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review 2016-02-13 22:13
Tutti gli uomini sono bugiardi - Alberto Manguel,E. Liverani

“Elogio della menzogna” viene al mondo, fra botte e torture, nella cella di un carcere argentino.
Alejandro Bevilacqua, presunto autore dell’opera, spicca il volo dalla finestra della casa di Manguel la sera dopo la presentazione ufficiale del libro nella libreria Antonio Machado di Madrid.
Perché? Si tratta di suicidio o di omicidio? Chi era Alejandro Bevilacqua? Il vero autore di “Elogio della menzogna” chi era, o chi è?
A distanza di anni il giornalista francese Jean-Luc Terradillos cerca di ricostruire l’identità di Alejandro. E la verità.
Fra le voci che lo raccontano c’è qualcuno che possa farne un ritratto sincero? Qualcuno che possa riedificare una realtà smarrita o forse mai nata? Bevilacqua era veramente una presenza anonima che sapeva distinguere “tra il falso vero e il vero falso, e il primo gli sembrava più reale”? Era davvero uno pseudo-Bartleby sfuggente e impalpabile, un “abbozzo di vita”? O era l’esatto contrario?
Bevilacqua, “amante, eroe, amico, vittima, traditore, autore apocrifo…” è il risultato di verità difformi fra loro, verosimili singolarmente.

 

In fin dei conti, la verità si tesse con mille menzogne. Fa parte del gioco letterario. E non solo, a ben pensarci. È un gioco in voga anche nelle sale dei potenti.

 

P.S. Certo è che in questo romanzo di Manguel si respira, fra citazioni e riferimenti, il suo amore per la letteratura. E senza ombra di menzogna.

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text 2015-03-30 17:39
Alberto Manguel / Im siebten Kreis / S. 191
Im siebten Kreis - Alberto Manguel,Chris Hirte

Es hat mich immer erstaunt, dass die Ereignisse, die unsere Vergangenheit markieren [...] sich außerhalb der täglichen Abläufe und Verrichtungen abspielen, die unser ganzes Leben ausmachen. Die Tage sind angefüllt mit dem Erwachen, der Morgentoilette, dem Knirschen des Toasts, dem Milchduft des Frühstücksgeschirrs, dem Rascheln der Kleider, dem Durchzählen der Geldscheine, dem Klimpern der Münzen, den kleinen Gefälligkeiten, mit Lügen und Bosheiten, Erlösungen, Erleuchtungen, Augenblicken der Weisheit, Schlaf. Nichts davon berührt die großen Ereignisse. Sie finden statt, und wir machen weiter.

 

 

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review 2015-03-30 17:04
Im siebten Kreis - Alberto Manguel,Chris Hirte

Der erste Satz

Aus ihrem Fenster konnte sie auf den Strand hinab sehen, aber er erschien ihr unerreichbar, als wären die See der Sand und die Felsen nur Bilder einer Ansichtskarte.

Erzählt aus der Sicht von drei Figuren: Ana, die Tochter, Marianne, die Mutter und der Capitaine, der Vater. Von Algier nach Paris, über Buenos Aires bis schließlich Quebec.

 

Eine Familie zur Zeit des Algerienkriegs dessen Auswirkungen ihr Leben in vier Städten nie ganz verlässt. Die Vergangenheit ist ein Schatten, der überall hin folgt und dessen Einfluss man kaum bewusst merkt, ihn aber nie leugnen kann.

 

 

Manguel fängt dies bewundernswert präzise ein. Der Vater weiß es, die Mutter lernt es und verstummt und die Tochter fängt bald an zu ahnen und erhält schließlich Gewissheit.

 

Was Manguel auch, ich mag sagen, brillant kann, ist sich in unterschiedliche Charaktere hinein zu versetzen und aus unterschiedlichen Blickwinkeln seine Geschichten, aber auch vor allem Orte und Personen, Details, zu schildern. Seine Figuren eine persönliche Subjektivtät an sich, die ich sonst so bei kaum einem Autor finden konnte. Wer etwas über gelungenen POV lernen möchte, sollte sich Manguel ansehen.

 

Der letzte Satz

Sie schaute nach vorn, den schwindenden Rücklichtern nach, dann ging sie los, in den unsichtbaren Regen hinein.

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text 2015-03-30 16:09
Alberto Manguel / Im siebten Kreis / S. 145
Im siebten Kreis - Alberto Manguel,Chris Hirte

"Es gibt eine kurze Geschichte - eine Fabel, es ist eigentlich nur eine Episode - von Kafka. Das Tier stiehlt seinem Herrn die Peitsche und peitscht sich selbst, um ein Herr zu werden. Und es bemerkt nicht, dass das nur ein Traum ist, den ein neuer Knoten an der Peitsche des Herrn hervorgerufen hat. Sehr passend, meinen Sie nicht?"

Er erwartete keine Antwort.

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text 2015-03-25 10:22
Alberto Manguel / Im siebten Kreis / S. 40
Im siebten Kreis - Alberto Manguel,Chris Hirte

Schon damals war ihm aufgefallen, was ihn jetzt erneut beschäftigte, während er, Marianne angeschnallt auf dem Beifahrersitz, bergab fuhr: Die schlichte Unmöglichkeit die Menschheit als Ganzes zu lieben. Liebe deinen Nächsten, das ja, die Person, in deren Bewegungen wir uns wiedererkennen wie in einem Spiegel, ein Spiegel, den wir mit Überredung, durch unser Beispiel, wenn nötig, mit Lügen aufpolieren zum Bild eines wohlgeordneten Gegenübers, das unseren Vorstellungen gehorcht. Aber die Masse?

 

 

 

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