religion and magic seemed to be intertwined, even as I worried that Margerit was happily and blindly heading towards being declared a heretic. Even though Barbara spent more of the book in on-page danger than Margerit, I tended to worry more about Margerit than her. Barbara was cool, competent, and definitely more politically savvy.

The pacing occasionally got too slow for my tastes, especially in the second half. There were times when I wished some of the political details and Margerit and Barbara’s analyses of religious mysteries had been tightened up a bit. To be fair, many of the things that looked unimportant or unrelated did eventually tie together in the end, it just took longer than I expected.

Barbara and Margerit’s relationship was one of those things I both enjoyed and had issues with. I liked that it took a while for them to go from bonding over shared interests to mutual secret attraction, and finally to discussing how they felt about each other. Considering the difference in their positions - after all, Barbara was technically Margerit’s inherited property - it would have felt weird if things had progressed more quickly. Which isn’t to say that I didn’t occasionally get frustrated with how long everything took.

For the most part, Barbara seemed to be more acutely aware of the difference in their positions than Margerit...up until a scene late in the book when Margerit told Barbara “You forget your place” during an argument. I was horrified, Barbara felt like she’d been kicked in the gut, and Margerit immediately regretted it. I kept waiting for them to talk about it. Margerit mentioned the scene once, a little, when she voiced her fear that she’d lost Barbara for good, and they talked more about some related issues near the end, but I still felt like the author brushed that one scene aside a bit too much.

Despite my issues with the pacing and my slight dissatisfaction with the way Margerit and Barbara’s relationship was handled, I really enjoyed Daughter of Mystery and am looking forward to reading the next book. I wish I'd purchased the whole series while it was still on sale at Kobo.

 

(Original review posted on A Library Girl's Familiar Diversions.)

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text 2017-01-09 04:34
Reading progress update: I've read 93%.
Isadora - Ella Frank

As he shut his eyes and reveled in that moment, Alasdair’s hand moved to the back of his head. His eyes flew open as Alasdair increased the pressure of that hand and urged him on. Leo swirled his tongue around him, unable to get enough of his taste. Then one of Vasilios’s palms smoothed up his back and their fingers entwined to hold his head in place.

 

 

Good lord, this scene. 

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