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review 2017-07-21 14:31
Not what I thought it would be.
Kosher USA: How Coke Became Kosher and O... Kosher USA: How Coke Became Kosher and Other Tales of Modern Food (Arts and Traditions of the Table: Perspectives on Culinary History) - Roger Horowitz

When I first heard about this book I thought it would be a great read. I'm no expert at all as to what foods are kosher and really understand the basic tenants of it from school friends. But the title brought to mind of a story from the early 2000's where it was discovered that there were tiny organisms in the tap water causing a debate as to whether it was kosher and the move for people to install filters in their homes, restaurants to advertise they filter their water, etc. Or the stories of how Jewish people often go to Chinese restaurants on Christmas even though sometimes it might not be completely clear whether the restaurant's food is actually kosher, etc.

 

So I thought this book would be something like that and the author starts off by talking about his family and how he was driven to writing this book. Then the book quickly goes downhill from there.

 

Although there is generally some interesting information as to how Coca-Cola was kosher, how animals are slaughtered for kosher meat, etc. the book is dry, technical, academic, etc. It was best when he talked about his family but obviously that's not the focus of the book. I wanted to like it and did get some knowledge but it was a slog. Part of me wonders whether it's because I have a general lack of knowledge but I see from other reviews they also found the book pretty hard to get through.

 

If there's a specific topic of interest in the book it might be a good pickup. But I was disappointed to find the book wasn't what I thought it was nor was it very readable and I'm *very* glad I found it at my library. Otherwise I'd skip it.

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review 2017-07-16 05:51
Horrorgruselvergnügen mit Gänsehautfaktor aber auch leichten Schwächen
Es - Alexandra von Reinhardt,Stephen King

Aus aktuellem Anlass habe ich endlich erstmals dieses Werk von Stephen King gelesen. Da im September der neue Film herauskommen soll, ist hier auch eine Book2Movie Rezension geplant. Bin mal gespannt, wie dieses Thema glaubwürdig cineastisch mit Spezialeffekten umgesetzt wird.

Zum Buch:
Ein sehr guter sehr gruseliger Thriller und hervorragende Charakterstudien aller Protagonisten, so beurteile ich diesen Roman von Stephen King. Als Meisterwerk ohne Kritik und Tadel kann ich die Geschichte aber aus meiner Sicht aber auf keinen Fall bezeichnen, denn da gibt es schon einige Punkte, die mich gestört haben.

Da wäre zuerst mal die typische enorme epische Breite - man könnte es auch bösartig als Geschwätzigkeit in Form eines Modetrends bezeichnen - die amerikanische Autoren sehr gerne an den Tag legen. Bei über 1200 Seiten halte ich es aber als Leser schon für angebracht, bei jeder Szene einzeln zu überprüfen, ob diese wirklich notwendig ist und für den Plot und den Handlungsaufbau tatsächlich etwas tut. Hier kann ich mit gutem Gewissen nicht für alle die Hand ins Feuer legen, was somit den Roman vor allem bei den Zwischenspiel-Kapiteln in der Mitte manchmal ein bisschen spröde und zäh macht. Nicht dass ich mich sehr gelangweilt hätte, aber ein paar Szenen rauszustreichen, hätte dem Stoff eheblich mehr Tempo, Rasanz und Spannung beschert. Ich merke bei meinem Leseverhalten so einen Umstand immer daran, dass ich nach vorne blättere und abzuschätzen beginne, wieviele Seiten noch zu lesen sind und wie lange ich noch brauchen werde. Wenn sowas passiert, ist irgendwas definitiv episch zu ausladend.

Der Grusel- und Monsterfaktor ist aber tatsächlich als einzigartig grandios herauszuheben. Der Autor  bedient permanent elementarste Kindheitsängste. Jeder Leser kann sich hier mit mindestens einer uralten Phobie identifizieren und wiederfinden, seien es Mörder, Alpträume oder Monster, Clowns, Vögel, grausliche Viecher, Abwässer, Scheiße, Leichen.... . Bei mir war z.B. es nicht nur der Keller, sondern das Böse lauerte auch hinter den Türen in der Wohnung, die alle kontrolliert werden mussten, wenn ich abends immer ganz alleine war. Eine weitere Phobie meinerseits wird auch noch hervorragend stimuliert. Da ich einen sehr ausgeprägt guten Geruchssinn habe, treffen mich erstens unangenehme Gerüche wie ein Keulenschlag und ich kann sie mir sogar bildlich so gut vorstellen, dass mich alleine die Vorstellung schon zum Würgen bringt. Mammamia King kann grausliche Gerüche wirklich gut beschreiben - so anschaulich habe ich so etwas noch nie gelesen. Manchmal scheint es mir, dass dieser Roman durch ein völlig neues Medium transportiert werden müsste - nämlich das Geruchskino, das in Aldous Huxleys Schöne neue Welt beschrieben wurde.

Der prinzipielle Plotaufbau, der zwischen den zwei Zeitebenen Kindheit in den 50er Jahren und Erwachsenenalter der Gruppe der Verlierer in den 80er Jahren hin und her switcht macht den Roman vom dramaturgischen Aufbau her sehr ansprechend. King entwickelt wundervolle Psychogramme aller handelnden Personen - sowohl der Hauptfiguren als auch der Nebenfiguren, dabei wird so en passent vermittelt, wie sich das Leben aller Einwohner von Derry seit den 50er Jahren entwickelt hat - quasi wird das 25-jährige Klassentreffen einer gesamten Stadt abgewickelt. Alles wird thematisiert, die Mobber, die Verlierer, die Reichen, die Mitläufer, das elterliche Umfeld aller Protagonisten, die Beziehungen untereinander: Freundschaften, kleine Animositäten und riesige Antipathien, das Gewaltpotenzial jedes einzelnen ausgelotet, die Entwicklung der Persönlichlichkeiten aller Beteiligtern, die unterschiedlichen Biografien nach 25 Jahren, die Lügen und der Selbstbetrug...... nichts bleibt unaufgedeckt. Das ist wirklich wundervoll konzipiert. Auch habe ich mich sehr gewundert, wie gut und eindringlich die Charaktäre beschrieben und voneinander abgegrenzt werden, denn bei derart viel Personal in diesem Roman, habe ich tatsächlich nur einmal ganz kurz bezüglich einer Namensgleichheit - es gab zwei Eddies - den Faden verloren und wusste nicht, wen der Autor meinte. In Anbetracht der Tatsache, wieviele Figuren hier in den Roman eingeführt werden - King beschreibt ja fast eine ganze Kleinstadt - ist dies wirklich sehr ungewöhnlich.

Auch sprachlich kann der Thriller anderen literarischen Romanen sowohl von teilweise humoristischen Auswüchsen als auch an Weisheiten durchaus das Wasser reichen.

"... aber Fußnoten sind eine komische Sache, wissen Sie, wie Trampelpfade durch ein wildes, zügelloses Land. Sie teilen sich, dann teilen sie sich wieder; man kann an jeder Stelle in eine Sackgasse einbiegen, die einen zu einem mit Brombeersträuchern überwucherten Ende führt, oder in sumpfigen Treibsand. "Wenn Sie eine Fußnote finden", hat ein Prof. für Bibliothekswissenschaften einmal zu einer Klasse gesagt, an der ich auch teilgenommen habe, "dann zertreten Sie sie, bevor sie sich vermehrt.""

 "Kinder konnten das Unerklärliche besser in ihr Leben integrieren. [..] Als Erwachsener lag man nicht wach im Bett und war überzeugt davon, dass im Schrank etwas lauerte oder unermüdlich am Fenster kratzte... aber wenn dann tatsächlich etwas passierte, etwas außerhalb einer vernünftigen Erklärung, war man völlig überfordert, geriet ins Schleudern, die Vorstellungskraft versagte. Man konnte das unerklärliche Ereignis nicht so ohne weiteres mit der Lebenserfahrung in Übereinstimmung bringen. Es war unverdaulich. Der Verstand beschäftigte sich immer wieder damit... bis man schließlich entweder verrückt oder zumindetst völlig unfähig zum Handeln wurde."

Gleichzeitig hatte er auch begonnen, jenes wichtige Prinzip zu begreifen das die Welt regiert - zumindest wenn es um Karriere und Erfolg geht: Man muss den verrückten Kerl in seinem eigenen Inneren finden, der einem das Leben schwermachte. Man musste ihn in die Ecke teiben und packen. Aber man durfte ihn nicht umbringen, o nein. Für kleine Bastarde dieser Art wäre der Tod viel zu gut gewesen. Man musste ihm ein Geschirr anlegen und dann anfangen zu pflügen. Der verrückte Kerl legte sich mächtig ins Zeug, sobald man ihn erst in die Spur gebracht hatte. Und er hielt einen bei Laune, amüsierte einen. Das war eigentlich auch schon das ganze Erfolgsgeheimnis."


Die ganze Geschichte steigert sich dann für meinen Geschmack eben ein bisschen zu gemächlich zu einem Finale indem ES sowohl in der Vergangenheit durch die Kindergruppe gestoppt als auch in der Gegenwart vernichtet wird. Die permanenten Zeitsprünge und Analogien zwischen Vergangenheit und Zukunft passen punktgenau.

Und dann kommt noch eine Szene, die wieder einmal für den Plot überhaupt nichts tut und zudem aus einem anderen Grund völlig fatal und daneben ist. Nachdem die Kindergruppe ES zurückgeschlagen hat, haben alle das Gefühl, der Zusammenhalt würde zerbrechen. Also "opfert" sich die 12-jährige Beverly - ihres Zeichens bisher auch noch Jungfrau - und schnackslt gleich einer Gang-Bang Orgie mit all ihren Freunden aus dem Club der Verlierer gleich in einem Aufwaschen hintereinander, um quasi als Gruppenkleber den Zusammenhalt zu gewährleisten.
Ich bin ja gar nicht zart besaitet und hab zum Beispiel schon mehrere derartige Bücher gut gefunden wie Mc Evans Zementgarten, aber was hier so nebenbei an Pädophilie und männlichem Täter-Opfer-Umkehr-Stereotyp von einem Autor wie King vermittelt wird, lässt mich bei all dem fiktionalen Horror erstmals ernsthaft erschaudern.  
Dies liegt vor allem daran, dass Beverly ja bis zu diesem Zeitpunkt noch keine sexuellen Erfahrungen hatte - nicht mal wusste, worum es genau beim Sex ging -  aber von Ihrem Vater, der seine sanft sprießenden pädophilen Neigungen durch Gewaltorgien kompensierte, beschuldigt wurde, eine Schlampe zu sein. Dann entscheidet sich Bev autonom - und wir reden hier nicht von einer 14-jährigen in der Pubertät sondern einer 12-jährigen, die noch nicht mal weiß worum es geht, spontan diesem Bild zu entsprechen und Sex mit all ihren Freunden zu haben? Echt jetzt? Dass ist wirklich psychologisch völlig irreal. Derart sexualisiert verhalten sich nämlich nur kleine Mädchen, die wirklich bereits vom Vater missbraucht wurden, oder eben nur in einer männlichen Vorstellung, wie sich das erwachsene Täter gerne in der typischen Täter-Opfer-Umkehr zurechtreden: Das Kind hat dies auch so gewollt.

Seid mir nicht bös, auch wenn wir hier über Fiktion reden, einen derartigen Humbug braucht man weder unter die Leute bringen noch solchen Fake unterstützen, das machen die pädophilen Täter eh schon seit Jahrhunderten selber, indem sie so einen Dreck vor der Gesellschaft und ihren Frauen behaupten, um die Schuld abzuwehren. Und dann hat die Szene ja nichts mit Gruselfaktor oder mit sonst irgendwas zu tun. Sie schwebt irgendwie frei im Plotkonzept und wird auch noch so beiläufig in die Handlung eingefügt. Das ist meiner Meinung nach total daneben.
Eine meiner Goodreads Freundinnen hat mir gesteckt, dass King sich zu dieser berechtigten Kritik rechtfertigte, dass er dieses Kapitel total bekifft geschrieben hat.

Fazit: Ein guter Horrorroman, mit hohem Gruselfaktor der aber auch meiner Meinung nach einige Schwächen aufweist.

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review 2017-07-14 03:51
A Room With a View (Audiobook) - DNF @ 38%
A Room with a View - E.M. Forster

This is partly my fault, and partly the book's fault.

 

My fault - For some reason I thought this was like Rear Window, and that the movie was an adaptation of this book??? The movie has a guy with view outside his room, okay! I've never seen it, I just know about it through pop culture and the last time I heard anything about it was years ago, so I forgot the title. So I saw this book, and went hey! I should read that and then I can watch the movie, or rewatch that episode of Castle at least. Hahahaha! Nope. There is a murder, but that's about the only thing these two have in common. So incorrect expectations are totes my fault.

 

Book's fault - Bored now. Women were repressed in ye olden times. Did you know that? This is complete news to me. *sigh* Just a bunch of talking heads, characters are self-important and annoying (well, I guess Lucy's alright) and NOTHING HAPPENS. Walk around the countryside and talk. Next day: walk around the countryside and talk. Next day: Drive around the countryside and talk. Talk talk talk talkety talk talk. This is a British romance so boring even Hugh Grant wasn't in the movie adaptation. It's that bad!

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review SPOILER ALERT! 2017-07-11 05:32
The Unsung Hero (Troubleshooters #1) (Audiobook)
The Unsung Hero - Suzanne Brockmann

This audiobook is brought to you by Patrick Lawlor and Siri. Ok, Melanie Ewbanks reads the female POVs (I googled it - she is not Siri), but true story: I was driving to a meeting at a building I hadn't been to before when I first started listening to this audiobook, so I had my GPS turned on. The first time Ms. Ewbanks took over the narration, I seriously thought that my GPS lady got bored and started to randomly narrate the book. (I googled the GPS lady too - not Ms. Ewbanks.) She improves a little as the story goes on - or I just got used to her - but if you want to know what sex scenes sound like when read to you by a Siri-esque voice, now's your chance! (I didn't, so I skipped over them. Even when Lawlor was reading them. Narrators reading sex scenes are just painful.) Patrick Lawlor did a much better job of getting into the material and bringing life and warmth to the story. Unfortunately - as happens too often with dual narrators - the narrators are clearly not in the studio together when they recorded their parts, so Lawlor still has to do female voices and Siri still has to do male voices and I have no idea why you would pay for two narrators and then split up the reading this way. Stop doing this to your listeners!

 

Sadly, even the best narrators couldn't have saved this book. This has three - count them - one, two, THREE - romances crammed into one long-ass boring romance novel with an attempt at an intriguing suspense subplot to thread it all together. It just doesn't work. Rating them from blandest to most promising, the romances are these:

 

3 - Charles, Cybelle, Joe - Love triangle. Bored now. Love triangle set during WW II? UGHHHH! At least it's not set in Pearl Harbor? Seriously, it's WW II and that's the best the author could think to do with these characters? STAHP. The only good thing about this part of the story is that Charles and Joe stay friends.

 

2 - Kelly and Tom - The old "girl kisses boy, boy freaks out and enlists in the Navy, boy and girl don't see each other for 16 years and in all that time they clearly barely even change since they're right back where they left off as soon as they're in the same room again" story. Yeah, nothing new here either. I did like Tom's struggles with his head injury and wondering if he's still capable of leading. I'm just not sure this story actually answers that question. I also liked Kelly's struggles with understanding her father, Charles, and getting closer to him as his health is failing.

 

1 - Mallory and David - The old "geek boy who's really a nice guy (but not a Nice Guy) stalks beautiful girl and gets her" story. Ok, stalking is a little strong. He just makes himself visible, and he's a lot more confident and self-assured than geek boys tend to be in these stories. Mallory's change of heart toward him is gradual, and while it occasionally threatens to veer into boring romance cliche territory, it mostly avoids it.

 

The terrorist stalker subplot is one I've read before also, so again, nothing new here. This was published pre-9/11, so maybe the regulations were a wee bit more relaxed then, but I doubt it. If a bomb threat gets called in, it has to be investigated. End of story. If a building needs to be evacuated in a hurry, pull the fire alarm. The ending was convoluted and eye roll worthy, and the negligence on display here by literally everyone except our protags defies logic. 

 

This series is not off to a good start, but I've seen other reviews mention the books get better after this one, so I'm going to at least give the next one a try.

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review 2017-07-07 04:25
THE HIDING PLACE by David Bell
The Hiding Place - David J. Bell
  • THE HIDING PLACEDavid Bell
  • Paperback: 400 pages
  • Publisher: Berkley (October 2, 2012)
  • Language: English
  • ISBN-10: 045123796X
  • ISBN-13: 978-0451237965
  • aslo on Kindle ASIN: B0083P4ANC and audiobook ASIN: B009SBIGSA

 

I must have changed my mind as to the who and what 3 or 4 times by the end of this book. David Bell's writing style is easy to read, so this I was able to get through this quickly, even while trying to not speed read and miss anything. I really enjoyed the main character, Janet's daughter. The main characters were developed well. I am looking forward to reading more of David Bell's writing.


******I received this book from a Goodread's first reads giveaway held by Berkley Books, an imprint of Penguin Group (USA)****

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