logo
Wrong email address or username
Wrong email address or username
Incorrect verification code
back to top
Search tags: michel-houellebecq
Load new posts () and activity
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2017-01-29 17:16
Interwencje 2 - Michel Houellebecq,Beata Geppert

Pierwszą książką Michela Houellebecq’a jaką przeczytałem była „Poszerzenie pola walki”. Wraz z tą lekturą Houellebecq trafił na moją prywatna listę ulubionych autorów. Wszystkie kolejno ukazując się tytuły, były przeze mnie pochłaniane niemal natychmiastowo. Jest jednym z współczesnych pisarzy, którego polecam moim znajomym. „Uległość” stała się przyczynkiem wielu dyskusji przy kawie (i nie tylko). Kiedy ukazały się „Interwencje 2” to cytując autora „Każda książka, raz zakupiona, staje się fenomenalnym narzędziem wyłączenia ze świata zewnętrznego”. (str.29). Z cała pewnością tak właśnie się stało. Houellebecq pisarz m.in. gatunku sf. (ale czy po części nie żyjemy w świecie fikcji?) jest wnikliwym obserwatorem rzeczywistości. Swoimi szokującymi stwierdzeniami typu: „świat, jako supermarket i jako drwina”, „pedofile, jako ofiary współczesnego świata”, „feministki jako sympatyczne idiotki”, „a współczesna literatura nie ma najmniejszego sensu” – żeby przedstawić te najbardziej jaskrawe. Uważam, że każdy, kto w pewnym stopniu chce zrozumieć współczesny świat, powinien sięgnąć po „Interwencje 2” i przez moment wyłączając się ze zgiełku zastanowić się nad otaczającą rzeczywistością i miejscem, jakie w niej zajmuje. Polecam

Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2017-01-15 06:03
Życie bez czytania jest niebezpieczne, trzeba zadowolić się samym życiem, a to niesie ze sobą pewne ryzyko.
Like Reblog Comment
show activity (+)
quote 2017-01-05 07:55
Pielgrzymka, która łączy w sobie zalety studenckiej manifestacji i wycieczki z biurem podróży Nouvelles Frontières, a wszystko w nastroju duchowości spotęgowanej zmęczeniem, dodatkowo oferuje idealne warunki do podrywki, która staje się niemal mimowolna, wręcz szczera. Najlepsza hipoteza na zakończenie pielgrzymki: ślub i nawrócenie. Najgorsza: potworny dół psychiczny.
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2016-07-26 06:49
Gute Idee einer politischen Dystopie schlecht konzipiert in chauvinistischem Midlifecrisisgewinsel
Unterwerfung: Roman - Michel Houellebecq,Norma Cassau,Bernd Wilczek

Typisch Houelle, weist der Roman wie erwartet mehrere gravierende Ärgerfaktoren auf. Da wäre mal zuerst der widerliche Sexismus des Autors: Frauen verwelken bereits in jungen Jahren schlagartig, es gibt Frauen für die Küche und Frauen als Dirne - am besten für beides. Wenn sie keine von beiden Fähigkeiten haben, sind sie nutzlos.

Zweitens habe ich den alternden Penis des Hauptprotagonisten (vulgo Penis des Autors) bereits in vorhergehenden Romanen wie z.B. Plattform  viel zu genau kennengelernt, und in welchen Scharen von Frauen bzw. Öffnungen er sich immer herumtreibt, das wird wirklich mittlerweile ganz schön langweilig. Es muss schon ein sehr frustrierendes Leben sein, wenn sich ein Mann fast ausschließlich über sein (bestes) Stück definiert.

Am meisten überrascht hat mich aber der Umstand, dass Houelle auch diesmal seine atemberaubende Technologieunkenntnis, die schon in Plattform offenbart wurde, nicht ausgemerzt hat. Er hätte ja mal jemanden fragen können. Juhu die Hauptfigur hat zwar in dieser Dystopie, die einige Jahre in der Zukunft spielt, ein Smartphone, es gibt auch Eingangstüren mit Fingerprintscan, aber Plagiatssoftware im akademischen Betrieb ist komplett unbekannt. Das erschüttert insofern, da sich solche Software schon HEUTE im Einsatz befindet und semantische Vergleichsalgorithmen bereits 2001 entwickelt wurden. Insofern ist jene Aussage bereits im heutigen Unibetrieb schier unmöglich - respektive totaler Schwachsinn, es sei denn wir reden von einer Uni im Busch irgendwo in Mittel-Afrika, die kein Geld für Software und Digitalisierung hat, aber sicher nicht von der Sorbonne.

"Rimbaud ist das am häufigsten durchgekaute Dissertationsthema der Welt, mit Ausnahme vielleicht Flaubert. Man muss sich nur zwei, drei alte Arbeiten heraussuchen, die an Provinzuniversitäten eingereicht wurden, und sie grob interpolieren, niemand verfügt über die materiellen Mittel, das zu überprüfen, niemand hat die Zeit und die Lust, sich in Hunderttausende Seiten unverdrossener Ergüsse charakterloser Studentenüber die "Seher-Briefe" zu stürzen."

Wow! Houellebecq hat tatsächlich noch nie von einer Plagiatssoftware gehört. Ansonsten ist der Unibetrieb aber sehr gut recherchiert und herrlich treffend mit spitzer Feder beschrieben, obwohl der Autor noch nie eine Uni von innen gesehen hat (er bedankt sich auf der letzten Seite bei Agathe Novak-Lechevalier für das Briefing): Die akademischen Empfänge, die Eitelkeiten, die subtilen Vernaderungen und die tieffliegenden Hackln in den altehrwürdigen akademischen Gängen sind so genial gezeichnet! Sogar der Ausverkauf, die Anbiederung fast schon Prostitution der Unis, um mangels ausreichender staatlicher Finanzierung, die für den Studienbetrieb dringend benötigten Drittmittel zu generieren, wurde grandios in den Plot eingebaut.

Auch der Idee und der Vision dieser politschen Dystopie, wie sie der Autor generiert hat, kann ich nur riesengroße Hochachtung zollen - geniales Vorstellungsvermögen und großartige politische Fiktion: In Frankreich kooperieren die Sozialisten mit den Muslimbrüdern, um an der Macht zu bleiben und um die rechten Identitären zu verhindern. Da beide Parteien annähernd gleich stark sind, müssen die Sozialisten riesige Zugeständnisse an die Moslems machen, was den laizistischen Staat mit seinem Wertesystem total aus den Angeln hebt. Scharia light wird quasi eingeführt.

Leider offenbart sich in der Ausgestaltung und detaillierten Konzeption der politischen Vision jene Schwäche des Romans, die ich als am gravierendsten erachte (alle anderen habe ich ohnedies erwartet und hätte ich auch gar nicht so streng gewertet, mittlerweile kenne ich ja den Autor). Da der gesamte Umbau der Gesellschaft konsistent aus der Sicht der Hauptfigur erzählt wird, des widerlichen Opportunisten und Wendehalses, der seine lazisistische, teilweise auch agnostische Prägung sehr gerne und in vorauseilendem Gehorsam für eine gute Karriere und der Möglichkeit zur Polygamie über Bord wirft, wird nie beleuchtet, wie eine solche politische Situation konkret passieren konnte. Erstens gibt es nicht nur Opportunisten, die sich mit ein bisschen Geld bestechen und so einfach zum Islam konvertieren lassen. Zweitens wie konnten die ganzen Atheisten in Frankreich überzeugt bzw. mundtot gemacht werden? Und drittens und somit der gravierendste logische Fehler in diesem Buch: Wie konnten so schnell 50% der Bevölkerung nämlich die Frauen, ohne Krieg, Aufstand und Protest all ihrer Rechte beraubt werden? Das würde ich gerne wissen und zu diesen gesellschaftspolitischen Umwälzungen  hätte er sich schriftstellerisch unbedingt irgendetwas einfallen lassen müssen. Eine solche Konstellation ohne Gegenwind ist total unrealistisch und fußt wahrscheinlich im Umstand, dass in Houellebecqs Universum Frauen, ihre Meinungen und Bedürfnisse irgendwie noch nie wirklich exisistiert haben. Auch wenn Frankreichs Paradesexist dies negiert, sind sie aber tatsächlich da und nur zu einem verschwindend geringen Prozentsatz bis zur Selbstaufgabe so willig, wie er sie sich in seiner beschränkten Vorstellungswelt gern zeichnet. Insofern ist die Vision der Dystopie großartig aber die konkrete logische und strategische Ausgestaltung derselben grottenschlecht. Er hat einfach seine Hirngespinste nicht auf den fiktiven Boden der "Realität" gebracht. :-). Insofern bin ich enttäuscht und kann den begeisterten Kritiken auch in dieser Hinsicht nicht zustimmen.

Andererseits beschreibt er die politischen Ränkespiele und Koalitionen der einzelnen Parteien mit sehr treffender Feder. Also wenn Männer Männersachen machen. Oft fühlte ich mich an die derzeitige Situation in Österreich erinnert. Auch die Erkenntnis, dass unsere rechte Identitäre Bewegung dem orthodoxen Islam extrem ähnlich ist, was den erbitterten Kampf der beiden gegeneinander auch in einem anderen Licht erscheinen läßt. Die Linke, die in ihrer falsch verstandenen Toleranz des Islam bereit ist, gleichmütig die Trennung von Staat und Religion aufzugeben und dabei vergisst, dass sie die Rechte Pest durch die Rechte Cholera eintauscht. Das haben wir ja bereits heute in der Kopftuchdebatte.

... aber der ganze Artikel war ein einziger Aufruf an seine früheren traditionalistischen und identitären Freunde. Es sei tragisch, bekundet er leidenschaftlich, dass eine irrationale Feindseligkeit gegenüber dem Islam sie daran hindere, die folgende Gewissheit nicht zu erkkennen: sie seien in den wesentlichen Punkten völlig im Einklang mit den Moslems. Was die Ablehnung des Atheismus und Humanismus angehe, die notwendige Unterwerfung der Frau und die Rückkehr des Patriachats: Ihr Kampf sei in jeder Hinsicht derselbe.

Fazit: Wenn ich alle Pluspunkte und Ärgerfaktoren in eine Wagschale werfe, ergibt dies exakt drei Sterne. Der Roman ist auf jeden Fall selten langweilig und das bedeutet schon viel. Im Sinne des Buches als Grundlage für weitere Diskussionen, gebe ich dennoch eine Leseempfehlung ab, wenn man über die logischen Schwächen, die faden Sexszenen und den grauslichen Sexismus hinwegkommen kann.

Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2016-01-25 18:39
Submission by Michel Houellebecq
Submission - Michel Houellebecq

 

Description: In a near-future France, François, a middle-aged academic, is watching his life slowly dwindle to nothing. His sex drive is diminished, his parents are dead, and his lifelong obsession – the ideas and works of the nineteenth-century novelist Joris-Karl Huysmans – has led him nowhere. In a late-capitalist society where consumerism has become the new religion, François is spiritually barren, but seeking to fill the vacuum of his existence.

And he is not alone. As the 2022 Presidential election approaches, two candidates emerge as favourites: Marine Le Pen of the Front National, and Muhammed Ben Abbes of the nascent Muslim Fraternity. Forming a controversial alliance with the mainstream parties, Ben Abbes sweeps to power, and overnight the country is transformed. Islamic law comes into force: women are veiled, polygamy is encouraged and, for François, life is set on a new course.

Submission is both a devastating satire and a profound meditation on isolation, faith and love. It is a startling new work by one of the most provocative and prescient novelists of today
:
“It is the mark of an educated mind 
to be able to entertain a thought
without accepting it.”

― Aristotle, Metaphysics


On the dartboard, before I have even read a page, is Rasputin and Le Pong, with faces turned into the board, natch: Russia 'bought' Marine Le Pen's support over Crimea: France's far-Right Front National accused of taking millions of pounds in loans from Russian bank as "reward" for backing Vladimir Putin on Crimea

Opening: Through all the years of my sad youth Huysmans remained a companion, a faithful friend; never once did I doubt him, never once was I tempted to drop him or take up another subjrct; then, one afternoon in June 2007, after waiting and putting it off as long as I could, even slightly longer than was allowed, I defended my dissertation, 'Joris-Karl Huysmans: Out of the Tunnel', before the jury of the University of Paris IV-Sorbonne.

I didn't plan on reading this just now, yet I couldn't put it down...

LATER: Although this did have a hook 'Submission' left me underwhelmed as Houllebecq's reputation (this is the first of his I'd encountered) promised me the baad boy of fiction. All he is is mysogynist, the sex was boy's playground snigger material, and the premise of this tale was singularly feckless and ultimately unbelievable. A word of praise for his sly humour though, I did chuckle along with the asides. Baseline 3* is all I can muster.

The penis would pass from one mouth to the other, tongues crossing paths like restless flocks of swallows in the sombre skies above Seine-et-Marne when they prepared to leave Europe for their winter migration."

Any images of urban violence mean more votes for the National Front. So for now the far right is stirring things up even more."

When a government violates the rights of the people, insurrection is for the people, and for each portion of the people, the most sacred of rights and the most dispensable of duties."

Dithyrambic: A frenzied, impassioned choric hymn and dance of ancient Greece in honor of Dionysus; an impassioned oration
dyshidrosis : Dyshidrotic eczema, or dyshidrosis, is a skin condition in which blisters develop on the soles of your feet and/or the palms of your hands

Nick Drake Excellent! Page 31
Boris Cyrulnik
 
More posts
Your Dashboard view:
Need help?