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Search tags: Julian
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review 2017-09-21 16:49
An excellent introduction to the French leader
De Gaulle - Julian Jackson

Normally I'm not a fan of short biographies, as for too many of them concision of the subject's life comes at the cost of in-depth insight. There are some books, however, which are the exception to this, and Julian Jackson's biography of Charles de Gaulle is one of them. A big reason for this is his prioritization of what matters; the majority of the book focuses on de Gaulle's political career, in particular his eleven years as president of France. Yet Jackson doesn't ignore de Gaulle's early life, as he summarizes it in a way that highlights his development as a leader, such as his inter-war writings and his relationship with Philippe Pétain. While this necessarily means that subjects such as his personal life get short shrift, the result is a book that is a superb introduction for anyone seeking an introduction to the French leader and his legacy.

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review 2017-09-14 00:00
Perseus Spur: An Adventure of The Rampart Worlds
Perseus Spur: An Adventure of The Rampart Worlds - Julian May Dynamic enough to be entertaining. Picturesque enough to satisfy even the most hardened sci-fi lovers.
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review 2017-08-26 19:03
Disappointing
The Dating Bender - Christina Julian

I love a good romantic comedy and I had high hopes for this one, but it fell flat for me. I didn't find Samantha at all likable. She has loads of Catholic guilt, but that doesn't prevent her from sleeping with someone else while she's still married, or from sleeping with a married man. Cheating in fiction doesn't offend me, it is fiction, after all, but the actions just don't work with her guilt. Between the bed hopping, drinking, and inability to control her gag reflex, she's also indecisive and seems to always be looking for something or someone better. The only person I had any empathy for in this story was Sheldon, Samantha's hapless husband. I get that he was out of touch with the marriage, but he did at least explain himself. The author falls back on slapstick and repetition a lot more than I cared for and in my opinion, vomiting just isn't funny past a certain age. There are also a lot of time jumps, making the story choppy. From reading the blurb, I felt like the story had great potential, but everything considered, it wasn't for me and I don't think I'll be reading future books from this author. 

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review 2017-06-27 00:00
Downton Abbey: The Complete Scripts, Season Three
Downton Abbey: The Complete Scripts, Sea... Downton Abbey: The Complete Scripts, Season Three - Julian Fellowes Enjoyed the script, gave an insight to this season.
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review 2017-06-07 10:41
Ungustls verletzte K&K Militärseele - eine herrliche Dramödie
Lieutnant Gustl - Arthur Schnitzler,Juli... Lieutnant Gustl - Arthur Schnitzler,Julian Greis,HörGut! Verlag

:D Normalerweise kann ich diese sabbernden sudernden labernden nutz- und geistlosen Leute - seien sie aus der russischen Oberschicht wie bei Dostojewski, dem gähhnend langweiligen amerikanischen Mittelstand, aus dem österreichischen Militär oder sonstwoher, die einen inneren Monolog bezüglich ihrer Luxusproblemchen führen, so gar nicht ausstehen, aber bei Schnitzler ist dies alles anders.

 

  1. Der Lieutnant Gustl bzw. Schnitzler hält sich sehr kurz, knapp und bündig und lamentiert sich nicht auf 200-800 Seiten in einem Crescendo einen Wolf und bringt damit mich als Leserin nicht nahezu in ein gehirndurchbrochenes katatonisches Lesekoma.
  2. Das Luxusproblemchen und die Sinnlosigkeit in vorliegender Novelle ist sogar bei Protagonisten dieser Schicht und dieses Lebensstils derart grotesk überspitzt vom Autor konzipiert, dass auch ich als normalerweise genervte Leserin ob so eines Irrsinns herzhaft lachen musste.

 

Dieser Lieutnant Gustl (eigentlich müsste er Ungustl heißen) ist ein typischer Vertreter des österreichischen Militärs, ein wohlhabender, unterbeschäftigter Lebemann, zudem offenbart sich tatsächlich ein relativ schlechter Charakter: Antisemitismus, Kriegstreiberei, gnadenlose Selbstüberschätzung-und dieses weinerliche Gesudere, als ob ihm die ganze Welt was schuldig wär. In vorliegender Novelle will sich der Herr Lieutnant doch tatsächlich umbringen, weil ihn ein bekannter Bäckermeister im Theater einen dummen Bub genannt hat, was er ja auch realiter ist. Durch die Aufbauschung dieser Petitesse zum lebensbedrohlichen Drama inklusive Pflicht zur Selbstentleibung zerlegt Schnitzler den traditionellen Ehrbegriff der K&K-Monarchie umso mehr, weil sie derart satirisch überhöht und somit alle daraus resultierenden Hirngespinste und geplanten Reaktionen völlig unrealistisch sind. Kein Wunder, dass Schnitzler bei einigen seiner Zeitgenossen alles andere als beliebt und als subversiver Brunnenvergifter und Zerstörer von Moral und Anstand berüchtigt war. Nichts ist schlimmer, als diesen unverrückbaren Begriff von männlicher Ehre derart der Lächerlichkeit preiszugeben.

 

Sprachlich ist das Werk relativ kurios aber auch sehr kurzweilig in seiner abgedrehten Verschrobenheit des Hauptprotagonisten, der in seinem Wahnwitz von Ehre sowohl sprachlich als auch als Figur sehr konsistent herüberkommt, solange man sich nur kurz mit so jemandem beschäftigen muss. Das Ende ist übrigens grandios und überraschend.

 

Fazit: Lesenswert.

 

Im ausführlichen Nachwort werden auch noch ein paar spannende Details offenbart. Da wäre beispielsweise die Form des inneren Monologs, die Schnitzler im Lieutnant Gustl schon Jahre vor Joyce anwandte, der eng gesteckte Zeitrahmen des Werkes und die Erkundung der Stadt Wien durch eindeutige Ortsangaben. Kommt Euch das nicht bekannt vor? Wurde Ulysses von Gustl inspiriert?

 

Weiters gibt es eine witzige biografisch-historische Konsequenz aus dieser Novelle: Schnitzler war definitiv infolge seines Medizinstudiums und des einjährigen freiwilligen Engagements als Sanitäter beim Militär im Offiziersrang. Er wusste also genau, was er kritisierte. Neben dem Umstand, dass die K&K Militärs über die Novelle not amused waren, was verständlich ist, wurde der Autor zudem von der bürgerlichen Zeitung „Die Reichswehr“ aufs heftigste persönlich attackiert, In Militärkreisen erwartete man nun offenbar mit unerschütterlicher Automatik, dass Schnitzler als Offizier den Chefredakteur zum Duell fordern würde. Als der Autor den Teufel tat und sich in seiner Meinung über die Absurdität des Duellzwangs nicht erschüttern ließ, erklärten man ihn des Offizierscharakters für verlustig, ergo man revidierte sein Offiziersdiplom und stufte ihn zum einfachen Soldaten hinab.

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