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text 2017-09-13 19:13
Lese-Status | Wesley Chu: Der Zeitkurier
Zeitkurier: Roman - Wesley Chu,Jürgen Langowski
Auf Seite 35 steht:  Es ist ein Kapitelverbrechen einen Chronauten zu verletzen. Niemand legte sich mit einem Chronauten an. Dann steht auf Seite 37: Wenn ein Chronaut bei einem Streit beteiligt ist, passt jeder genau auf. 
 
Aber: Chronauten wurden dazu ausgebildet nicht aufzufallen. (ebenfalls S.37) 
 
Wie soll das funktionieren?  
 
So wie es scheint erkennt in dieser Welt jeder einen Chronauten, wenn der nur den Raum betritt, aber der Chronaut darf nicht auffallen?
 
Als Chronaut steht man nach dieser Logik automatisch im Fokus aller anwesenden Personen, wenn man nur den Raum betritt.
 
Quasi denkt sich jeder, der einen sieht:  Achtung, Leute!  Da ist ein Chronaut im Raum!  Warnung: Ein Chronaut! Ich darf mich nicht mit dem Chronaut anlegen, ich geh dem mal besser aus dem Weg, dem Chronaut! 
 
Also auch  wenn dieser Fokus nur kurz währt, aber unter „nicht auffallen“ verstehe ich etwas anderes. 
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review 2017-06-30 04:30
Rezension | Der Brief von Carolin Hagebölling
Der Brief: Roman - Carolin Hagebölling

Beschreibung

 

Die Journalistin Marie ist Anfang dreißig und lebt zusammen mit ihrer Lebenspartnerin Johanna in Hamburg. Das Leben läuft gerade ganz gut, doch dann erhält Marie einen Brief der alles auf den Kopf stellt. Der Brief stammt allem Anschein nach von Maries Jugendfreundin Christine, ist jedoch an eine Anschrift in Paris adressiert und enthält einen verstörenden Text, der die Realität unterschiedlicher Leben ineinander verschwimmen lässt.

 

In dieser Realität lebt Marie mit ihrem Freund Victor in Paris, arbeitet in einer Kunstgalerie und leidet an einer schweren Krankheit. Um heraus zu finden was hinter den mysteriösen Briefen steckt reist Marie nach Paris…

Meine Meinung

 

Carolin Hageböllings Debütroman „Der Brief“ hat mich auf den ersten Blick angesprochen und die Kurzbeschreibung hat ihr Übriges getan um meine Neugierde vollends zu entfachen. Die Covergestaltung des broschierten Werkes gefällt mir sehr gut, da sie sogleich ein Gefühl von Fernweh und schönen Reiseerinnerungen wach werden lässt. Auch die weitere Aufmachung ist äußerst gelungen, die etwas stärker gehaltenen Seiten fühlen sich schön griffig an und durch die etwas größere Schrift fliegt man geradezu durch die Seiten und ein hübsches Anker-Eiffelturm-Symbol kündigt das jeweilige Kapitel an.

 

»Die Realität ist eine Frage der Wahrnehmung, nicht der Wahrheit.« (Seite 51)

Im Mittelpunkt steht das beschauliche Leben der Journalistin Marie, die mit ihrer großen Liebe Johanna in Hamburg lebt und arbeitet. Als Marie einen mysteriösen Brief von ihrer ehemaligen Schulfreundin erhält, der an eine Anschrift in Paris adressiert ist und dessen Inhalt keinerlei Sinn ergibt, nimmt die Story zu einem frühen Zeitpunkt bereits an Fahrt auf.

 

Ich möchte euch gar nicht zuviel von dem Inhalt verraten, so dass euch die Spannung erhalten bleibt. Deshalb nur soviel: Marie lebt nicht in Paris, sondern in Hamburg, weiß nichts über ein Aneurysma und kennt keinen Victor. Um die Herkunft sowie den rätselhaften Inhalt des Briefes auf den Zahn zu fühlen nimmt Marie wieder Kontakt zu ihrer damaligen Schulfreundin auf und reist nach Paris.

 

"Mit jedem Atemzug, jedem Augenaufschlag und jeder kleinen Bewegung geriet ich stärker in den Bann dieses pulsierenden Kosmos, der meine Einsamkeit umarmte und meine Sehnsucht verschlang. Paris hatte mich verzaubert." (Seite 79)

 

 Im Laufe des Plots verschwimmen die Linien zwischen der Realität in Hamburg und der „fiktiven“ Realität in Paris immer mehr. Die Atmosphäre wirkt gerade während Maries Zeit in Paris regelrecht aufgeladen an, und sorgte bei mir für Gänsehaut! Die grundlegende Frage die Carolin Hageböllings Roman „Der Brief“ aufwirft, »Was wäre, wenn man an bestimmten Punkten des Lebens andere Entscheidungen getroffen hätte, und wie sähe das Leben dann jetzt aus?«

 

Die Protagonisten rücken bei diesem Gedankenexperiment eher in den Hintergrund. Marie, Johanna und Co. wirken wie Statisten die ihren Zweck erfüllen, austauschbar und konturlos. Leider ist es dadurch schwer, sich mit den Charakteren zu identifizieren um eine emotionale, tiefer gehende Bindung aufzubauen.

 

Das Ende der Geschichte wurde offen gelassen und bietet somit genügend Spielraum für eigene Gedanken, Wünsche und Phantasien. Mir persönlich hat diese Lösung sehr gut gefallen, da ich sie einfach sehr passend zu diesem spielerisch, experimentellen Roman fand.

 

»…wenn es nur eine Wahrheit gäbe, könnte man nicht hundert Bilder dazu malen.« (Seite 88)

 

Die Kehrseite der Medaille ist, dass Fragen aufgeworfen und nicht beantwortet werden. Leser die einen logischen und runden Abschluss bevorzugen, könnten bei dieser Art von Roman den Buchdeckel unbefriedigt schließen.

 

Fazit

 

Ein Debütroman der die Gedanken fliegen lässt.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-der-brief-von-carolin-hageboelling
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text 2016-11-22 18:09
Zeitwände bersten: Lyrische Gedanken von Christa Schyboll mit Fotos von Stefan Kierek

 

 

 

Link zum Ebook: Zeitwände bersten

 

Der erste Gedichte-Band der Roman-Autorin und Aphoristikerin Christa Schyboll deutet schon in seinem Titel „Zeitwände bersten" die Richtung an: Es geht u.a. um das Sein und die Metaphysik aus dem Blickwinkel der Autorin, die auch die Themen von Raum und Zeit immer wieder neu lyrisch umkreist.
Auch Leben und Tod, Liebe, Schmerz, Verzweiflung und Hoffnung geben sich mal in tiefsinnigen, mal in fröhlichen Wortbildern immer wieder neu brüderlich die Hände, weil sie alle Aspekte des einen Lebens sind, das wir als Individualität zum Geschenk bekamen.
Die Autorin spielt mit den Möglichkeiten, unsere Realität auch anders wahrzunehmen, als es gemeinhin üblich ist. Im Mittelpunkt ihrer Betrachtungen steht aber immer wieder neu der Mensch mit seinen geheimnisvollen Möglichkeiten, die Zeit zwischen Geburt und Sterben schöpferisch selbst zu gestalten.
Christa Schyboll erweist sich dabei als gute Beobachterin des menschlichen Wesens, das doch nach ihrer Auffassung in zwei Welten zugleich beheimatet ist: Einer geistigen Welt, die ihren Tribut im Inneren des Menschen durch seine Haltung zum Leben fordert, wie auch der handfesten irdischen Welt mit ihren anderen Gesetzen im Alltag. Doch immer einmal wieder kollidieren diese beiden Welten miteinander, die eigentlich ein harmonisches Ganzes bilden sollten. Dann tauchen Zweifel auf oder auch „Schatten anderer Wirklichkeiten", die „ein dunkel klingendes Gefühl" vermitteln und die Frage nach den „Koordinaten" stellen.
Der ungewöhnliche Mix an geistigen Themen, Betrachtungen oder subjektivem Erleben einerseits und den uns allen bekannten Tatsachen aus den Lebensbereichen Liebe, Politik oder der puren Lust am Leben andererseits zeigt die große Bandbreite von Wahrnehmung und Empfindung, die solche Texte schufen.
Bei manch einem Leser wird die Autorin eventuell auch eine Reihe von Fragen aufwerfen. Sie schüttelt dabei fröhlich und unbekümmert die Facetten der von ihr erlebten Wirklichkeit wie den Schnee in einer Schneeglaskugel.

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text 2016-11-22 17:49
Taktvoll aus dem Takt - Taktvoll aus dem Takt: Ein aphoristischer Gedankentango (Ebook)

 

Link zum Buch "Taktvoll aus dem Takt"

 

 

Mit den Texten des zweiten Aphorismen-Bandes „Taktvoll aus dem Takt" fordert die Autorin Christa Schyboll ihre Leser und Leserinnen heraus.
Hier geht es nicht nur allein um tiefere Einsichten, sondern auch um Doppeldeutigkeiten oder manch ein raffiniertes Wortspiel, an dessen Auslegung man seine eigenen Gedanken schärfen kann.
Der Widerspruchsgeist, den manch eine Aussage herausfordert, versteht die Autorin selbst als ein Kompliment an den scharf mitdenkenden Verstand des Lesers. Mag er sich zu seinem Vergnügen doch gern ein wenig die Zähne daran ausbeißen oder sich lächelnd und schmunzelnd zurücklegen und die Dinge auf eigene Weise in ihrer Hintergründigkeit beim Lesen erfassen.
So ist z. B. auch das feine Spiel der Betrachtung von kausalen Zusammenhängen zu sehen, denen auch ein akausales Geheimnis innewohnt.

Die Aphorismen und Sprüche sollen Anlass sein, sich selbst lustvoll auf die Spurensuche zu begeben. Eventuelle Irritationen beim Leser werden dabei als vorübergehende Wegweiser im dem Dschungel des eigenen Denkhorizontes verstanden.

Bei all dem kommt natürlich der feine Humor nicht zu kurz, dem neben der gedanklichen Tiefe ein absichtlich großer Spielraum eingeräumt wird.

 

 

www.christa-schyboll.de

 

 

 

 

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text 2016-11-22 17:46
In jedem Genie steckt auch ein kleiner Idiot: Kurze, scharfzüngige Be-oh!-bachtungen - Ebook

Link zum Ebook: In jedem Genie steckt auch ein kleiner Idiot

 

 

Kesse Sprüche und tiefe Betrachtungen über das Leben und Dasein an sich erwarten den Leser auch in diesem dritten aphoristischen Werk der Autorin Christa Schyboll.
Immer wieder neu wird der Leser herausgefordert, sich die teils humorigen, aber auch teils anspruchsvollen Gedanken selbst zu erschließen. Die Autorin setzt dabei auf die Lust der Leser, selbst mit- und nach- und querzudenken, was sie selbst ihren Be-oh!-bachtungen über das Leben entnommen hat.


Herz und Hirn dürfen auch in diesem Buch ihren eigenen „Gedankentango" tanzen und sich dabei gegenseitig fröhlich umdrehen, akrobatisch umarmen und eine gegen die Gewohnheit geführte mentale Bewegung vollziehen.


Ein tänzerisches Aufstampfen von Leichtigkeit und Tiefe im Wechsel der Betrachtungen sind der Autorin Mittel für eine geistige Beweglichkeit, die sie auch ihren Lesern unterstellt. Auch in diesem Band sind wieder kleine gedankliche Störmanöver versteckt, weil Christa Schyboll sicher ist, dass "Störungen dazu da sind, damit die Harmonie endlich auch einmal pausieren darf".

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