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review 2018-04-19 07:53
Wir oder Die
Die Vernichteten - Ursula Poznanski,Ursula Poznanski

Auge um Auge. Ein Leben für ein Leben. Rechtfertigt das Unrecht, das die Außenbewohner durch die Sphären erfuhren, die Auslöschung der Kuppelbewohner? Ria ist fest entschlossen, die Ausbreitung einer tödlichen Epidemie zu verhindern. Sie riskierte ihr Leben, um aus der Sphäre Vienna 2 zu fliehen, zu den Schwarzdornen zurückzukehren und Quirin das Serum abzunehmen, das die einzige Hoffnung der Sphären ist. Doch Quirin weigerte sich. Jetzt ist der Bewahrer verschwunden und Ria und Tycho sind erneut in seinem unterirdischen Labyrinth eingesperrt, während sich die Lage an der Oberfläche stetig zuspitzt. Die Sphären lassen nichts unversucht, um sie einzufangen – tot oder lebendig. Auf der Suche nach ihr durchkämmen die schlimmsten Clans der Außenwelt die Gegend. Als neuer Clanfürst hat Sandor alle Hände voll zu tun, seine Leute zu schützen und ihre Feinde gleichzeitig von Rias Fährte abzulenken. Die Situation eskaliert, als Rias und Tychos Versteck entdeckt wird und die Schwarzdornen ihnen vorwerfen, Quirin ermordet zu haben. Sandor und Andris verteidigen sie, werden jedoch nur selbst zur Zielscheibe. Der Clan verstößt sie. Allein in der Wildnis, gejagt und verfolgt, haben die vier nur eine Chance, zu überleben und die Welt vor einer Katastrophe zu bewahren: sie müssen sich zur westlichen Linie der Schwarzdornen durchschlagen, die ebenfalls über das Serum verfügt. Kann Ria sie überzeugen, ihr das Heilmittel auszuhändigen, um die Sphären zu retten? Oder sitzt der jahrzehntelange Hass längst zu tief?

 

Ist euch der Begriff „Othering“ geläufig? Laut Wikipedia beschreibt dieser Terminus „die Differenzierung und Distanzierung der Gruppe, der man sich zugehörig fühlt (Eigengruppe), von anderen Gruppen“. Klingt erst einmal harmlos, nicht wahr? Man muss die Definition schon ein bisschen auseinandernehmen, um zu verstehen, inwiefern dieser Prozess einer Gesellschaft schadet. Othering bedeutet, die Merkmale der eigenen Gruppenidentität als normal und positiv zu bestätigen, indem man sie den als abnorm, negativ wahrgenommenen Merkmalen einer anderen Gruppe gegenüberstellt. Es ist die keinen Widerspruch duldende Unterscheidung in „Wir, die Guten“ und „Die, die Schlechten“. Folglich ist Othering die Basis von Faschismus, Homophobie, Rassismus, Antisemitismus und allen anderen Geschwüren der Menschheit. Es ist ein Prozess, der Diskriminierung und soziale Ausgrenzung schürt und die Gräben unserer Gesellschaft vertieft. Ich weiß nicht, ob Ursula Poznanski explizit mit dem Konzept des Othering vertraut ist, doch das Finale ihrer „Die Verratenen“-Trilogie, „Die Vernichteten“, illustriert seine Gefahren exakt und nachvollziehbar. Die Autorin eskaliert den Konflikt zwischen Sphären- und Außenbewohnern und verdeutlicht ausgeglichen, welche fürchterlichen Früchte Othering treiben kann. Sie bevorzugt keine Seite, schildert die von Angst und Vorurteilen geprägte Koexistenz beider Parteien ausgewogen und zeigt die gegenseitige grausame Gnadenlosigkeit äußerst realistisch. Die Situation verschärft sich bis zum Patt: „Wir oder Die“. Ich fand diesen dritten Band spannender als die Vorgänger. Die Protagonistin Ria und ihre Verbündeten verfolgen ein klar definiertes Ziel – sie wollen den Ausbruch der Epidemie aufhalten. Für mich war diese konkrete Zielsetzung sehr wichtig, da ich keine Lust hatte, noch länger im Dunkeln zu tappen. Jede Geschichte braucht einen Moment, in dem alle Karten auf dem Tisch liegen. Ursula Poznanski wählte diesen Augenblick hervorragend, sodass ich das Finale mit angehaltenem Atem verfolgen konnte. Die Spannungskurve steigt im Verlauf der Trilogie stetig an und findet in „Die Vernichteten“ ihren Höhepunkt. Der Weg zum dramatischen Showdown ist mit vielen kleineren sowie größeren Überraschungen gespickt, weshalb ich ein paar träge Passagen, die die Handlung etwas ins Stocken brachten, verzeihen konnte. Poznanski spielte mit meiner Erwartungshaltung; mal rührte sie mich beinahe zu Tränen, mal rieb ich mir angesichts ungeheuerlicher Offenbarungen ungläubig und schockiert die Augen. Erneut empfand ich eine stabile Verbindung zur Ich-Erzählerin Ria, die mir als eine der angenehmsten YA-Heldinnen aller Zeiten in Erinnerung bleiben wird. Es war interessant, dass sie ihre speziellen Fähigkeiten im letzten Band seltener einsetzt. Ich hatte den Eindruck, dass der intensive Kontakt mit der Außenwelt in ihr das Bedürfnis weckte, selbst echter zu sein. Ihr Talent zur Manipulation bedeutet nun mal, oft eine Maske zu tragen und ihre wahren Gefühle zu verbergen. Vielleicht wurde ihr aber auch nur bewusst, wie wertlos ihr beeindruckendes Können in der Wildnis ist. Ich war ein wenig enttäuscht, dass sie während ihrer Zeit bei den Schwarzdornen so wenig lernte. Allein in der Natur käme sie überhaupt nicht zurecht. Sie war hilflos und auf die Unterstützung ihrer Freunde angewiesen, aus denen Poznanski übrigens mehr hätte herausholen können. Ohne sie wäre die Mission „Rettung der Welt“ von vornherein zum Scheitern verurteilt gewesen, weil das Sphärenmädchen tot in irgendeiner Grube gelegen hätte.

 

„Die Vernichteten“ bestätigte, was ich nach der Lektüre des zweiten Bandes „Die Verschworenen“ kaum zu hoffen wagte: die Trilogie „Die Verratenen“ steigert sich mit jedem Band und ist insgesamt wesentlich besser, als ich erwartet hatte. Besonders das halb-offene Ende des Finales ist bemerkenswert: Ursula Poznanski verzichtet auf übertrieben pathetische Szenen und riskiert lediglich einen zurückhaltenden, realistischen Ausblick in die Zukunft. Weiter ins Detail möchte ich nicht gehen, doch ich kann euch berichten, dass ich das Buch zufrieden zuschlug. Meiner Ansicht nach ist der Hype um die Trilogie zwar trotz dessen überzogen, weil sie aus der Masse guter YA-Dystopien kaum heraussticht, aber Poznanski gelang es zweifellos, mich von ihr als Schriftstellerin zu überzeugen. Mal schauen, was sie noch zu bieten hat.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/04/19/ursula-poznanski-die-vernichteten
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review 2018-04-17 08:00
Psst! Eine politische Jugend-Dystopie!
Die Verschworenen - Ursula Poznanski

Betrachtet man die Liste der Werke von Ursula Poznanski, fällt die dystopische „Die Verratenen“-Trilogie als ungewöhnlich auf. Normalerweise tummelt sich die österreichische Autorin nämlich nicht in der Science-Fiction. Überwiegend schreibt Poznanski Thriller und allgemein Spannungsliteratur für Erwachsene und Jugendliche. Ihren Ausflug in ein anderes Genre begründete sie gegenüber der FAZ damit, dass sie, um die Geschichte erzählen zu können, die ihr vorschwebte, ein spezielles Gesellschaftskonstrukt benötigte, das extreme Gegensätze zuließ. Dies bedeutete entweder Fantasy oder Dystopie. Sie entschied sich für die Dystopie. Meiner Ansicht nach war ihre Wahl goldrichtig, da der Realitätsbezug ihres Dreiteilers in einer düsteren Zukunftsvision definitiv glaubwürdiger ist.

 

Niemals hätte Ria geglaubt, dass Tageslicht das kostbarste Gut in ihrem Leben werden würde. Seit sie und ihre Freunde in Quirins unterirdisches Labyrinth flohen, sehnt sie jede Sekunde unter der Sonne herbei. Doch diese wertvollen Momente sind selten. Nur wenige der Schwarzdornen wissen, dass ihre Abreise inszeniert war – zum Schutz des Clans und zu ihrem eigenen Schutz, denn die Sphären suchen noch immer nach ihnen. Die Frage, warum ihre eigenen Leute sie umbringen wollen, quält Ria in den langen, dunklen Stunden unter der Erde. Trotz dessen hält sie Aureljos Plan, sich heimlich in eine Sphäre zu schmuggeln, für zu gefährlich. Quirin hingegen unterstützt ihn tatkräftig bei seinen Vorbereitungen. Fast, als wollte er sie loswerden… Während Aureljo beschäftigt ist, sortiert Ria die Bücher der Bibliothek. Inmitten von dicken Wälzern voller längst vergessenem Wissen entdeckt sie handgeschriebene Briefe. Aufgeregt beginnt sie, zu lesen und begreift schnell, dass sie die Antwort auf all ihre Fragen in den Händen hält. Sie kann nicht länger bei den Schwarzdornen bleiben. Sie muss Aureljo in die Sphären begleiten. Denn jetzt geht es nicht mehr nur um ihr Leben.

 

Im selben Interview, in dem Ursula Poznanski erklärt, warum sie die „Die Verratenen“-Trilogie als Dystopie konzipierte, scherzt sie, dass sie Hemmungen hat, die drei Bücher als politisch zu betiteln, um ihre jugendlichen Leser_innen nicht zu vergraulen. Bei mir muss sie sich da keine Sorgen machen. Im Gegenteil, ich freue mich sehr darüber, dass der zweite Band „Die Verschworenen“ die politische Ebene der Geschichte subtil aber deutlich fokussiert. Genau diese Verbesserung hatte ich mir nach der Lektüre des ersten Bandes „Die Verratenen“ gewünscht und siehe da, Poznanski hat mich erhört. Dank spannender Einblicke in das gesellschaftliche Gefüge innerhalb der Sphären und in das Verhältnis zwischen Sphären- und Außenbewohnern lernte ich die Strukturen der potentiellen zukünftigen Welt besser kennen und erfuhr darüber hinaus beiläufig die realistische Ursache für die Eiszeit, die einen Teil der Menschen veranlasste, Zuflucht in den gigantischen Plastikkuppeln zu suchen. Ursula Poznanski hätte all dieses Wissen bereits im Auftakt der Trilogie verraten können – ich bin froh, dass sie es nicht getan hat. „Die Verschworenen“ ist erneut eng an die Protagonistin und Ich-Erzählerin Ria geknüpft. Ihr Erlebnis- und Erkenntnishorizont bestimmt das Fortschreiten der Geschichte. Es ist vollkommen plausibel, dass sie Zeit brauchte, um zu begreifen, dass ihre Wahrnehmung der Welt durch ihre Erziehung in den Sphären einseitig, voreingenommen und teilweise schlicht falsch ist. Rias Blickwinkel musste sich erst verschieben, um sie sehen zu lassen: Unrecht und Ungleichgewicht in zahllosen Facetten, nicht nur bezüglich der Behandlung der Außenbewohner durch die Sphären, sondern auch hinsichtlich der Organisation des Lebens in den Sphären selbst. Mir war nicht bewusst, wie privilegiert Ria und ihre Freunde als Elitestudenten waren – es fiel uns gemeinsam wie Schuppen von den Augen, als sie erfährt, wie sich der Alltag normaler Arbeiter_innen gestaltet, wie vielen Einschränkungen und Vorschriften diese unterworfen sind. Diskret hinterfragt Poznanski, ob die gefährliche Freiheit der Außenwelt der klaustrophobischen, erdrückenden Sicherheit der Sphären vielleicht vorzuziehen ist. Dank Rias beeindruckender Auffassungsgabe sind die Klassenunterschiede allgegenwärtig. Ihre Gedankengänge zu beobachten war faszinierend. Aufgrund ihrer Ausbildung zeichnet sie sich durch ein außergewöhnliches Maß an Struktur, Rationalität und Kontrolle aus, wirkt jedoch niemals kalt oder unglaubwürdig, weil sie ihre Gefühle überzeugend durchlebt. Sie verfügt lediglich über Strategien, die es ihr ermöglichen, sich zu beherrschen. Dadurch nervt sie sehr viel weniger als manch andere YA-Heldin. Sie ist keine Heulsuse und darin geschult, sich selbst zu helfen und Probleme eigenständig zu lösen. Hysterie ist ihr fremd, weshalb sogar ihr unvermeidliches Liebesdreieck erträglich war, was allerdings auch daran liegt, dass es die Handlung niemals überlagert. Poznanski erhält den Fokus aufrecht.

 

Ich fand „Die Verschworenen“ zweifelsfrei besser als den Trilogieauftakt. Beinahe hätte es für eine 4-Sterne-Bewertung gereicht, bräuchte die Handlung nicht etwas lang, um in Gang zu kommen. Die Zeit, die Ria unterirdisch verbringt, erschien mir langatmig; es dauert eine Weile, bis sich die Situation der Protagonistin entscheidend ändert. Trotz dessen erkenne ich nun doch Ursula Poznanskis Talent. Sie schreibt sehr elegant und ökonomisch, verzettelt sich nicht und verzichtet auf unnötige inhaltliche Schlenker. Ihre Dystopie ist ebenso vorstellbar wie innovativ und ich habe das Gefühl, dass trotz der unerwarteten, schockierenden Wendung des zweiten Bandes noch längst nicht alle schmutzigen Geheimnisse aufgedeckt wurden. Ich freue mich auf das Finale „Die Vernichteten“ und drücke Ria die Daumen, dass sie eine Brücke zwischen Sphären und Außenwelt schlagen kann. Für mich wäre die Wahl übrigens eindeutig: lieber frei als sicher.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/04/17/ursula-poznanski-die-verschworenen
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review 2018-04-05 20:11
Now I Rise / Kiersten White
Now I Rise (The Conqueror's Trilogy) - Kiersten White

She has no allies. No throne. All she has is what she’s always had: herself.

After failing to secure the Wallachian throne, Lada Dracul is out to punish anyone who dares to cross her blood-strewn path. Filled with a white-hot rage, she storms the countryside with her men, accompanied by her childhood friend Bogdan, terrorizing the land. But brute force isn’t getting Lada what she wants. And thinking of Mehmed brings little comfort to her thorny heart. There’s no time to wonder whether he still thinks about her, even loves her. She left him before he could leave her.

What Lada needs is her younger brother Radu’s subtlety and skill. But Mehmed has sent him to Constantinople—and it’s no diplomatic mission. Mehmed wants control of the city, and Radu has earned an unwanted place as a double-crossing spy behind enemy lines. Radu longs for his sister’s fierce confidence—but for the first time in his life, he rejects her unexpected plea for help. Torn between loyalties to faith, to the Ottomans, and to Mehmed, he knows he owes Lada nothing. If she dies, he could never forgive himself—but if he fails in Constantinople, will Mehmed ever forgive him?

As nations fall around them, the Dracul siblings must decide: what will they sacrifice to fulfill their destinies? Empires will topple, thrones will be won…and souls will be lost.

 

4 dark, twisted, stabby stars for Now I Rise.

I think it was a genius choice to feminize the Dracula historical character! I love Lada Dracul and her hard, violent little heart! It gives an interesting torque to the facts and makes a fascinating tale even more engaging.

This is the second installment in a trilogy, and I’ve really enjoyed them both. The first book (And I Darken) is the April book for my real-life book club and I’ve chosen to read the second book rather than re-read the first. I’m so glad that I’ve continued on!

For those of you who are really interested in the time period and have the fortitude to withstand a lot of torture and impalings, I would also recommend Vlad: The Last Confession by C.C. Humphreys. It is an exceptional rendition of the historical Dracula story.

Both versions highly recommended.

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review 2018-03-28 10:51
Great characters, mind-bending twists and turns, and a fantastic ending.
The Fraud or Miracle Trilogy - Christoph Fischer

I have decided to review each story separately. So here goes…

First:

The Healer (Fraud or Miracle? Book 1)

by Christoph Fischer A psychologically astute book that will make you think about your own mortality. And what an ending!

I have read and reviewed a couple of the author’s books in the past and enjoyed them, and I was intrigued by this book when it came out, but due to my personal circumstances (my father suffered from cancer and died around the time of its publication) I didn’t feel I was in the best frame of mind for it. Now that it has been published as part of The Fraud and Miracle Trilogy, I was very pleased to receive a paperback copy and finally get to read it.

The story is deceptively simple. A woman suffering from terminal pancreatic cancer, desperate, follows the advice of her personal assistant and approaches a healer, Arpan. I am not sure if he would call himself a “faith” healer, but he insists that those he treats should be totally invested in the process, including transferring 50% of their assets to his account. Although he states all that money goes to charity, it caused suspicion and scandal years back, and he has been keeping a low profile ever since. After much insistence and a different deal, he agrees to treat Erica, who also has secrets of her own. There are strange conspiracies surrounding Arpan and his healing process but Erica’s life is changed forever. Things are not as they seem, of course.

The story is written in the third person from Erica’s point of view, and we get to share in her doubts, suspicions, paranoia, hope, and also to experience the healing with her. The book transmits a sense of claustrophobia, and although there are treks around the Welsh countryside and later we move to a different country, most of the story takes place within Arpan’s tent, and there are only a few main characters (mostly Erica (Maria), Arpan (Amesh), and Anuj) with some secondary characters that we don’t get to know very well (Hilda, Julia, Gunnar). There are no lengthy descriptions of settings or of the appearance of the characters, because we follow the point of view of a woman totally preoccupied with her health and her mortality, and that makes her not the most reliable of narrators. She describes the physical and mental effects that the illness and the healing process have on her, and we are also privy to her suspicions and doubts. The book offers fascinating psychological insights into how much our “rational” point of view can change when our life is at stake, and it is impossible to read it and not wonder what we would do in Erica’s place.

I kept thinking that the story, which relies heavily on dialogue (both between characters and also internal dialogue), would make a great play, and its intensity would be well suited to the stage. Although most of the characters are not sympathetic, to begin with, their humanity and the big questions they are forced to deal with make them intriguing and worthy subjects of our observations.

The ending brings a great twist to the story. Although I think most readers will have been suspicious and on alert due to the secrets, false information, continuous doubts, and different versions of the truth on offer, the actual ending will make them question everything and re-evaluate the story in a different light. And, considering the nature of the subject it deals with, that is a great achievement.

I recommend it to those who enjoy stories that make them think, to readers who are not searching for cheap thrills and prefer a psychologically astute book and especially to those who want to feel personally invested in the stories they read. I look forward to the rest of the books in the trilogy.

Second:

The Gamblers (Fraud or Miracle? Book 2)

My review:

This is the second book I read in the Fraud and Miracle trilogy, and its inclusion there is sure to put readers on their guard. But that is the beauty of it. You know something is going on, and you might even suspect what (although not, perhaps, in detail) but you can’t help but eagerly keep reading and follow the story, enmeshed in the same web of illusion and deceit that traps the main character, Ben.

The story is written in the third person and follows the point of view of Ben, the protagonist. He is a somewhat socially awkward young accountant who leads a modest life in London, who is not precisely streetwise, and who feels more at ease playing games in online communities than interacting socially in person. He is obsessed with numbers (in real life, I wondered if somebody with similar personality traits might fit into the very mild range of autistic spectrum disorder. He acknowledges that he is bad at reading people’s emotions and expressions, he is anxious in social situations and functions by imitating other people’s behaviour, he displays obsessive personality traits…) and does not believe in luck and chance. He is convinced that random events (like lottery or games of chance results) follow a pattern and he is determined to find it. He gets a bit lottery win (£64 million), and although he does not value money per se (at least at the beginning of the story), he decides to treat himself travelling to New York. Everything seems to change from that moment on, he makes a new friend (the glamorous and charming Mirco) and meets the girl of his dreams, Wendy.

The third person point of view suits the story perfectly. On the one hand, we follow Ben’s point of view and his thought processes. We are aware of his misgivings and doubts. He does not believe in luck, after all, and he cannot accept that all these good things are happening to him, especially as they seem to coincide with his lottery win. At the same time, the third person gives us enough distance to observe and judge Ben’s own behaviour (that does not always fit his self-proclaimed intentions and opinions) and also that of those around him. There are things that seem too good to be true, there are warnings offered by random people, there are strange behaviours (both, Mirco and Wendy, blow hot and cold at times), and there are the suspiciousness and rivalry between his new friends. We warm up to his naiveté and to his child-like wonder and enjoyment at the fabulous new life that falls on his lap, but we cannot help but chide him at times for being so easy to manipulate. 

The author reflects perfectly the process Ben goes through in his reading. Mirco keeps telling him that he should forget about methods and just “feel” the game, and despite his attachment to his theories, there is something in him that desperately wants to believe in miracles, in good luck, and, most of all, wants to believe that he deserves everything he gets: the money, the friendship, and the love. This is a book about con artists and the book implements their technique to perfection. Con-games are a big favourite of mine, and I love how well the book is designed, and how it treats its readers to a peep behind the scenes of the big players, while at the same time making them play the part of the victim. Yes, we might be shouting at Ben and telling him not to be so gullible, but what would we do in his place? Wouldn’t we just want it to be true too?

The story takes place in glamorous locations and it revolves around the world of high-stakes gambling, night-clubs, and big spenders. It might be particularly interesting to those who love casinos and betting, but that is only one aspect of the book. It can be read independently from the first book in the series, and although there are tense and emotionally difficult moments, there are no violence or extreme behaviours. And the ending… You might be more or less surprised by the big reveal, but the actual ending is likely to leave you with a smile on your face.

A book that will make you question yourself and that will keep you guessing until the end. A fun read for lovers of con-games and those who always wondered what they would do if their luck suddenly changed. I’m looking forward to the third book in the trilogy.

And third:

The Sanctuary on Cayman Brac: Key to the Truth (Fraud or Miracle? Book 3)

by Christoph Fischer Plenty of lessons to learn in a twisty mystery with a jaw-dropping ending

My review:

This is book three in the Fraud and Miracle Trilogy, and after reading it, I confess I’ll miss the characters and the twists and turns.

The series deals in subjects that seem more relevant now than ever. In a world dominated by fake news, where elections are doctored, and the future of a nation might be in the hands of people who manipulate data to benefit the highest bidder, the status of the information we take for granted, who deserves our trust and how far we would be prepared to go to learn the truth have become pressing matters we all must seriously think about.

Author Christoph Fischer brings together the cast of the two previous novels, delighting the many readers who felt, like Erica, that things were not settled and they wanted to know what would happen next. Had she really discovered the truth, and was she going to let it go at that? Like we did in The Healer, we follow Erica, who has managed to locate Arpan in Cayman Brac, and has decided to confront him, gun in hand. But, no matter how determined she is, she cannot resist the connection she felt to Arpan, and she accepts his version of the truth. Of course, that might be “his” truth, but is it what really happened? Erica once again cycles from belief to doubt and back again, and although her feelings for Arpan intensify, she needs to know if she was ever “healed” or not. Thanks to her insistence we get to meet Hilda, but like many other characters in the story, appearances can be deceptive.

Readers of the series will recognise some of the characters from The Gamblers and that will make them keep a close eye on what they do. But even with the advantage we have over Erica (we follow her and share in her clues, but have good reason to doubt some of the events, as we know who some of the students at Arpan school really are), the author once more keeps adding twists to the story, and the final reveal scene (worthy of an Agatha Christie novel) is as tense as any of the poker games in The Gamblers. I will not reveal the many bluffs, but if I had to summarise it I’d say… Wow.

I particularly enjoyed meeting Erica again. Although the nature of her healing might not be what she had initially expected, she is much more open and human, able to recognise her own limitations and weaknesses, and prepared to experiment and enjoy life. While some of the other characters might not have changed much (and continue to play for high stakes), others, like Ben, have learned their lessons and now focus on what really matters. Beyond the twists and turns of the plot, there are solid characters that grow and change throughout the series and we root for them and care for their well-being.

The island and the retreat, which we enjoy both as visitors and as participants thanks to Erica, are beautiful and inspiring and although most of us would find it difficult to cope with some of the rules and restrictions of the sanctuary, we’d all love to visit it and spend some time recovering and reenergizing. Personally, I would love to experience the inner workings of such a place and perhaps even to bear witness to some of the mind games.

A great ending to the trilogy, entertaining, satisfying, and surprising, that will leave readers feeling hopeful and confident. Sometimes the teachers are the ones who need to learn the lessons and letting go of control is the way to progress and evolve. My congratulations to the author.

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review 2018-03-28 10:42
Plenty of lessons to learn in a twisty mystery with a jaw-dropping ending
The Sanctuary on Cayman Brac: Key to the Truth (Fraud or Miracle? Book 3) - Christoph Fischer

This is book three in the Fraud and Miracle Trilogy, and after reading it, I confess I’ll miss the characters and the twists and turns.

The series deals in subjects that seem more relevant now than ever. In a world dominated by fake news, where elections are doctored, and the future of a nation might be in the hands of people who manipulate data to benefit the highest bidder, the status of the information we take for granted, who deserves our trust and how far we would be prepared to go to learn the truth have become pressing matters we all must seriously think about.

Author Christoph Fischer brings together the cast of the two previous novels, delighting the many readers who felt, like Erica, that things were not settled and they wanted to know what would happen next. Had she really discovered the truth, and was she going to let it go at that? Like we did in The Healer, we follow Erica, who has managed to locate Arpan in Cayman Brac, and has decided to confront him, gun in hand. But, no matter how determined she is, she cannot resist the connection she felt to Arpan, and she accepts his version of the truth. Of course, that might be “his” truth, but is it what really happened? Erica once again cycles from belief to doubt and back again, and although her feelings for Arpan intensify, she needs to know if she was ever “healed” or not. Thanks to her insistence we get to meet Hilda, but like many other characters in the story, appearances can be deceptive.

Readers of the series will recognise some of the characters from The Gamblers and that will make them keep a close eye on what they do. But even with the advantage we have over Erica (we follow her and share in her clues, but have good reason to doubt some of the events, as we know who some of the students at Arpan school really are), the author once more keeps adding twists to the story, and the final reveal scene (worthy of an Agatha Christie novel) is as tense as any of the poker games in The Gamblers. I will not reveal the many bluffs, but if I had to summarise it I’d say… Wow.

I particularly enjoyed meeting Erica again. Although the nature of her healing might not be what she had initially expected, she is much more open and human, able to recognise her own limitations and weaknesses, and prepared to experiment and enjoy life. While some of the other characters might not have changed much (and continue to play for high stakes), others, like Ben, have learned their lessons and now focus on what really matters. Beyond the twists and turns of the plot, there are solid characters that grow and change throughout the series and we root for them and care for their well-being.

The island and the retreat, which we enjoy both as visitors and as participants thanks to Erica, are beautiful and inspiring and although most of us would find it difficult to cope with some of the rules and restrictions of the sanctuary, we’d all love to visit it and spend some time recovering and reenergizing. Personally, I would love to experience the inner workings of such a place and perhaps even to bear witness to some of the mind games.

A great ending to the trilogy, entertaining, satisfying, and surprising, that will leave readers feeling hopeful and confident. Sometimes the teachers are the ones who need to learn the lessons and letting go of control is the way to progress and evolve. My congratulations to the author.

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