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review 2017-05-29 19:54
Review: "Cress" (The Lunar Chronicles #3) by Marissa Meyer
Cress - Marissa Meyer

Another volume, another heroine.

 

     Getting back in this world and meeting my favorite characters again made me really happy. Only after I started reading Cress, I realized how much I’ve missed them!

 

     The plot is well-paced, so when you see that the book has over 500 pages don’t freak out because it’s a fast-read, you will surely be sucked into the fictional world and the events will keep you on the edge of your seat until the end and will make you want it to have had even more pages.

 

      The story is told in multiple POVs, just like the previous two books, but Marissa's writing is so easy and straight forward that you won't get confused, even though there are a lot of events and plot twists that take place throughout the book.

 

 

     With every new book there are new characters added, each of them vibrant and full of personality and you will surely love them like I do. Cress is one of the characters that I have much sympathy for: she is so innocent, curious and full of life that you can’t not love her. She is such a sweetheart and a genius tech, Rapunzel-like but she is also really clumsy. Furthermore, she and Thorne make a cute pair.

     

      And for the world building, in each book we find more and more about Cinder’s world, about its history, its laws and so on, so Meyer is not just great at creating amazing characters but also great at constructing well-built fictional universes. What disappointed me in this volume was Wolf’s attitude, he acted the whole book as a jerk, I understand that what happened with Scarlet made him worried but ACTING LIKE A BASTARD WON’T HELP HER, YOU STUPID…! anyway, besides Wolf being useless I think there wasn’t anything else that bothered me…well, actually, maybe just the fact that Scarlet was almost absent from this installment, so I hope that she would appear more in the next volume.

 

      And, last but not least, I have to tell a few words about Iko too, because she is totally my favorite character!! I mean, I think Iko is surely the favorite character of all the ones that read this series. She has such a great personality, I love her humor and she seems more human than a human being even though she is a robot. Through the end Meyer gives us a glimpse of Winter, who seems a little weird but her personality intrigued me, so I can’t wait to read more about her in the next and last installment of the Lunar Chronicles series: Winter.

 

      If you haven't read this series yet, what are you waiting for?

 

     I’m going to start reading Winter, meanwhile I left you my favorite quote from the book:

 

 

“Captain?"

"Yeah?"

"Do you think it was destiny that brought us together?" He squinted and, after a thoughtful moment, shook his head. "No. I'm pretty sure it was Cinder.”

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review 2016-12-06 10:09
Eine Welt modernen Zaubers
Cinder - Marissa Meyer

Ein metallener Fuß, eine metallene Hand, Chips und Drähte unter ihrer Haut – Cinder ist ein Cyborg. Glaubt man der Gesellschaft, ist sie wertlos, weil sie kein richtiger Mensch mehr ist. Ihre Stiefmutter Adri teilt diese Meinung. Jeden Tag lässt sie Cinder spüren, dass die Vormundschaft für sie eine Belastung ist, während sie ihre leiblichen Töchter nach Strich und Faden verwöhnt. Ihr Repertoire neuer Schikanen ist endlos. Dankbar für jede Gelegenheit, Adri zu entkommen, verbringt Cinder den Großteil ihrer Zeit in ihrem kleinen Laden auf dem Markt in Neu-Beijing. Sie nutzt ihr beachtliches Talent als Mechanikerin, um hier etwas Geld zu verdienen. Nie hätte sie angenommen, dass ihr tadelloser Ruf bis in den Palast reichen könnte. Sie fällt fast in Ohnmacht, als eines Tages Kronprinz Kai vor ihr steht und sie bittet, seine beschädigte Androidin zu reparieren. Schon bald könnte aus dem Prinzen der neue Kaiser des Eastern Commonwealth werden, denn sein Vater, Kaiser Rikan, liegt im Sterben, infiziert von der Seuche, die bereits Tausende seiner Untertanen dahinraffte. Cinder nimmt den royalen Auftrag an, unwissend, dass sie damit eine Lawine interstellaren Ausmaßes lostritt. Denn in Cinders verschütteter Vergangenheit liegen Geheimnisse, von denen sie nichts ahnt. Geheimnisse, die nicht nur ihr Leben, sondern auch die Beziehungen zu Luna, dem Königreich des Mondes und somit die Zukunft der gesamten Erde bedrohen. Cinder mag kein richtiger Mensch mehr sein. Aber wertlos ist sie nicht.

 

„Cinder“ ist erfreulicherweise keine schnöde Nacherzählung. Es ist eine gelungene, originelle und überzeugende Variation von „Aschenputtel“, die viele frische Ideen beinhaltet. Zwar bedient sich Marissa Meyer der Grundstruktur des alten Märchens und involviert ein paar Szenen, die definitiv Wiedererkennungswert aufweisen, doch der Reihenauftakt der „Lunar Chronicles“ ist unumstritten eine eigenständige Geschichte. Während „Aschenputtel“ lediglich ein (traumhaftes) Einzelschicksal schildert, weitet Meyer diesen engen Rahmen aus, ohne ihre liebenswerte Protagonistin Cinder aus den Augen zu verlieren. Sie entfaltet ein ganzes Universum um Cinder herum und konstruiert eine Welt, die mich wirklich faszinierte. Das Buch spielt im Jahr 126 der dritten Ära, die mit dem Ende des Vierten Weltkriegs begann. Der dargestellte technische Fortschritt ist glaubhaft; schon heute arbeiten Wissenschaftler fieberhaft an der Entwicklung künstlicher Intelligenz und die medizinischen Erfolge im Bereich der Prothetik lassen darauf hoffen, dass eines Tages niemand mehr mit dem Verlust eines Körperteils leben muss. Androide und Cyborgs sind in der Zukunft dementsprechend durchaus vorstellbar. Ebenso denkbar sind ein Dritter und Vierter Weltkrieg, die die Menschheit zwingen, das globale Zusammenleben sowie die globale politische Struktur neu zu ordnen. Die Konsequenzen dieses verheerenden Krieges zeichnet Marissa Meyer meiner Ansicht nach recht optimistisch. Die Weltbevölkerung lernte aus ihren Fehlern und lebt in Frieden – ein netter Gedanke, den ich zu schätzen wusste, aber leider einfach nicht glauben kann. Vielleicht bin ich zu zynisch. Dennoch beeindruckte mich Meyer, indem sie deutlich herausarbeitete, dass die Erde trotz des allgemeinen Friedens kein utopisches Paradies ist. Cinders Leben ist hart, weil sie als Cyborg ständigen Anfeindungen ausgesetzt ist. Ihre Heimat Neu-Beijing ist rettungslos überfüllt, die Menschen stapeln sich regelrecht übereinander, Armut gedeiht wie ein Krebsgeschwür. Gesellschaft und Wirtschaft sind durch die Seuche, die auch Kaiser Rikan befiel, geschwächt. Die Bedrohung, die von Luna und dessen Königin Levana ausgeht, ist allgegenwärtig, weil die Friedensverhandlungen seit Jahren feststecken und das aggressive Königreich des Mondes die Instabilität der Erde jeder Zeit ausnutzen könnte. Es herrschen längst nicht Friede, Freude, Eierkuchen und genau dieser Aspekt gefiel mir außerordentlich gut. Meyer zeichnet das umfassend realistische Bild einer Welt, die noch immer von Angst und Unsicherheit geprägt ist. Cinders Rolle innerhalb dieser schwierigen globalen Situation empfand ich als überraschend bescheiden. Obwohl sie eindeutig mehr als nur die Mechanikerin von nebenan ist und sich im Verlauf der Handlung herausstellt, dass sie große Verantwortung trägt, rettet sie die Erde nicht innerhalb eines Wimpernschlags im Alleingang. Ich habe nicht damit gerechnet, dass ihre Geschichte mit diesem ersten Band nicht beendet und die Reihe insgesamt grob fortlaufend sein würde. Ich dachte, die Bände seien in sich abgeschlossen und nur minimal miteinander verknüpft. Da lag ich wohl falsch. Meyer verfolgt den Konflikt zwischen Erde und Luna in den Folgebänden weiter und soweit ich weiß, werde ich auch Cinder wiedertreffen. Es sollte auf der Hand liegen, dass ich mir diese Gelegenheit nicht entgehen lassen werde.

 

„Cinder“ war ein von Erfolg gekrönter vorsichtiger Vorstoß in die Kategorie der zeitgenössischen Märchenadaptionen. Es freut mich, dass mich das Buch mitreißen und unterhalten konnte, da ich vor der Lektüre doch recht misstrauisch war. Märchen bedeuten mir sehr viel, weil sie meine Kindheit prägten. Ich assoziiere viele wunderschöne Erinnerungen mit ihnen, die ich keinesfalls beschmutzt sehen möchte. Ich bin Marissa Meyer dankbar, dass sie mit der traditionellen Vorlage von „Aschenputtel“ respektvoll umging und etwas vollkommen Neues daraus konzipierte. Die Mischung kreativer, unverbrauchter Ideen und durchdacht eingesetztem, wohlbekanntem Szenenaufbau erreichte mich mühelos und entwickelte eine eigene Dynamik. Vor meinem inneren Auge entrollte sich eine Welt modernen Zaubers und einnehmender Charaktere, in der ich mich sofort kuschlig wohlfühlte. Ich schiele bereits neugierig auf die Fortsetzung „Scarlet“. Wenn Aschenputtel nun ein cooler Cyborg ist, was macht Marissa Meyer dann wohl erst aus „Rotkäppchen“?

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2016/12/06/marissa-meyer-cinder
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review 2014-05-05 16:42
Book Review: The Lunar Chronicles By Marissa Meyer
Cinder - Marissa Meyer
Scarlet - Marissa Meyer
Cress - Marissa Meyer

 

Cinder, Scarlet & Cress (Winter forthcoming)

 

Oddly enough the book I recommend most right now is Cinder, where Cinderella is a cyborg. Seriously that’s the plot, but it’s a good book honest.

 

The market is flooded with fairy tale retellings, and I almost didn’t read Cinder, but it looked popular on goodreads (and I found it on sale for $2) so I decided to give it a shot and I’m glad that I did.

 

Cinder is set after the fourth world war, where the world is divided into six kingdoms. Cinder is a mechanic living in the capital of New Beijing. The crown prince, Kai comes to her to have his android fixed. She keeps it a secret from him that she’s a cyborg, because cyborgs are looked down upon and have few rights.

 

Yes, Cinder has an evil step-mother, her legal guardian who practically owns her, and two step-sisters, but only one is evil and she’s really more bratty than evil. And of course there is a ball coming up, which both the stepsisters are preparing for, but that’s where the Cinderella plotline ends.

 

The plague that has swept the globe has come to New Beijing and Prince Kai’s father, the emperor, has been diagnosed with the disease. There’s no cure and it has a 100% mortality rate. Desperate to combat the disease, the government issued the cyborg draft. Cyborgs, considered less than human, are used as unwilling test subjects.

As if that wasn’t enough for the young prince to deal with, the evil Lunar queen is threatening war if her demands are not met, and one of those demands is to marry the prince. Her spaceships aren’t even her biggest threat. Lunars, the people who colonized the moon, have evolved into a separate race with the ability to create glamours and bend others to their will.

 

The Lunar Chronicles has excellent world building, an interesting plot, and good characters. (My favorite character is one of the minor ones, Iko, an android with a personality as the result of faulty programming.) A couple of the reveals which were supposed to be a surprising twist were rather predictable in this series, but it didn’t hurt the overall story for me.

 

The second book stars Scarlet as re-imagined red riding hood and a man with a shady past called wolf. This was my least favorite of the series, because it felt more like a side story with most of the book focusing on two new characters. I kept yelling at my book ‘Where’s Cinder? Get back to Cinder!’ As you can tell it took me a while to warm up to Scarlet. I understand she was going through a rough situation, her grandmother had been kidnapped after all, but it annoyed me when all she did was stress and complain. Scarlet gets better, mostly through her interactions with wolf, and towards the end the action really picks up.

 

Cress, re-imagined Rapunzel, is trapped on a satellite instead of a tower. I liked her character right away, and it's nice that we get to learn more about Carswell Thorne. Cress doesn't feel like a side story the way Scarlet did, because much more happens to advance the plot of the trilogy. I feel like the author really followed the ‘what would be the worst thing I can have happen to this character now?’ method of writing for this book. I can’t say too much about Cress without spoilers, but it’s almost as good as Cinder.

 

Cinder 9/10 stars

Scarlet 7/10 stars

Cress 8/10 stars

 

I’d recommend all three books, but I have no idea which books to compare them to, because they’re just so unique. Maybe dystopian, because the main plot features a world in chaos and characters that are trying to make things better.

 

Now I can't wait for Winter! (Never thought I'd say that, I hate the cold.)

 

Do you like fairy tale retellings? Usually I don’t, but Cinder is a happy exception. (and Grimm)

Source: mollymortensen.wordpress.com/2014/05/05/book-review-the-lunar-chronicles-by-marissa-meyer
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