logo
Wrong email address or username
Wrong email address or username
Incorrect verification code
back to top
Search tags: vier
Load new posts () and activity
Like Reblog Comment
review 2016-10-09 08:59
Hinter dem Horizont rechts
Hinter dem Horizont rechts: Vier Jahre mit dem Motorrad von Europa nach Australien - Christopher Many

Titel: Hinter dem Horizont rechts - Vier Jahre mit dem Motorrad von Europa nach Australien

Autor: Christopher Many

Verlag: Delius Klasing

 

Meine Meinung: Erwartet habe ich von diesem Buch ein tolles Abenteuer, nach dem man nicht mehr still sitzen kann, weil man selbst nur noch los will.
Ganz genauso ist es dann aber nicht. Es ist kein Abenteuer, sondern vielmehr die Schilderung des nackten Leben auf einer langen Reise. Selbst auf eine Reise gehen möchte man aber trotzdem noch, auch wenn diese dann nicht unbedingt vier Jahre lang sein muss. Ein paar Wochen langen für den Anfang doch auch schon.

Vom Aufbau her hat das Buch etwas von einem Tagebuch. Jedes Kapitel ist mit einem Datum und einem Land versehen. In dem Kapitel sind dann die wichtigsten/interessantesten/erzählenswertesten Geschehnisse, die in eben jenem Land passiert sind, berichtet. Das Datum stellt dabei den Tag der Ankunft in dem jeweiligen Land dar, aber es sind immer einige Wochen bis zu einigen Monaten, die diese Aufenthalte eigentlich dauern.

Immer wieder zwischen den Kapitel tauchen sogenannte Intermezzos auf. Hier werden bestimmte Themen besprochen, die einen mehr oder minder zwangsweise auf einer solchen Reise beschäftigen. Zu dem vielen Reisen ist eine solche Auszeit eine willkommene Abwechslung. Außerdem finde ich es gut, dass wichtige Themen (wie zum Beispiel Sicherheit) noch einmal extra angesprochen werden.

Der Schreibstil gefällt mir besonders gut, da er sehr dazu beiträgt, sich von dem Buch einfach mitreißen zu lassen.

Ich kann diesem Buch nichts anderes als 5 von 5 Sternen geben. Ein absolut tolles Buch, auch wenn ich es tatsächlich nur mit dem Wort „anders“ beschreiben kann. Meine Reiselust entfesselt hat es allemal.

Source: coverworlds.de/hinter-dem-horizont-rechts
Like Reblog Comment
review 2016-09-05 20:52
Asse vs. Joker
Vier Asse (Wild Cards, #1) - George R.R. Martin

Der Zweite Weltkrieg ist zu Ende, doch eine neue Bedrohung legt sich über die Menschheit. Das Xenovirus Takis-A, ein außerirdisches Virus, dringt in die Menschen ein und verwandelt sie. Wenn man eine Wild-Card erwischt, wird man entweder zum Ass mit enormen Fähigkeiten, oder endet als deformierter Joker in den Absteigen der Städte. Doch alle haben eins gemeinsam. Sie müssen sich mit den restlichen nicht infizierten Menschen arrangieren und sich einen Platz in der Gesellschaft suchen. Selbst wenn man ein Held ist, ist dies schwer. Und als Schurke manchmal zu leicht...

Wie kann es sein, dass mich eine Reihe so dermaßen verwirrt zurücklässt? War ich von Band 1 der Wild Cards-Reihe "Das Spiel der Spiele" noch so begeistert, konnte mich der zweite Teil "Der Sieg der Verlierer" so gar nicht vom Hocker reißen.

Nun kehrt Wild Cards mit "Die erste Generation" zurück und beschreibt die Entstehung der ganzen Asse und Joker. Und wieder bin ich restlos begeistert von der Vielfalt der einzelnen Charaktere, deren Wesenszüge und vor allem ihrer Gesinnung gegenüber der Menschlichkeit.
Aber von vorne...


Dass das Virus, das die Verwandlung der Menschen auslöst, außerirdischen Ursprungs ist, wusste ich ja schon aus den vorherigen erschienen Bänden. Auch der mysteriöse außerirdische Wissenschaftler, der für alles verantwortlich ist, wurde hier und da mal erwähnt. Dr. Tachyon kommt von dem Planeten Takis und wollte eigentlich verhindern, dass das Virus sich ausbreitet. Unvorhersehbare Umstände, unter anderem eine legendäre Luftschlacht mit dem besten Piloten namens Jetboy, führten dazu, dass sich die Menschheit nun verändert.

Und so gibt es eben die sog. Asse, Menschen, die mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet sind (durch Wände gehen können, unsichtbar werden, fliegen, telepathische Kräfte, usw). Diese benutzen ihre Fähigkeiten sehr oft für das Gute. Aber es gibt natürlich auch schwarze Schafe unter den Assen, die als Bad Boy fungieren und sich mit ihren Fähigkeiten eben selbst bereichern wollen.
Wenn man das Pech hatte, als Wild Card einen Joker zu ziehen, dann musste man mit schrecklichen Deformierungen rechnen. Gut kommt man noch weg, wenn man sich in eine geschmeidige Katze verwandelt oder bei bloßen Berührungen Hämatome bekommt. Schlecht ist es, wenn einem Hörner aus dem Kopf wachsen oder sich Beulen an den unmöglichsten Stellen bilden.

Und so gibt es eben Ass gegen Joker. Als Ass hast du es gut und wirst gefördert, als Joker lebst du als Abschaum in den dunkelsten Ecken oder eben in Jokertown.
Aber auch hier gibt es die Bad Boys, die gar nicht so "bad" sind und sich dann doch eher dem Guten zuwenden und eben im Verborgenen handeln.

Gleich zu Anfang erfährt man, wie es zu dem Ausbruch des Virus überhaupt kam. Der legendäre Pilot Jetboy lieferte sich einen spektakulären Luftkampf mit einem außerirdischen Raumschiff und sieht keinen andere Ausweg, als sich selbst zu opfern, um die Menschheit zu retten. Nur Pech, dass es trotzdem zum Ausbruch des Wild-Card-Virus kommt.
Und so lernen wir verschiedene Charaktere kennen. Zu Anfang Croyd, der als Sleeper bekannt wird. Seine Fähigkeiten ändern sich stetig, denn immer wenn er schläft (dies immer einen längeren Zeitraum über), verändert erst ich und weiß selbst nicht, was er denn dann genaues kann. Er war mir von Anfang an sympathisch, auch wenn er eher zu denen gehört, die seine Fähigkeiten nicht für "Gutes" einsetzt, obwohl er letztendlich doch Gutes tut.

Oder Dr. Tachyon, der quasi der Auslöser der ganzen Misere ist. Er versucht mit allen Mitteln, das Virus aufzuhalten, trotzdem wird es freigesetzt und so sagt er dem Virus den Kampf an. Doch hat er einen langen Weg vor sich. Viele Steine werden ihm in den Weg gelegt und seine Mittel sind manchmal auch nicht ganz hasenrein.

So verfolgt man den Weg einige Charaktere. Und damit kommen wir auch wieder zu dem besondern. Denn jeder Charakter wurde von einem anderen Autor erfunden und so ergibt sich eine Anthologie der besonderen Art. Auch wenn jedes Kapitel über eine andere Figur handelt, ergibt sich am Ende doch ein großes Ganzes und man verliert sich in einer genialen Geschichte, die eine Mischung aus den verschiedensten Superhelden enthält. Als Herausgeber hatte George R.R Martin, von dem ebenfalls ein Kapitel enthalten ist, wieder das richtige goldene Händchen gehabt und so weiß man nun, warum alles so ist, wie es ist.

Die verschiedenen Schreibstile waren diesmal sehr spürbar und es gab natürlich auch Kapitel, die mir nicht so sehr zugesagt haben. Aber im Endeffekt kann ich sagen, dass mich dieser neue Band über die "Wild Cards" wieder sehr gefesselt hat und ich auch wieder begeistert von der Idee bin, die George R. R. Martin zusammen mit seinen Autorenkollegen hier entwickelt hat.

Wenn man bedenkt, dass die Bücher im amerikanischen auch schon vor längerer Zeit erschienen sind und erst jetzt nach und nach ins Deutsche finden, bin ich überrascht, mit welch mannigfaltiger Denkweise die Autoren gehandelt haben. Zuvor sind die Bücher schon als Zweiteiler im Heyne-Verlag erschienen. Nun hat sich Penhaligon des Wild-Card-Universums angenommen und bringt neu überarbeitete Bücher heraus.

Ich persönlich kann empfehlen, sollte man sich dem Wild-Card-Universum widmen wollen, mit diesem Buch hier anzufangen und dann erst zu den beiden anderen bisher erschienenen "Das Spiel der Spiele" und "Der Sieg der Verlierer" zu greifen. Denn diese beide Bänden sind sehr verwirrend, da auf Erklärungen wie es zu dem Ausbruch des Virus kam, weitestgehend verzichtet wird und man sich so einiges selbst zusammenreimen muss. Mit "Wild Cards: Vier Asse" wird jedoch von Anfang an erklärt, worum es überhaupt geht.

Gestört hat mich jedoch der Überschuss an männlichen Charakteren, die mit ihrem heldenhaften Einsatz oder ihrem lästerlichen Verhalten alles dominieren. Weibliche Charaktere finden sich nur wenige und wenn fallen sie in das vorherrschende Frauenbild der zu rettenden Damen, die ohne Hilfe eines männlichen Protagonisten verloren wären. Da aber die Autoren auch vorwiegend männlich sind und diese sich natürlich einen männlichen "Helden" oder "Antihelden" schaffen wollten, ist es klar, dass die Männer hier im Vorteil sind. Trotzdem muss ich hier Punktabzug geben. In den neueren Bänden sind die Frauen schon emanzipierter und wissen sich selbst zu helfen.

Fazit:
Wieder fesselnd und spannend. Das Wild Card-Universum hat mich zurückerobert.

Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2016-07-31 07:10
Autopsieraum vier
Autopsieraum vier: Story aus Im Kabinett des Todes (Story Selection 26) - Stephen King,Wulf Bergner

Howard wollte eigentlich nur Golf spielen und kann sich irgendwie nicht erklären, wie er auf dem Seziertisch gelandet ist. Obwohl er stark bezweifelt, dass sein Status quo tatsächlich diese Umgebung erfordert, kann er sich dem Pathologen-Team nicht bemerkbar machen. Andrerseits, wenn man noch nie gestorben ist, woher soll man dann wissen, ob man wirklich tot ist?

Wieder spielt King mit den menschlichen Urängsten. Früher gab es oft die Befürchtung bei lebendigen Leib in einem Sarg begraben zu werden. Auf Friedhöfen waren manchmal Glocken montiert, die man im Ernstfall aus dem feuchten Grab heraus betätigen konnte. Und wer sich solche Glocken vorstellen kann, weiß, wie schaurig es sein konnte, wenn der Wind das gespenstige Bimmeln auf Friedhöfen in Gang brachte. 

Dieser Shocking Short aus dem Hause King treibt diese Horrorvision eine Stufe weiter und setzt sie in unserer modernen Gegenwart an. Denn die Angst lebendig unter der Erde im Sarg zu sterben ist mittlerweile unbegründet, weil davor eine Autopsie durchgeführt wird. Und hier sind wir bei der Horrorstufe unseres Jahrtausends angelangt. Was könnte schlimmer sein als lebendig begraben zu werden? Ja, genau, bei lebendigem Leib den berühmten V-Schnitt zu erfahren und vielleicht sogar noch zu erleben, wie einem das Brustbein aufgestemmt wird. Meiner Meinung ist das nicht gerade eine prickelnde Vorstellung und genau dieses Grauen heizt der Autor in dieser Kurzgeschichte an.

Stephen King beschreibt dieses Malheur aus der Sicht des Toten oder Lebendigen - je nachdem aus welcher Perspektive man es betrachten will - und Howard Cottrell ist zurecht verwirrt, weil er nicht weiß, ob er nun gestorben ist und so das Ende vom Lied aussieht oder ob er doch noch unter den Lebenden weilt und deshalb in einer echt brenzligen Situation steckt.

So ungustiös man sich diese Situation vorstellen mag - und King treibt kräftig das Gedankenkarussell an - so witzig ist sie auch geschrieben. Es ist eine jener Kurzgeschichten, die nicht nur zum Grauen sondern auch zum Schmunzeln einladen, in denen sich Stephen King von seiner humorvollen Seite zeigt und die ich wieder sehr gerne gelesen habe. 

Diese Kurzgeschichte ist ursprünglich in Stephen Kings Kurzgeschichtensammlung „Im Kabinett des Todes“ erschienen. Der Heyne-Verlag bietet wöchentlich eine Kurzgeschichte des Horror-Meisters zum besseren (oder schrecklicheren?) Einstieg in die Woche an. Ganz nach dem Motto „Montag ist Kingtag“ gibt es immer wieder Shocking Shorts zu entdecken, die ich vor allem interessierten Lesern als Einstieg in Kings Werke empfehlen kann.

 

© NiWa

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
Like Reblog Comment
show activity (+)
text SPOILER ALERT! 2016-05-24 13:16
Zitat | Ende
Tag Vier: Thriller - Sarah Lotz,Thomas Bauer

Er sieht sie mit solcher Verachtung an, dass sie seine Hände loslässt und sich ihre an ihren Jeans abwischt. Noch ein Kind, noch ein Kind.

"Sie schläft nicht", sagt er. "Sie ist tot."

"Das wissen wir nicht sicher, Joshua."

"Doch, das wissen wir. Aber keine Sorge", sagt er mit einem müden Grinsen. "Du musst wissen, es gibt keinen Tod." 

 

Und dann lachte er. 

Like Reblog Comment
show activity (+)
text 2016-05-18 16:06
Zitat | Anfang
Tag Vier: Thriller - Sarah Lotz,Thomas Bauer

 

Willkommen an Bord der

Beautiful Dreamer!

 

 

Herzlichen Glückwunsch, dass Sie sich für eine Foveros-Kreuzfahrt entschieden haben, Ihr One-Way-Ticket zu Erholung

und Spaß, Spaß, Spaß!

[...]

 

****

 

 

 

Tage eins, zwei und drei

 

Die Kreuzfahrt verläuft ohne Zwischenfälle

More posts
Your Dashboard view:
Need help?