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review 2017-04-17 08:03
David Baldacci | Verfolgt
Verfolgt: Thriller (Will Robie, Band 2) - David Baldacci,Uwe Anton

Es fing so gut an... 

 

Während Band eins der Reihe um Will Robie, Der Killer, noch mit solider Krimi Handlung punkten konnte legt David Baldacci hier mehr den Fokus auf den Agenten-Thriller. Leider versumpft die Handlung mehr und mehr in konstruiertem Einheitsbrei. 

 

In Will Robie verfestigen sich mehr und mehr die Kennzeichnungen eines Gary-Stu-Übermenschen; Charakteristiken, die im ersten Teil zwar vorhanden, aber nicht prominent zur Schau gestellt wurden. Das Ärgerliche daran ist immer noch, dass vom Erzähler, als auch den anderen Figuren gesagt wird, Will Robie ist the Shit! als Auftragskiller ... aber wirklich an einer Szene gezeigt wird das nicht. Viel BlahBlah und kein Beweis. 

 

Es gibt wohl mal eine Action-Szene, in der Robie gleich eine ganze Armee ausschaltet. Doch das ist so drüber, dass ich das nicht ernst nehmen kann. 

 

Sein Gegenpol, Jessica Reel, die Abtrünnige, ist auch the Shit!, tut aber noch weniger. Außer untertauchen, kryptische Anweisungen geben und angeblich eiskalt sein, während sie Seite um Seite in (Selbst)Mitleid zerfließt. 

 

Als Bonus tauchen Figuren des ersten Bandes auf, die aber nur die Funktion eines netten Wiedersehens erfüllen. Wirklich notwendig für die Handlung sind sie nicht. 

 

Fazit: Agenten-Thriller, der mehr und mehr an Fahrt verliert. Die Action soll die Spannung aufbauen, am Ende reicht das aber einfach nicht aus. 

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review 2017-04-17 07:48
David Baldacci | Der Killer
Will Robie: Der Killer: Thriller - David Baldacci

Mit David Baldacci hatte ich bis dato keine so guten Erfahrungen gemacht. Irgendein Buch von ihm hatte ich mal gelesen, ich weiß leider nicht mehr genau, was es war. Dabei kann ich mich nur noch daran erinnern, dass die einzige Szene, die mir im Gedächtnis bliebt, eine ziemlich plumpe Sexszene war. Der Rest ging irgendwie unter und wurde unter "muss ich nicht noch mal haben" verbucht. 

 

Um so positiver wurde ich von diesem Buch hier überrascht. Ausschlaggebend für den Kauf war die Tatsache, dass der Hauptprotagonist ein Auftragskiller ist. Ja, ich gebe zu, ich mag das Thema. Menschen für Geld töten ist etwas, das mich fasziniert. Nicht, weil ich es gut finde, sondern weil allein der Gedanke so etwas zu tun eine moralische Reibfläche enthält, die spannend für mich ist. 

 

Will Robie ist der Protagonist dieser Reihe und besagter Auftragskiller. Sein Beruf spielt hier jedoch eigentlich nur eine untergeordnete Rolle. Er ist ein angenehmer Charakter, der nur leicht die Tendenz aufweist, ein bisschen zu perfekt zu sein. Der beste in seinem Beruf etc. pp. Wobei das über ihn oft gesagt wird, gezeigt wird wenig. 

 

Die weibliche Hauptfigur, eine Ermittlerin, dient eher zum Zweck der Stichwortgeberin und blieb mir nicht im Gedächtnis. 

 

Der Teenager war tragbar, aber manchmal doch nervig. Auch wenn ein Mädchen ein hartes Leben hat und schnell erwachsen werden musste ist sie noch nicht erwachsen. Daher mag ich das Kind nur schütteln, wenn es trotzig verlangt einen militärisch ausgebildeten Profikiller in eine Gefahrensituation begleiten zu wollen, weil sie unbedingt dabei sein will. Oder der Meinung ist, alles alleine zu können. 

Natürlich passt es zum Alter, Teenager, und auch zum Hintergrund und Charakter der Figur. Nervig finde ich es leider trotzdem. 

 

Die meiste Zeit über hatte ich eher das Gefühl einen Krimi zu lesen, denn einen Thriller. Die Handlung dreht sich bis fast ganz zum Schluss darum diversen Verbrechern auf der Spur zu sein. Erst als es zum Showdown kam fiel mir ein, dass da ja noch irgendwas mit einer Verschwörung war. 

 

Wer etwas mit dem Trope Chekov's Gun anfangen kann, der kommt schnell dahinter, wer die gesuchte Person des Agenten-Thriller-Plots ist. Aber da der großteil des Buches ein recht ordentlicher Krimi ist, störte mich das nicht besonders. 

 

 

 

Fazit: Gut gemachter Krimi mit Agenten-Thriller-Anteilen. Das Ende ist ein wenig vorhersehbar, aber Zug im Plot und Prota gleichen das aus. 

 

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review 2015-02-13 08:59
Meine Hochachtung für dieses Buch
Euer Traum war meine Hölle: Als Kind misshandelt und missbraucht in einer Sekte - Natacha Tormey,Nadene Ghouri,Magdalena Breitenbach

Natacha Tormey: Euer Traum war meine Hölle
Bastei Luebbe | 284 Seiten | Erscheinungsjahr: 2015 | Originaltitel: Born into the Children of God

 

ZITAT
Heftig sauste die Fliegenklatsche auf meinen Hintern hinunter und brannte auf meiner Kinderhaut. Ich schrei auf, mehr vor Schreck und Empörung als vor Schmerz, biss die Zähne fester zusammen, entschlossen, ihm die Befriedigung zu versagen, er habe mich zum Weinen gebracht. "Ungezogenes, nichtsnutziges Ding!" brüllte er und schlug erneut zu. Und dann noch ein drittes Mal. "Ich hoffe, du begreifst, warum ich das tun muss, Natacha. Es ist nur zu deinem eigenen Besten, weil ich dich liebhabe. Und jetzt geh ins Bett und bitte den Herrn, dir zu vergeben", sagte er mit schnellem Atem.

 

MEINE MEINUNG
Das Buch beginnt mit der Geschichte von Natachas Vater. Sie berichtet, wie es dazu kam, dass ihr Vater der Sekte beigetreten ist, die damals noch "Children of God" hieß. Sie berichtet unter welchen Umständen ihr Vater, Marcel, ihre Mutter kennenlernen und wie sie heirateten. Bis dahin waren die Erzählungen schon absolut befremdlich für mich, aber noch in einem ertragbaren Maße. Mir fiel es sehr schwer mich in die Situation hineinzuversetzen, weil ich für diesen Glauben nicht empfänglich bin.

 

Die Autorin berichtet von ihrem Leben und ihrem Leiden innerhalb der Sekte, die sich mit der Zeit umbenannt hat in "Family". Dies sollte klar machen, dass sie alle zusammengehören. Für mich war es besonders schwer zu verstehen, wie erwachsene Menschen diesem 'King David' (dem Oberhaupt der Sekte) wirklich glauben konnten, auf ihn gehört haben und seine 'Lehren' verbreitet haben. Jedes erwachsene Mitglied der Sekte durfte jedes Kind der Sekte maßregeln und erziehen, schließlich waren sie eine 'Family'. Im Lauf der Geschichte wurde die Lehren und Regeln immer absurder und Natacha musste mehr als einmal mit ihrer Familie in andere Länder umziehen, sich immer wieder neuen Gegebenheiten anpassen, sich wieder neuen Erwachsenen (Onkeln und Tanten) aussetzen und dabei blieben nicht selten diejenigen auf der Strecke, die ihr wichtig waren.

 

Es ist für mich wirklich unbegreiflich, wie man sich über Jahre derartig manipulieren lassen kann und das als Erwachsener. Sicherlich hatte das ein und andere Mitglied einfach schlichtweg seinen Spaß an der Ideologie dieser Sekte, aber das schien bei den Eltern von Natacha nicht der Fall gewesen zu sein. Ich könnte jetzt noch stundenlang darüber berichten, was Natacha geschrieben hat und wie ich zu diesen Sachverhalten stehe, aber ich empfehle: lest es.

 

Ich habe das Buch sehr gerne und mit Interesse gelesen. Es ist gut geschrieben und ganz ohne Effekthascherei. Natacha berichtet natürlich auch von Missbrauch, aber es liegt nicht das Hauptaugenmerk auf diesen Themen. Manche Passagen waren sehr kühl und analysierend beschrieben, bei denen ich dachte, das dort einfach mehr Gefühl drinstecken müsste, aber wahrscheinlich hat die Autorin einfach zu viel durchmachen müssen oder wollte bei ihren Erzählungen nicht auf die Tränendrüse drücken, was ich vollkommen verstehen kann. Für mich war es spannend zu lesen, wie Natacha ihre Kindheit und Jugend in dieser Sekte empfunden hat, wie sie schon immer ihre Zweifel an der Ideologie hatte und was im Endeffekt aus ihrer Familie geworden ist.

 

FAZIT: Meine Hochachtung
Ich kann für Natacha einfach nur größten Respekt empfinden. Ich finde es toll, dass sie dieses Buch geschrieben hat und die Umstände, die in dieser Sekte herrschen, dargelegt hat. Ich habe mich vorher noch nie wirklich mit diesem Thema beschäftigt, auch wenn man natürlich einiges darüber hört, sei es in der Schule oder aus dem Fernsehn. Ich bin froh, dass ich das Buch gelesen habe,  denn niemals hätte ich mir das Ausmaß der Grausamkeit und des Zwangs einer Sekte vorstellen können. Ich würde dieses Buch allen empfehlen: Lesern, die keine Kenntnisse über Sekten und ihre Vorgehensweisen haben und auch Lesern, die sich für das Thema interessieren und vielleicht noch nie was von "Family" gehört/gelesen haben. Dieses Buch gehört gelesen.

Source: www.lottasbuecher.de/2015/02/natacha-tormey-euer-traum-war-meine.html
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review 2014-10-19 22:02
ohne übernatürliche Elemente hätte es mir vielleicht sogar gefallen.
Klammroth - Isa Grimm

Produktinformation
Seit Jahren ist der uralte Tunnel stillgelegt. Doch etwas geht um in den Tiefen des Berges. Kinderstimmen wispern im Dunkel, und etwas regt sich in den Schatten. Einst war Klammroth ein stiller Weinort am Fluss - bis eine Katastrophe die Idylle zerstörte. Dutzende Kinder starben bei einem verheerenden Unfall im Tunnel, viele weitere wurden entstellt. Nun, sechzehn Jahre später, kehrt eine der Überlebenden nach Klammroth zurück: Anais hat die Qualen des Feuers noch nicht überwunden, als ihr Vater sie zu sich ruft. Etwas Unerklärliches erscheint des Nachts vor den Fenstern. Gespenstisches geschieht - und jemand fordert neue Opfer. Der Tunnel hat Anais nicht vergessen ...

 

Wirkung
Äußerlich ist das Buch für mich nicht unbedingt ein Hingucker, aber es passt sehr gut zum Inhalt des Buches. Die Farben sind in den Nuancen des Feuers gehalten und man erkennt eine Person in einem Tunnel. Der Titel bezieht sich auf den Ort, in dem das Buch spielt, finde ich eigentlich recht gut.

 

Positives
Der Schreibstil der Autorin war, abgesehen von dem Prolog, sehr leicht verständlich und gut zu lesen, auch wenn ich mir für dieses Buch einen Ich-Erzähler gewünscht hätte, anstelle von einem auktorialen Erzähler. Anfänglich habe ich mich immer gefragt worauf diese Geschichte hinauslaufen soll und ich muss sagen, dass es auch das gesamte Buch über spannend geblieben ist. Ich wollte unbedingt wissen, warum alle so böse auf Anais sind und was es nun wirklich mit dem Tunnel auf sich hat. Stellenweise war das Buch für mich sogar richtig gruselig.

 

Negatives
Der Einstieg in das Buch fand ich leider ziemlich schwierig. Der Schreibstil war dort nicht wie im Rest des Buches und meiner Meinung nach ein wenig zu kompliziert für den Anfang eines Buches. Es wurde beschrieben was im Tunnel passiert ist und man hat erfahren, dass ein Mädchen mit brennenden Haaren aus dem Tunnel gelaufen ist. Das war unsere Protagonisten Anais, mit der ich leider nicht so richtig war geworden bin. Sie schien mir von Anfang an irgendwie sonderbar zu sein und blieb mir auch im Verlauf des Buches zu blass, um mich in sie hineinzuversetzen. Die Nebencharaktere waren leider nur noch blasser, dadurch konnte ich mich nicht so richtig in die Geschichte hineinfühle. Alles schien so "schnell schnell". Auch das Ende konnte mich nicht überzeugen. Ich fand die Auflösung sehr merkwürdig und habe mich gefragt, warum man hier übernatürliche Elemente mit einbringen musste. Ich finde, es wäre auch ohne gegangen. Zusätzlich war der Epilog ebenso merkwürdig wie die Auflösung. Worauf hat Lilly dort gewartet? Ach merkwürdig.

 

Zitat
"Einen Euro für ihre Gespräche beim Sonntagsfrühstück." "Wir frühstücken nicht." "Gott, Sie sind so ein Klischee!" Er schob sich die Strähnen aus dem Gesicht. "Sagte die Thrillerautorin, der nachts plötzlich einfällt, in einem verlassenen Herrenhaus Detektiv zu spielen."

 

Bewertung
Note 4 {ausreichend}
Mal ganz ehrlich: Was für ein merkwürdiges Buch. Eigentlich könnte das sogar ein richtig gutes Buch sein, wenn da nicht diese übernatürlichen Aspekte mit hineinfließen würden. Ich finde, die Autorin hätte das alles auch logisch erklären könne, dann hätte ich es wahrscheinlich richtig gut gefunden, denn Schreibstil war eines der wenigen Dinge die mich absolut überzeugen konnten. Was die Charaktere, der Verlauf und das Ende leider nicht geschafft haben.
Wer sich nicht an übernatürlichen Aspekten stört und mal eine ganz andere Art von Geschichte lesen will, der ist mit Klammroth wahrscheinlich gut beraten.

Source: www.lottasbuecher.de/2014/10/isa-grimm-klammroth.html
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review 2014-05-17 15:53
konnte mich nicht von sicher überzeugen - zu irreal
Verdorbenes Blut: Roman - Geoffrey Girard

Mit eigenen Worten

Aus einer angeblichen Jugendbesserungsanstalt sind 6 Jugendliche geflüchtet. Castillo, der ehemals der Army gediente, bekommt den Auftrag die Jugendlichen aufzuspüren und wieder zu bringen. Das Problem ist, die Jugendlichen sind Klone der bekanntesten Serienmörder und sie schrecken vor nichts zurück.

 

Wirkung

Das Buch hat mich im Laden sofort angesprochen, deswegen musste ich es auch ganz schnell ganz dringend lesen. Das geplatzte und mit Blut gefüllte Reagenzglas sieht einfach mega cool aus und passt perfekt zum Titel! Der ist meiner Meinung nach übrigens auch wunderbar passend, wegen den Klonen der Serienmörder.

 

Positives

Ich beginne einfach mal mit dem Schreibstil, der mich zwar nicht wirklich umgehauen hat, aber er war schon okay. Anfänglich fand ich es ein bisschen schwierig hineinzukommen in die Schreibweise, aber ich habe mich im Laufe des Buches immer mehr daran gewöhnt. Es wurde der auktoriale Erzähler gewählt, was so seine Vor- und Nachteile hatte. Ich denke für den Leser wäre es ein ruhigeres Lesen gewesen mit dem Ich-Erzähler, aber andererseits hatte man so einen guten Überblick über das gesamte Geschehen und geschehen ist wirklich viel. Ich kann mich diesmal wirklich nicht über das Tempo oder den Verlauf beschweren, es ist immer was passiert, man musste immer dabei bleiben und aufmerksam lesen, damit man nicht etwas verpasst oder auch durcheinander bringt (bei den ganzen Klonen). Der Verlauf war halbwegs nachvollziehbar, teilweise hatte ich jedoch das Gefühl, dass ich vielleicht Sätze überlesen habe, weil ich nicht wusste warum manches so passierte wie es war. Über das Setting kann ich diesmal nicht viel sagen, weil es keine große Rolle gespielt hat. Es hätte für mich auch in Sonstewo spielen können und es wäre genau das gleiche gewesen. Was ich aber hervorheben will, ist das Thema des Buches. Heutzutage wird so viel geforscht und geklont (Tiere), es werden vorgeburtliche Tests gemacht, um zu erfahren ob das Kind vielleicht behindert ist .. wieso sollte es nicht dazu kommen, dass Menschen geklont werden? Ich fand das Thema wirklich sehr spannend und war gespannt auf die Umsetzung. Was ich außerdem gut fand, war die Gestaltung der einzelnen Abschnitte mit den Erklärungen und Ausschnitten aus dem Buch - wirklich toll gestaltet.

 

Negatives

Ich habe den Anfang des Buches als sehr schwierig empfunden, somit wurde mir das Einsteigen in die Geschichte ziemlich erschwert. Ich konnte mich nicht auf die Geschichte einstimmen, der Prolog begann in einem anderen Land, es gab zu viele Namen und ich habe allgemein den Sinn nicht wirklich verstanden (auch wenn es sich im Laufe des Buches noch geklärt hat). Die Charaktere waren mir im Allgemeinen zu oberflächlich beschrieben. Ich konnte mich in keinen wirklich hineinversetzen, auch wenn ich Jeff sehr gemocht habe, weil er nicht war wie all die anderen. Castillo war mir zu undurchsichtig, was ich sehr schade finde, weil er der Hauptprotagonist war. Die Klone-Kids konnte ich auch nicht wirklich einschätzen. Waren sie so, weil es von ihnen erwartet wurde oder waren sie wirklich so? Ich glaube, da hätte ein Ich-Erzähler mehr Licht ins Dunkel bringen können. Das Ende hat mich wirklich so richtig genervt. Ich kann nicht verstehen, was das für ein Ende gewesen sein soll. Ich verstehe nicht, wie Castillo das geschafft haben soll und das war mir auch etwas zu reibungslos, dafür dass es davor immer so schwierig war. Es gab zu wenig Erklärungen für dieses Ende. Ich will nicht spoilern, deswegen schreib ich so komisch. Wer gerne logische und nachvollziehbare Enden mag, dem empfehle ich dieses Buch nicht zu lesen. Wem das egal ist, der wird verstehen was ich meine, wenn ers gelesen hat. Den Sinn des Epilog habe ich auch nicht verstanden. Sollte es mir zeigen, dass wir alle das Gute und das Böse in uns tragen, oder dass böse Gene auch weiterhin vererbt werden/sich ausbilden? Ich weiß es wirklich nicht.

 

Zitat

Er fragte sich allerdings, ob sein ständiges Wippen mit dem Bein eine Zwangsstörung war. Oder dass seine Bücher nach einem ganz bestimmten Schema in den Regalen standen. Oder dass er seine Milch niemals ganz austrank, sondern einen Rest in den Ausguss kippte. Zählte das alles? Er hatte nie ein Tier getötet. Aber er hatte einmal eine Schlange gefunden und sie mit einem Stock hochgehoben. Zählt das auch als abnorm?

 

Bewertung

Note 4 {ausreichend}

Ich konnte mich nicht wirklich mit dem Buch anfreunden. Erst wurde mir der Einstieg so schwer gemacht, dann habe ich nicht mal transparente Charaktere zur Verfügung und dann immer wieder diese Elemente, bei denen ich so dachte "Was bitte?". Manches kam mir einfach zu sehr aus der Luft gegriffen vor, als dass ich mich wirklich in die Welt hätte hineinversetzen können. Andererseits war der Verlauf bis kurz vor Ende ziemlich gut und auch das Thema hatte mich brennend interessiert. Leider konnte mich die Umsetzung nicht wirklich von sich überzeugen. Ich würde dieses Buch Lesern empfehlen, die sich für das Thema interessieren und die keine -wenigstens etwas- realistische Beschreibung des Ganzen erwarten. 

Source: www.lottasbuecher.de/2014/05/geoffrey-girard-verdorbenes-blut.html
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