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review 2018-06-17 07:00
Emissary
Emissary - Thomas Locke

This was a difficult read for me that I had a hard time getting into. Emissary felt at the same time too long and missing details about the characters, mainly the main character Hyam, who for some reason only at 21 finds out he has magical powers, after first enjoying his simple life as a farmer.

The rest is a pretty standard fantasy story, where Hyam will prove everyone rather quickly why he is such a special boy and fights some battles. The problem is that even though Hyam is really at the core of the story, I didn't feel like I got to know him at all. Also, the romantic angle I didn't care for.

I won't be continuing this series, it was not for me.

Thanks to the publisher and Netgalley for providing me with a free copy of this book in exchange for an honest review!

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review 2018-06-16 12:10
Horror-Ratten
Lost Souls - Audible Studios,Thomas Finn,Oliver Rohrbeck

Jessika Raapke ist Archäologin und mit ihrer Pflegetochter Leonie frisch nach Hameln gezogen. Hier wartet auch schon ein Arbeitseinsatz auf sie: sie soll einen mysteriösen Vorfall in der Kirche untersuchen. Ein Bauarbeiter wurde von einem Schwarm Ratten regelrecht zerfetzt und ein alter Sarg ist dabei beschädigt worden. In der Kirche findet Jessika einen archaischen Hinweis auf den sagenumwobenen Rattenfänger und weitere Unfälle mit den Nagern häufen sich ... 

Bei diesem Roman hat mich von Vornherein die Sage um den Rattenfänger gereizt. Ich finde es recht interessant, wenn (Horror-) Romane auf alten Märchen und Geschichten basieren und Autoren daraus ihre eigene Version spinnen.

Wie schon kurz geschildert, ist Jessika Raapke beruflich mit dem Unfall in der Kirche betraut. Sie soll die Artefakte bergen, damit alles seine Ordnung hat. Allerdings stößt sie auf seltsame Zeichen und Rätsel und eine Hetzjagd gegen eine Rattenschar beginnt.

Protagonistin des Romans ist eben Jessika, die mit ihrer Adoptivtochter Leonie nach Hameln gezogen ist. Jessikas Leben ist derzeit schwierig. Ihre beste Freundin ist gestorben und auf einen Schlag hat sie dadurch die Verantwortung für eine Teenagerin. Leonie ist nämlich gar nicht so pflegeleicht, weil es ihr eben schwer fällt, sich auf die neue Umgebung und Situation einzulassen. 

Dann kommt noch Kammerjäger Peter hinzu, der die bedenklichen Rattenvorkommnisse in der Stadt untersucht. Auf diese Weise macht er Bekanntschaft mit Jessika, weil der Nagetier-Unfall des Bauarbeiters von mehreren Stellen bearbeitet wird.

Die Figuren sind insgesamt gelungen, auch wenn es ihnen etwas an Tiefe fehlt. Sämtliche Charakterzüge entstehen aus der Situation heraus und sind ingesamt nicht bemerkenswert, was jedoch der Handlung keine Spannung nimmt. 

Die Ratten in Hameln verhalten sich merkwürdig. Sie rotten sich zusammen, sind äußerst aggressiv und selbst Kammerjäger Peter hat so etwas noch nie gesehen: Rattenkönige, durchgebissene Kabel, angenagte Menschen - in Hameln sind sie überall!

Hauptaugenmerk des Romans liegt auf der Rattenfänger-Sage, die von unterschiedlichen Seiten aus betrachtet wird. Thomas Finn bietet dazu unglaublich viel Wissen und Informationen, was sehr, sehr fesselnd zu lesen ist. Dabei geht er auf verschiedenste Versionen der Rattenfänger-Sage ein, spielt Interpretationen einzelner Aspekte durch und erklärt, wie die Gebrüder Grimm ihre berühmte Märchensammlung geschaffen haben.

Gerade dieser Teil hat mir ausgezeichnet gefallen. Es ist spannend zu erfahren, wann die Heiden wo gelebt haben, wie unsere Vorfahren mit dem relativ neu eingeführten Christentum umgegangen sind, und wie sich Adel- und Klostertum gegenüber heidnischer Bräuche verhalten haben.

Der Horror liegt in den Ratten selbst, weil Thomas Finns Nager schon grausame Biester sind. Man stelle sich vor, ein Rattenschwarm strömt auf einen zu und man weiß, dass es kein Entkommen gibt! 

Dementsprechend sind manche Szenen blutig und teilweise detailliert, was den Ekel- und Schauerfaktor insgesamt in die Höhe treibt.

Abschließend bleibt mir zu sagen, dass mich Thomas Finns „Lost Souls“ gut unterhalten hat. Eklige Spannung, sagenhafte Details inklusive, regt er das Kopfkino an, während von Artefakten aus alten Zeiten berichtet wird. 

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2018-06-15 14:58
Grusel-Snack
Ein Gesicht in der Menge - Stephen King,Stewart O'Nan,Thomas Gunkel

Als sich Dean Evers ein Baseball-Spiel im Fernsehen ansieht staunt er nicht schlecht. Er sieht auf den Zuschauerrängen einen Mann, der ist bereits seit Jahren tot!

"Ein Gesicht in der Menge" ist eine gruselige Kurzgeschichte aus der Feder von Horrormeister Stephen King. Obwohl das kurze Werk zu den bescheidenen seiner Art zählt, bietet es gewohnte Schaueratmosphäre und ist für zwischendurch ganz nett.

Der Witwer Dean Evers ist nach dem Tod seiner Frau nach Florida gezogen, wo er seinen Lebensabend verbringt. Trotz der angenehmen Temperaturen geht es ihm gar nicht gut. Er vermisst seine Frau und hat es sich angewöhnt seine Einsamkeit im Alkohol zu ertränken und mit Tabletten zu betäuben. 

Mangelnde Lebensfreude hin oder her, nach wie vor schaut er sich leidenschaftlich gerne Baseballspiele im Fernsehen an. So auch an diesem Abend als er plötzlich den Zahnarzt seiner Kindheit im Publikum entdeckt. Egal wie er es dreht und wendet, dieser Mann kann nicht sein Zahnarzt sein, denn der Mann war damals schon alt!

Dean schiebt es auf den Alkohol, doch beim nächsten Spiel tauchen weitere Bekannte in den Zuschauerrängen auf. Nun kriegt er es mit der Angst zutun, und ist sich sicher, dass es alkoholbedingte Halluzinationen sind. Bis er eines Abends seine tote Frau unter den Zuschauern sieht und sein Handy ringt ... 

Dieses kleine Büchlein ist schon sehr kurz geraten, was für mich der größte Makel daran ist. Wenn man bedenkt, für welchen Preis es über den Ladentisch geht, dann handelt es sich um eine ziemlich teure Angelegenheit.

Nichtsdestotrotz zeigt Stephen King erneut, dass er gute Kurzgeschichten schreibt. Ein um das andere Mal erstaunt er mich, indem er mir seine lebendigen Figuren näher bringt. Dean Evers hat auf den wenigen Seiten kaum Raum, trotzdem bekommt man sofort ein Gefühl für ihn und sieht ihn, wie er da auf dem Sofa vor seinem Fernseher sitzt.

Gruselig ist es allein, weil das Mysteriöse in den Alltag drängt. Reichen ein paar Bierchen zu viel, um in der Menge die Toten sitzen zu sehen? Oder ist doch etwas Übernatürliches schuld daran?

Insgesamt mochte ich diesen Grusel-Snack ganz gern, weil er zwischendrin gut zu lesen ist. Es mangelt am Umfang, denn etliche Seiten mehr hätten Dean Evers Schicksal sicher nicht geschadet. Gewohnte Eloquenz trifft auf annehmbares Grauen, wird aber auf viel zu wenig Raum umgesetzt.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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text 2018-06-15 03:18
The Flat Book Society - 15 days until our July read begins!
The Inner Life of Cats: The Science and Secrets of Our Mysterious Feline Companions - Thomas McNamee

Just a reminder that our July read of The Inner Life of Cats: The Science and Secrets of Our Mysterious Feline Companions by Thomas McNamee begins in just two weeks. All are welcome, as always. 

 

Our feline companions are much-loved but often mysterious. In The Inner Life of Cats, Thomas McNamee blends scientific reportage with engaging, illustrative anecdotes about his own beloved cat, Augusta, to explore and illuminate the secrets and enigmas of her kind. As it begins, The Inner Life of Cats follows the development of the young Augusta while simultaneously explaining the basics of a kitten's physiological and psychological development. As the narrative progresses, McNamee also charts cats' evolution, explores a feral cat colony in Rome, tells the story of Augusta's life and adventures, and consults with behavioral experts, animal activists, and researchers, who will help readers more fully understand cats. McNamee shows that with deeper knowledge of cats' developmental phases and individual idiosyncrasies, we can do a better job of guiding cats' maturation and improving the quality of their lives. Readers' relationships with their feline friends will be happier and more harmonious because of this book.

 

Personally, Huggins and I are hoping this book will hold a magical solution for making Wasabi-cat mute between the hours of 10pm and 8am.  It's a doomed hope but miracles do happen...

 

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review 2018-06-09 01:21
The Hate U Give - Angie Thomas

Re-read remarks

I re-read this because I am teaching this. My first review stands, but let me add something. Like many teachers, I noticed what my students are doing when I walk into a classroom. Usually, it's everyone looking at thier cell phones. But yesterday, I walked in and most of the class was reading this book, and most of the class is ahead of where they need to be. That's something special. Thank you, Angie Thomas.

Older Review
It’s Obsidian Blue’s fault I read this book now. It is. I was, still am, advocating this for my book club, but it wouldn’t be until the end of the year because we are booked till October.

Yeah so, but after Blue wrote a glowing review, I knew I had to read because if Blue really loves something, it means that I will really love it.

Yeah, so, all those reviews about how this is the book of the year, how this is the book that everyone should read this year, all those reviews are right.

Starr is from the “ghetto” but because her parents want the best for her and her brothers, so she and her brothers attend a fancy prep school about 45-60 minutes away. In her home neighborhood, she is known basically as her father’s daughter who works at his store.

She is two people prep school Starr and neighborhood Starr.

And then what happens to often happens. A friend is shot by a police officer. An unarmed friend is shot by a white police officer. Starr’s worlds collide in ways that are expected and not so much.

Look, I’m white so what Starr experiences is something I never experienced and never will experience. Yes, all teens have that dichotomy, but there is a vast different between the standard two persona teen and two personas for simple survival sake, so my view of reality is different, but this book feels real. I have taught Starr’s parents. My friend teaches Starr’s classmates.

The amount of detail in this engrossing read is great. It is Starr’s growing knowledge about those around here, in all her places – not only her classmates but her family and friends as well. There is the case of Maya, Kenya, and Chris – who quite frankly comes across as a wonderful. Starr’s father is a former gang member, but her uncle is a detective. There is the conflict of a desire or need for a better and/or safer life and to do right by your birth place. There is a good bit about cycles and the need to break them, about being trapped in a place where every choice is bad.

And it is to Thomas’ credit that fairy tale ending isn’t there, at least not wholly (you could argue that a certain facet of a fairy tale ending is present). The ending feels real, Starr’s voice is real, there is not a false step here at all.

The book isn’t anti-police – after all there is Starr’s uncle. Additionally, it isn’t racist against white people. There’s not only Chris, but his parents (not central characters but their part in the end works), there are also several white friends of Starr who are her friends. The question of her boyfriend at the end of the book isn’t so much questioning as teasing (honestly, it happens all the time).

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