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review 2017-01-13 12:05
Star, die Pragmatische
Die Schattenschwester: Roman - Die sieben Schwestern Band 3 - Lucinda Riley,Sonja Hauser

Es handelt sich um den 3. Band der Sieben-Schwestern-Reihe - eine fulminante Geschichte um sieben Adoptivschwestern und ihre Herkunft.

Nach Pa Salts plötzlichen Tod fühlt sich Star - genau wie ihre Schwestern - verloren in der Welt. Was ihr vom Adoptivvater geblieben ist, ist ein mysteriöser Brief und ein Gegenstand, der ein Hinweis auf ihre Herkunft ist.

Star steht - genau wie ihre Schwestern - an der Tür zu vergangenen Zeiten und zögert noch, ob sie diese wirklich öffnen soll. Doch sie gibt sich einen Ruck und lässt sich auf ihren eigenen Lebensweg ein.

Zu Beginn muss ich gleich sagen, dass mir dieser Band bisher am allerbesten gefällt. Meiner Meinung nach hat Lucinda Riley genau die richtige Mischung aus Dramatik, historischem Rahmen und gegenwärtigen Verstrickungen geschaffen, die mich von Anfang bis Ende durchgehend begeistern konnte. 

Wie von Lucinda Riley gewohnt, wird die Geschichte in zwei Handlungssträngen erzählt. Als Leser begleitet man Star in der Gegenwart, wie sie sich daran macht, ihren Platz zu finden, und in der Vergangenheit deckt man Floras Geschichte auf.

Star ist nicht der leuchtende Stern, den man anhand ihres Namens vermuten würde. Sondern sie steht im wahrsten Sinne des Wortes hinter ihrer Schwester CeCe, mit der sie großteils ihr Leben verbringt. Doch dank Pa Salts Hinweis auf ihre Vergangenheit lernt sie eine skurrile Familie kennen, die sie unvermutet aus CeCes Schatten treten lässt.

Die Geschichte hält aber mehr als eine skurrile Familie für Star bereit. Sie taucht in Floras Leben nach der Jahrhundertwende ein, lässt sich vom britischen Adel bezaubern, deckt Familiengeheimnisse auf und wird mit der Tragik konfrontiert, wie sich trotz der besten Absichten schlimme Folgen entwickeln können.

Historischer Rahmen ist die Zeit vor und während der Weltkriege. Es ist die Zeit, in der Debütantinnen am britischen Hof vorgestellt werden, die Ballsaison der Treibjagd nach dem richtigen Ehemann gleicht, und so manche große Liebe aufgrund familiärer Arrangements unerfüllt geblieben ist. 

Die beteiligten Figuren haben mir diesmal besonders gut gefallen. Im Gegenwartsstrang bekommt man es mit einem richtigen Original zutun. Es handelt sich dabei um einen Mann, der gewisse Ähnlichkeit mit dem verrückten Hutmacher aus Alice im Wunderland hat, und durch seine außergewöhnliche Art sofort meine Sympathie gewonnen hat. Star und Flora sind meiner Meinung nach authentisch ausgearbeitet und es ist wunderbar, beide Charaktere bei ihrer Entwicklung zu begleiten.

Die Handlung selbst hat Riley diesmal sehr geschickt eingefädelt und meiner Ansicht nach bei allem genau das richtige Maß getroffen. Die Geschehnisse sind tragisch und dramatisch, aber genau so, dass sie emotional nicht überstrapaziert werden. Die Wechsel zwischen den Erzählsträngen sind so aufgebaut, dass sie spannend zu lesen sind, und die Entwicklung der Figuren ist nachvollziehbar, sodass man mit ihnen mitfühlen kann.

Die Rahmenhandlung bleibt diesmal fast unberührt. Es gibt kaum Hinweise darauf, was es mit Pa Salts Tod und den sieben Schwestern auf sich hat. Allerdings hat die Autorin einige Verbindungen zu den anderen Bänden eingestreut, und man freut sich am Ende darauf, dass es mit CeCes Geschichte, der nächsten Schwester, weitergeht. 

Für mich ist „Die Schattenschwester“ bisher der beste Band der Reihe. Gemeinsam mit Flora und Star geht man Familiengeheimnissen auf die Spur, sucht seinen Platz in der Welt und sieht, dass aus den besten Absichten, nicht automatisch Gutes entspringen muss, was mir sehr gut gefallen hat.


Die Sieben-Schwestern-Reihe:
1) Die sieben Schwestern [Rezension lesen]
2) Die Sturmschwester [Rezension lesen]
3) Die Schattenschwester

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review SPOILER ALERT! 2016-05-23 19:22
Der Engelsbaum
Der Engelsbaum - Lucinda Riley,Simone Kabst,Der Hörverlag

€ 14,99 [D]* 

 

€ 16,90 [A]* |  CHF 21,90* 

(* empf. VK-Preis)

 

Hörbuch MP3-CDISBN: 978-3-8445-1588-6

 

Erschienen: 08.12.2014 

 

 

 

 

Kann sie sich DER WAHRHEIT STELLEN? – Der GRANDIOSE ROMAN von Bestseller-Autorin LUCINDA RILEY

Dreißig Jahre sind vergangen, seit Greta Marchmont das Herrenhaus verließ, in dem sie einst eine Heimat gefunden hatte. Nun kehrt sie zurück nach Marchmont Hall in die verschneiten Berge von Wales – ohne jegliche Erinnerung an ihre Vergangenheit, denn seit einem tragischen Unfall leidet Greta an Amnesie. Bei einem Spaziergang durch die winterliche Landschaft macht sie eine verstörende Entdeckung: Sie stößt auf ein Grab im Wald, und die verwitterte Inschrift verrät ihr, dass hier ein kleiner Junge begraben ist – ihr eigener Sohn! Greta ist zutiefst erschüttert und beginnt mit der Suche nach der Frau, die sie einmal war. Doch wird sie genug Mut aufbringen, um der schockierenden Wahrheit ins Gesicht zu blicken?

Meine Meinung: 

Bei mir ist es ja so, dass ich bisher alle Bücher der Autorin abgesehen von der "Die sieben Schwestern-Reihe" gehört habe, da mir Simone Kabst auch sehr gut als Sprecherin gefällt. Mein absolutes Lieblingsbuch von Lucinda Riley ist Die Mitternachtsrose, jetzt kommt Der Engelsbaum auf jeden Fall dazu. 

Ich bin sofort gut in die Geschichte rein gekommen. Es hat ja eine lange Hördauer von über 17 Stunden, aber ich habe es innerhalb von drei Tagen durchgehört, weil ich einfach in jeder freien Minute wissen wollte, wie es weiter geht.

Mir sind die Charaktere auch total ans Herz gewachsen, am liebsten mochte ich David, sowohl als jungen Mann als auch später, aber auch die anderen Charaktere sind sehr toll. 

Die Geschichte an sich hat mir total gut gefallen, sie wird mir lange im Gedächtnis bleiben. Man lernt in diesem Buch Greta als junge Frau kennen und begleitet sie in ihrer Lebensgeschichte bis hin zur Urgroßmutter. Es geht um Liebe, Verlust, Trauer, falsche Entscheidungen und verpasste Chancen und noch um so viel mehr. 

Für mich war schon sehr früh klar, dass dies ein 5 Sterne Buch werden könnte, obwohl die Messlatte mit Die Mitternachtsrose sehr hoch lag. 

Ich kann dieses Hörbuch absolut empfehlen für alle Lucinda Riley Fans, aber auch für alle, die es werden wollen. Für mich ist es ganz klar ein 5 Sterne Buch/Hörbuch. 

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review SPOILER ALERT! 2016-04-22 20:17
Helenas Geheimnis
Helenas Geheimnis: Roman - Lucinda Riley,Ursula Wulfekamp

€ 9,99 [D] 

 

€ 10,30 [A] |  CHF 13,90* 

 

(* empf. VK-Preis)

 

Taschenbuch, KlappenbroschurISBN: 978-3-442-48405-8

 

NEU 

 

Erschienen: 29.02.2016 

 

 

 

 

Zum Inhalt:

Wieviel Wahrheit kann die Liebe ertragen, ohne zu zerbrechen?

 

Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt ...

 

Meine Meinung:

 

Ich habe ja bisher alle Bücher der Autorin gelesen und daher durfte dieses neue Schmuckstück in meinem Bücherregal natürlich nicht fehlen. Habe schon einige Rezensionen gelesen, die von diesem Buch enttäuscht waren. Diese Meinung kann ich nicht teilen, es ist eine andere Richtung, die Lucinda Riley eingeschlagen hat. Es geht halt nicht um jahrhundertelange Familiengeheimnisse, aber mir hat es dennoch sehr gut gefallen. 

 

Der Einstieg in das Buch ist mir sehr leicht gefallen, der Schreibstil ist wieder einmal toll, trotz der vielen Seiten war das Lesen sehr flüssig. 

 

Die Charaktere waren sehr schön ausgearbeitet, mein Lieblingscharakter war eigentlich der Sohn von Helena, Alex. Aber auch die Nebencharaktere haben mir sehr gut gefallen. 

 

Es wurden auch sehr realitätsnah die Ängste von Helena deutlich, man konnte sie sehr gut nachvollziehen. 

 

Einziger Kritikpunkt ist von meiner Seite, dass die jüngeren Kinder sehr kindisch dargestellt wurden, das fand ich ein wenig albern. 

 

Sehr gut hat mir auch zum Schluss das Wiedersehen nach 10 Jahren gefallen, das fand ich sehr gelungen. 

 

Alles in allem wieder ein tolles Buch der Autorin, man kann es natürlich nicht mit z.B. Die Mitternachtsrose vergleichen, welches ja auch starke historische Anteile hat, aber mir hat es schöne Lesestunden bereitet. Ich kann auf jeden Fall eine klare Kauf- und Leseempfehlung geben. Es wird nicht mein Lieblingsbuch der Autorin werden, aber es hat mir sehr gut gefallen. Ich möchte dem Buch 4,5 Sterne geben. 

 
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review 2016-04-03 07:36
Patchwork-Family-Urlaubs-Geplänkel
Helenas Geheimnis: Roman - Lucinda Riley,Ursula Wulfekamp

Helena richtet sich in Zypern im Haus ihres verstorbenen Patenonkels ein. Seit ihrer Jugend ist sie nicht mehr hier gewissen und trotz der Vorfreude darauf, mit ihrer Familie einen traumhaften Zypernurlaub zu verbringen, wird ihr unbehaglich, wenn sie an ihr großes Geheimnis denkt.

Der Anfang der Geschichte hat mich richtig begeistert. Helena reist mit Sohn Alex und Töchterchen Immy in das alte Haus auf Zypern, um es für die restlichen Urlauber vorzubereiten. In den nächsten Tagen erwartet sie ihre Familie und Freunde, und dabei lässt sie sich auf die eine oder andere Erinnerung - wie zum Beispiel an ihre Jugendliebe Alexis - aus längst vergangenen Tagen ein.

Nach und nach trudeln die Gäste ein, die mir allesamt als starke Charaktere aufgefallen sind. Trotzdem konnte mich die Handlung überhaupt nicht packen und die Geschichte hat mir gleich gar nicht gefallen.

Seitenweise hat man es mit Urlaubsgeplänkel im Patchwork-Family-Stil zutun. Es gibt Eifersüchteleien, unüberstehbare Ehekrisen, alte und neue Geliebte, Stief- und Adoptivkinder, die sich nach Auskunft über ihre Herkunft sehnen, und es wird viel griechisches Essen und Salat zubereitet, mit den Kindern an den Strand gegangen und am Abend bei einem Glas Wein der Urlaubsfrust runtergespült.

Über all dem hängt Helenas Geheimnis, das mich lange darauf hoffen gelassen hat, dass die Autorin doch noch die Kurve kriegt und der Handlung endlich Schwung und Spannung gibt.
Aber Helenas Geheimnis - so dramatisch es auch eingewickelt ist - entpuppt sich als ein unglaubwürdiges und unnachvollziehbares Ereignis in Helenas Vergangenheit, was ich mir beim besten Willen nicht in dieser Form als lebensüberschattendes Geheimnis andrehen lassen kann. Denn einerseits kann ich es nicht verstehen, wie so etwas überhaupt passiert, und andrerseits ist es mir einfach zu blöd, zu glauben, dass man sich auf diese Weise ernsthaft auf eine Ehe einlassen kann.

Am Ende wartet die Autorin noch einmal mit reichlich Dramatik auf, die ich leider nur als hilflosen Versöhnungsversuch mit dem Leser deuten kann, um ihn zu guter Letzt doch noch wohlgesonnen zurückzulassen. Diese Dramatik hat zumindest mir den Rest gegeben, im letzten Abschnitt meine Enttäuschung weiter verstärkt und mich jeder Illusion von Lesevergnügen beraubt. 

Eine Botschaft, die ich herausgelesen habe, konnte mich trotz meiner Enttäuschung doch ansatzweise erreichen und lies zumindest am Rande dieses eigene "Riley-Feeling" zu. Die Autorin zeigt, dass jede Generation seine Fehler selbst machen muss. Damit schafft sie nicht nur den perfekten Rahmen für die ausgelassene Jugend, die ohnehin nie auf die Alten hören will, sondern zeigt auch, dass diese Alten ebenfalls einmal jung waren und seither vielleicht das eine oder andere Geheimnis aus der Jugend die Gegenwart überschattet kann.

Es ist mir schwer gefallen, dieses Buch zu bewerten, weil ich die Autorin sehr gern mag. Ich liebe es, in ihre Familiengeschichten zu versinken und dabei generationenübergreifende Geheimnisse zu enthüllen. Allerdings ist dieser Roman meiner Ansicht nach eher für eiserne Fans der Autorin oder maximal als leichte Urlaubslektüre für den Strandurlaub geeignet und reicht beim besten Willen nicht an vorherige Bücher ran.

 

© NiWa

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2016-03-29 11:00
Ein etwas anderer Riley. Trotzdem toll!
Helenas Geheimnis: Roman - Lucinda Riley,Ursula Wulfekamp

Inhaltsangabe

Wie viel Wahrheit kann die Liebe ertragen, ohne zu zerbrechen?

Viele Jahre sind vergangen, seit Helena Beaumont als junge Frau einen wunderbaren Sommer auf Zypern verbracht und dort ihre erste große Liebe erlebt hat. Nun kehrt sie zum ersten Mal zurück in das schöne alte Haus, um dort mit ihrer Familie die Ferien zu verbringen. Unbeschwerte Tage sollen es werden, verträumte Stunden am Meer und lange Nächte auf der Terrasse, doch schon bei ihrer Ankunft empfindet Helena ein vages Unbehagen. Sie allein weiß, dass die Idylle bedroht ist – denn es gibt Ereignisse in ihrer Vergangenheit, die sie ihrem Mann und ihren Kindern stets eisern verschwiegen hat. Wie lange aber kann sie die Fassade der glücklichen Familie noch aufrechterhalten? Als sie dann plötzlich ihrer Jugendliebe Alexis gegenübersteht, ahnt sie, dass diese Begegnung erst der Anfang einer Verkettung von Ereignissen ist, die ihrer aller Leben auf eine harte Bewährungsprobe stellt...

 

Meine Meinung

Dieses Mal geht es nach Zypern und in der Hinsicht hat die Autorin wieder voll meinen Geschmack getroffen. Man merkt, dass sie die jeweiligen Länder in ihren Büchern kennt beziehungsweise sie genaustens recherchiert hat. Ich liebe dieses Fakt.

 

Wie Riley Leser es gewohnt sind, schreibt sie ihre Werke immer mit zwei Erzählsträngen und wenn man die Rezensionen zu ihren Büchern verfolgt, genießen die meisten Leser den Handlungsstrang, der in der Vergangenheit spielt.

Der Prolog startet in der Gegenwart 2016 und dann geht es plötzlich mit 2006 weiter. Gespannt habe auch ich auf die weit vergangene Zeit gewartet, aber da wollte einfach nichts kommen. Beim Lesen habe ich mich des Öfteren gefragt, wie ich das finden soll, dass das gesamte Buch ausschließlich in der Gegenwart spielt, aber nach der Hälfte des Buches war es mir eigentlich egal, denn ich mochte die Story und das Feeling. Wer nicht ganz auf die Vergangenheit verzichten will, darf sich gegen Ende dann doch auf ein, zwei Kapitel freuen, die in den 90er spielen.

 

Wer eine große Ansammlung von Charakteren mag, ist hier gut bedient, denn in Pandora, das Haus auf Zypern, welches Helena geerbt hat, kommen so einige Charaktere zusammen. Anfangs sah es nach einem entspannten Familienurlaub aus, schnell wurde jedoch klar, dass es eher in Chaos ausarten wird.

Helena selbst konnte mich dieses Mal nicht von sich überzeugen. Ich will nicht sagen, dass ihr Charakter blass erschien, aber er wurde meiner Meinung nach dramatisiert. Und dies bezieht sich nicht nur auf ihre Person, sondern auch auf ihr Geheimnis, aber da mag jeder Leser eigene Ansichten haben.

 

Wie bereits erwähnt, erwartet euch auf Zypern Spiel, Spaß und Überraschung.

Es ist auf jeden Fall eine turbulente Zeit mit Baustellen an vielen persönlichen Beziehungen. Für mich mal wieder ein absoluter Pluspunkt, ist, dass Lucinda Riley am Ende für mich wieder einen tollen Bogen schlägt. In „Helenas Geheimnis“ gibt es nicht die bekannte Zusammenführung von Vergangenheit und Gegenwart, sondern eher dass alle Charaktere, die einem im Buch begegnet sind, am Ende nochmal zusammengeführt wurden. Ich fand es passend und sehr schön zu lesen.

 

Nun ein Fakt, der mir persönlich nicht aufgefallen ist, aber der von einigen anderen Lesern gelobt wurde, ist, dass „Helenas Geheimnis“ nicht von Sonja Hauser, sondern von Ursula Wulfekamp übersetzt wurde, welche bereits neben Hauser bei „Der Engelsbaum“ mit übersetzt hat. Viele empfanden den Lesefluss als deutlich angenehmer. Ich mochte bisher alle Übersetzungen, auch das ist wieder Geschmackssache.

 

Da ich seit ein paar Jahren immer sehr gerne die Danksagungen lese, bin ich froh, dass ich es auch hier getan habe. Frau Riley erzählt hier weniger warum sie dieses Mal auf die Vergangenheit verzichtet hat, allerdings erfahren wir, wie sie auf die Idee für „Helenas Geheimnis“ gekommen ist und wofür dieses Buch steht.

Da empfindet man das Buch am Ende doch gleich noch ein wenig anders.

____________________________________________________________

 

Was mir in diesem Buch allerdings gefehlt hat, ist die Spannung, das Mitraten und Mitfiebern. Helenas Geheimnis hat mir das nicht ausgereicht, dieses war fast zu schnell raus und für mich, wie bereits erwähnt, ein wenig harmlos.

Und auch an Emotionen hat Lucinda Riley in diesem Buch gespart.

 

Mein Fazit

Mit „Helenas Geheimnis“ zeigt uns Lucinda Riley, dass sie auch anders kann.

Ja, ich habe den typischen Vergangenheitsstrang auch vermisst, aber für mich zählen der Gedanke hinter dem Buch und das Urlaubsfeeling. Für alle, die sich nach Urlaub sehnen, ist dies eine gute Buchwahl!

Source: leseblick.blogspot.de/2016/03/rezension-helenas-geheimnis.html
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