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review 2018-03-04 11:12
Fast perfekt
Die bittere Gabe: Roman - Ellen Marie Wiseman,Sina Hoffmann

Inhaltsangabe

Noch nie im Leben durfte die zehnjährige Lilly ihre Kammer auf Blackwood Manor verlassen. Die Menschen würden bei ihrem Anblick zu Tode erschrecken, so ihre Mutter. Umso erstaunter ist das Mädchen, als sie eines Tages mit in den Zirkus darf. Doch statt eine Vorstellung zu bestaunen, wird Lilly an die Freakshow verkauft und fortan als »Eisprinzessin« ausgestellt. Ihr Schicksal bessert sich erst, als sie entdeckt, wie gut sie mit den Elefanten umgehen kann. Aber erst zwanzig Jahre später wird ihr hartes Los gesühnt... 

 

Meine Meinung 

Für mich ist es bereits der dritte Roman der Autorin. Ellen Marie Wiseman’s Bücher verfolge ich von Anfang an. Dieses Buch wäre kein Coverkauf geworden, da ich mich nicht als Fan von Zirkusgeschäften bezeichnen kann. Ich habe weder etwas für Clowns übrig, noch kann ich die Tiershows ohne Hintergedanken verfolgen.

Bei „die bittere Gabe“ war es eindeutig der Klappentext, der beschloss, dass ich dieses Buch unbedingt lesen möchte. So ging es gleich am Erscheinungstag in den Buchladen.

 

Im Jahre 1931 lernen wir die zehnjährige Lilly kennen. Schnell wird klar, dass diesem Kind jede Art von Kindheit geraubt wurde. Sie wurde im Haus ihrer Eltern in die Dachkammer verbannt. Seit sie Denken kann verbringt sie ihren Alltag dort oben allein. Liebe bekommt sie vor allem von ihrer kleinen Katze Abby.

Für mich war Abby der Seelentröster, denn von ihren Eltern erfuhr Lilly nur wenig Liebe. Ihre streng gläubige Mutter beharrt darauf, dass Lilly auf dem Dachboden sicher ist. Die Menschheit würde sich vor ihr erschrecken.

Sie solle beten, damit ihr dafür vergeben werden kann.

Ein kleiner Lichtblick mag der Vater sein, der Lilly ab und an ohne das Wissen der Mutter Bücher und Spielzeug mit nach oben bringt.

Diese Situation und das Setting ließen mich stark an ein anderes Buch erinnern, welches mich zutiefst erschüttert hat. „Die Blumen der Nacht“ von V.C. Andrews.

Diesen Punkt finde ich aber absolut nicht schlimm, aber Wiseman motiviert mich nun, diese Reihe nochmal zur Hand zu nehmen.

 

Eines Nachts wird Lilly von ihrer Mutter geweckt. Vorfreude steckt in ihr, vermutet sie darin eine Geburtstagsüberraschung. Aber warum mitten in der Nacht und wo ist ihr Vater? Lilly darf den Dachboden verlassen und wird von ihrer Mutter zu einem nahegelegenen Zirkus geführt. Lillys schreckliche Geschichte nimmt ihren Lauf.

 

Neben Lilly lernen wir im Jahre 1956 eine weitere junge Frau kennen. Julia Blackwood. Sehr schnell fällt der gemeinsame Nachname auf und die Autorin bringt die Lesergedanken ins Rollen. Die 18-jährige lief vor drei Jahren aus ihrem schrecklichen Elternhaus davon. Als der Name Blackwood Manor fällt, ist klar, wer Julias Mutter war. Nach ihrem Ausriss von zu Hause schlägt sich Julia eher schlecht als recht durchs Leben. Als plötzlich ein fremder Mann vor ihr steht und ihr einen Brief überreicht, ändert sich ihr Leben schlagartig. Ich war unheimlich gespannt, wie Ellen Marie Wiseman diese beiden Geschichten zusammenbringen würde.

 

Nicht immer ist es typisch, dass einem als Leser beide Erzählstränge in einem Buch gefallen. Hier konnte man einfach nicht anders. Ich habe die Geschichte um Lilly unheimlich gern gelesen. Dieser Part konnte viele Emotionen bei mir hervorrufen. Julias Part hingegen brachte Spannung in die Geschichte. In welchem Verhältnis steht sie zu Lilly und wird sie das schreckliche Geheimnis der Familie Blackwood aufdecken können?

 

Im Buch begleiten wir die kleine Lilly über 6 Jahre lang. Nachdem sie von ihrer Mutter an den Zirkus verkauft wurde, erlebt sie eine schreckliche Zeit.

Als „Eisprinzessin“ muss sie in einer Freakshow auftreten. Die Autorin setzt uns hier eine Welt vor Augen, die einerseits sehr interessant war, andererseits aber auch aufzeigt, wie böse Menschen sein können.

Die Einblicke in den Zirkus haben mir gefallen. Für Lilly sind die Artisten zu einer kleinen Familie geworden.

 

Besonders berühren konnte mich die Autorin mit Beschreibungen um Tiere. Lilly können wir im Zirkus mit den Elefanten begleiten. Und Julia führt sich nach ihrem Neuanfang an die Arbeit mit Pferden heran. An diesen Stellen zeigte sich der sehr bildhafte Schreibstil der Autorin. Allerdings sollte jedem Leser klar sein, wie in Zirkussen mit Tieren umgegangen wird. Eine Szene hat sich förmlich in meinen Kopf eingebrannt und hat mir die eine oder andere Träne geraubt.

 

Ellen Marie Wiseman erschuf mit diesem Buch eine tolle Geschichte. Zu keinem Zeitpunkt wollte ich diese Story beiseitelegen.

____________________________________________________________

 

In meiner Überschrift bezeichnete ich diesen Roman als fast perfekt.

Die Autorin konnte mich nämlich fast durchweg überzeugen und völlig eins werden lassen mit der Geschichte.

Leider konnte sie mich mit dem Ende der Geschichte nicht überzeugen.

Nachdem die vorangegangene Story so gut ausgearbeitet wurde, kam mir die schlussendliche Abhandlung zu abrupt daher. Die Ereignisse überschlugen sich und auch die Zusammenführung der beiden Erzählstränge bekam meiner Meinung zu

wenig Beachtung.

 

Mein Fazit

Auch wenn mich das Ende nicht ganz überzeugen konnte, muss ich euch dieses Buch ans Herz legen. Die Geschichte um Lilly und Julia bringt so viel Leid und Schrecken mit sich, aber auch einige Szenen, welche das Herz jedes Lesers berühren werden. Titel und Cover sind Programm und Ellen Marie Wiseman konnte mich auch beim dritten Buch mit ihrer Grundidee in ihren Bann ziehen und ich freue mich unheimlich auf weitere Geschichten von ihr.

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review 2017-07-14 15:25
Uneingeschränkte Leseempfehlung
Wiederbelebung: Ein Dr.-Hoffmann-Krimi -... Wiederbelebung: Ein Dr.-Hoffmann-Krimi - Christoph Spielberg

Ein Krimi mit viel Spannung und einer Portion Humor. Ausführliche Rezension auf meinem Blog.

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review 2017-04-24 22:23
Review: The Girl Who Beat ISIS: Farida's Story
The Girl Who Beat ISIS: Farida's Story - Andrea C. Hoffmann,Farida Khalaf

 

I would like to thank Square Peg for providing me with an advanced reading copy of this book.

This is the story of what happened to Farida after she was captured: the beatings, the rapes, the markets where ISIS sold women like cattle, and Farida's realisation that the more resistant she became, the harder it was for her captors to continue their atrocities against her. So she struggled, she bit, she kicked, she accused her captors of going against their religion, until, one day, the door to her room was left unlocked. She took her chance and, with five younger girls in her charge, fled into the Syrian desert...

 

I honestly don't know what to say about this book, or even where to start with reviewing it. It feels wrong to try and break it down and comment on writing style, star rating, etc.

 

This book really brings home how easily your life can change. One day you're enjoying the long hot summer days and the next you and your family are fleeing for your lives. Farada could be your daughter, your sister, your niece, she deserves to be safe, to live without fear just like everyone else. The suffering she endured was atrocious, yet she never gave up. Her story is a remarkable story of hope, faith, courage, and strength. It's not an easy read, but it is important that experiences like Farada's are told. It is important that the world is made aware of the atrocities that are occurring in order to better understand the horrors that refugees are running from.

 

The Girl Who Beat ISIS is a book that everyone should read.

 

 

 

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url 2016-12-15 12:16
BookRiot: Happy 200th Birthday, The Nutcracker!
The Nutcracker - E.T.A. Hoffmann,Maurice Sendak,Ralph Manheim

At this time each year, thousands of little Claras across the world pull their Victorian nightgowns over their heads, lace up their toe shoes, and prepare to take their place on stage in one of the most coveted roles for an aspiring ballet dancer. But the history of Tchaikovsky’s beloved ballet goes beyond twirling Sugar Plum Fairies and pirouetting Rat Kings.

The character we’ve come to know as Clara originally appeared in a story written by E.T.A. Hoffman in 1816, by the name Marie Stahlbaum. At a holiday party thirty-odd years later, the legendary Alexandre Dumas told his own version of Marie’s surreal fever dream at a party after being tied to a chair by some of his daughter’s friends who demanded they be told a story. The resulting version of Hoffman’s fairy tale was less dark and more suited to a young audience. That was the version that Peter Ilyich Tchaikovsky adapted nearly 50 years later for a performance at the Russian Imperial Theatre.

The original performance sold out on opening night (December 18, 1892) and a holiday season has not since passed without a curtain rising on a gorgeous Christmas tree, in the midst of being decorated by the Stahlbaum family and their friends.

 

Happy 200th Birthday, The Nutcracker!:

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quote 2016-12-12 21:03
Mab, die Königin von Luft und Dunkelheit und amtierende Monarchin des Winterhofs der Sidhe, hatte eigene Vorstellungen von Physiotherapie.
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