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review 2016-07-06 17:46
Mega spannend!!!!!
Eisenberg: Kriminalroman - Andreas Föhr

Eigentlich bin ich ein großer Fan von Andreas Föhr, aber Eisenber wollte ich nicht lesen. Der Klappentext hat mich gar nicht angesprochen, klangt für mich total trocken und langweilig. Und dann wieder die leidliche Frage “was lese ich als nächstes” …ich hatte keine Idee und habe doch zu Eisenberg gegriffen….und war von ersten Augenblick an total in dem Buch versunken. Hinter dem eher unscheinbaren Klappentext stecken so viel Spannung, geniale Protagonisten und so viele unerwartete Wendungen, das einem ganz schlecht wird. Hier versteckt sich ein kleines Meisterwerk mit Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, auch die private Geschichte um Rachel hat mich fasziniert. Ich habe mich total in die Story reinfühlen können und war so oft sooo geschockt. Ein wahnsinnig geniales Buch, das voller Überraschungen steckt und das man wirklich nicht mehr weglegen kann! MUSS man lesen!

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review 2015-02-12 10:39
Super!
Wolfsschlucht: Kriminalroman - Andreas Föhr

Meine Meinung:

Lange habe ich mich auf das Buch gefreut und hohe Erwartungen gehabt, da mich die anderen Bücher alle total begeistert haben. Ich wurde nicht enttäuscht. Sofort sind einem die "alten" Charaktere wieder vertraut und man liest sich das gesamte Buch durch den altbekannten super Humor und viel Spannung.

Es passieren gleich mehrere Dinge gleichzeitig, eine Frau wird entführt, ein Maibaum spießt ein Auto auf, eine Hexe sorgt für Verwirrung und ein Bestatter wird erschossen. Wallner ermittelt in seiner gewohnten Art und auch Opa Manfred ist natürlich wieder mit von der Partie. Ohne ihn wären die Bücher für mich sowieso unvorstellbar. Wie die ganzen Geschehnisse miteinander zusammenhängen erklärt sich erst nach und nach und war wirklich spannend. Ich hätte nicht gedacht wie das alles zusammenhängt und war bei der Aufklärung kurz echt geschockt. War aber am Ende alles logisch und nachvollziehbar. Super Buch was man gelesen haben muss!

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text 2013-12-10 18:09
Was hat mich da geritten,sowas zu lesen?
Schafkopf - Andreas Föhr

Ich habe heute keine Ahnung mehr,warum ich dieses Buch lesen wollte.Wahrscheinlich,weil ich dachte ,es könne so toll werden,wie die von Lokalkolorit durchzogenen Bücher von Nele Neuhaus.

Leider weit gefehlt.Das Buch soll ein Krimi sein,entbehrt aber jeder Spannung.Es gibt am Anfang des Buches einen Mord.Gut und schön,aber leider habe ich Null Empathie ,für den getöteten Menschen und es zieht sich ,bis ansatzweise Spannung aufkommt.Es wurde auch nicht so klar,wer jetzt Hauptprotagonist ist und wer nicht.

Viel von der Handlung spielt um das Thema "Gewalt in einer Partnerschaft" und oft hätte ich die Frauen in diesem Buch nur schütteln können.Wer läßt sich all das bieten?Der Mord wird natürlich gelöst,völlig unspektakulär und langatmig.Viele Charaktere werden beschrieben und irgendwie haben alle eine Charakterschwäche.Ob Anwalt oder Polizist,so richtig Vertrauen hat man zu keinem.

Fazit:Wir Norddeutschen haben ja eine natürliche Abneigung gegen fast alles bayrische  und leider ist hier viel in Mundart geschrieben,so dass uns die Bayern und ihre Sprache nicht  gerade sympathathischer werden.Jedenfalls mir nicht.

Von dem Titel und dem dazugehörigen Kartenspiel habe ich mir auch mehr Infos erhofft,aber leider konnte ich dem Spiel nicht folgen,da ich keine Grundkenntniss besitze.

Ich vergebe 2 Sterne,weil versucht wird,ab und zu etwas Humor einzubauen,was dem Buch etwas positives abringt.

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review 2013-10-29 20:00
Einfach toll :)
Totensonntag: Kriminalroman - Andreas Föhr

Herrlich. Ein paar Seiten gelesen und sofort habe ich mich “heimisch” gefühlt und die anderen Bücher des Autors waren wieder in meinem Kopf. Eigentlich wollte ich das Buch nicht so schnell lesen weil mich Geschichten die im Krieg oder teilweise im Krieg spielen  gar nich interessieren, aber die Aussicht wieder etwas über die “alten” Charaktere und vor allem Opa Manfred zu lesen, hat mich dann doch umgestimmt und ich bin nicht enttäuscht worden. Ein flüssiges Lesevergnügen von Anfang an, indem man einmal von den Geschehnissen um 1945 und einmal im “heute” 1992 liest. Beides wirklich interessant und man kommt ohne große Anstrengungen im Geschehen mit. Die Story ist spannend, logisch und gleichzeitig ist stellenweise so viel Humor mit dabei (wie in den anderen Teilen auch) das ich manchmal nicht mehr aufhören konnte zu lachen. Opa Manfred hat mich auch nicht enttäuscht, war cool mal was von ihm zu lesen Oma noch bei ihm war, in den anderen Teilen ist sie ja schon weg. Das ganze Buch ist schlüssig und durch immer neue Vorkomnisse wird der Spannungsbogen auch wirklich bis ganz zum Ende gehalten. Am Ende hatte ich sogar n kleines Tränchen im Auge. Ein super Buch würd mich total über weitere freuen!!!

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review 2013-08-13 11:05
Erfreulich viel Kreuthner, mir aber etwas zu politisch
Schwarze Piste - Andreas Föhr

Onkel Simon ist tot. Seine Asche verstreut Polizeiobermeister Kreuthner feierlich auf dem Wallberg – einer jungen Skifahrerin mitten ins Gesicht. Als Wiedergutmachung fährt Kreuthner mit ihr die berüchtigte schwarze ­Piste ab, die er angeblich bestens kennt. Nur wenig später stapfen sie in der Dunkelheit durch den Schnee und stolpern fast über die gefrorene Leiche einer Frau.

 

Endlich ein neuer Fall für Kreuthner und Wallner! Als Fan von Andreas Föhrs Krimis hatte ich mich schon riesig auf “Schwarze Piste” gefreut.
Und es ging auch gleich ganz nach meinem Geschmack los, denn schon auf den ersten Seiten hat Kreuthner seinen ersten Auftritt in dieser Geschichte. Überhaupt fand ich, dass er in “Schwarze Piste” eine größere Rolle spielt als in den vorigen Krimis. Das habe ich selbstverständlich sehr begrüßt, denn ich mag diesen kauzigen und doch so cleveren Polizisten ausgesprochen gerne. Er ist in diesen Krimis so die besondere Würze, könnte man sagen. Vor allem gibt es mit ihm auch immer etwas zu lachen und wenn das bei einem Krimi möglich ist, dann hat der bei mir eh schon einen Stein im Brett. Auch in diesem Buch habe ich über Kreuthner wieder manches Mal zumindest geschmunzelt. Dabei gefällt es mir, dass er trotzdem nie zur Lachnummer wird. Es ist immer zu erkennen, dass er durchaus helle ist.
Dass er hier jetzt mehr mitmischt, hat für mich auch ausgeglichen, dass es aus Wallners Privatleben nichts mehr zum Amüsieren gibt. Früher habe ich mitunter noch über Manfred mal grinsen können, doch seit Wallner in festen Händen ist und sogar eine Tochter hat, ist in dieser Hinsicht bei ihm die Luft raus. Schade, aber solange das mit Kreuthner aufgewogen wird, kann ich damit leben.
Der Fall, den die beiden hier zu klären haben, lässt sich ein wenig skurril an, wirkt aber anfangs wenig spektakulär. Die Frage ist halt, wer an die Morde an den im Tod so seltsam hergerichteten Menschen begangen hat. Die Ermittlungen nehmen schnell unerwartete Wendungen und es gibt eine ganze Reihe an Ungereimtheiten, sowie einigen Verdächtigen und speziell einem offensichtlichen Verbrecher. Das ergibt in Summe einen spannenden Fall, dem ich zunächst sehr gerne gefolgt bin.
Allerdings schlägt er irgendwann eine Richtung ein, mit der ich gar nichts anfangen kann. Mein Interesse an der RAF ist wirklich verschwindend gering. Deshalb musste ich mich bei gewissen Passagen auch schwer zusammenreißen um sie nicht zu überspringen. Allzu sehr wird zwar nicht in die Tiefe gegangen, aber mir hat es doch mehr als gereicht.
Ich weiß auch nicht, ob der Fall diesen Abstecher unbedingt nötig gehabt hätte. Ich bin mir fast sicher, dass ein Fall rund um die Toten mit dem bereits erschaffenen Kreuthner-Wallner-Universum und Verstrickungen ohne politische Hintergründe ebenfalls funktioniert hätte. Da es hier zu einem großen Teil um einen Gnadenhof für Tiere und seine Besitzer geht, wäre das eine Richtung gewesen, die mir einleuchtender erschienen wäre. Dieser Sprung von einem Gnadenhof hin zu RAF-Machenschaften kam mir doch etwas zu groß und gewagt vor.
Das Ende wird diesen ganzen großen und politische Hintergründen dann auch nicht wirklich gerecht. Es ist im Vergleich dazu verblüffend bodenständig.
Trotzdem habe ich es so nicht kommen sehen und -abgesehen von diesen RAF-Passagen- bin ich der Geschichte doch mit Spannung gefolgt und habe hin und her überlegt, wer der Täter sein könnte. Das war vor allem auch deshalb reizvoll, weil man besagtem Bösewicht als Leser jederzeit in die Karten schauen kann. Man ist bei allem dabei, was er unternimmt und bekommt so Einblick in seine Gedanken und Pläne. Da ist man der Polizei ab und zu schon ein Stück voraus. Das gibt auch zusätzlichen Anlass um um gewisse andere Charaktere zu bangen.
Zusammen mit dem typischen Funken Lokalkolorit und Humor hat “Schwarze Piste” so bei mir doch den Eindruck eines typischen Krimis von Andreas Föhr hinterlassen, den sich Fans nicht entgehen lassen sollten. Und Kreuthner-Fans sowieso nicht ;)

 

“Schwarze Piste” liest sich ebenso gut wie seine Vorgänger. Der eine oder andere mag vielleicht über Kreuthners Dialekt stolpern, aber daran gewöhnt man sich schnell. Für mich macht das auch einen Teil des Charmes dieser Krimis aus. Eine Prise Humor so quasi zwischen den Zeilen erleichtert das Lesen auch noch mal. Und die Kapitel haben eine sehr angenehme Länge. Ich habe da oft gedacht: ach komm, bis zur nächsten glatten Kapitelzahl noch! Das geht hier ganz prima.

 

Die Skier auf dem Cover passen gut zum Titel und auch zur Geschichte. Gleichzeitig ist das ein Motiv, dass einem Regionalkrimi steht und zumindest sofort erahnen lässt, dass es sich um einen solchen handelt. Begeistert hat mich die Gestaltung der Broschur von innen. Eine wirklich schöne Winterlandschaft!

 

Fazit:  Ich hätte diese Verbindung zur RAF nicht gebraucht. Das mögen politisch interessiertere Leser als ich es bin  anders sehen. Davon abgesehen hat mir auch “Schwarze Piste” gut gefallen. Ein spannender und durchdachter Krimi, der sich skurril anlässt und dann unerwartete Kreise zieht. Und mit, ich kann es nicht oft genug sagen, erfreulich viel Kreuthner.

Source: leserattz.wordpress.com/2012/11/19/rezension-schwarze-piste-andreas-fohr
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