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text 2018-04-28 13:20
Erster Satz: P. G. Wodehouse - Ehrensache, Jeeves!
Ehrensache, Jeeves!: Roman - Thomas Schlachter,P.G. Wodehouse

Ich streckte eine Hand unter der Bettdecke hervor und klingelte nach Jeeves.

 

„Guten Abend, Jeeves.“
„Guten Morgen, Sir.“
Das erstaunte mich.
„Ja ist es denn Morgen?“
„Jawohl, Sir.“
„Sind Sie auch sicher? Draußen sieht es so dunkel aus.“
„Das ist der Nebel, Sir. Wir sind, wie Sie sich erinnern mögen, im Herbst - Gezeit der Nebel, reicher Ernte Zeit.“

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review 2018-02-01 13:39
Eine mächtige Dynastie und ihre Abgründe
Die letzte Borgia: Roman (insel taschenb... Die letzte Borgia: Roman (insel taschenbuch) - Sarah Dunant,Peter Knecht

Italien im Zeitalter der Renaissance in den Jahren 1502 und 1503: Rodrigo Borgia sitzt als Alexander VI. auf dem Papstthron. Um seine attraktive Tochter Lucrezia brodelt die Gerüchteküche. Ihr wird eine Affäre mit ihrem Bruder Cesare und eine verbotene Liebe zu ihrem alternden Vater unterstellt. Von Mord, Korruption, Orgien und anderen Schändlichkeiten ist die Rede. Doch dort, wo Lucrezia Borgia selbst auftaucht, kann sie die Höfe Italiens bezaubern. Dabei haben die Gerüchte durchaus einen wahren Hintergrund: Tatsächlich hat Cesare aus Eifersucht Lucrezias Ehemann ermordet. Aber für Zorn und Trauer hat die Borgia-Tochter keine Zeit: Eine neue Stadt wartet auf sie, eine neue Liebe und das nächste gefährliche Spiel um Macht und Reichtum. Lucrezia macht sich auf den Weg, ihren dritten Ehemann, den Herzog von Ferrara, Alfonso d‘Este, zu heiraten.

„Die letzte Borgia“ ist die Fortsetzung des historischen Romans „Der Palast der Borgia“ von Sarah Dunant.

Meine Meinung:
Unterteilt ist der Roman in 45 Kapitel von angenehmer Länge. Sie werden umrahmt von einem Epilog und einem Prolog. Erzählt wird die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Lucrezia, sondern auch aus der ihres Vaters, ihres Bruders und eines Diplomaten.

Der Schreibstil ist eher anspruchsvoll. Durch einige verschachtelte Sätze erfordert das Lesen etwas Aufmerksamkeit. Insgesamt ist der Erzählstil jedoch noch recht flüssig, sodass ich trotz der hohen Seitenzahl ganz gut durch das Buch gekommen bin.

Das historische Setting und die Auswahl der Charaktere konnten mich vollends überzeugen. Die Borgia-Familie ist zwar kein gänzlich neuer Romanstoff, hat mich für aber nichts von ihrem Reiz verloren. Die Charaktere werden detailreich und authentisch dargestellt, blieben mir beim Lesen aber etwas zu unnahbar. Mir hat wiederum gut gefallen, dass auch Niccolo Machiavelli in der Geschichte auftaucht. Ohnehin mag ich Romane, die auf tatsächlichen Begebenheiten basieren, recht gerne.

Die Handlung wirkt auf mich stimmig und kann einige Wendungen vorweisen, sodass ich den Roman alles in allem unterhaltsam und spannend fand. Obwohl ich den Vorgängerband von Sarah Dunant nicht gelesen hatte, konnte ich dem Geschehen gut folgen. Nur wenige Stellen habe ich als etwas langatmig empfunden.

Positiv hervorzuheben ist, dass es gelungen ist, interessante Informationen einzuflechten. Ein weiteres Plus sind der Zeitstrahl mit ausgewählten Daten aus der Geschichte der Borgias und das aufschlussreiche Nachwort. Sie belegen die Recherchearbeit der Autorin. Damit ist die Lektüre ziemlich lehrreich.

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es passt darüber hinaus gut zum Thema. Der deutsche Titel weicht zwar deutlich vom englischen Original ab („In the name of the family“), ist allerdings treffend.

Mein Fazit:
Mit „Die letzte Borgia“ ist Sarah Dunant ein unterhaltsamer und informativer Historienroman gelungen, den ich vor allem Geschichtsfans empfehlen kann.

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review 2017-08-08 04:30
Rezension | Jane Austen über die Liebe
Jane Austen über die Liebe (insel tasche... Jane Austen über die Liebe (insel taschenbuch) - Jane Austen,Felicitas von Lovenberg,Felicitas von Lovenberg,Angelika Beck,Margarete Rauchenberger

Meine Meinung

 

In diesem feinen Büchlein hat die deutsche Journalistin Felicitas von Lovenberg Auszüge aus Jane Austens Texten ausgewählt und zusammengestellt die sich mit dem schönen und vielseitigen Gefühl der Liebe beschäftigen. Für einen guten Lesefluss wurden die Texte in sechs Kapitel unterteilt, die perfekt die Irrungen und Wirrungen einer sich anbahnenden Liebe bis hin zur Heirat präsentieren.

 

Die wiedergegebenen Textstellen sind für Jane Austen Kenner natürlich nichts neues, beziehen sie sich doch meist auf die bekannten Romane der Autorin. Es sind allerdings auch Auszüge aus Jane Austens Jugendwerken und unvollendeten Romanen mit dabei (die aller Wahrscheinlichkeit nach noch nicht jedem Leser bekannt sind).

 

Abschließend gibt es ein sehr lesenswertes Nachwort von Felicitas von Lovenberg in dem sie Jane Austens Auffassung der Liebe und Heirat treffend darstellt. Liebe und Verstand gehen darin Hand in Hand, was sich wunderbar mit meiner Vorstellung vereint. Jeder der Jane Austen in die rosarote Romantikecke gestellt haben sollte, wird mit diesem Werk eines besseren belehrt. Faszinierend ist vor allem, dass Jane Austens Betrachtungen keineswegs veraltet sind – man könnte dieses Büchlein ebensogut als Ratgeber in Herzensangelegenheiten herausgeben.

 

"Jane Austens romantische Botschaft hat also mit Romantik wenig zu tun, dafür umso mehr mit Herzensbildung und gesundem Menschenverstand. Sie lautet, daß es nicht nur das Recht, sondern die Verpflichtung gibt, sich den Lebenspartner mit Bedacht auszusuchen und, falls sich kein geeigneter Kandidat findet, resolut allein zu bleiben." (Seite 135)

 

Diese gelungene Zusammenstellung von Texten aus austenscher Feder ist in meinen Augen vor allem etwas für richtige Liebhaber die sich für einen kurzweiligen Nachmittag in die mitreisende Welt der Regency träumen wollen, aber nicht gleich einen kompletten Roman lesen möchten. Außerdem eignet es sich auch super als Geschenk um die Austen-Liebe weiter zu reichen.

 

Fazit

 

Nie hat jemand die Liebe so schonungslos durchleuchtet und bloßgestellt wie Jane Austen! Eine herzerfrischende Lektüre mit Sinn und Verstand.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-jane-austen-ueber-die-liebe-von-jane-austen
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review 2017-08-06 13:38
Konnte mich nicht überzeugen
Ein Haus voller Träume: Roman (insel tas... Ein Haus voller Träume: Roman (insel taschenbuch) - Fanny Blake,Katharina Förs,Sonja Schuhmacher

Hope, die Mutter von Tom, Lucy und Jo, ist verstorben und so machen sich die drei auf ins Haus ihrer Mutter. Zusammen mit ihren Familien und Freunden wollen sie zum letzten Mal den Geburtstag von Hope feiern und sich von ihr verabschieden. Hope, die Mutter von Tom, Lucy und Jo, ist verstorben und so machen sich die drei auf ins Haus ihrer Mutter. Zusammen mit ihren Familien und Freunden wollen sie zum letzten Mal den Geburtstag von Hope feiern und sich von ihr verabschieden. Hope wünscht sie, dass das Haus verkauft wird. Die drei Geschwister stoßen beim aufräumen auf so manches Geheimnis.


Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen. Blake benutzt eine einfach Sprache, so kann man dem Geschehen sehr schnell folgen. Die Charaktere überzeugen durch ihr authentisches Handeln und ihre realistische Sprache. Die kleine vierjährige Ivy hat mich vollkommen überzeugen können. Es macht Spaß die Charaktere über die Woche zu beobachten und zu sehen, wie sie wachsen.


Die Geschichte, um die Überraschungen, hatte ich mir etwas spannender vorgestellt. Ich dachte, dass die Drei beim ausräumen auf dunkle Familiengeheimnisse stoßen. Mich konnte das Buch nicht recht von sich überzeugen. Aber eventuell ist diese Familienidylle auch einfach nicht mein Gerne.


Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen und danke Autorin und Verlag dafür.

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review 2017-06-16 20:16
Everyone (but me) loves Esmeralda
Der Glöckner von Notre-Dame - Else von Schorn,Victor Hugo

Such a tedious beginning! Way too many secondary characters, way too many unimportant names and way to many descriptions of clothing, uniforms, buildings and architectural details. Not to mention the following excessive descriptions of the city structure of Paris. This was so confusing and the more I read, the less I was able to imagine what Paris looked like and additionally, you are completely pulled out of the plot. Not helping, Victor, not helping. You know, Čechov used to criticise the young Gorkij for using way too many adjectives in his writings. Its a good thing, Čechov never saw Victor Hugo’s mess. Man, that writing is not only overloaded with details, but also really patronising.

 

The overall theme of the book is perhaps best described with the word love, while also featuring a lot of racism, sexism, violence, poverty, class struggles and cruelty. What bugged me though is, that in the beginning Hugo touches on many crucial subjects like civil disturbances, power struggles, the beginning of printing and hence the churches’ loss of power over the written word, but unfortunately, he does not pursue them any further.

 

Character-wise, I fell in love with Pierre Gringoire, the constantly twaddling philosopher, who is the personification of the principle of comic relief. He is sweet, funny and loveable, especially in his love for Djali the goat! I absolutely agree with his attitude – save Djali, forget about Esmeralda. I wish there was more of him in the book.

 

Oddly enough, I kind of also liked Frollo, even though I was shocked when I found out, that he is only 35 years old and Esmeralda is just 16 (I imagined him around 50 and her somewhere in her late twenties or early thirties). But still, up to a certain degree I can understand him, I guess this is what happens if a hardcore Catholic gets a boner. He tried to fight it, but well, the (pedophiliac) urge was stronger.

 

Esmeralda. According to my former knowledge of the story (thanks, Disney) I expected a strong, smart, confident woman who fights for equality. But all I got from Hugo was a naive, stupid, superficial and ignorant child, madly in love with playboy Captain Phoebus. But hey, at least she has some principles. Cheers to that! I guess…

To be fair, she is also kindhearted when she saves Gringoire (which I am thankful for) and of course, a victim of getting stalked.

 

And Quasimodo. First of all, for a 600-page book that is called The Hunchback of Notre-Dame, there is not much of our hunchback Quasimodo in it.

I might get a lot of shit for my opinion on him, but I think, that he really is a beast. Even though he is misunderstood, gets mistreated (basically more by the Parisians and Esmeralda than by Frollo I might add) and therefore probably does not understand the basic concepts of human behaviour, he still does unspeakable things. Kind of like Frankenstein’s monster which I also deeply disliked. Do you remember all the heroic stuff the Disney version of Quasimodo did when defending the church and Esmeralda? He does most of it in the book too, but only much more violently and against the good guys (unknowingly though). Deaf or not, if you act like a beast that went apeshit crazy, you get treated like one. So it goes.

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