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review 2017-11-18 20:05
"Leere Herzen": Gesellschaftskritischer Roman nah am Puls der Zeit
Leere Herzen: Roman - Juli Zeh Leere Herzen: Roman - Juli Zeh

Die Welt im Jahr 2025: Die EU zerbricht immer mehr. In Deutschland ist eine nationalistisch geprägte Partei an der Macht, die demokratische Rechte immer weiter einschränkt. Das bedingungslose Grundeinkommen wurde eingeführt und es gibt eine Bundeszentrale für Leitkultur.

 

In diesem rauen politischen Klima führen Britta und Babak ihre psychologische Praxis „Die Brücke“, die mit selbstmordgefährdeten Menschen arbeitet. Britta rationalisiert ihre Arbeit als nützlich für die Gesellschaft und sieht sich ganz pragmatisch und gefühllos als einfache Dienstleisterin. Dass einige Aspekte der Brücke dabei höchst unethisch sind, lässt sie kalt. Erst als sie selbst in Gefahr ist, beginnt Britta sich selbst zu hinterfragen.

 

Juli Zeh entwirft in "Leere Herzen" ein schockierendes Szenario, das in der nahen Zukunft spielt und sich teilweise sehr real anfühlt. Sie zeigt, wie wenig demokratische Prinzipien garantiert sein können, die wir eigentlich als selbstverständlich wahrnehmen. Damit wird der Roman hochaktuell. All das packt sie in eine fesselnde Handlung, wobei sie einen dichten Erzählstil verwendet.

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review 2017-11-17 16:14
Riley spannendster Roman
Der verbotene Liebesbrief: Roman - Lucinda Riley,Ursula Wulfekamp

Joanna ist Journalistin und soll über die Trauerfeier von Sir James Harrison berichten. Er war einer der gefeiertsten Schauspieler des Landes und hat weit über die Grenzen hinaus sein Publikum begeistert. Bei dieser Gelegenheit fällt Joanna ein mysteriöser Liebesbrief in die Hände, von dem sogar die Zukunft der Monarchie abhängt!

Mit „Der verbotene Liebesbrief“ hält man Lucinda Rileys spannendsten Roman in der Hand. Doch anders als in ihren Romanen üblich, stehen nicht die Emotionen im Vordergrund. Die Autorin hat einen fesselnden Roman mit Thrillerzügen geschaffen, der exzellent unterhalten kann.

Joanna steht als Protagonistin großteils im Vordergrund. Sie geht auf die 30 zu, hat mit einer gescheiterten Beziehung zutun und versucht im Job ordentlich Fuß zu fassen. Da fällt ihr der geheimnisvolle Brief in die Hände, mit dem ihre Misere erst den Anfang nimmt.

Simon ist Joannas bester Freund und als langweiliger Beamter im Dienst der Krone unterwegs. In Liebesdingen hat auch er ein unglückliches Händchen bewiesen, und es stellt sich für ihn die Frage, ob sein Job vor einer Freundschaft steht. 

Zoe ist die Enkeltochter des gefeierter Sir James Harrison. Sie ist selbst auf dem Weg, eine glänzende Schauspielkarriere hinzulegen. Wäre da nicht ihr unehelicher Sohn, dessen Vater sie vor allen verschwiegen hat. 

Marcus hat sich mit diversen Filmprojekten durch’s Leben geschlagen und ist dem finanziellen Abgrund nah. Zumindest tut sich durch den Tod seines Großvaters Sir James Harrison ein Hoffnungsschimmer auf, doch der erwartete Geldsegen bleibt leider aus. 

So stehen die wichtigsten Personen des Romans allesamt vor einer Herausforderung im Leben, die es nebenher zu bewältigen gilt. Es wird abwechselnd aus ihren - und anderen - Perspektiven erzählt, wodurch man einen guten Überblick über die Ereignisse erhält.

Dreh- und Angelpunkt sämtlicher Stränge ist James Harrison, der in enger Verbindung zu dem gefährlichen Liebesbrief steht, und den weiteren Weg sämtlicher Figuren prägt.

Die Handlung ist in den 90er-Jahren angesiedelt, was der eigentlichen Entstehungszeit des Romans entspricht. Hier fand ich es spannend, dass dadurch die kleinen, feinen Unterschiede bzw. der Fortschritt im Vergleich zur Gegenwart ersichtlich sind. 

Wer die Bücher von Lucinda Riley bereits kennen - und eventuell auch lieben - gelernt hat, muss sich hier auf eine andere Art Roman einlassen. Es gibt weder unterschiedliche Zeitebenen noch geht es grundsätzlich um eine gemeinsame, Generationen übergreifende Familiengeschichte. Zwar steht auch hier eine Familie im Vordergrund, allerdings nicht in gewohnt emotionalisierter Riley-Manier.

Dennoch konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen, weil ich von der Handlung richtig gefesselt war. Es ist eher ein Thriller im 007-Stil, der mit Geheimnissen und Intrigen spielt, dabei aber auch humorvolle Seiten zeigt, und in erster Linie sehr, sehr spannend ist.

Wer Rileys Bücher aufgrund der bewegenden Geschichten liebt, wird eventuell enttäuscht oder sogar positiv überrascht werden. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und mir hat die Handlung mit all ihren Windungen großes Lesevergnügen bereitet.

Meiner Meinung nach ist „Der verbotene Liebesbrief“ Lucinda Rileys spannendster Roman, der durch die gefinkelte Handlung, den mitreißenden Schreibstil und die interessanten Wendungen ein ausgezeichnetes Lesevergnügen ist.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-11-15 04:30
Rezension | Frankenstein von Mary Shelley
Frankenstein: oder Der moderne Prometheu... Frankenstein: oder Der moderne Prometheus. Roman - Mary Shelley,Georg Klein,Alexander Pechmann

Beschreibung

 

Nach jahrelangen Experimenten ist es Victor Frankenstein gelungen aus Materie einen künstlichen Menschen zu erschaffen. Doch als er sein Wesen erblickt und die Monstrosität dessen bemerkt, überlässt er das Ergebnis seiner Forschungen seinem eigenen Schicksal.

 

Während Victor Frankenstein sein Leben weiter lebt, lernt sein Monster nach und nach die Sprache, Bräuche und Umgangsformen der Menschen kennen. Auf der Suche nach Freundschaft und Akzeptanz stößt das Monster jedoch auf Abneigung, Hass und Wut. Aus seiner Verzweiflung heraus beschließt das monströse Wesen seinen Schöpfer ausfindig zu machen und an dessen Familie Rache zu nehmen.

 

Meine Meinung

 

"Worin, fragte ich mich häufig, besteht die Grundlage des Lebens? Es war eine verwegene Frage und eine, die man seit jeher für ein unlösbares Rätsel gehalten hat." (Frankenstein, Seite 70)

 

Mary Shelleys Klassiker der Schauerliteratur „Frankenstein“ wurde vom Manesse Verlag in der Urfassung aus dem Jahre 1818 neu aufgelegt (weitere Titel der Manesse Bibliothek findet ihr hier). Über das optische Erscheinungsbild mit dem knallig pinken Cover lässt sich streiten, schlussendlich ist es eine reine Geschmacksfrage. Mir persönlich gefällt es eigentlich ganz gut, da es ein wunderbare Eyecatcher ist und in der Buchhandlung bestimmt viele Blicke auf sich zieht! Das kleine handliche Format sowie das Vorlegeblatt im modernen Design und die Fadenbindung machen einen hochwertigen Eindruck.

 

Die Faszination die der Mythos Frankenstein und die Erschaffung eines menschenähnlichen Wesens mit künstlicher Intelligenz auf uns ausübt ist ungebrochen. Zudem scheint die Geschichte bis heute nichts an Aktualität eingebüßt zu haben. In Zeiten von Genmanipulation stellt sich erneut die Frage wie weit der Mensch durch sein Wissen und seine Forschung in die Evolution eingreifen darf, welche moralischen Aspekte dies mit sich bringt und welche Verantwortungen daraus erwachsen.

 

"Der Anblick des Kollosallen und Majestätischen in der Natur konnte mich freilich schon immer in feierliche Stimmung versetzen und ließ mich die vergänglichen Sorgen des Lebens vergessen." (Frankenstein, Seite 157)

 

Mary Shelley weist in ihrem Vorwort selbst darauf hin, dass ihr Roman „Frankenstein“ ein Schauerroman bwz. Gruselroman darstellen soll. Auch wenn sich für den heutigen Leser die gruseligen Momente nicht so recht erschließen, dürfte das Werk zu seiner Zeit durchaus für Schrecken gesorgt haben.

 

"Die genaueste Beschreibung meines abstoßenden, schauderhaften Äußeren findet sich hier, in einer Sprache, die dein eigenes Grauen schildert und meines unauslöschlich machte." (Frankenstein, Seite 219)

 

Besonders beeindruckt hat mich Mary Shelleys Erzählstil. Zu Beginn und Ende wird die Geschichte von dem Polarforscher Walton erzählt, der an seine Schwester schreibt und ihr berichtet wie er Victor Frankenstein von einer Eisscholle gerettet hat. Dies bildet einen einzigartigen Rahmen der zur eigentlichen Geschichte genügend Abstand aufbaut um aus einer anderen Perspektive auf die Ereignisse zu blicken. In einer weiteren Erzählebene berichtet Victor Frankenstein von seinem Schicksal welches durch den Einblick in die Perpektive des Monsters ergänzt wird. Für mich übte Mary Shelleys Roman gerade durch diese verschiedenen moralischen Blickwinkel eine ganz besondere Anziehungskraft aus.

 

Fazit

 

Die Sprache und Erzählkunst von Mary Shelley haben einen zeitlosen Klassiker erschaffen.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-frankenstein-oder-der-moderne-prometheus-von-mary-shelley
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text 2017-11-14 21:27
Reading progress update: I've read 39%.
alias Grace: Roman - Margaret Atwood,Bri... alias Grace: Roman - Margaret Atwood,Brigitte Walitzek

I have so many feels about the Grace/Mary friendship and everything that happened with Mary. HELP!!!!

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review 2017-11-13 16:19
Excellent mashup! Legion of the Undead by Michael Whitehead
Legion of the Undead - Michael Whitehead

Legion of the Undead really hit the spot; I need a second helping! First, I love Roman Empire stories and I’ve come to love zombie fiction in the past few years. Now we have the perfect mash-up. Hungry zombie horde, meet the Roman legions! Cue evil laughter!

Often with ancient Roman historical fiction, I don’t see too many female characters and the few that are present are usually only there to act as someone’s love/lust interest. Not so with this book! Yay! The ladies are true to accepted Roman Empire gender roles but they also get plot-relevant stuff done. Even the minor but evil Sevillia did something that affected the plot. And I love Lucia, who is a 16 year old thrown into the midst of this zombie uprising. She’s not a cliched uber-tough zombie stomping heroine but she is practical, saves the day a time or two like the other heroes, and doesn’t fall to pieces when she needs to be rescued.

Of course Vitas Protus is my favorite. He’s an archer that is catapulted up into the ranks as the zombie issue becomes a real problem. He keeps his wits about him, takes advice from those around him, and gets stuff done. I loved how he watched out for Regulus, the 14 year old lad that was forced into the military. Then there’s big Antonius too. He’s also a practical sort, giving the soldiers orders to aim for the heads if they want to take out the zombies.

Starting out on the outskirts of Germania where the Roman legions were pushing back the German tribes, Vitas has to get his little band to safety. First, it’s to the their encampment and then on to the estate of Governor Clemmons. There Vitas gets his orders to head to Rome with a dire note and Lucia, who can speak to her merchant father’s home being overrun with these Risen (as the zombies are called in this book). Not everyone makes it out unscathed. In fact, a character I had gotten a little attached to takes one for the team before the end. There’s also a touch of intrigue and betrayal!

Anyway, it’s just a really good book and since we’re in November, I can safely say it’s one of my favorites of the year. Legion of the Undeadhas set a new bar for zombie Roman Empire historical fiction! 5/5 stars.

I received a free copy of this book.

The Narration: Terry Self really out did himself with the narration. Just a great performance all around. He has distinct voices for all the characters and his female character voices are feminine. There’s a few accents as well (Spain Spanish, Gaulish, and Chinese) which he pulls off quite well. In fact, Terry Self sounded like he was really into the story, it never being a dull moment. There were no technical issues with this audiobook. 5/5 stars.

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