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review 2017-09-21 19:03
Grundsolide
Die Grausamen Sterne Der Nacht - Kjell Eriksson

Ein Schwedenkrimi, der eher mittelmäßig packend ist. 

So richtig hat mich der Krimi "Die grausamen Sterne der Nacht" nicht mitgerissen. Es gibt viele Kommissare, mit vielen schwedischen Namen. Aber ich habe keinen richtigen Bezug zu einen von ihnen gefunden. Nicht einmal zur "Protagonisten". Alles blieb etwas farblos, uninteressant und halbherzig beschrieben. Es schwappte so vor sich hin. Und die typische Psychopathin, die in keinem Schwedenkrimi fehlen darf, erscheint auch langweilig. Nicht weil sie nicht vollkommen Banane im Kopf ist, das ist sie tatsächlich. Doch der Schreibstil packt einen nicht. Ich habe Spannungsbögen nicht nur vermisst, sondern verzweifelt gesucht. Die Geschichte war nicht fesselnd und absolut absehbar. Ein Buch, das man mal zwischendurch lesen kann und sonst nicht viel Aufmerksamkeit investieren möchte. Aber ich weiß genau, dass es zu dem Sortiment gehört über das man sagt: "Ja, doch, das habe ich gelesen. Allerdings kann ich mich an nichts davon erinnern!"

Und schon verblasst der Name der Kommissarin...

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review 2017-07-28 04:42
Rezension | Bis die Sterne zittern von Johannes Herwig
Bis die Sterne zittern - Johannes Herwig Bis die Sterne zittern - Johannes Herwig

Beschreibung

 

Der sechzehnjährige Harro lebt mit seiner Familie in Leipzig. Zur Zeit des zweiten Weltkrieges finden sich nich nur Symphatisanten des Nationalsozialismus und die Hitlerjugend in Leipzig, sondern es schließen sich mutige Jungen und Mädchen zu oppositionellen Jugendbewegungen, die so genannten „Leipziger Meuten“ zusammen.

 

Harro freundet sich mit einem Nachbarsjungen an und kommt durch ihn in eine solche Jugendclique. Ärger mit den Eltern, Probleme in der Schule und die Konfrontation mit dem Nazi-Regime sind vorprogramiert. Harro und seine Freunde unterscheiden sich nicht nur durch ihren Kleidungsstil von den anderen Jugendlichen – sie wollen frei sein und sich nicht der Ideologie unterwerfen.

 

Meine Meinung

 

Johannes Herwig befasst sich in seinem Jugendroman „Bis die Sterne zittern“ mit den Jugendcliquen, den so genannten „Leipziger Meuten“ die sich zur Zeit des zweiten Weltkriegs in Leipzig geblidet haben.

 

Im Mittelpunkt der Handlung steht der sechzehnjährige Harro der sich gerade in der Übergangsphase vom Jugendlichen zum Erwachsenden befindet. Diese Phase erscheint vor dem schwierigen Hintergrund der NS Zeit besonders problematisch. Neben der Suche nache der eigenen Persönlichkeit stellt sich Harro zusätzlich die Frage, ob er mit dem Strom der Zeit schwimmen soll. Nachdem er sich einer Jugendclique angeschlossen hat zeichnet sich sein Standpunkt klar ab.

 

"Wenn auch nur eine Person der beiden Fraktionen eine falsche Bewegung machte, würde das Jüngste Gericht losbrechen." (Seite 16)

 

Die Persönlichkeit von Harro ist sehr authentisch gezeichnet und man kann sich sehr schnell in seine Lebenssituation hineinversetzen. Freundschaft und die ersten Schritte in der Liebe sowie die Rebellion gegen das Nazi Regime bieten dem Leser eine emotionale wie auch spannende Lektüre. Schon bald kann man sich der sogartigen Wirkung der Geschichte nicht mehr entziehen und fiebert mit Harro mit.

 

"Und an diesem Tag war es der Ort, an dem das Eltern-Sohn-Gespräch schon aus den Bücherregalen grinste, bevor irgendjemand überhaupt etwas gesagt hatte." (Seite 25)

 

„Bis die Sterne zittern“ beruht bei Weitem nicht nur reiner Fiktion, denn die Leipziger Meuten gab es seit Mitte der 1930er Jahre tatsächlich. In seinem Roman erschafft Johnnes Herwig einen glaubwürdigen Rahmen – genau so kann man sich das Leben eines Jugendlichen in dieser Zeit vorstellen. Ich hätte mir allerdings etwas mehr Hintergrundinformationen zu den politischen Aktivitäten der Jugendcliquen gewünscht.

 

"»Kommt mir bekannt vor, was du erzählst«, sagte Josephine schließlich. »Das große Schweigen zu Hause.«"  (Seite 57)

 

Johannes Herwig ist ein mitreißender Debütroman gelungen, der nicht nur geschichtlich interessierte Jugendliche anspricht, sondern auch erwachsenen Lesern einen interessanten Einblick in die mutigen Gruppierungen der Jugendcliquen zur NS-Zeit zu bieten hat.

 

"Über mir rauschten die Blätter. Und in )mir rauschte das Gefühl, Teil einer großen Sache zu sein." (Seite 67)

 

Fazit

 

Ein authentisch gezeichneter Roman der Fiktion mit Geschichte vereint.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-bis-die-sterne-zittern-von-johannes-herwig
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text 2017-07-14 15:35
Reading progress update: I've read 300 out of 450 pages.
The Life and Opinions of Tristram Shandy, Gentleman - Joan New,Melvyn New,Laurence Sterne
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review 2017-06-29 07:55
Besonders wissenschaftliche Science Fiction
Das Erbe der Sterne: Roman - Meisterwerke der Science-Fiction (Riesen-Trilogie 1) - James P. Hogan,Andreas Brandhorst

Am Mond wird in einer Höhle die Leiche eines Raumfahrers entdeckt. Auf der Erde weiß niemand, wer dieser Mann ist und wie er dahin gekommen ist. Noch rätselhafter als sein Ursprung ist aber das Alter der sterblichen Überreste - denn es stellt sich heraus, dass die Leiche 50 000 Jahre alt ist. Damit steht die Menschheit vor einem Mysterium.

Dieser Science Fiction Roman ist ursprünglich in den 1970er-Jahren erschienen und hebt sich durch seinen hohen Wissenschaftsanteil von anderen Vertretern des Genres ab. 

Das Mysterium um diesen Mann im Mond stellt die Wissenschafter der Erde vor ein Rätsel, das es zu entschlüsseln gilt. In Laboren arbeitet man auf Hochtouren, Experimente werden durchgeführt und Ergebnisse werden zur Diskussion gestellt. Aber so recht kann sich niemand erklären, warum die menschlichen Überreste vom Mond so alt sein können. Denn vor 50 000 Jahren hat es noch gar keine Menschen gegeben. Wie kommt es dann, dass ein Vertreter der menschlichen Spezies im Raumanzug am Mond spaziert?

Man kann sich vorstellen, dass ein solcher Fund das gesamte bisher angehäufte Wissen in Frage stellt. Wahrheiten werden gebogen, mit Paradigmen wird gebrochen und die Geschichte der Menschheit wird neu erfunden.

So spannend diese Geschichte und die Handlung an sich ist, so nüchtern wird sie von Autor James P. Hogan beschrieben. Der Roman gleicht eher einem Forschungs- oder Tatsachenbericht, der vom Protagonisten und Leiter für Theoretische Studien Dr. Victor Hunt verfasst worden ist. Es werden lediglich Fakten abgehandelt und tiefe Emotionen oder dichte Figuren in den Hintergrund gepackt. Alles was zählt sind die Fakten, die präsentiert werden, die Wissenschafter, die zusammen arbeiten und die Erkenntnisse, die davon abgeleitet werden.

Das ist auch mein größter Kritikpunkt, weil es dadurch manchmal ganz schön zäh zu lesen ist. Obwohl ich wissenschaftlichen Auseinandersetzungen nicht abgeneigt bin, hat es von mir oft ein hohes Maß an Konzentration gefordert, damit ich den präsentierten Fakten folgen kann. Sämtliche Figuren sind Namen auf Papier geblieben und nicht einem wurde Leben eingehaucht, was ich in Anbetracht der spannenden Thematik sehr schade finde.

Spannend ist dafür das Umfeld, das sich der Autor ausgedacht hat, weil es wunderbar die 70er-Jahre spiegelt. Wissenschaft und Forschung sind vom Kalten Krieg geprägt, Wettkampfsituationen zwischen zwei Supermächten stehen im Vordergrund, jeder will schneller und besser als der andere sein, und man hat Angst, dem Feind zu unterliegen.

Gleichzeitig ist die wissenschaftliche Landschaft und Führungselite ausschließlich vom männlichen Geschlecht geprägt. Nur eine einzige Frau kommt in der gesamten Handlung vor, und hier auch nur, um ein bisschen - wirklich nur ganz, ganz wenig - Sex-Appeal in den Roman zu bringen. Man fühlt durch den Roman heraus die Epoche, in dem er entstanden ist, und schon allein deshalb hat es mir dann doch Spaß gemacht, dem Geheimnis hinter dem Mann am Mond auf den Grund zu gehen.

Aus heutiger Sicht ist „Das Erbe der Sterne“ sicherlich kein Pageturner, wartet dafür aber mit einer interessanten Handlung auf und lässt einen Blick auf seine Entstehungszeit zu, was ihn auf seine Art sehr lesenswert macht. 

Alles in allem kann ich diesen Science-Fiction-Roman Lesern empfehlen, die vom Genre ohnehin begeistert sind oder eine besondere wissenschaftliche Note mögen, die hier an vorderster Stelle steht.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-06-26 18:24
Fesselnder Auftakt einer spannenden Trilogie mit sanftem Handlungsaufbau
Die 11 Gezeichneten: Das erste Buch der Sterne (Die Bücher der Sterne) - Rose Snow
Als treue Testleserin der Autorinnen Ulli und Carmen, alias Rose Snow, durfte ich auch bei der neuen Trilogie das Buch vorab lesen. Vor allem war es nun bei der Endfassung besonders spannend für mich, inwieweit meine Anmerkungen eingeflossen sind. Und ich bin sehr glücklich, da das Buch tatsächlich gegenüber der Testfassung insgesamt viel straffer wurde, und die Charaktere viel deutlicher herausgearbeitet wurden. Ich danke Ulli und Carmen noch mal von Herzen sehr dafür, dass sie uns ihr Buchbaby in der Entstehungsphase anvertraut haben!
 
 
Coverbild:
In der Mitte präsentiert sich die Zahl 11 aus funkelnden Sternen auf einem tiefblauen Nachthimmel. Im unteren Bereich erscheint, ähnlich wie bei der 17-Saga, ein Blumenfeld in einem einfarbigen helleren Ton. Links im Scherenschnitt eine junge Frau, die nach der Sternenelf greift. Insgesamt ein schönes Cover und reiht sich ganz im Stile der bisherigen Cover von Rose Snow ein. Es passt zu dem Genre und zur Geschichte.
 
Handlung:
Stella und ihr Zwillingsbruder Castor wollen eigentlich wie normale amerikanische Jugendliche auf einer Universität studieren. Doch kurz davor führen ihre Eltern sie auf die unbekannte aber wundersame Westside University, die auch schon ihre Eltern besucht und sich dort kennengelernt haben. Und schnell wird klar, dort geht es nicht mit rechten Dingen zu. Stella und Cas müssen sich erst mal an diesem eigenartigen Ort zurecht finden und geraten in aufregende Abenteuer. Was doch etwas knifflig ist, wenn man von lauter durchgeknallten Jugendlichen umgeben ist, die einem das Leben auf der Westside nicht gerade einfach machen. So wie Cedric, ein eingebildeter aber gut aussehender Schnösel, der entsprechend arrogant und überheblich die Westside University als Platzhirsch im Griff hat. Aber warum fühlt sich Stella von ihm irgendwie angezogen?
 
Buchlayout (eBook):
Mit seinen 1088 KB(380 Seiten) ist das Buch doch relativ umfangreich ausgefallen. Die 18 Kapitel sind in einer angenehmen länge und werde jedes mit einem Stern illustriert.
 
Idee / Plot:
Die Idee, die Menschen und ihr Schicksal werden von den Sternbildern beeinflusst, ist ein jahrtausendalter Glaube. Aber in unserer heutigen Gesellschaft wird eine strenge Trennung zwischen Astrologie und Astronomie vorgenommen. Glauben die Einen noch an ihr Horoskop, so belächeln die Anderen diese Scharlatanerie. Aber was ist, wenn die Sterne jemandem magische Fähigkeiten verleihen? So muss es auch Stella erfahren, die unverhofft mit ihrem Zwillingsbruder auf diese merkwürdige Universität gelangt. Ein Geschwisterpaar, deren sehr liebevolles und inniges Verhältnis durch die Existenz von Magie und den unterschiedlichen Ausprägungen von Fähigkeitspotenzial stark auf die Probe gestellt wird.
Es ist eine großartige Idee, die das Autorinnen-Duo Rose Snow hier aufgegriffen und in ein Urban-Romantasy Buch verpackt haben. Stella und ihr Bruder Cas werden von der Magie überrascht und Stella muss damit zurecht kommen - auch, dass ihr Bruder sehr schnell in der Anerkennung der Universität aufsteigt. Zum ersten Mal muss sie erleben, dass Cas besser in etwas ist, als sie und hadert mit dem Keil, der dadurch zwischen ihr und ihrem Bruder getrieben wird.
 
 
Es ist ein interessanter Plot und die an wenigen Stellen hervorblitzende Ähnlichkeit zu Hogwarts nehmen die Autorinnen augenzwinkernd zur Kenntnis:
 
 
"'Stella', begann mein Bruder. 'Wir sind doch hier ...'
'... nicht in Hogwarts', vollendete Steve seinen Satz."
 
 
Rose Snow - Das Erste Buch der Sterne, Pos. 755 (eBook kindle Edition)
 
 
Emotionen / Protagonisten:
Die 17 jährige Stella ist eine normales Mädchen, das schon seit jeher ein besonderes Interesse an den Sternen hatte. Sie kommt mit ihrem Bruder in der geheimnisvollen Universität an und muss dort schon einige harte Proben über sich ergehen lassen. Sie war mir sehr sympatisch, trotzdem hätte ich mir von ihr mehr Reflektion gewünscht. Auch fehlt mir mehr authentische Emotionalität gegenüber den Eltern, die sie ja doch jahrelang belogen haben. Trotzdem kann ich ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen und verstehe auch, warum sie sich zu Ethan und Cedric hingezogen fühlt. Und habe mich auch ehrlich mit ihr über ihre Erfolge gefreut.
Ihre innige Beziehung zu ihrem Zwillingsbruder Castor kommt sehr deutlich und schön hervor. Cas ist von der Universität begeistert und stellt schnell fest, dass er doch auch außerhalb von sportlichen Ereignissen Erfolg haben kann. Auch wenn er dadurch zum ersten Mal besser als Stella ist, wird er nicht überheblich, sondern bleibt immer noch der liebevolle Bruder. Cas habe ich dadurch sehr schnell in mein Herz geschlossen und ich finde diesen Charakter einfach nur toll! Er ist der Wunschbruder, den ich gerne hätte, fürsorglich, witzig und zum Knuddeln, aber trotzdem stark und charmant.
 
 
Cedric könnte arroganter und überheblicher nicht sein! Aber trotzdem gefällt er mir in seiner Art unheimlich gut. Obwohl er mit Stella extrem abfällig umgeht, und seine Angebetete Melissa ihre Erzfeindin geworden ist, blitzen da immer wieder Momente auf, die einem richtig Herzflattern verursachen. Er ist der typische Bad-Boy Love-Interest, wie ihn Rose Snow einfach genial beherrschen - denken wir mal an Ben aus AchtSinne. Und mir gefällt das! Aber hallo!, da sind ein paar ganz schön knisternde Momente zwischen den beiden!
 
 
"Für einen kurzen Moment spürte ich seine harten Brustmuskeln unter meinen Fingerspitzen und konnte seinen betörenden Duft nach Erde, Wind und Wasser riechen. Automatisch schoss mein Puls in die Höhe, während Cedric keine Anstalten machte, mich loszulassen."
 
 
Rose Snow - Das Erste Buch der Sterne, Pos. 3630 (eBook kindle Edition)
 
 
Als großer Konkurrent zu Cedric taucht Ethan auf. Mir ist er - trotz schöner Schmachtmomente - einfach zu glatt, der unerreichbare Sunnyboy. Keine Kanten, die ihn für mich wirklich interessant machen, trotz einiger Geheimnisse, die immer wieder zwischen ihm und Stella stehen. Natürlich kann ich verstehen, warum Stella ihn anschmachtet, dieser Traummann muss ja zu schön sein um wahr zu sein. Ausgerechnet nur Stella gehört seine ganze Aufmerksamkeit und bricht damit sämtliche weibliche Herzen der Universität. Also der Traumschwiegersohn einer jeden Mutter. Bei ihm muss ich immer an Alex von "Bibi und Tina" denken.
 
 
"'Ruhig', sagte Ethan und tätschelte den verschwitzten Pferdehals, während mich seine grünen Augen nicht losließen. 'Hallo Stella', meinte er dann mit einem umwerfenden Lächeln.
'Hallo, Ethan', sagte ich und konnte nicht anders, als zurückzustrahlen. 'Ich wusste gar nicht, dass du reitest.'
'Ich schätze, du weißt einiges nicht über mich', erwiderte er geheimnisvoll und spannte seine Oberschenkelmuskel an, als das Pferd sich ein wenig seitwärts bewegte. 'Zumindest noch nicht. Immerhin haben wir morgen ein Date.'"
 
 
Rose Snow - Das Erste Buch der Sterne, Pos. 2852 (eBook kindle Edition)
 
 
Stella findet auf der Universität auch neue Freundinnen. Chloe ist die rassige Schönheit, klug, weise und auch wohlhabend. Aber sie ist Stella gegenüber von Anfang an loyal und die beiden haben sich gut angefreundet. Besser fand ich aber Tessa, eine verrückte Nudel und ein Computerfreak. Tessa bringt in das Buch noch eine heitere Seite mit ein.
 
 
Handlungsaufbau / Spannungsbogen:
Man muss dieses Band als Einstiegsband zur Trilogie sehen. Denn wie bei Rose Snow gewohnt, bleiben wir mit einem Cliffhanger zurück. Die Handlung an sich baut sich stetig auf, aber ohne überdimensional in Fahrt zu kommen. Da es der Anfang einer Trilogie ist, kann ich damit leben und weiß, dass es in den Folgebänden bestimmt viel rasanter wird. Dieses Band dient auch dazu, in die Welt der Magie und der Sternzeichner einzutauchen, die Umstände zu erklären und die Charaktere auszuformen. Klar, gibt es spannende und prickelnde Momente, insgesamt bleibt das Buch aber ohne klassischen Spannungsbogen, die Handlung ist dennoch in sich schlüssig, und bereitet uns vor auf das nächste Band. Ich hätte mir zum Schluss hin noch mal eine aufregendere Szene gewünscht.
 
Szenerie / Setting:
Rose Snow versteht es die Umgebung eindrucksvoll und bildlich so darzustellen, dass ich mir alles vorstellen konnte. Das Universitätsgelände, auf dem wir uns hauptsächlich bewegen, ist sehr schön ausgearbeitet und die Autorinnen haben es hervorragend geschafft diesem auch das passende Leben einzuhauchen und mit vielen unterschiedlichen und abwechslungsreichen Charakteren zu besetzen.
 
Sprache / Schreibstil:
Wie gewohnt ist der Sprachstil absolut flüssig und eingängig. Keine komplizierten Kapriolen, sondern frech und authentisch. Immer wieder köstlich ironische Stellen peppen die Geschichte auf und haben mich zum Lachen gebracht, gewürzt mit herrlich prickelnden Momenten:
 
 
"Seine Bewegungen waren so kraftvoll und leise wie die einer Raubkatze und ich hasste es, dass ich das dachte, während ich mit Collin in einem Raum war. Einer hässlichen Raubkatze - einer Hyäne, schob ich gedanklich nach. Einer Hyäne mit Mundgeruch..."
 
 
Rose Snow - Das Erste Buch der Sterne, Pos. 2197 (eBook kindle Edition)
 
 
FAZIT:
 
 
Ein gelungener Auftakt in eine fesselnde und aufregende neue Trilogie in einer magischen Welt. Mir hätte ein bisschen mehr Dramatik gut gefallen, hatte aber dennoch ein tolles Leseerlebnis! Ich freue mich schon sehr auf die Endfassungen von Band 2 und 3!
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