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review 2017-11-01 15:50
Fesselnd bis zum Schluss
Schattenbrandung: Thriller Neuerscheinungen 2017 (books2read) - Sascha Lemon

 

Inhaltsangabe

Ein gewaltiges Unwetter fegt über die schottische Küstenstadt Groom hinweg und bringt Unheil über Lenas Familie: Ihre Teenagertocher Jenna verschwindet spurlos, ihr Mann scheint vor rasender Trauer fast blind, und ihr Sohn wird durch die Geschehnisse noch tiefer in einen Strudel aus Sucht und Schuld getrieben. Verzweifelt versucht Lena herauszufinden, wo und mit wem ihre Tochter zuletzt gesehen worden ist. Doch ihre einzige Spur ist ein dunkler Schatten draußen an den sturmumtosten Felsen der Dragonfalls-Bucht.

 

Meine Meinung 

Um diese Frage dreht sich dieses Buch von der ersten bis fast zur letzten Seite.

Wer also bei einem Thriller auf einen gelungenen Spannungsbogen hofft, ist hier sehr gut bedient. Der Autor gab nichts preis und fügte im Verlauf der Geschichte immer neue Rätsel hinzu, die den Leser bis zum Ende im Dunkeln tappen lassen.

 

Neben einem gelungenen, fesselnden Spannungsbogen brauch ein Thriller für mich ein ansprechendes Setting. Schottland während eines Unwetters und eine mysteriösen Bucht waren für mich beim Lesen des Klappentextes schon Ausschlag genug, dieses Buch lesen zu wollen.

 

Einen Hauptcharakter gibt es in diesem Thriller nicht.

Nach meinem Empfinden steht die komplette Familie Kastor, welche von Hamburg nach Schottland ausgewandert ist, im Fokus. Durch den sehr häufigen Perspektivwechsel lernt man jede Figur mit seinen Gedanken und Handlungen nach und nach kennen. Wer hier auf eine glückliche Familie hofft, deren 17-jährige Tochter verschwindet, wird allerdings enttäuscht. Das Familienleben der Kastors steht alles andere, als unter einem guten Stern.

Die Ehe zwischen Lena und Jo Kastor steht auf der Kippe.

Dies erschwert nur die gemeinsame Suche nach Tochter Jenna.

Wieso ist Jenna davongelaufen?

Lag es am Streit mit ihrer Mutter, weil diese ihr eine Party untersagte?

Ist es wegen diesem Typen Todd, den Jenna’s beste Freundin Amy ins Spiel bringt?

 

Mit dem Gedanken, dass sie Jenna schnell aufspüren werden, vermeiden es die Eltern ihrem Sohn über das Verschwinden seiner Schwester zu informieren und beschwören so einen erneuten Familienzwist herauf.

Eric Kastor selbst hat in Edinburgh allerdings seine eigenen Probleme. Ihm wird alles zu viel. Studium, Praktikum, Nebenjob, wie soll er das alles nur unter einen Hut bringen?

 

Dass dieses Buch so sehr auf die einzelnen Charaktergeschichten eingeht, hätte ich nicht vermutet, und dennoch bin ich vollends begeistert. In dieser Familie kann jeder eine Geschichte erzählen. Die einzelnen Probleme fand ich nebenbei sehr realitätsnah und überhaupt nicht aus der Luft gegriffen.

Einerseits ist man gespannt, andererseits macht man sich weiterhin Gedanken über den Verbleib von Jenna.

 

Diese hat einen ganz kurzen Part zu Beginn des Buches. Ich hatte fest damit gerechnet, dass ich bei jedem Umblättern wieder auf ihre Perspektive stoße, aber der Autor lässt den Leser total im Dunkeln, denn es bleibt bei diesem einen kurzen Kapitel aus ihrer Sichtweis und erhöht die Spannung ungemein.

 

Und dann bringt der Autor eine weitere sehr interessante Idee in diese Geschichte ein. Er verbindet die Story um Jenna und ihren Eltern mit einem Unglücksfall vor 20 Jahren. Schaurig, spannend und fesselnd zugleich.

 

Irgendwann geht jedes Buch zu Ende und als Leser erhofft man sich natürlich ein annehmbares, zufriedenstellendes Ende. Sascha Lemon konnte mich auf den letzten Seiten wirklich begeistern. Ich würde so gern aussprechen warum, aber das müsst ihr selbst erfahren. Ich kann es einfach nicht vorweg nehmen.

 

Mein Fazit

Sascha Lemon konnte mich mit seiner spannenden Geschichte um die individuellen Probleme der Familie Kastor und dem Verschwinden deren Tochter Jenna total fesseln. Weil er immer wieder neue Fragen aufwirft und mit einem sehr leserfreundlichen Schreibstil aufwartet, hatte ich keine Chance, dieses Buch aus den Händen zu legen. Ein packender Thriller vor perfekter Kulisse.

Absolute Leseempfehlung!

 

 

 

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review 2017-10-22 10:42
Ein spannendes Katz- und Mausspiel
Dahmer ist nicht tot: Thriller - Elizabeth Steffen,Edward Lee

Inhaltsangabe

Hat Dahmer seinen eigenen Tod nur vorgetäuscht?

Im Juli 1991 fasste die amerikanische Polizei einen der teuflischsten Serienmörder der Geschichte – den Kannibalen Jeffrey Dahmer. Drei Jahre später wurde er im Gefängnis von einem anderen Insassen erschlagen...
Doch kurz nach dem Begräbnis beginnt eine weitere kannibalistische Mordserie.

 

 

Meine Meinung 

Für dieses Buch haben sich der Horrorautor Edward Lee und die Serienkillerexpertin Elizabeth Steffen zusammengetan. Von vornherein war ich sehr gespannt auf diese Story, da Lee uns doch immer wieder mit seinen übernatürlichen Szenen überrascht. Hier arbeitet er aber mit einer Frau zusammen, die Tatsachen kennt und diese im Buch verarbeitet.

 

Sich als Serienkillerfan zu bezeichnen, ist immer etwas schräg, aber ja, ich finde dieses Thema unheimlich interessant und von mir aus könnten mehrere Bücher mit dieser Grundidee erscheinen. An Serienkiller mangelt es nicht und viele Geschichten lassen sich zu einem spannenden Thriller verarbeiten. So auch diese von Kannibalen Jeffrey Dahmer.

 

Das Buch beginnt im Jahr 1991, J.D. wird geschnappt, inhaftiert und 1994 von einem Mithäftling erschlagen. Bis hier alles ganz logisch und auf realen Fakten basierend. Wie man sich vorstellen kann, wurden und werden Leichen von Serienkillern mit besonderer Hingabe und Obacht obduziert. Die Gehirne werden genauestens untersucht, um bestimmte Merkmale und Auffälligkeiten zu bestimmen. In J.D.‘s Fall übernimmt das Tom. Pathologe und der aktuelle Lover der Ermittlerin Helen Closs. Übel zugerichtet und kaum zu erkennen, steht dennoch aufgrund von Zahnabdrücken und DNA fest, auf dem Leichentisch liegt Jeffrey Dahmer. Er ist tot!

 

Von der Geschichte abheben tun sich immer wieder kursiv geschriebene Parts, welche „vom Jungen aus Bath“ handeln. Wer sich ein wenig mit J.D. auskennt, weiß, dass er dort ein paar Jahre mit seiner Familie gelebt hat.

Wer erzählt diesen Part?

J.D. ist tot?

Ein Nachahmer?

Oder ist Dahmer gar nicht tot?

 

Diese Fragen haben mich fast durch das gesamte Buch begleitet, was ein absoluter Pluspunkt ist. Denn ich bleibe sehr gern im Ungewissen. Beim Lesen ärgert man sich zwar, dass einem der Durchblick fehlt, aber das Autorenduo hat die Story perfekt zum Ende getrieben.

 

Während wir als Leser noch über den Jungen aus Bath rätseln, taucht im Buch eine Leiche auf. Jedoch ist es nicht nur eine Leiche. Ein Mann, homosexuell und es fehlen Partien aus dessen Extremitäten. Kannibalistische Züge.

Kommt uns das nicht bekannt vor?

Auch Helen Closs wird sofort stutzig. Und dann dieser Brief. Unterschrieben mit „Mit freundlichen Grüßen, Jeffrey Dahmer“.

Das kann nicht sein?

Oder doch?!

 

Die Abschnitte, in denen man mehr von Dahmer erfährt, seinen Taten und seinen üblichen Vorgehensweisen, fand ich sehr interessant und diese schreibe ich Elizabeth Steffen zu. Sobald jedoch eine Leiche auftaucht, kann man die Gedanken von Edward Lee herauslesen. Dieser Mix hat mir echt gut gefallen. Man merkt, wie sich beide Autoren in diesem Buch ausgelebt haben.

 

Vor allem die Ungewissheit auch auf Seiten des Lesers, war es, die das Buch hinsichtlich Tempo und Spannung nach vorne getrieben hat.

Man war gewillt weiterzulesen, um endlich ein wenig Licht in dieses wirre Spiel hineinzubringen.

 

Der Showdown war gut. Total überraschend, mit einem zufriedenstellenden Ende.

Dieses Mal ganz ohne typische Edward Lee Merkmale.

____________________________________________________________

 

Da das Autorenduo immer wieder Spitzen zu der in psychologischer Behandlung befindlichen Helen anführte, hat es mir am Ende doch an einigen Erklärungen zu ihrer Person gefehlt. Sie ist ein interessanter Charakter, aber das Warum ist sie so wie sie ist, habe ich vermisst.

 

Und auch hinsichtlich Action kann die Mitte des Buches nicht ganz mit dem Anfang und dem Ende mithalten. Lesen tut es sich trotzdem spannend. Also absolut keine langweiligen Parts.

 

Mein Fazit

Mit „Dahmer ist nicht tot“ sprechen die beiden Autoren ein Thema an, welches den Leser ganz schön ins Grübeln und auch ins Schwitzen bringt. Dieses Verwirrspiel, ob er nun tot ist oder doch lebt, fand ich klasse und es hat mich sehr gut unterhalten. Highlight für mich diese auf realen Fakten basierende Grundidee in solch eine Story zu verpacken.

Absolute Leseempfehlung, vor allem für alle Serienkillerfans.

Kleiner Tipp noch an alle Festa-Leser. Dieses Buch kommt super ohne viel Blut und Sex aus.

Das Autorenduo darf sich übrigens gern noch einmal zusammensetzen.

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review 2017-09-16 15:57
Die Sphäre der Macht
Oxen. Das erste Opfer: Thriller (OXEN-Trilogie) - Jens Henrik Jensen,Friederike Buchinger

Inhaltsangabe

Niels Oxen, ein schwer traumatisierter Elitesoldat, zieht sich in die Einsamkeit der dänischen Wälder zurück, um seinen inneren Dämonen zu entkommen. Doch bei einem nächtlichen Besuch des Schlosses Nørlund wird er zum Hauptverdächtigen in einem Mordfall: Hans-Otto Corfitzen, Exbotschafter und Gründer eines Thinktanks, wurde auf dem Schloss zu Tode gefoltert. Oxen gerät in die Fänge des dänischen Geheimdienstes. Seine einzige Chance: Zusammen mit der toughen Geheimdienstmitarbeiterin Margrethe Franck muss er die wahren Täter ausfindig machen. Die Spuren führen zu einem übermächtigen Geheimbund.

 

 

Meine Meinung 

Dieser Reihenauftakt ist mir vor Monaten in der Verlagsvorschau schon in die Augen gesprungen. Vor allem aufgrund des sehr groß dargestellten Titels, bei dem eigentlich so gar nicht weiß, was er bedeutet, wenn man den Klappentext nicht zur Hilfe nimmt. Allerdings kam mir das Buch erst wieder in den Sinn, als ich Verlagspost bekam. Solche Überraschungsmomente halten meistens wirklich tolle Bücher bereit.

 

Ein ehemaliger, traumatisierter Elitesoldat. Dieser Punkt hat mich nach dem Lesen der Inhaltsangabe wohl am meisten interessiert. Zu dem bin ich nach den Romanen von Jussi Adler-Olsen ein Fan von Thriller, welche in Dänemark spielen.

Bei dem angesprochenen Geheimbund hatte ich schon meine Vermutung, dass es in die politische Richtung geht. Eigentlich nicht mein Thema, aber nach einigen Seiten hatte mich der Autor bereits gepackt und ich musste unbedingt wissen, wie die Reise von Niels Oxen verlaufen wird.

 

Auf der einen Seite haben wir den Ex-Elitesoldat Niels Oxen, welchem in der dänischen Militärgeschichte großes Ansehen gehört. Durch verschiedene Zufälle geriet er in die Ermittlungen zu einem Todesfall, dem bereits mehrere der gleichen Art vorausgegangen sind.

Jemand tötet zuerst den treuen Begleiter als Warnung und anschließend befindet sich der Besitzer in Gefahr. Alle Männer gehören in irgendeiner Weise der höheren politischen Gesellschaft an. Wieso müssen diese Männer sterben?

 

Niels Oxen wird im Waldgebiet Rold Skov, wo er eigentlich nur Abgeschiedenheit und Ruhe vor der Zivilisation sucht, von dem dänischen Geheimdienst aufgegriffen.

Dieser hat Oxen im Auge. Als Täter? Oder als Helfer?

Aufgrund seiner Fähigkeiten soll er zur Aufklärung des Falles beitragen und gerät immer mehr in den Strudel der mysteriösen Morde.

An seiner Seite steht Margrethe Franck, Geheimdienstmitarbeitertin und diese Franck-Oxen-Allianz hat mir in diesem Buch sehr gut gefallen. Beide Charaktere erscheinen geheimnisvoll, man erfährt nur häppchenweise von ihrer Vorgeschichte. Beide wissen nicht, ob sie ihrem Gegenüber Ver- oder Misstrauen entgegen bringen sollen. Eine absolut spannende Mischung.

Zudem hat Niels Oxen immer wieder mit den Sieben zu kämpfen.

Diese Sieben kehren in Flashbacks zu ihm zurück.

Der Auslöser sind verschiedene Erlebnisse in den Kriegsgebieten, in denen Oxen diente.

Für mich ein sehr interessantes begleitendes Thema zum eigentlichen Fall.

 

Gemeinsam versuchen sie den Feind in diesem Machtspiel zu entlarven, aber das ist einfacher als gedacht, denn hier sind höhere Instanzen involviert, welche wissen sich zu verstecken.

 

Dieser erste Band der OXEN-Trilogie konnte mich wirklich neugierig machen. Spannende Charaktere kann Jens Henrik Jensen dem Leser mit Oxen und Franck auf jeden Fall bieten. Des Weiteren erfahren wir im rauen Dänemark, wie der Kampf gegen eine große Macht angesagt wird. Das Buch bietet neben einem sehr gut leserlichen Schreibstil packende Wendungen, actionreiche Situationen und ein Ende, welches man so nicht stehen lassen kann.

Das Spiel ist noch nicht vorbei!

 

Mein Fazit

Vor allem der Charakter Niels Oxen hat es mir angetan. Seine Figur ist einerseits ausgereift dargestellt, andererseits bedient sich der Autor hier noch so vieler Lücken und Geheimnisse, welche ich unbedingt in Erfahrung bringen möchte.

Kann Oxen den Kampf gegen den Geheimbund gewinnen und hat er Mut und Kraft sich seinen eigenen bösen Geistern entgegenstellen?

Ich werde diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen!

Leseempfehlung für alle Leser, die sich ebenso in den OXEN-Wahn reinlesen möchten.

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review 2017-07-02 10:09
Wer traut sich eine Runde mit dem Fahrstuhl zu fahren?
LEGENDEN: 1- Das Fahrstuhlritual - Horror - Dana Müller

Inhaltsangabe

Existiert eine Welt hinter der uns bekannten?

Diese Frage stellt sich Justin nicht, denn für ihn ist das Übersinnliche nur eine Erfindung.

Doch dann führt er das Fahrstuhlritual durch und sein Weltbild gerät ins Wanken. Mittendrin in allem, was er für Aberglauben hielt, wird er von bedrohlichen Wesen verfolgt.

Wird Justin dem Bösen entkommen?

 

 

Meine Meinung

Nicht immer gehe ich drauf ein, aber dieses Cover ist ein Hingucker. Mir ist es bei Facebook und kurze Zeit später auch bei Amazon sofort in die Augen gesprungen. Für viele Bücherliebhaber leider nicht zum In-den-Schrank-stellen. Schade, aber nicht zu ändern.

 

Gut finde ich, dass der Klappentext nicht viel verrät. Er ist kurz und auf den Punkt.

Beim ersten Durchlesen, dachte ich sofort: „hmm, etwas Übersinnliches…da gehe ich eigentlich genauso ran, wie Justin…schauen wir mal.“

 

Solche Bücher haben meiner Meinung nach eine schwierige Aufgabe, und zwar de n Leser in seinen Bann ziehen, obwohl dieser bereits von Anfang an voreingenommen ist. Ich war es hier auf jeden Fall, denn wer glaubt schon an Geister?

 

Es ist mein erstes Buch von Dana Müller, aber nicht mein letztes, denn die Autorin schaffte es mich in den Bann zu ziehen und plötzlich kamen mir ganz andere Gedanken, als „ach, solch Geisterkram“.

 

Mit den 4 Charakteren Justin, Anna, Simon und Luca, welche zwischen 16 und 18 Jahre alt sind, stellt sie uns vier verschiedene Figuren vor, die die Geschichte auf ganz unterschiedliche Weise formen.

Justin erschien mir als normal, seinem Denken konnte ich am meisten folgen.

Anna, das einzige Mädchen in der Runde ist die Jüngste, aber gut das sie dabei ist.

Simon, der Abgedrehte mit einem Hang zu Drogen und irren Ideen.

Luca, ebenfalls von Drogen angezogen, ist der Draufgänger der Runde.

 

Es sind jugendliche Charaktere und die Autorin baut auch gelungen die typische neuzeitliche Jugendsprache in dieses Buch ein. Nicht jeden sein Fall, auch ich mag es nicht, aber in so ein Buch gehört es einfach rein. Würden gerade Simon und Luca normal sprechen, wäre die Atmosphäre futsch.

Als Simon im Internet ein Video einer Mutprobe sieht, ist er gebannt.

DAS FAHRSTUHLRITUAL

Als Justin sofort einlenkt, dass er an so einen Quatsch nicht glaubt, ist er plötzlich derjenige, der dasteht, als ob er ein Feigling wäre. So kommt es, dass er die Mutprobe als erster machen will, um den anderen dreien zu beweisen, dass da nichts dran ist.

 

Als Simon ihm erklärt, wie das Fahrstuhlritual funktioniert, wurde mir zum ersten Mal ein wenig mulmig. Egal wie sehr man sich gegen übernatürliche Gegebenheiten wehrt, das Kopfkino setzt sich von ganz allein in Gang. So war es zumindest bei mir. Und blöd dann auch noch, wenn man weiß, man muss am folgenden Tag wieder einen Fahrstuhl betreten.

Justins Erlebnisse haben anfänglich keine Folgen, doch dann geht es los…

Justin wird verfolgt…

Er hört ständig dieses flüstern…

Und der rote Handabdruck an seinem Knöchel ist seinen Freunden Beweis genug, dass auch sie sich fürchten vor dem, was sie da in Gang gesetzt haben.

 

Die Spannung musste sich erst aufbauen, aber als sie dann da war, war man gefesselt von der Geschichte. Was ist da im Fahrstuhl? Das kann ich euch natürlich nicht verraten. Allerdings hätte ich mir dazu gerne noch ein wenig tiefergehende Informationen gewünscht.

Es wird auf jeden Fall geheimnisvoll und die Jugendlichen werden vor eine harte Aufgabe gestellt, die Folgen von Justins Mutprobe rückgängig zu machen.

 

Mit dem Ende konnte mich die Autorin dann nochmal richtig begeistern.

Überraschend und so gut.

 

Mein Fazit

Der erste Band einer Reihe, die sich hoffentlich so fortsetzen wird. Die Ideen verschiedene Legenden zu behandeln finde ich sehr gelungen und die Vorfreude auf mehr ist da.

Band 1 konnte mich nach einer kurzen Anlaufstrecke in seinen Bann ziehen und bis zum Schluss fesseln.

Wenn ich mich jemals in ein Gebäude mit 10 Stockwerken und einem Fahrstuhl begebe, werde ich mutig sein und hoffe, dass nichts passiert!

 

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review 2017-07-02 07:16
Anders als erwartet
Wie bastel ich mir einen Zombie: Schaurig-schöne Geschichten aus der Wissenschaft - Frank Swain,Astrid Mania

Inhaltsangabe

Seit tausenden von Jahren versuchen wir Mittel und Wege zu finden, Körper und Geist unserer Mitmenschen zu beeinflussen und zu kontrollieren. Von giftigem Honig, der ganzen Armeen niederstrecken kann bis zu den Voodoo-Zaubern auf Haiti – Frank Swain erzählt ebenso fundiert wie mitreißend wahre Geschichten aus der Wissenschaft. Von Hundeköpfen, die ohne ihre Körper zum Leben erweckt werden, von Geheimgesellschaften, die tief in die Psyche des Menschen vordringen, mit dem Wunsch, den Tod zu überlisten. Und von Parasiten, die ihren Wirt so beeinflussen können, dass er zu Suizid oder zur Geschlechtsumwandlung getrieben werden kann.

 

Meine Meinung 

Und das heißt nicht schlecht!

Aber hier habe ich beim ersten Blick sofort Jeffrey Dahmer und sein Vorhaben einen Zombie zu erschaffen gedacht. Falsch gelegen.

 

Das Buch teilt sich in 7 verschiedene wissenschaftliche Geschichten auf, welche jeweils nochmal eigene Kapitel aufweisen, so dass jede Story 30 – 40 Seiten hat.

Für mich war es ein super Buch, um jeden Abend eine weitere Geschichte zu lesen. Dies geling mir glaub ich bis zur 3. Story, danach konnte ich fast gar nicht aufhören. Ab dem vierten Fall kamen meine Themen ins Spiel, die ich wirklich unheimlich interessant finde. Zeitlich gesehen startet man in der ersten Geschichte im Jahre 1887 und liest sich dann nach und nach der Gegenwart entgegen.

 

Wer Angst vor wissenschaftlichen Arbeiten hat, sollte diese hier Ablegen. Denn sobald Interesse an der Thematik besteht, stellt man sehr schnell fest, dass dieses Buch sehr gut ausgearbeitet ist und uns Menschen verschiedene Szenarien näherbringt unter dem Motto:

Sie sind ein Untoter, ein Zombie, sind es immer schon gewesen.“ (S. 277)

 

Was ich nie gedacht hätte, dass man aus diesem Buch so viel mitnimmt. Ich dachte, jeden Abend eine Geschichte, ganz nett und dann steht das Buch im Regal. Aber nein, so viele Markierungen und Klebchen habe ich lange nicht mehr benutzt.

Eigennamen, Tiernamen, Filmtitel, Buchtitel und und und. Das Buch hat mich wirklich angeregt, weiter zu forschen und ich habe meine Liste noch nicht abgearbeitet. Sobald Zeit ist, lese ich mich in markierte Thematiken nochmal rein.

Und wenn ein Buch sowas mit sich bringt, hat es schon was!

 

Der Schreibstil war nicht immer ganz flüssig, aber wissenschaftliche Ausarbeitungen lesen sich meiner Meinung einfach anders als ein gefühlsbetonter Roman.

 

Zu den einzelnen Fällen möchte ich gar nicht so viel verraten. Der Autor zeigt in siebenfacher Hinsicht auf, wie Zombies erschaffen werden und das ein oder andere Mal hat es mich wirklich geschaudert.

Meine Highlights, wenn man das überhaupt so nennen darf, waren die Themen:

Lobotomie

Parasiten

Klone

 

Einen Fakt, den ich nicht allzu oft betone ich meinen Rezension, dieses aber hier nur zu gern mache, ist, dass der Autor im Buch eine wahnsinnig lange Bibliographie angehängt hat. Unglaublich, was bei diesem Buch für Recherchetätigkeit dahintersteckt. Danke für diesen zusätzlichen Einblick.

____________________________________________________________

 

Ich weiß nicht, ob ich einen Anlauf brauchte, um in dem Buch anzukommen, oder ob mich die ersten Storys nicht so packen konnten wie die folgenden.

Geschmackssache und sehr interessenabhängig meiner Meinung nach.

 

Mein Fazit

Dieses Buch kann ich nicht nur allen Zombie-Fans unter euch empfehlen.

Dieses Buch ist Wissen, dass man einfach haben sollte und sich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Frank Swain zeigt auf, wie oft vom Menschen und manchmal auf von der Natur versucht wird, einen Zombie zu basteln.

Für mich eine Wissenserweiterung auf die ich sehr stolz bin!

 

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