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review 2017-10-30 17:19
Buogiorno in Italia Asterixo
Asterix 37: Asterix in Italien - Jean-Yves Ferri,Didier Conrad,Klaus Jöken

Was ich vom neuen Asterix halte? Er ist nett ([nettttt] ausgesprochen mit möglichst vielen T’s und einem etwas genervten Gesichtsausdruck garniert) und das ist genauso mittelmäßig bis beliebig, wie es sich anhört.

Warum ich glaube, dass ich ein faires Urteil abgeben kann, ist auch schnell erklärt:

1. Ich kriege nicht gleich eine Panikattacke mit Schnappatmung, wenn die typische Asterix Einleitung auf den ersten beiden Seiten fehlt, im Gegenteil, ich bin offen für Neues.

2. Ich bin auch keine reine Puristin des Duos René Goscinny und Zeichner Albert Uderzo. Ich habe nie dem unvergleichlichen subversiven Humor von Goscinny mit einem zerdrückten Tränchen im Augenwinkel nachgetrauert, der nach seinem Tod nie wieder in der Qualität erreicht wurde, denn auch bei den alten Asterix Heften gibt es meiner Meinung nach bessere und schlechtere.

3. Der letzte Asterix „Der Papyrus des Cäsar“  vom neuen Duo Zeichner Didier Conrad und Texter Jean-Yves Ferri hat mir ausnehmend gut gefallen. Eine wundervolle Kritik an klassischem Journalismus, traditionellen bzw. neuen sozialen Medien und Bildung von Memes. Dieser Asterix hatte mitunter ein durchgängigeres Thema als viele alte Geschichten und war fast besser als einige der Urgesteinsausgaben. Jetzt ducke ich mich gleich weg, wenn von Euch die Wildschweine in meine Richtung fliegen.

Nun aber zurück zu dieser Geschichte, warum ich sie derart seicht und beliebig empfinde. Der Inhalt ist diesmal relativ knapp erzählt. Ein Wagenrennen von Monza nach Neapel. Schiebung und Betrug beim Wettkampf, damit die Römer siegen (Moment! hatten wir das nicht schon bei Band 12 Asterix bei den Olympischen Spielen thematisiert?). Ein paar Witzchen mit italienischem Lokalkolorit in Bezug auf die kulinarischen Besonderheiten: eine Urform der Pizza, Pasta, alles wird in Scheiben geschnitten und der Käse zu Krümeln gerieben. Das Wiedersehen mit ein paar liebgewonnenen Figuren – die Piraten machen auch mit beim Wagenrennen und gut gezeichnete neue Charaktere wie die ägyptischen Mädls. Und last but not least in Neapel ein mäßig gelungener Schmäh am Ende, aber nun habe ich ohnehin schon genug gespoilert. Das wars leider schon. Moment! Zweimal habe ich mich ob der modernen Bezüge zu Industrie 4.0 und Losgröße eins doch noch gut amüsiert. Auf dem CEltischen Markt für Brauchtum und Innovative Technik - CEBIT - gabs personalisierte Schilde, neue Produkte wie leichte Hinkelsteine aus Bimstein und Prototypen von Wagen beim Erlkönix Stand. Bedauerlicherweise sind zwei Schmunzler auf 46 Seiten einfach zu wenig.

Fazit: Für unverbesserliche Hardcore Fans – durch dieses Jammertal müsst Ihr leider durch, aber ganz so schlimm ist es dann auch wieder nicht. Für Gelegenheitsasterixliebhaber - lest einen anderen Band zum Beispiel Nummer 36 „Der Papyrus des Cäsar“.

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review 2017-10-29 14:56
Henry & Glenn Forever & Ever
Henry & Glenn Forever & Ever - Tom Neely

Henry & Glenn Forever & Ever was hilarious!

 

It works on the premise that Henry Rollins, (Black Flag), and Glenn Danzig, (The Misfits), who are both the most manly men you can imagine, have a gay relationship. Hall & Oates live next door and are Satanists. Lemmy from Motorhead also shows up and shenanigans ensue!

 

I loved the humor and the silliness in this book. What I did not enjoy very much was the artwork, (at times-there were a lot of different artists), and the misspellings, (there were a few.) I know this is just a comic or graphic novel, but spelling is still important, and graphics, (being that this is a GRAPHIC novel), need to be outstanding, and I didn't think they were.

 

That said, I really did think this was funny as hell and if you're looking for a laugh, this should do it, for sure. 

 

I was able to check this graphic novel out of my local library. Libraries RULE!

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url 2017-10-18 15:33
If your day needs something nice and cat-related

This links to a particular Robot Hugs comic. I'm not familiar with the comic as a whole (according to the About page, some are NSFW), but this particular one make me smile. It's about someone discovering what cat purring is like for the very first time.

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review 2017-10-18 08:10
Bildgewaltiger k.u.k. Monarchie-Krimi
Der Bankert vom Naschmarkt: Ein Kriminalfall aus dem alten Wien (Graphic Novel) - Gerhard Loibelsberger,Reinhard Trinkler

Im Jahr 1911 wird auf dem  Wiener Naschmarkt, einer auch noch heute sehr beliebten Sehenswürdigkeit, ein erfrorenes Baby gefunden. k.u.k. Polizeiinspector Joseph Maria Nechyba, ein korpulenter Genussmensch, wird mit dem Fall betraut und klärt mit viel Herz und Hirn dieses und andere Verbrechen auf.

Gerhard Loibelsberger, der mit der Figur des Inspectors schon eine erfolgreiche Reihe von klassischen Krimis im Gmeiner-Verlag entwickelt hat, ist mit dieser innovativen Graphic Novel, gezeichnet von Reinhard Trinkler, ein wundervoller Einblick in das historische Wien gelungen. Fernab vom Kitsch der Sisi-Filme wird das wahre Wien zur Zeit von Kaiser Franz Josef geschildert.

Die stimmungsvollen Bilder von Trinkler lassen die Zeit vor dem ersten Weltkrieg sehr authentisch wiederauferstehen. Im Milieu des sechsten und siebten Wiener Gemeindebezirks mit seinen mondänen Jugendstilhäusern auf der einen Seite der Wienzeile und den Arbeiterquartieren auf der anderen Seite des Naschmarktes werden die Archetypen dieser Zeit großartig aber mitunter auch sehr uncharmant bis unbarmherzig skizziert: Die Marketenderin Roserl, der man bis zum Gaumenzapferl in den schreienden Schlund sehen darf, als sie das erfrorene Baby findet, das überhebliche Ehepaar von Odenthal, denen die Bosheit und der Sadismus, mit dem es ihrem Personal begegnet, am Gesicht abzulesen ist, der Bandlkramer Giulio, dem man seine Alkoholsucht auf den ersten Blick durch die blutunterlaufenen Augen ansehen kann ... Das ist zwar nicht hübsch aber grandios; die Armut der dienenden Unterschicht im Gegensatz zu den Hochwohlgeborenen wird gekonnt in Szene gesetzt. Lediglich Inspector Nechyba, seine geliebte Ehefrau Aurelia und der Kaiser Franz Josef sind in dieser Geschichte sehr wohlwollend gezeichnet. Leider hat mich diese grafische Überstilisierung, die mich im Rahmen der Figurenentwicklung so begeistert, bei der Darstellung der Gebäude ein bisschen gestört – hätte ich doch glatt das Polizeihauptquartier im zweiten Bezirk, die Rossauerkaserne, an der ich mindestens einmal wöchentlich vorbeifahre, nicht erkannt. Aber das ist Jammern auf hohem Niveau.

Der eigens von Loibelsberger für die Graphic Novel entwickelte Kriminalfall ist - obwohl kurz - dennoch sehr spannend. Im Stakkato kann der Leser spannendes Mörderraten spielen, denn der Verdächtigen, die das Baby scheinbar kurz in ihrer Obhut hatten, gibt es unzählige. Auch die Auflösung der Kindestötung ist sehr gut entwickelt. Lediglich das Motiv für den zweiten Mord erschloss sich mir einfach nicht so richtig.

Fazit: Ein guter Krimi - grandios grafisch in Szene gesetzt – sehr innovativ. In dieser Qualität ist es ein herrliches Vergnügen, in das Genre der Graphic Novel einzutauchen.

* Vielleicht sollte ich auch noch den österreichischen Dialektausdruck Bankert im Titel dieser Graphic Novel näher erklären: Bankert ist eine altmodische abfällige Bezeichnung für ein uneheliches Kind, das quasi auf einer Bank gezeugt wurde.

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review 2017-10-16 02:43
Hatsune Miku Graphics: Vocaloid Art & Comic, Vol. 1, English translation by Jocelyne Allen
Hatsune Miku Graphics: Vocaloid Comic & Art Volume 1 - Comptiq,Various

Meh. I considered buying this and related Vocaloid titles a while back, and I’m now glad I didn’t. It’s not bad, it just doesn’t have anything in it that I think I’d want to pore over again at a later date. For those who are wondering (because I wondered, back when I was considering getting it), it’s primarily an artbook. There are only a few comics.

Artwork:

There were a bunch of Vocaloid illustrations from various artists. Hatsune Miku was the most common subject, but there were also lots of works featuring Len and Rin and a few featuring Luka, Meiko, and (very occasionally) Kaito. Each artist got a line or two to introduce themselves, and some of them included commentary for the individual illustrations. Unfortunately, each artist only got one or two pages, so the more illustrations and commentary they included the smaller the illustrations were.

There were a couple pages total of Character Vocal Series official visuals for Miku, Rin, Len, and Luka. They included descriptions of the defining features of their outfits and, for some reason, age, height, weight, and music specialty information for everyone but Luka.

There were six pages of Project Diva artwork - mostly character models. It was almost entirely focused on Miku, but there were a few character models for Meiko, Kaito, Luka, Rin, Len, Yowane Haku, and Akita Neru.

There were six pages of information on various popular (?) Vocaloid PVs. In most cases it was “one page, one PV,” with video stills, a short description, and information about the video’s popularity. I hadn’t heard of a single one of them before, but then I tend to focus on a few tuners I really like and that’s it. I don't have any favorite producers.

There were a couple pages of artwork by Nishimata Aoi, after which there were six pages of Vocaloid CD and DVD artwork. I recognized the Supercell and “Magnet” artwork.

Comics:

There are six pages of 4-koma comics created by Ontama and Torikara-P. While Torikara-P’s artwork was adorable, I thought Ontama’s comics were more amusing. That said, neither sets of comics were very memorable.

There was a page of story information about something called “Torabotic World,” which I gather is a Vocaloid PV (yet another one I haven’t heard of). It was followed by an 18-page wordless “Torabotic World” comic by Nagimiso. It was cute, but occasionally a little hard to follow.

The volume ended with two more comics: “May Be Family” by Nagian and “Good Morning, Emma Sympson” by Batako. “May Be Family” featured Meiko and a grown-up Rin and Len (and maybe Kaito? Was the guy Kaito?) suddenly finding an adorable child Miku. This was my favorite comic in the volume - a bit over-sweet, but nice enough. “Good Morning, Emma Sympson” featured a Vocaloid producer hoping to reconnect with a childhood friend via Miku’s music. It was okay, but the emotional flow was a bit choppy.

Again: meh. If I read any of the other Hatsune Miku Graphics books, it’ll continue to be via library checkouts. I don’t feel the need to get them for my personal collection.

 

(Original review posted on A Library Girl's Familiar Diversions.)

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