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text 2018-01-20 18:01
Familien-Geheimnisse
All die Jahre: Roman - J. Courtney Sulli... All die Jahre: Roman - J. Courtney Sullivan,Henriette Heise

Das Cover finde ich gut passend - es ist auch sehr im Einklang mit der Geschichte. 
Die Geschichte selber finde ich sehr interessant. Es geht um Nora und Therese, zwei Schwestern, die von Irland nach Amerika auswandern - und das bereits in jungen Jahren. 
Das Buch wird quasi in zwei Zeiten geschrieben - Zeit der Auswanderung und 50 Jahre später. Man erfährt viel Über die Zeit nach der Auswanderung - zb wie Theresa im Kloster landet. Und auch wie es zwischen Nora und ihrem Verlobten weitergeht. Viele Jahre später - Nora hat vier Kindern, und der älteste - Patrick - stirbt. In die Geschichte sind viele Geheimnisse eingearbeitet, die sich nach Patricks Tod lüften. 
Der einfühlsame Schreibstil erlaubt es, dass man sich total gut in die beiden Schwestern hineinversetzen kann. 
Ich finde den Roman sehr gelungen und die Schwestern zwei interessante Charaktere.

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review 2018-01-19 04:44
Rezension | Das Alphabet meiner Familie von Nina Sahm
Das Alphabet meiner Familie: Roman - Nin... Das Alphabet meiner Familie: Roman - Nina Sahm

Beschreibung

 

Ella hat sich von ihrem Partner getrennt und weiß noch nicht so genau, was sie jetzt mit ihrem Leben anfangen soll. Da taucht ein ihr vollkommen Fremder mit einem Bild ihrer Mutter vor ihrer Tür auf. Gegen jeden Grundsatz lässt Ella den Fremden, Frieder, in ihre Wohnung und hört gespannt seinen Geschichten zu. Frieder erzählt Ella von seiner Kindheit, seinem Vater Viktor, den er eigentlich überhaupt nicht kennt und von der besonderen Bodensee-Zwiebel die wohl zu der Trennung seiner Eltern einen erheblichen Beitrag leistete. Doch was hat das alles mit ihrer eigenen Familie zu tun?

 

Meine Meinung

 

Der Familienroman “Das Alphabet meiner Familie” ist das erste Buch das ich von der deutschen Autorin Nina Sahm zur Hand genommen habe. Das hübsche Cover mit den altmodischen Tassen und meine Vorliebe für Familiengeschichten haben meine Aufmerksamkeit geweckt und zudem wollte ich unbedingt wissen, was sich hinter dem geheimnisvollen Klappentext verbirgt.

 

"»An manchen Stellen sollte man die Geschichte nicht unterbrechen. Egal wie spät es ist.«" (Das Alphabet meiner Familie, Seite 207)

 

Nina Sahm erzählt in ihrem Roman “Das Alphabet meiner Familie” eine Geschichte mitten aus dem Leben. Die Hauptprotagonistin Ella hat sich gerade von ihrem langjährigen Lebensgefährten getrennt und versucht nun ihr chaotisches Leben in den Griff zu bekommen. Das dies nicht ganz so einfach ist, wird ihr erst langsam klar, als ihre im Dunkeln liegende Familiengeschichte aus der Kellerecke hervorkriecht.

Genau das richtige Werkzeug um in Ella das Interesse an ihrer familiären Vergangenheit zu wecken hat die Autorin in dem verschrobenen Charakter von Frieder gefunden. Frieder taucht eines Tages in Ellas Leben auf, mit seiner fast schon altherrenhaften Art findet er Zugang zu Ella und beginnt ihr von seinem Leben zu erzählen. Dieser Ausgangspunkt stellt ein kurioses Bild dar, ein Fremder am Küchentisch mit Kaffee und Frühstück versorgt erzählt von seiner Kindheit ohne Vater, seinem Erwachsen werden und seiner ersten Liebe.

 

Der Leser wird automatisch in die Perspektive von Ella hinein versetzt. Zuerst ist da ein komisches Gefühl, schließlich lässt man nicht gerade jeden Tag einen vollkommen Fremden in seiner Wohnung Platz nehmen und persönliche Dinge erzählen. Doch genau wie Ella, kann man sich schon bald nicht mehr von Frieders Erzählung loseisen – man wird regelrecht von der Geschichte angezogen wie die Motten vom Licht.

 

Das Geheimnis hinter der Spannung sind geheimnisumwobene Familiengeheimnisse die man selbst am liebsten nicht anrühren möchte, vor lauter Angst etwas schreckliches zu entdecken oder jemanden zu verletzten. Nina Sahm zeigt in ihrer Geschichte jedoch, wie wichtig es für die eigene Identifikation und für das eigene Leben ist, die Hintergründe der Familie und vor allem die eigenen Wurzeln zu kennen.

 

Der Familienroman “Das Alphabet meiner Familie” bietet eine solide erzählte Geschichte mit gutem Unterhaltungswert, die mitten aus dem Leben stammen könnte. An die Charaktere muss man sich langsam herantasten, um sich ein Bild von ihnen machen zu können. Gerade bei solch speziellen Figuren hätte ich mich sehr über etwas mehr Ausführlichkeit gefreut. Ansonsten Daumen nach oben!

 

Fazit

 

Eine mitreisende Entdeckungstour durch eine ganz spezielle Familiengeschichte.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-das-alphabet-meiner-familie-von-nina-sahm
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text 2018-01-18 13:04
Reading progress update: I've read 96 out of 384 pages.
Schilf: Roman - Juli Zeh

 

Sebastian = Faust

 

Oskar = Mephisto, der Faust zugleich verführt und bei der Suche nach der absoluten Wahrheit überflügeln will -- er braucht jemand, den er besiegen kann.

 

Dass das Krankenhaus hinter der Entführung von Liam stecken soll, glaube ich keine Sekunde.  Das geht auf das Konto des Obermanipulators Oskar.  Geh zur Polizei, Sebastian.

 

Die Physik ist window dressing.  In Wirklichkeit geht es um ein schnödes Machtspiel.

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review 2018-01-17 15:10
Rezension | Das Mädchen, das Weihnachten rettete von Matt Haig
Das Mädchen, das Weihnachten rettete: Ro... Das Mädchen, das Weihnachten rettete: Roman - Matt Haig,Chris Mould,Sophie Zeitz-Ventura

Beschreibung

 

Nach dem Tod ihrer Mutter wird die achtjährige Amelia zur Waisen. Zuerst versucht sie sich mit dem Kaminkehrerhandwerk ihrer Mutter weiterhin über Wasser zu halten und hofft auf ein Wunder durch den Weihnachtsmann. Jedoch hat der Weihnachtsmann gerade selbst einiges um die Ohren. Trolle haben das Wichtelreich überfallen und der immer schwächer werdenden Weihnachtszauber gibt dem Weihnachtsmann zu denken.

 

Währendessen landet Amelia im Arbeitshaus und ihre Hoffnung auf Rettung schrumpft mit jedem Tag. Das Weihnachtsfest droht auszufallen, und nur mit Hilfe Amelias kann der Weihnachtsmann das Fest noch retten.

 

Meine Meinung

 

Bestsellerautor Matt Haig hat nun nach “Ein Junge namens Weihnacht” sein zweites Weihnachtsbuch mit dem Titel “Das Mädchen, das Weihnachten rettete” heraus gebracht. Bisher habe ich noch kein Buch des Autors gelesen, also war es für mich nun höchste Zeit endlich damit zu beginnen!

 

"Hier war es ganz anders als in der Kurzwarengasse. Alles wirkte teuer und ruhig, als wäre Ruhe etwas, das man sich leisten können muss." (Das Mädchen, das Weihnachten rettete, Seite 202)

 

Schon alleine die Covergestaltung zu den Weihnachtsbüchern ist sehr vielversprechend, es glitzert und funkelt – einfach genau das richtige für diese festliche Jahreszeit! Unter den Buchdeckeln steckt dann auch noch ein wunderbarer Roman für Jung und Alt, der sich perfekt für die Vorweihnachtszeit eignet. Egal ob man ihn selbst liest oder jemanden vorlesen möchte. Matt Haig steckt in seine Weihnachtsgeschichte so viel Emotion, Humor, Magie und Abenteuerlichkeit, dass man sie einfach lieben muss! Erst Recht wegen den passenden Illustrationen von Chris Mould.

 

Auch ohne Vorkenntnisse aus dem ersten Weihnachtsbuch ist es mir leicht gefallen, mich in der Geschichte zurecht zu finden. Zum einen erzählt Matt Haig von dem Schicksal des achtjährigen Waisenmädchens Amelia, die sich dem harten Alltag eines Arbeitshauses und der unmenschlichen Behandlung durch dessen Führung ausgesetzt sieht. Zum anderen erfahren wir etwas über die Probleme des Weihnachtsmannes, denn die nötige Weihnachtsmagie befindet sich im Sturzflug nach unten, und dass obwohl sie für seine Arbeit doch so wichtig ist. Ohne Hoffnung und die daraus entstehende Magie gibt es nicht genügend Antrieb für den Weihnachtsschlitten und die festliche Überraschung für die Kinder droht damit auszufallen. Zudem haben Trolle Wichtelgrund überfallen und die Wichteljournalistin Nusch setzt alles daran die Hintergründe aufzuklären.

 

"Die Wut wallte in ihr hoch wie die Hitze im Kamin. Sie begriff, dass die Welt und alles, was darin war, Männern gehörte." (Das Mädchen, das Weihnachten rettete, Seite 138)

 

Besonders gut hat mir gefallen, dass Matt Haig historische Persönlichkeiten in seine weihnachtliche Geschichte einbindet. Wie der Weihnachtsmann Bekanntschaft mit Queen Victoria macht und welche Rolle Charles Dickens übernimmt findet ihr am besten selbst heraus. “Das Mädchen, das Weihnachten rettete” ist für mich jetzt schon ein Klassiker den ich euch wärmsten empfehlen möchte!

 

Information zur Reihe

 

1. 2016 Ein Junge namens Weihnacht 2015 A Boy Called Christmas
2. 2017 Das Mädchen, das Weihnachten rettete 2016 A Girl Who Saved Christmas
3.
20?? ??? 2017 Father Christmas and Me

 

Fazit

 

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten – diese Geschichte voller Magie und Wunder merkt ihr euch am besten schon jetzt vor!

 

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-das-maedchen-das-weihnachten-rettete-von-matt-haig
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review 2018-01-17 12:25
Alpines Dorf unter dem Mikroskop
Blasmusikpop: oder Wie die Wissenschaft in die Berge kam - Vea Kaiser,Susanne Rossouw,Roman Danksagmüller

Gemäß meines Ziels schwerpunkmäßig österreichische Literatur zu lesen und weniger bekannte österreichische Autoren zu empfehlen, möchte ich Euer Augenmerk auf diesen Roman lenken. Trotz der etwas reißerischen Aufmachung von Cover, Rückentext, Titel und der Kritiken, die schon fast als Drohung den Begriff innovativ und humorvoll zitieren, ist dieses Buch kein Roman mit schenkelklopfendem Witz aus hinterhältigen Bergdörfern, auch kein furchtbares, extrem gewalttätiges Heimatdrama mit unglaublichen Tragödien in der isolierten Bergwelt und auch keine kitschige Liebesschnulze am Berg, sondern ein ganz normaler, brillant geschriebener Generationenroman über ein dennoch ganz normales, abgeschottetes Dorf und eine Familie, die auf Grund ihrer Intelligenz und ihres Wissensdurstes zwar immer ein bisschen am Rande der Dorfgemeinschaft agiert, sich aber dennoch integriert.

 

Die Story von St. Peter und der Familie Irrwein beginnt mit dem Großvater, der nach einem vermuteten Kuckuckskind und einem überlebten Bandwurm – an sich bis auf das Ende beinahe schon die kuriosesten Wendungen im Plot – aus dem von der Umwelt isolierten Bergdorf auszog, um in der Stadt Medizin zu studieren. Als die Ehefrau krank wird und stirbt, kehrt er zurück, installiert eine Arztpraxis am Berg und übernimmt die Erziehung seiner Tochter beziehungsweise später dann jene seines wissbegierigen Enkels.

 

Die Dorfgemeinschaft und alle handelnden Figuren werden sehr liebevoll von der Autorin mit all ihren Stärken und Schwächen skizziert, die ganz alltäglichen Probleme der Familie Irrwein werden unter diesen speziellen Rahmenbedingungen geschildert, die Nöte eines alleinerziehenden Vaters mit der Tochter, die nicht so gerne lernen will, nicht aus dem Dorf weggehen will, um zu studieren und letztendlich den „falschen Mann“ (aber nur aus der Sicht ihres Vaters) heiratet, die Konflikte mit der Tochter, weil sich der Großvater in die Erziehung des hochbegabten Enkels einmischt …

 

Als der Opa bei einem Hilfseinsatz als Arzt stirbt, geht die Generationengeschichte mit Fokus auf seinen Enkel weiter, der so anders ist als alle anderen in St. Peter und die Dorfgemeinschaft ablehnt. Seine Jahre im Gymnasium des Konvents werden ebenso beschrieben, wie seine Rückkehr ins Dorf auf Grund seiner verpatzten Matura und dem Umstand, dass er letztendlich durch einen Zufall doch noch seinen sinnvollen Platz im Gefüge der hochalpinen Gemeinschaft findet.

 

Wobei das Happy End ist mir dann fast um eine Nuance zu happy und unwahrscheinlich. Vereinbart doch glatt Johannes A. Irrwein als Schreiber des Fußballclubs FC St. Peter unvermutet ein Freundschaftsspiel mit Hamburgs FC St. Pauli, weil dieser Verein grad 100 Jahr alt geworden ist, und die Analogie, dass der kleine Alpen-Peter mit dem großen Paul spielt, auch genauso genial verrückt findet wie ich. Ok diese unwahrscheinliche Kuriosität gefällt mir sehr. Letztendlich – und da wird es fast zu kitschig – erhebt sich das Dorf aus seiner selbstgewählten Isolation, neutralisiert die alten Querulanten bzw. Verhinderer (natürlich nicht gewalttätig, sondern liebevoll) und öffnet sich mit einem unglaublichen Fußballfest dem Leben da draußen.

 

Stilistisch haben mir weiters die kurzen historischen Abrisse vor jedem Kapitel wahnsinnig gut gefallen. Sie zeigen, analog zu Johannes A. Irrwein, der wie Herodot ein Ethnienforscher werden möchte, wie und in welcher Form sich das Dorf über die Jahrhunderte von der Umwelt abgegrenzt hat. Da kommen auch kuriose Geschichten heraus, zum Beispiel dass Maria Theresia wegen der Einführung der Schulpflicht und weil sie eine Frau war, im Dorf gehasst wurde, ebenso wie ihr Sohn, der Chaot Josef, Kaiser Franz Josef und seine Sissi aber wegen ihrer Naturverbundenheit geschätzt wurden, wie mit Gemeindebuchfälschungen die Männer des Dorfes vor einer Einberufung als Soldaten im 2. Weltkrieg bewahrt wurden, die Einstellung der Dorfjugend zum 1. Weltkrieg, zu Napoleon, zum bischöflichen Kloster in der nächsten Ortschaft und vieles mehr. Dieser Stilgriff passt inhaltlich zum Thema, denn er erklärt die historischen Ursachen der Isolation und ist perfekt in den Plot integriert, da er die Aufzeichnungen von Johannes A. Irrwein beinhaltet, der schlussendlich neben seiner Integration in die Gemeinschaft erstens als teilnehmender Beobachter und moderner Ethnologieforscher und zweitens als Geschichtsforscher in seinem eigenen Dorf endet.

 

Fazit: Eine ganz normale Generationengeschichte außergewöhnlich gut in einem außergewöhnlichen Ambiente erzählt. Ich habe mich keine Sekunde gelangweilt und kann sie nur wärmstens empfehlen, wenn auch das Ende für mich persönlich zu „heppi beppi“ ist. Ich glaube, die FAZ hat das Werk am treffendsten eingeordnet: „Es ist ein Bildungs-, Familien- und Coming-of-Age-Roman.“

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