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review 2018-01-06 11:00
Retrospective of a Painter's Life: Cat’s Eye by Margaret Atwood
Cat's Eye - Margaret Atwood

Some twenty years have passed since painter Elaine Risley left Toronto, Canada. Now she is back for a retrospective exhibition of her work and memories of childhood and youth flood her mind. Many of them are one way or another related to her "best friend" Cordelia who bullied her in primary school until she lost her power over Elaine when she almost froze to death in a ravine. Although she almost forgot those difficult years, they had a lasting impact on her life... and her painting.

 

Read more about this Canadian novel here on my main book blog Edith's Miscellany.

Source: edith-lagraziana.blogspot.com
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text 2018-01-06 07:55
Meine Besten Bücher 2017
Eine allgemeine Theorie des Vergessens: Roman - José Eduardo Agualusa,Michael Kegler
28 Tage lang - David Safier
Die Vegetarierin: Roman - Han Kang,Dr. Ki-Hyang Lee
Der Report der Magd: Roman - Margaret Atwood,Helga Pfetsch
Damals in Nagasaki (Broschiert) - Kazuo Ishiguro
Das merkwürdige Verhalten von Schimpansen in Kinderkleidung: und andere sozialpsychologische Experimente - Felicitas Auersperg
Wirklich wahr!: Die Welt zwischen Fakt und Fake - Simon Hadler,Stefan Rauter
Falco: Die Legende lebt. Die Graphic Novel - Reinhard Trinkler
Der Bankert vom Naschmarkt: Ein Kriminalfall aus dem alten Wien (Graphic Novel) - Gerhard Loibelsberger,Reinhard Trinkler

Das Buchjahr 2017 war wirklich sehr erfolgreich, noch nie habe ich so viele gute Bücher zusammenbekommen, insofern war meine Auswahl der Best of 5 sehr schwer. Im Bereich Belletristik, konnte ich mich aber letztendlich doch entscheiden.

 

Eine allgmeine Theorie des VergessensJosé Eduardo Agualusa
Mein absoluter Favorit im Jahr 2017. Eine wundervolles ironisches Märchen im Stile des lateinamerikanischen magischen Realismus über den Bürgerkrieg in Angola, Schuld und Sühne, Überlebenskampf, Revolution und Einsamkeit, das mich regelrecht vom Hocker gerissen hat.

 

28 Tage lang David Saffier
Meine positive Buchüberraschung in diesem Jahr. Nie hätte ich David Saffier eine derartig leise, wundervolle Geschichte über junge Leute im Warschauer Ghetto zugetraut. Großartig!

 

Die VegetarierinHan Kang
Durch meine A-Z Autorinnenchallenge lese ich vermehrt Bücher von Schriftstellerinnen. Dieses Werk über Unterdrückung und Selbstbestimmung einer Frau im asiatischen Kulturraum hat mich restlos begeistert.

 

Der Report der Magd Margaret Atwood
Mein Lieblingsklassiker 2017. Da heuer die Fernsehserie rauskam, hatte ich nun endlich die Möglichkeit, auf dieses grandiose Werk aufmerksam zu werden, das ich bei seinem Erscheinen 1985 offensichtlich überhaupt nicht bemerkt habe. Eine furchtbare, brilliante feministische Dystopie.

 

Damals in Nagasaki Kazuo Ishiguro
Anlässlich der Verleihung des Literaturnobelpreises habe ich ein paar Ishiguros gelesen, und dieser Roman muss unbedingt auch auf die Liste der High-Fives. Eine asiatische mysteriöse Geschichte, die fast ein bisschen an Murakami erinnert, mit einem sehr intelligenten Twist zum Ende, der reichlich Interpretationsspielraum für den Leser offen lässt.

 

Im Bereich Sachbuch möchte ich Euch zwei geniale Werke ans Herz legen, die mich 2017 sehr begeistert haben

 

Wirklich Wahr! - Simon Hader
Eines der besten Sachbücher, das unter anderem auch in praktischen Beispielen zeigt, wie man in der heutigen Medienlandschaft mit Fakten und Fakenews umgehen sollte. Gut recherchiert, humorvoll aufbereitet und grafisch wundervoll illustriert.

 

Das merkwürdige Verhalten von Schimpansen in Kinderkleidung - Felicitas Auersperg  
Mein Sachbuchhighlight des Jahres 2017! Felicitas Auersperg zeigt durch die Sammlung von spannenden sozialpsychologischen Experimenten genau auf, wie der Mensch wirklich tickt.

 

Seit ein paar Jahren habe ich auch das Genre der Graphic Novel für mich entdeckt und in diesem Bereich möchte ich auch zwei Empfehlungen aussprechen, die 2017 herausgekommen sind

 

Falco - Reinhard Trinkler
Text: Zum Geburtstag des Sängers Falco eine Biografie als Graphic Novel. Eine Innovative und großartige Idee und mein Highlight 2017 in diesem Genre!

 

Der Bankert vom Naschmarkt - Gerhard Loibelsberger und Reinhard Trinkler
Eine sehr gut gezeichnete Geschichte in Form eines Wien-Krimis um die Jahrhundertwende. Ein exzellentes realistisches Sittenbild dieser Zeit und zudem ein spannender Kriminalfall.

 

 

 

 

 

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review 2017-12-21 20:10
Horrible, but great.
The Handmaid's Tale - Margaret Atwood

This was part of my real life book club.

 

And it was depressing. A very good book, a horrifying dystopia - especially in the current times.

 

At least the epilogue gave some hope within this world.

 

 

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photo 2017-12-16 19:13
Maddaddam - Margaret Atwood

I'm very impressed with cover designer CS Richardson, whose twist on quintessential American Dream Novel THE GREAT GATSBY's classic cover is just perfect for a post-civilization set in and around the "egg" compound where Oryx and Crake did their work.  The future/present of said American Dream as depicted in MADDADDAM ("some of us will survive, and our coffee substitute is made from dandelion roots") is quite an "orgasmic future", which will indeed bear us back "ceaselessly to the past".

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review 2017-12-08 09:23
Eine große Dystopie
Der Report der Magd: Roman - Margaret Atwood,Helga Pfetsch

Dienerin Desfred ist in einem totalitären Staat gefangen. Menschen - vor allem Frauen - sind ihrer Persönlichkeit beraubt und siechen im Leben in Staatsgewalt dahin. Doch es gibt eines, was der Magd Desfred niemand nehmen kann: ihre Hoffnung.

In „Der Report der Magd“ geht Margaret Atwood nicht nur eine beängstigende Zukunftsvision sondern ernste, ergreifende Themen an. Es geht um Feminismus, um die Freiheit, eine Persönlichkeit zu werden, und um das Recht darauf, ein eigenständiger Mensch zu sein.

Desfred ist eine Magd und wird einem neuen Haushalt zugeteilt. Sie berichtet von ihrem Leben, ihren Tagen, ihren Aufgaben und Pflichten sowie ihrer Stellung im Haus und in der Gesellschaft. Nach und nach tritt die Enge, die Würdelosigkeit und die Bedrohung des Systems hervor.

Wichtig ist, dass man sich hier keinen historischen Bericht erwartet, sondern von Vornherein auf eine Dystopie eingestellt ist. Der Begriff ‚Magd‘ lässt vielleicht an vergangene Zeiten denken, wird aber in seinem Grundsinn für Frauen wie Desfred in dieser Gesellschaft verwendet. 

Desfred ist an und für sich eine Kämpfernatur, auch wenn sich kaum Gelegenheit dazu ergibt. Sie zählt zur ersten Generation von Mägden, die einst in einer freien Gesellschaft gearbeitet, geliebt und gelebt haben. Damit ist es vorbei und die Menschen müssen die totalitäre Freiheit im neuen Staatsgefüge über sich ergehen lassen.

Dabei zeigt Atwood, wie aus guter Absicht ein um sich greifender Schatten entstehen kann. Denn Desfred blickt auf ihr Leben davor zurück, als Frauen einst gegen die Stellung als (Lust-) Objekt gehadert haben. Nun hat sich die Gesellschaft selbst vom Regen in die Traufe manövriert. 

Als Leserin ist es mir richtig schlecht gegangen als ich von Desfreds Alltag erfahren haben. Es geschieht Unsagbares, Unvorstellbares, was ich mir in meiner jetzigen Situation nicht einmal vorstellen kann. Dabei spielt Atwood geschickt mit Ambivalenz, indem sie Desfred ihrer Weiblichkeit beraubt und sie gleichzeitig genau auf diese reduziert.

Eingangs ist mir die Orientierung sehr schwer gefallen, weil man ohne jede Erklärung mit Desfred in den neuen Haushalt versetzt wird. Durch kurze Blicke in die Vergangenheit, durch ihre Erinnerung und den laufenden Ereignissen, reimt man sich nach und nach zusammen, was denn überhaupt geschehen ist. Auf diese Weise erfährt man, wie dieser Staat und sein gesellschaftliches Gefüge funktionieren können.

Margaret Atwoods Schreibstil übertrifft sich selbst an erzählerischer Eleganz. Die Sprache ist blumig, dicht, mutet literarisch an und schlägt unvermutet in einer Rohheit zu, dass man sie wie einen Schlag ins Gesicht spüren kann.

Meiner Meinung nach reiht sich Atwood mit „Der Report der Magd“ bei den großen Dystopien unserer Gesellschaft ein. Sie stachelt an, verdreht, ängstigt, fesselt und regt zum Nachdenken an.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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