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review 2017-11-17 16:14
Riley spannendster Roman
Der verbotene Liebesbrief: Roman - Lucinda Riley,Ursula Wulfekamp

Joanna ist Journalistin und soll über die Trauerfeier von Sir James Harrison berichten. Er war einer der gefeiertsten Schauspieler des Landes und hat weit über die Grenzen hinaus sein Publikum begeistert. Bei dieser Gelegenheit fällt Joanna ein mysteriöser Liebesbrief in die Hände, von dem sogar die Zukunft der Monarchie abhängt!

Mit „Der verbotene Liebesbrief“ hält man Lucinda Rileys spannendsten Roman in der Hand. Doch anders als in ihren Romanen üblich, stehen nicht die Emotionen im Vordergrund. Die Autorin hat einen fesselnden Roman mit Thrillerzügen geschaffen, der exzellent unterhalten kann.

Joanna steht als Protagonistin großteils im Vordergrund. Sie geht auf die 30 zu, hat mit einer gescheiterten Beziehung zutun und versucht im Job ordentlich Fuß zu fassen. Da fällt ihr der geheimnisvolle Brief in die Hände, mit dem ihre Misere erst den Anfang nimmt.

Simon ist Joannas bester Freund und als langweiliger Beamter im Dienst der Krone unterwegs. In Liebesdingen hat auch er ein unglückliches Händchen bewiesen, und es stellt sich für ihn die Frage, ob sein Job vor einer Freundschaft steht. 

Zoe ist die Enkeltochter des gefeierter Sir James Harrison. Sie ist selbst auf dem Weg, eine glänzende Schauspielkarriere hinzulegen. Wäre da nicht ihr unehelicher Sohn, dessen Vater sie vor allen verschwiegen hat. 

Marcus hat sich mit diversen Filmprojekten durch’s Leben geschlagen und ist dem finanziellen Abgrund nah. Zumindest tut sich durch den Tod seines Großvaters Sir James Harrison ein Hoffnungsschimmer auf, doch der erwartete Geldsegen bleibt leider aus. 

So stehen die wichtigsten Personen des Romans allesamt vor einer Herausforderung im Leben, die es nebenher zu bewältigen gilt. Es wird abwechselnd aus ihren - und anderen - Perspektiven erzählt, wodurch man einen guten Überblick über die Ereignisse erhält.

Dreh- und Angelpunkt sämtlicher Stränge ist James Harrison, der in enger Verbindung zu dem gefährlichen Liebesbrief steht, und den weiteren Weg sämtlicher Figuren prägt.

Die Handlung ist in den 90er-Jahren angesiedelt, was der eigentlichen Entstehungszeit des Romans entspricht. Hier fand ich es spannend, dass dadurch die kleinen, feinen Unterschiede bzw. der Fortschritt im Vergleich zur Gegenwart ersichtlich sind. 

Wer die Bücher von Lucinda Riley bereits kennen - und eventuell auch lieben - gelernt hat, muss sich hier auf eine andere Art Roman einlassen. Es gibt weder unterschiedliche Zeitebenen noch geht es grundsätzlich um eine gemeinsame, Generationen übergreifende Familiengeschichte. Zwar steht auch hier eine Familie im Vordergrund, allerdings nicht in gewohnt emotionalisierter Riley-Manier.

Dennoch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich von der Handlung richtig gefesselt war. Es ist eher ein Thriller im 007-Stil, der mit Geheimnissen und Intrigen spielt, dabei aber auch humorvolle Seiten zeigt, und in erster Linie sehr, sehr spannend ist.

Wer Rileys Bücher aufgrund der bewegenden Geschichten liebt, wird eventuell enttäuscht oder sogar positiv überrascht werden. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und mir hat die Handlung mit all ihren Windungen großes Lesevergnügen bereitet.

Meiner Meinung nach ist „Der verbotene Liebesbrief“ Lucinda Rileys spannendster Roman, der durch die gefinkelte Handlung, den mitreißenden Schreibstil und die interessanten Wendungen ein ausgezeichnetes Lesevergnügen ist.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-11-14 06:50
Ein toller Start in Colorado
Die Perlenschwester: Roman - Die sieben Schwestern 4 - - Lucinda Riley,Sonja Hauser

Inhaltsangabe

Die neue Serie aus der Welt der »Mythos Academy«!

Mit ihrer »Frost«-Reihe begeisterte Jennifer Estep unzählige Fans in Deutschland. Doch ist der Kampf gegen Lokis Schnitter wirklich vorüber? Auf der Mythos Academy in Colorado geschehen besorgniserregende Ereignisse, aber nur wenige erkennen die Zeichen. Rory Forseti ist eine von ihnen. Trotz ihres jungen Alters hat sich die Spartanerin bereits im Kampf gegen Loki bewiesen. Dennoch ist sie eine Außenseiterin an ihrer Schule, denn ihre Eltern waren Schnitter – Verbrecher im Dienste Lokis. Rorys Vorsätze, endlich Freunde zu finden, werden über den Haufen geworfen, als sie Zeugin eines Mordes wird. Und wie sich herausstellt, stecken auch noch Lokis Schergen dahinter! Rory kann nicht zulassen, dass erneut Menschen durch die Schnitter leiden. Als eine Spezialeinheit sie für den Kampf gegen den Feind rekrutiert, gibt es für Rory kein Zurück mehr. 

 

Meine Meinung 

Nie hätte ich damit gerechnet, dass Jennifer Estep mit dieser Grundidee nochmal in die Vollen greifen würde. Nun geht es von der Mythos Academy in North Carolina zu der bereits bekannten Academy in Colorado. Bereits im Buch „Frostfluch“ mochte ich dieses kühle Setting, mit seinen Holzelementen und nordischen Gottheiten sehr gerne.

Absolut gern war ich mit Rory und den Greifen an den Eir-Ruinen.

 

Auch die neue Prota, Rory Forseti kenne ich bereits als Gwens Cousine, der sie bei dem entscheidenden Kampf gegen Loki zur Seite stand.

Anfänglich glich mir dieser Reihenauftakt zu sehr dem Reihenauftakt um Gwen. Rory alias Gwen, Rory’s Tante Rachel nahm die Rolle von Gwen’s Großmutter ein und dann begegnet auch Rory an ihrem ersten Tag nach den Ferien einen mysteriösen und gutaussehenden Jungen.

 

Aber die Autorin ließ diese Gemeinsamkeiten Gott sei Dank im Sand verlaufen. Sobald der Mord passierte und Rory der neuen Gefahr gegenüberstand, konnte man merken, dass Estep einen anderen Weg nimmt.

Toll finde ich die Idee der Spezialeinheit namens Midgard.

Dieses Wort hat in der Mythologie eine tolle Bedeutung und passt perfekt.

 

Natürlich lernen wir durch diese Gruppe neue Schüler und Lehrer kennen.

Team Midgard besteht aus dem Samurai Takeda, dem Wikinger Ian, dem Römer Mateo und der Walküre Zoe. Wie mir bereits der Kreis um Gwen Frost sehr gut gefiel, so konnte ich auch hier gleich jeden Charakter ins Herz schließen. Vor allem Ian, der anfänglich stark gegen Rory ist, hat in diesem Band seine ganz eigene Geschichte zu erzählen.

 

Die neue Gefahr im Leben der Mythos Academy Schüler ist eine neue Art von Wesen und ein Mann namens Sisyphus. Wer ist er? Wer sind seine Helfer? Schüler dieser Schule? Was will er?

Natürlich sind die überlebenden Schnitter wieder auf der Jagd nach einem Artefakt. Sehr schnell fasst das Team Midgard jemanden ins Auge, der die Verbindung zu Sisyphus darstellen könnte.

 

Und dann kommt Schwung in die Geschichte. Die Bösewichte zeigen sich. Erste Kämpfe werden ausgetragen und es gibt Verletzte und Tote.

 

Am Ende des Buches gibt es sogar ein kleines Wiedersehen mit Gwen.

Allerdings wünsche ich mir für die Fortsetzung der Reihe, dass Rory als Charakter vorherrschend auftritt. Der Auftritt der Heldin Gwen stellte ihre Cousine Rory wieder ein wenig in den Schatten, das fand ich schade.

 

Mein Fazit

Es war mir eine Ehre, wieder an einer Mythos Academy zu sein.

Mir gefällt der Standort in Colorado noch besser und auch Rory und ihr Team Midgard gefallen mir sehr. Für die Folgebände erhoffe ich mir, dass sie sich weiterhin hinsichtlich der Story von der bekannten Reihe entfernt und weiterhin spannende Geschichte, viel Mythologie und Action vorkommen werden.

 

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review 2017-10-13 15:50
Lucinda Riley von einer ganz anderen Seite
Der verbotene Liebesbrief: Roman - Lucinda Riley,Ursula Wulfekamp

Inhaltsangabe

Als der berühmte Schauspieler Sir James Harrison in London stirbt, trauert das ganze Land. Die junge Journalistin Joanna Haslam soll in der Presse von dem großen Ereignis berichten und wohnt der Trauerfeier bei. Wenig später erhält sie von einer alten Dame, die ihr dort begegnet ist, einen Umschlag mit alten Dokumenten – darunter auch einen Liebesbrief voller mysteriöser Andeutungen. Doch wer waren die beiden Liebenden, und in welch dramatischen Umständen waren sie miteinander verstrickt? Joannas Neugier ist geweckt, und sie beginnt zu recherchieren. Noch kann sie nicht ahnen, dass sie sich damit auf eine Mission begibt, die nicht nur äußerst gefährlich ist, sondern auch ihr Herz in Aufruhr versetzt – denn Marcus Harrison, der Enkel von Sir James Harrison, ist ein ebenso charismatischer wie undurchschaubarer Mann...

 

 

Meine Meinung 

Ein ganz großer Teil der Leser kennt und liebt die Romane von Lucinda Riley.

Auch ich zähle mich dazu.

Bisher habe ich Merkmale, wie Familiengeschichten, große Emotionen und die zwei verschiedenen Zeitebenen geliebt. Mit ihrem neu in Deutschland veröffentlichten Roman, „Der verbotene Liebesbrief“, welchen die Autorin bereits im Jahr 2000 schrieb und veröffentlichte, zeigt sie eine andere Seite von sich und ihrem Können.

Ich hätte tatsächlich nicht damit gerechnet, dass die Autorin auch anders schreiben kann, doch in diesem Werk beweist sie es.

 

Lässt der Klappentext noch auf die altbekannten Merkmale schließen, so kommt es doch ganz anders. Denn der Roman ist von vielen krimitechnischen Kennzeichen durchzogen. Dies stellt den Punkt Emotionen zwar in den Hintergrund, aber hebt den Fakt Spannung enorm herauf. Ich war begeistert mit welchem Tempo uns Riley durch dieses Werk treibt. Zu keiner Sekunde hätte ich aufhören wollen zu lesen.

Wer nun denkt, dass es schade um die großen Gefühle ist, welche die Autorin sonst so gezielt in Szene zu setzen weiß, der brauch absolut nicht enttäuscht sein. Die verschiedenen Geheimnisse und die Vielzahl an Charakteren, bringen Verluste und Vereinigungen mit sich, dies bedeutet also auch Emotionen.

 

Joanna war für mich die Protagonistin, weil ihr ziemlich zu Beginn die Aufgabe zu kam, das Geheimnis um diesen mysteriösen Liebesbrief zu lüften.

Waren die Geheimnisse in den bisher erschienen Büchern der Autorin nie leicht zu lösen, stellt Riley ihre Figur Joanna vor eine schwierige Aufgabe, welche nicht nur mit Zeit und Mühe, sondern auch mit großer Gefahr verbunden ist.

 

In diesem Werk gilt es Freundschaften zu erkennen und schätzen zu wissen, aber auch skeptisch zu sein, wer denn nun ein Freund und wer sich als Feind herausstellt. Auch die Liebe ist in den Riley-Romanen kein einfaches Spiel, so auch hier. Sowohl die Prota Joanna, als auch Zoe Harrison, die Enkeltochter des verstorbenen Schauspielers, welcher im Klappentext erwähnt wird, haben es alles andere als leicht, DIE Liebe zu finden.

Ich habe beide auch unheimlich gern auf diesem Weg begleitet.

 

Für mich das absolute Highlight war allerdings der Weg zur Lösung des Geheimnisses. Riley schafft es, diese Auflösung fast über das gesamte Buch im Schatten stehen zu lassen. Man hat Ahnungen, aber so richtig weiß man erst am Ende Bescheid.

 

Schreibstiltechnisch hatte ich bei Lucinda Riley noch nie etwas zu bemängeln, so auch hier nicht. Es liest sich nahezu perfekt und ist für mich und wahrscheinlich auch für euch ein absoluter Pageturner.

 

Ob ich die zweite Zeitebene vermisst habe?

Wenn ich ganz ehrlich bin, nicht wirklich. Die durchgängige Spannung hat es absolut wett gemacht. In Bezug auf die Geschichte hätte es mit zwei Zeitebenen sogar funktionieren können, aber ich denke, dass die Autorin sich dabei etwas gedacht hat. War ich mir ziemlich sicher, dass dies ihr erstes Werk ist und sie sich dort noch in einem anderen Stil versucht hat, war ich überrascht, dass „Seeing Double“ (Originaltitel) erst 8 Jahre nach ihrem ersten Roman erschien.

Da bleibt mir nun dafür eine umso größere Hoffnung, dass Riley irgendwann nochmal zu diesen Spannungselementen greifen wird.

 

Mein Fazit

„Der verbotene Liebesbrief“ überraschte mich total, aufgrund des ganz anderen Stils der Autorin. Umso mehr konnte sie mich mit dieser spannenden und actionreichen Geschichte um den Finger wickeln. Es ist sehr schön zu sehen, wenn Autoren plötzlich eine ganz andere Art zu schreiben zeigen.

Ich bin begeistert und freue mich, dass diesen Monat bereits ein weiteres Buch von ihr in Deutschland erscheint.

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review SPOILER ALERT! 2017-09-28 14:00
Der verbotene Liebesbrief
Der verbotene Liebesbrief: Roman - Lucinda Riley,Ursula Wulfekamp

€ 14,99 [D]* inkl. MwSt. 

 

€ 16,90 [A]* |  CHF 21,90* 

 

(* empf. VK-Preis) 

 

Hörbuch MP3-CD (gek.)ISBN: 978-3-8445-2693-6

 

NEU 

 

Erschienen: 18.09.2017 

 

 

 

 

 

Als die junge Londoner Journalistin Joanna Haslam durch mysteriöse Umstände in den Besitz eines alten Briefes gerät, steht sie vor einem Rätsel. Was sie da in Händen hält, ist ein Liebesbrief – geheimnisvoll, wegen der enthaltenen Andeutungen, und gefährlich. Denn plötzlich bricht jemand bei Joanna ein und sucht danach. Joanna beginnt unerschrocken zu recherchieren und gerät dabei immer stärker ins Visier der Widersacher. Glücklicherweise lernt sie Marcus kennen, der ihr zur Seite steht und bald mehr als ein Freund ist. Doch dann schweben beide in Lebensgefahr ...  

 

 

 

Gelesen von Simone Kabst.

 

 

(2 mp3-CDs, Laufzeit: 13h 57)

 

Meine Meinung:

Ich bin ein totaler Lucinda Riley Fan und habe alle von ihren bisher erschienenen Einzelbänden die Hörbücher gehört, da ich die Stimme von Simone Kabst für diese Art von Genre total toll finde. Von daher habe ich mich sehr gefreut, dass mir der Verlag das Hörbüch zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt hat. 

 

Mir ist der Einstieg auch direkt wieder gut gelungen. Die Geschichte hat sich nach einiger Zeit in eine Richtung verändert, die ich von Lucinda Riley nicht kenne, aber gut finde, da ich ja auch sehr viel Krimis und Thriller lese.

 

Es geht hier um die junge Journalistin Joana, der durch einen Zufall ein alter Liebesbrief in die Hände gerät und ihr Leben ab dem Zeitpunkt total aus den Fugen gerät.

 

Ab einem gewissen Zeitpunkt wurde es für mich aber so verwirrend, dass ich teilweise bei dem Geschehen nicht mehr mit gekommen bin. Man wusste zwischendrin genauso wie Joanna nicht mehr, wem man bzw. sie noch trauen kann und wem nicht. Das fand ich sehr spannend gemacht. 

 

Die Charaktere fand ich toll, auch die Nebencharaktere, es passte alles gut zusammen.

 

Alles in allem kann ich eine klare Kauf- und Leseempfehlung für alle Lucinda Riley Fans geben. Auch wenn sie ein wenig in das Thrillergenre eingetaucht ist, war es dennoch wieder typisch Lucinda Riley und daher ein tolles Hörerlebnis mit einem tollen Ende. Von mir bekommt das Buch 4 Sterne.

 

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review 2017-01-13 12:05
Star, die Pragmatische
Die Schattenschwester: Roman - Die sieben Schwestern Band 3 - Lucinda Riley,Sonja Hauser

Es handelt sich um den 3. Band der Sieben-Schwestern-Reihe - eine fulminante Geschichte um sieben Adoptivschwestern und ihre Herkunft.

Nach Pa Salts plötzlichen Tod fühlt sich Star - genau wie ihre Schwestern - verloren in der Welt. Was ihr vom Adoptivvater geblieben ist, ist ein mysteriöser Brief und ein Gegenstand, der ein Hinweis auf ihre Herkunft ist.

Star steht - genau wie ihre Schwestern - an der Tür zu vergangenen Zeiten und zögert noch, ob sie diese wirklich öffnen soll. Doch sie gibt sich einen Ruck und lässt sich auf ihren eigenen Lebensweg ein.

Zu Beginn muss ich gleich sagen, dass mir dieser Band bisher am allerbesten gefällt. Meiner Meinung nach hat Lucinda Riley genau die richtige Mischung aus Dramatik, historischem Rahmen und gegenwärtigen Verstrickungen geschaffen, die mich von Anfang bis Ende durchgehend begeistern konnte. 

Wie von Lucinda Riley gewohnt, wird die Geschichte in zwei Handlungssträngen erzählt. Als Leser begleitet man Star in der Gegenwart, wie sie sich daran macht, ihren Platz zu finden, und in der Vergangenheit deckt man Floras Geschichte auf.

Star ist nicht der leuchtende Stern, den man anhand ihres Namens vermuten würde. Sondern sie steht im wahrsten Sinne des Wortes hinter ihrer Schwester CeCe, mit der sie großteils ihr Leben verbringt. Doch dank Pa Salts Hinweis auf ihre Vergangenheit lernt sie eine skurrile Familie kennen, die sie unvermutet aus CeCes Schatten treten lässt.

Die Geschichte hält aber mehr als eine skurrile Familie für Star bereit. Sie taucht in Floras Leben nach der Jahrhundertwende ein, lässt sich vom britischen Adel bezaubern, deckt Familiengeheimnisse auf und wird mit der Tragik konfrontiert, wie sich trotz der besten Absichten schlimme Folgen entwickeln können.

Historischer Rahmen ist die Zeit vor und während der Weltkriege. Es ist die Zeit, in der Debütantinnen am britischen Hof vorgestellt werden, die Ballsaison der Treibjagd nach dem richtigen Ehemann gleicht, und so manche große Liebe aufgrund familiärer Arrangements unerfüllt geblieben ist. 

Die beteiligten Figuren haben mir diesmal besonders gut gefallen. Im Gegenwartsstrang bekommt man es mit einem richtigen Original zutun. Es handelt sich dabei um einen Mann, der gewisse Ähnlichkeit mit dem verrückten Hutmacher aus Alice im Wunderland hat, und durch seine außergewöhnliche Art sofort meine Sympathie gewonnen hat. Star und Flora sind meiner Meinung nach authentisch ausgearbeitet und es ist wunderbar, beide Charaktere bei ihrer Entwicklung zu begleiten.

Die Handlung selbst hat Riley diesmal sehr geschickt eingefädelt und meiner Ansicht nach bei allem genau das richtige Maß getroffen. Die Geschehnisse sind tragisch und dramatisch, aber genau so, dass sie emotional nicht überstrapaziert werden. Die Wechsel zwischen den Erzählsträngen sind so aufgebaut, dass sie spannend zu lesen sind, und die Entwicklung der Figuren ist nachvollziehbar, sodass man mit ihnen mitfühlen kann.

Die Rahmenhandlung bleibt diesmal fast unberührt. Es gibt kaum Hinweise darauf, was es mit Pa Salts Tod und den sieben Schwestern auf sich hat. Allerdings hat die Autorin einige Verbindungen zu den anderen Bänden eingestreut, und man freut sich am Ende darauf, dass es mit CeCes Geschichte, der nächsten Schwester, weitergeht. 

Für mich ist „Die Schattenschwester“ bisher der beste Band der Reihe. Gemeinsam mit Flora und Star geht man Familiengeheimnissen auf die Spur, sucht seinen Platz in der Welt und sieht, dass aus den besten Absichten, nicht automatisch Gutes entspringen muss, was mir sehr gut gefallen hat.


Die Sieben-Schwestern-Reihe:
1) Die sieben Schwestern [Rezension lesen]
2) Die Sturmschwester [Rezension lesen]
3) Die Schattenschwester

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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