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review 2014-05-25 12:25
Einmal Sehnsucht und zurück
Sehnsucht ist ein Notfall - Sabine Heinrich

 

Hallo Ihr Lieben und Herzlich Willkommen den Neuzugängen! 

 

Wie schön, dass Ihr noch hier seid, wo ich es doch schon wieder so lange nicht war. Aber da ich zur Zeit wieder einigermaßen so etwas wie Leseroutine aufbaue, dachte ich, beglücke ich Euch doch mal wieder mit ein paar Lesetips. Und einer folgt sofort:

 

Sehnsucht ist ein Notfall von Sabine Heinrich

 

Das sagt der Verlag: 

 

»An einem sonnigen Tag im Januar gingen wir ins Meer und schrien vor Glück.«

Am Tag vor Silvester bekommt Eva einen Anruf von ihrer Oma: Sie macht mit Opa Schluss und verlässt ihn. Nach sechzig Jahren Ehe. Und Eva? Liebt ihren Freund. Es ist gut, wie es ist. Aber reicht »gut« in einer Beziehung aus? Kann es anders besser sein?
Eva und Johannes sind beide über dreißig und leben seit ein paar Jahren zusammen. Johannes liebt seinen Job als Lehrer und Eva ihren als Physiotherapeutin. Eva will vielleicht ein Kind, Johannes nicht. Darüber reden sie nicht, denn eigentlich ist die Sache entschieden. Aber dann stolpert Eva Hals über Kopf in eine Affäre mit Tobias, dem jungen Vater eines ihrer kleinen Patienten. Eigentlich ist es nur eine Nacht – aber passiert das, wenn man glücklich ist?
Als ihre Oma anruft und erzählt, dass sie es zu Hause nicht mehr aushält, beschließen die beiden: Wir hauen ab! Nach Italien, ans Meer. Familie und Freunde sind in Aufruhr, Johannes und Tobias schicken eine SMS nach der anderen. Aber es geht ums Eingemachte: Kann man immer wieder neu anfangen? Wie viele Kompromisse verträgt eine Beziehung? Wird man glücklich ohne Kinder? Und vor allem: Wie wird man Sophia Loren?
Sabine Heinrichs Debüt ist ein ganz besonderer Generationenroman: eine turbulente Road Novel über zwei Frauen vor einer großen Entscheidung, eine komisch-melancholische Fahrt durch Italien im Januar und eine hinreißend leicht erzählte Geschichte über das Verlangen nach Verlangen.

 

Und ich sage:

 

Inhaltlich ist dem oben gesagten kaum etwas hinzuzufügen, ohne das Lesevergnügen auf die ein oder andere Art zu trüben.

Eva steht zwischen zwei Männern, Oma zwischen zwei Leben, beide stecken fest. Was jetzt? Einfach weitermachen wie bisher? Oder die Türen, die sich einen Spalt breit geöffnet haben, weiter aufstoßen? Und worauf lassen sie sich dabei bloss ein? Es dauert nicht lange, bis die wichtigen Fragen aufs Tablett kommen: Was will ich eigentlich wirklich mit meinem Leben anfangen? Oma und Eva brauchen Raum, Raum zum Nachdenken. Und packen kurzerhand die Koffer und fahren los. Ohne Ziel, ohne Plan, nur Miteinander, einem Handy und einer Straßenkarte. Und manchmal ist es so, dass man dem Zufall einfach ein bisschen Raum lassen muss, um zu erkennen, was wirklich wichtig ist im Leben. 

 

Sabine Heinrich hat ein tolles Buch über die Sehnsucht geschrieben, dass seinem Namen alle Ehre macht. Zu Beginn musste ich mich erst mal an die doch streckenweise recht saloppe Sprache gewöhnen, aber nachdem sich Eva in die scheinbar ausweglose Situation zwischen zwei Männern manövriert hat, hat mich das Buch vollends gefangen genommen und ich wollte es kaum noch aus der Hand legen. Die Geschichte ist fröhlich leicht erzählt, obwohl sie sich um lebensverändernde Entscheidungen dreht, und brachte mich möglicherweise gerade deshalb auch selbst zum Nachdenken. 

Macht Sehnsucht.  

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review 2014-02-03 15:52
Jubelientje en haar liefste oma / druk 1 - H. Hagen

Gelukkig had de andere bieb dit boekje. Nu heb ik nog maar 2 of zo Jubelientje boekjes te gaan en dan heb ik ze allemaal gelezen. :)

 

Wauw, Suus breekt wel vaak iets zeg. 2 boekjes, 1 breekt ze haar heup, en in deze breekt ze haar been. Misschien moet ze toch voorzichtiger doen hoor. Lijkt me niet goed als iemand zoveel breekt.

 

Verder waren er weer veel leuke verhaaltjes, met mooie, kleurrijke plaatjes. Ik heb toch een aantal keer flink gelachen om de dingen die Jubelientje uithaalt en hoe haar Oma er op reageert.

 

Jubelientje is en blijft in elk boekje een geweldig personage. Wel heel jammer dat we nooit de ouders zien. Ik blijf er nieuwsgierig naar, waar zijn ze? Waarom is Jubelientje altijd bij oma? Woont ze bij oma? Misschien krijgen we ooit wat meer antwoorden.

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review 2013-08-07 08:49
Vergnügliches Kochbuch mit rustikalen Gerichten - Speziell für Eberhofer-Fans
Knödel-Blues: Das Provinz Kochbuch aus Bayern - Oma Eberhofers bayerische Rezepte rund um Knödel, Brotzeit & Co. - Rita Falk

Der Polizistenalltag ist hart, selbst im niedersten Niederbayern. Und wenn dem Franz das auf den Magen schlägt, dann geht er zur Oma. Denn da gibt s was Gscheits zum Essen: Schweinsbraten mit Knödel oder Kalbshaxn oder Krautwickerl oder Dampfnudeln, richtig urig bayrisch und omamäßig eben. Und jetzt hat sie sie endlich aufgeschrieben, ihre Rezepte. Und ist mit fast neunzig tatsächlich noch Kochbuchautorin geworden, die Oma.

 

 

 

Als großer Fan von Rita Falks Krimis um Kommissar Eberhfer war dieses Kochbuch für mich Pflicht. Die Oma zählt zu meinen Lieblingscharakteren und ihre Kochkünste sind in Niederkaltenkrichen legendär.

 

 

 

 

Das Kochbuch gliedert sich in die Rubriken

 

  • Mit Speck fängt man Mäuse – …bayerische Schmankerl
  • Alles aus dem Garten – …natürlich nicht dem Papa sein Tabak!
  • Was der Franz besonders mag – …nicht nur die Susi
  • Festtagsschlemmereien – …geht für Franz zur Not auch ohne Leopold
  • Aufgewärmt schmeckt’s noch viel besser! – …und Resteessen
  • Naschkatzenfutter – …und das Hammerfrühstück
  • Ein paar Grundrezepte – …so wie sie meine Oma schon gekocht hat

 

 

Ich habe inzwischen aus allen Rubriken mindestens ein Rezept ausprobiert und bin dabei kein einziges Mal enttäuscht worden. Die Gerichte schmeckten durchweg sehr gut und die Rezepte ließen sich leicht nachkochen, da alle Vorgänge einfach und klar beschrieben sind.
Bei jedem Rezept sind natürlich die Zutaten aufgelistet und schrittweise die Zubereitung erklärt. Mitunter mit typisch bayerischen Begriffen, die für alle nicht bayerischen Köche aber übersetzt werden. Das sorgt für uriges Flair beim Lesen und macht einfach auch Spass.

 

 

 

 

Eines muss man zu fast allen Rezepten aber ganz klar sagen: Oma Eberhofers Küche ist ausgesprochen deftig und gehaltvoll. Köche, die stets auf die schlanke Linie achten, werden oft die Hände über dem Kopf zusammenschlagen. Ich brate zB nie in Butter, in der bayerischen Provinz ist das aber scheinbar so. Das Wort “Olivenöl” fällt nicht ein einziges Mal ;)
Fans bayerischer Hausmannskost dagegen kommen mit den Niederkaltenkirchener Rezepten sicher voll auf ihre Kosten.

 

 

 

 

Obwohl es ein Kochbuch und kein Krimi ist, verbreitet es trotzdem den typischen Eberhofer-Niederkaltenkirchen-Charme, den die Fans der Krimireihe so sehr schätzen. Das liegt daran, dass man im Kochbuch nicht nur Fotos der Gerichte findet, sondern auch Aufnahmen “aus Niederkaltenkirchen”. Beispielsweise bekommt man einen Blick in die Metzgerei vom Simmerl gewährt, in Omas Garten, auf den uniformierten Franz (allerdings nur teilweise oder von hinten) oder auf verschiedene Requisiten aus der Gegend. Das ist wirklich gut gemacht, denn die Fotos zeigen zwar Elemente der Krimis, verraten aber nie zu viel und geben auch nie zu viel von den Charakteren preis. So kann man seine Vorstellung der Eberhofers behalten. Es wird einem keine Vorstellung aufgedrängt.
Die Gerichte selbst sind selbstverständlich auch nicht mit Silberbesteck und weißen Servietten in Szene gesetzt, sondern urig und folkloristisch mit beispielsweise  karierten Tischtüchern und auf Holztischen.

 

 

 

 

Ich habe das Kochbuch tatsächlich erst einmal wie ein ganz normales Buch durchgelesen und mir die schönen Bilder angeschaut, die mir das Eberhofer-Universum ein wenig anschaulicher gemacht haben. Erst danach ging es ans Rezeptestudieren. Das Kochbuch liest sich ebenso vergnüglich wie die Krimis. Das Vorwort hat natürlich die Oma übernommen und sie erklärt auch die Rezepte. Am Rand finden sich aber jedes Mal witzige Aussprüche der übrigen Familienmitglieder wie den Franz, den Leopold oder von Freunden wie dem Simmerl und der Susi. Der Spass kommt hier also ganz sicher nicht zu kurz.

 

 

 

 

Auch vom Cover her erinnert das Kochbuch sehr an die Krimis, speziell an Band 1 den “Winterkartoffelknödel”. Ich mag diesen Look, der so gut zu den Geschichten passt. Das Kochbuch hat einen Schutzumschlag, aber auch das Buch an sich ist mit dem gleichen Motiv bedruckt. Auch wenn der Umschlag vielleicht mal in der Küche sehr gelitten hat, hat man ohne ihn so trotzdem noch ein schönes Kochbuch im Regal. Eine gute Idee!

 

Fazit:   Ich habe noch kein solch vergnügliches Kochbuch gelesen. Den Fans vom Eberhofer empfehle ich es wärmstens! Aber auch (Freizeit)köchen, die gerne mal etwas Deftiges auf den Tisch bringen. Alle ausprobierten Rezepte waren leicht nachzukochen und die Gerichte schmeckten prima.

Source: leserattz.wordpress.com/2012/06/13/rezension-knodelblues-oma-eberhofers-bayerisches-provinzkochbuch-rita-falk
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