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review 2018-01-11 15:12
Schockierender Erfahrungsbericht
Kälter als die Nacht: Gefangen im Keller eines Serienmörders (Lübbe Sachbuch) - Josefina Rivera,Veronika Dünninger

Als Josefina bei Gary Heidnik ins Auto steigt, weiß sie nicht, dass ihr Monate der Pein und des Schreckens bevorstehen. Denn sie hat sich einen psychopathischen Serienkiller als Freier ausgesucht, der sie daraufhin in seinem Keller gefangen hält.

„Kälter als die Nacht“ ist kein Thriller, kein Krimi, sondern schonungslose Realität. Josefina Rivera wurde tatsächlich vom mehrfachen Mörder Gary Heidnik entführt, der später in der Todeszelle gelandet ist.  

Josefina Rivera ist eines seiner Opfer, das ihm nach Monaten der Qual durch ihre Tapferkeit und Durchsetzungskraft entkam. 

Ausgerechnet vor Thanksgiving steigt die drogensüchtige Prostituierte bei einem Mann ins Auto ein. Statt der paar erhofften Dollar für ihren Drogenkonsum, wird sie von ihm in den Keller verfrachtet. Wenig später kommen weitere junge Frauen hinzu.

Rivera berichtet von den Wochen im Keller. Zuerst war sie allein, später hat sich Heidnik weitere Frauen ‚angeschafft‘. Schonungslos erläutert sie ihre Erlebnisse, die Schreckmomente und ihren eigenen Zwang, die Hoffnung nicht aufzugeben.

In diesem Buch hat Josefina Rivera nicht nur dieses Verbrechen sondern auch ihre eigene Geschichte verarbeitet. Sie erzählt, warum sie bei Adoptiveltern gelandet ist, wo sie eine liebevolle Erziehung genossen hat und sich trotzdem nicht vom Drogensumpf fern halten konnte. 

Außerdem berichtet sie von ihren eigenen Kinder, die ihr aufgrund ihrer Profession und Abhängigkeit entglitten sind. Wobei natürlich auch Heidnik einiges an Schuld daran zu tragen hat. 

Josefina Rivera ist eine starke Frau, die sich mit diesem Buch ihren Erinnerungen und ihrem Leben stellt. Besonders die Szenen im Keller haben mir den Boden unter den Füßen weggezogen. Man merkt Josefinas Hilflosigkeit, fühlt sich mit ihr ausgeliefert und hat ständig vor Augen, dass es tatsächlich so geschehen ist. 

Außerdem rechnet Josefina mit der Presse ab. Nachdem Heidnik gefasst wurde, hat sich eine Pressemeute auf die überlebenden Opfer gestürzt und nahm besonders die farbige Prostituierte in Augenschein. Abstruse Behauptungen, erschütternde Schuldzuweisungen und entgleisende Spekulationen haben Josefinas Leben erneut aus der Bahn geworfen, womit sie mit diesem Buch wohl aufräumen will.

Sie veranschaulicht ihre guten und schlechten Seiten, geht auf ihren Drogenkonsum und ihr Dasein als Prostituierte ein, und zeigt den Medien, dass sie trotzdem ein Opfer und sicher keine Täterin ist. Allerdings ist mir genau dieser Teil etwas zu viel gewesen. Man merkt der Autorin ihre bemühten Rechtfertigungsversuche an, die sich mir persönlich etwas zu sehr gezogen haben. 

Gleichzeitig beschreibt sie Gary Heidniks Wesenszüge, seine berechnende Art und die brutale Vorgehensweise. Kein Hauch Menschlichkeit war laut diesem Bericht an ihm. Zudem hat sie seinen Opfern damit ein Andenken gesetzt, indem sie u.a. von Sarah erzählt, mit der sie trotz schrecklichster Umstände wunderbare Momente verbracht hatte. 

Meiner Meinung nach hat Josefina Rivera mit „Kälter als die Nacht“ einen schonungslosen Bericht über die Zeit in Heidniks Gewalt geschrieben und damit mit lüsternen Spekulationen über sich und die anderen Opfer aufgeräumt. Dieses Buch ist keinesfalls für schwache Nerven und sollte mit Bedacht gelesen werden!

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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text 2018-01-07 20:48
Reading progress update: I've read 80%.
Elias & Laia - Eine Fackel im Dunkel der Nacht: Teil 2. - Sabaa Tahir,Barbara Imgrund,Felder Rushing,Gabrielle Pietermann

SO THAT JUST HAPPENED!!!!!
WHAT???????
I never liked him but still, WHOA!!!!

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review 2017-12-09 18:28
Spannende Idee, mangelhafte Umsetzung
Geister der Nacht - Andrew McGilmore

Für Jolyns 30er haben sich ihre Freunde etwas Besonderes überlegt: sie wollen mit ihr eine Spuknacht in einer alten Villa verbringen. Nichtsahnend, dass aus dem schaurigen Spaß tödlicher Ernst werden wird.

„Geister der Nacht“ ist eine Geistergeschichte für Zwischendurch, die sich an Psychothriller-Elementen versucht und mit einem fesselnden Setting überzeugen will.

Jolyn und ihre Freunde machen sich zu der Spukvilla in Los Angeles auf. Die Villa ist tagsüber ein Museum, in der Nacht werden zahlende Gäste in Spuk-Events entführt. Mir hat diese Idee der Spuknacht sehr gut gefallen und ich kann mir vorstellen, dass so ein Konzept in der Realität funktioniert. Ähnlich wie bei Krimi-Nächten verbringen die Gäste nach einem mehrgängigen Menü eine Nacht mit Show-Charakter. Hier hätte sehr viel Potential in der Geschichte gesteckt.

Hauptaugenmerk liegt auf Protagonistin Jolyn, die leider - wie alle anderen Figuren - sehr blass geblieben ist. Auf mich wirkt die gesamte Gruppenkonstellation wie eine Aneinanderreihung von Namen, die in der Handlung selbst austauschbar sind. Außerdem scheinen sich die Freunde gar nicht zu mögen, weil sie ständig mit gegenseitigen Anfeindungen beschäftigt sind.

Obwohl Grusel-Event sowie die daraus folgenden Ereignisse an und für sich Garanten für Gänsehaut-Stimmung sind, konnte diese meinem Empfinden nach nicht umgesetzt werden. 

Meiner Meinung nach liegt es am Verhalten der Teilnehmer, das absolut unglaubwürdig ist. Warum sollte Panik ausbrechen, weil sich zwei erwachsene Menschen von der Gruppe entfernen? Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Wenn Erwachsene eine Veranstaltung vorzeitig verlassen ohne sich abzumelden, würde ich mir gar nichts dabei denken. Mein Schluss wäre, dass es ihnen nicht gefällt oder sie sich unwohl fühlen.

Eine weitere Reaktion ist für mich auch unverständlich. Denn wenn Gefahr in Verzug ist, dann ruft man die Polizei oder geht nach draußen, um sich Hilfe zu holen anstatt in dem Gemäuer herumzuirren. Immerhin handelt es sich um Personen um die 30 und sie befinden sich mitten in Los Angeles!

Die Erzählweise hat dem Spannungspotential leider auch sehr viel genommen, weil sich der Großteil davon auf Dialoge beschränkt. Der Autor lässt kaum einen Blick auf die alte Villa erhaschen. Es fehlte mir am Gespür für die Räumlichkeiten und das Grusel-Ambiente, weil er seine Figuren fast die ganze Zeit nur reden lässt.

Leider kann ich diesen Roman maximal als Geistergeschichte für Zwischendurch betrachten, der es trotz der großartigen Ausgangslage und der spannenden Idee an einer fesselnden Umsetzung fehlt.

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review 2017-11-05 10:10
Ein wunderbarer Reihen Auftakt
SeelenMeer: Das Funkeln der Nacht (SeelenMeer-Trilogie 1) - Thalea Storm

Ich habe bereits ein Buch der Autorin gelesen, das mich sehr begeistert hat. Deswegen bin ich auch mit hohen Erwartungen an diese Geschichte gegangen und wurde nicht enttäuscht.

 
Thalea Storm hat ein klasse Talent, ihre Bücher zu etwas Besonderem zu machen. So wie auch hier mit Hannah & Corey.
Hannah zieht zusammen mit ihren Eltern in dieses kleine Dorf. Bei ihr sind ihre Schuldgefühle und Trauer, mit denen sie sich aufgrund eines schweren Schicksalsschlag auseinandersetzen muss. Als sie schließlich auf den wundersamen Corey trifft, ändert sich ihre Welt schlagartig und eine interessante Reise beginnt.
 
Ich war von Anfang an im Buch gefesselt. Thalea hat es geschafft, mir ein wunderbares Kopfkino zu bereiten und mich teilweise in ein Gefühlschaos gebracht. Außerdem stellte ich mir andauernd die Frage, welche Aufgabe Corey hat und was es überhaupt mit ihn auf sich hat. Meistens war ich überzeugt, dass er einer der "Guten" ist, aber zum Schluss war ich dann doch etwas am zweifeln. Vor allem bringt das Ende ebenfalls neue Fragen mit sich, weswegen ich den zweiten Teil definitiv auch noch lesen muss.
 
Die Charaktere sind alle schön ausgearbeitet und ich konnte mich gut in ihnen hineinversetzen. Nur von Matt hätte ich gerne mehr gelesen, aber vielleicht erfährt man im zweiten Teil dann mehr von ihm.
Das Cover finde ich ebenfalls sehr schön. Es ist mal etwas anderes und passt gut zur Geschichte.
Den Schreibstil von Thalea mag ich sowieso, dieser ist mir bereits in einem ihrer anderen Bücher ans Herz gewachsen. Er ist frisch und einfach und es gibt keine komplizierten Schachtelsätze.
Die Kapitel haben eine angenehme Länge. Sie sind nicht zu kurz und nicht zu lang, was ich ebenfalls sehr mag.
 
Fazit:
Ein tolles Buch, das Lust auf mehr macht.
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review SPOILER ALERT! 2017-10-29 09:07
Finster ist die Nacht: Kriminalroman (Ei... Finster ist die Nacht: Kriminalroman (Ein Macy-Greeley-Krimi, Band 3) - Karin Salvalaggio,Sophie Zeitz
  • Kriminalroman 
  • Hardcover
  • Klappenbroschur
  • 384 Seiten
  • Walleye Junction
  • Aus dem Englischen übersetzt von Sophie Zeitz.
  • ISBN-13 9783471351574
  • Erschienen: 11.08.2017

Detective Macy Greeley ist nachts unterwegs im einsamen Montana. Plötzlich läuft ihr ein Mann direkt ins Auto und sie verliert die Kontrolle darüber. Verletzt und im Wrack festgeklemmt kann sie nur hilflos mit ansehen, wie ein Motorradfahrer bremst und den Mann vor ihren Augen erschießt. Das Opfer ist Philip Long, ein bekannter Radiomoderator. Trotz ihrer Blessuren arbeitet Macy verbissen daran, den kaltblütigen Mord zu klären. Wer kann ein Interesse daran haben, den beliebten Moderator zu töten? Bei den Ermittlungen trifft sie Emma, die Tochter des Opfers. Nach vielen Jahren ist sie zum ersten Mal in die ungeliebte Heimat zurückgekehrt. Emma kennt das größte Geheimnis ihres Vaters: Akribisch notierte er sich jeden Fehltritt, jede düstere Wahrheit der verschwiegenen Dorfgemeinschaft. In den falschen Händen würde das Buch viele Menschen ins Gefängnis bringen ...

 

Meine Meinung: 

Ich habe schon die ersten beiden Teile dieser Reihe gelesen, die mir sehr gut gefallen hatten. Daher habe ich sehr gefreut, dass nun vor einiger Zeit ein 3. Teil erschienen ist. Dieser wurde mir freundlicherweise vom Verlag als Rezensionsexemplar zur Verfügung gestellt. 

 

Hier geht es natürlich wieder um Detective Macy Greeley, die nachts in Montana alleine unterwegs ist. Ihr läuft ein Mann vor ihr Auto und verliert die Kontrolle über ihr Auto. Als sie im Auto fest sitzt, muss sie zusehen, wie der Mann von einem herankommenden Motorradfahrer erschossen wird. 

 

Es stellt sich dann schnell heraus, dass es sich bei dem Opfer um einen bekannten Radiomoderator handelt, der entführt worden war und sich befreien konnte.

 

Man lernt dann auch die Tochter des Opfers, Emma, kennen, die nach längerer Zeit nach Hause zurückkehrt. 

 

Der Einstieg in das Buch ist mir anfangs sehr gut gelungen aufgrund der spannenden Anfangssituation, aber ich hatte später immer wieder Schwierigkeiten, richtig in die Geschichte reinzukommen. Auch wurde das Buch leider erst zum Ende wirklich spannend. 

 

Mir haben die ersten beiden Bände auf jeden Fall wesentlich besser gefallen, vor allem der 2. Band war für mich bisher der beste Teil dieser Reihe. 

 

Alles in allem hat mich dieser Teil etwas enttäuscht zurückgelassen. Ich werde die Reihe dennoch weiter verfolgen. Von mir bekommt dieses Buch 3,5 Sterne. 

 
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