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review 2018-05-01 18:09
Grenz├╝berschreitend
Evil - Jack Ketchum

Mitten in der Vorstadt während eines idyllischen Sommers wird der Junge David mit traumatisierenden Grausamkeiten konfrontiert. Es zerrt ihn in den Keller der menschlichen Psyche hinab, was sein ganzes restliches Leben aus der Bahn werfen wird. 

„Evil“ ist der wohl bekannteste Splatter-Roman vom famosen Jack Ketchum, der mit seinem blutrünstigen, grenzüberschreitenden Hergang im Horror-Genre Geschichte geschrieben hat.

Es beginnt als Rückblick auf die Kindheit im Stil eines Coming-of-Age-Romans. David erinnert sich an den verheerenden Sommer in den 1960ern als er das Nachbarsmädchen Meg kennenlernt.

Meg ist mit ihrer jüngeren Schwester zu ihrer Tante Ruth gezogen, weil die Eltern bei einem Unfall gestorben sind. Sie haben ein neues Zuhause gefunden und noch ahnt niemand, dass das Grauen für die Mädchen erst beginnt.

Sie versucht alles, um es ihrer Tante recht zu machen. Sie packt im Haushalt und im Garten an. Dabei ist sie stets bemüht, ihr neues Umfeld anzunehmen und Freunde zu finden. So bandelt sie etwas mit David an.

David hat ein Auge auf Meg geworfen. Er steckt mitten in der Pubertät und merkt, wie sehr er sich für Mädchen begeistern kann. Er ist ein netter Junge, möchte Spaß und einen guten Sommer haben.

Ruth ist die unberechenbarste Figur in diesem Roman. Als alleinerziehende Mutter zweier Jungs hat sie nun auch ihre Nichten am Hals. Anfangs agiert sie noch anständig, aber bald merkt man ihr die Überforderung an.

Zu Beginn wirkt „Evil“ wie ein harmloser Coming-of-Age-Roman. Der Sommer ist da, die Stimmung ist gut und David freundet sich lose mit Meg an. Trotzdem hängt ein bedrohlicher Schauer über den Ereignissen. Die Luft wird immer dicker, die Atmosphäre ist drückend und gespannt. Man spürt, dass sich ein gewaltiges Gewitter entladen wird.

Gewaltig und brutal ist es auf jeden Fall! Ketchum zeigt in blutigen Lettern, dass er kaum Grenzen kennt. Er erniedrigt, foltert, verbrennt, und bleibt damit so nahe an der Realität, dass es ordentlich auf den Magen drückt. Vielleicht wird manchmal übertrieben, eventuell scheint manche Konstellation konstruiert, aber nichts davon hat auf mich wie Fiktion gewirkt.

Ich bin der Meinung, Jack Ketchum hat damals mit „Evil“ eine Grenze des Genres überschritten und zeigt, wie blutig-real Splatter sein kann. Denn obwohl das Buch harmlos beginnt, findet es im Blutrausch sein Ende, was man beim Lesen stellenweise kaum aushalten kann.

Wer sich ab und zu an Splatter wagt, dem soll unbedingt zu Ketchums bösem Buch geraten sein. Wenn man ohnehin dem Genre nichts abgewinnen kann, gilt, die Finger davon zu lassen.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2018-05-01 10:45
Ketchum zeigt zu was Menschen in der Lage sind
Evil - Jack Ketchum

Inhaltsangabe

Die USA in den 50er- Jahren. Nach außen hin eine heile Welt, doch inmitten der amerikanischen Vorstadtidylle wird ein Junge mit unvorstellbaren Grausamkeiten konfrontiert. Jack Ketchum zeigt in seinem beunruhigenden, grenzüberschreitenden Horrorthriller die Abgründe der menschlichen Seele auf. 

 

Meine Meinung 

Dieses Buch habe ich über die Jahre schon mehr als einmal gelesen und ich weiß, dass ich es noch viele weitere Male lesen werde. Der zwölfjährige David, welcher in diesem Roman den Ich-Erzähler darstellt, schildert anfänglich das Leben einer amerikanischen Vorstadtidylle im Jahr 1958.

 

„Diese Geschichte ist für dich, Ruth“ (S. 32)

 

Diese Worte vom erwachsenen David stehen allerdings in keinem Fall für eine nett gemeinte Widmung. David erzählt viele Jahre später in welchen Sumpf aus Schrecken und kaum glaubhafter Gewalt er hineingezogen wurde.

 

Jeder, der dieses Buch liest, wird anfänglich merken, dass Jack Ketchum den Leser ganz langsam und sacht an dieses Buch heranführt. Mit kleinen Schritten nähert man sich dem großen Schrecken.

David lebt in einer beschaulichen Nachbarschaft. Da die Beziehung zu seinen Eltern nicht gerade die herzlichste ist, zieht es ihn sehr oft nach nebenan ins Nachbarhaus. Hier lebt Ruth mit ihren drei Söhnen Donnie, Willie und Ralphie. Vor allem mit Donnie verbindet David eine Freundschaft, da beide im gleichen Alter sind. Durch die Beschreibungen aus Davids Sicht wird sehr schnell klar, dass Ruth eine sehr spezielle Erziehung anwendet. Sie hat kein Problem, wenn ihre Söhne Alkohol trinken oder sich mit sexuell basierten Filmen im Fernsehen die Zeit vertreiben. David ist gerne bei der Familie Chandler nebenan, einfach weil alle locker miteinander umgehen und es keine Regeln gibt. Ruth ist weniger eine Erwachsene, eher eine Freundin der Jungs.

 

Eines Tages trifft David auf Meg, welche nach einem Schicksalsschlag mit ihrer kleinen Schwester Susan zu ihrer Tante Ruth ziehen. Von Anfang an ist David fasziniert von Meg, doch schnell wird klar, dass Ruth mit den Mädchen nicht so umgeht, wie es eine Tante tun sollte.

Für die beiden Mädchen war es im Endeffekt das schrecklichste Omen, dass ihre Obhut an ihre Tante Ruth ging. Von nun an verändert sich das Leben aller…

 

Vom Ich-Erzähler bekommt man noch kurze Einblicke in sein Erwachsenenleben. Gescheiterte Ehen, Ängste und Kinderlosigkeit. Und dass er keine Kinder hat, liegt vor allem an dem Wissen, zu was Kinder in der Lage sind.

 

Ab einem gewissen Punkt verändert sich die Atmosphäre im Buch erheblich.

Jack Ketchum setzt einen Punkt hinter der heimischen Vorstadtidylle und nimmt den Leser mit zu einem Setting, welches jeden Leser packen und psychisch belasten wird.

 

Dieses Buch bringt eine fesselnde und schockierende Story mit sich, spricht aber ebenso Themen an, welche weiterhin aktuell sind und mit denen man sich immer wieder auseinandersetzen sollte.

Steckt in jedem etwas Böses?

Aktivität vs. Passivität eines Handelnden.

 

„Ich konnte es nicht mehr mit ansehen und schaute weg.“ (S. 144)

 

Und immer wieder Fragen, wie: zu was wärst du in der Lage?

 

Mit hat der Autor Bilder in mein Gehirn verpflanzt, die ich bereits nach dem ersten Mal lesen nicht mehr vergessen habe. Das wiederholte Lesen bringt mir jedes Mal das Grauen an sich näher.

Im letzten Drittel traut man sich fast gar nicht mehr weiterzublättern.

Wer dieses Buch als leichte Kost an sieht, der ist absolut abgehärtet.

Meiner Meinung nach geschehen hier Dinge, die man einfach verachten muss.

 

„Es gibt Dinge, die erzählt man nicht. Da stirbt man lieber.

Dinge, von denen man weiß, dass man besser gestorben wäre, statt sie zu erleben.

Diese Dinge habe ich erlebt.“ (S. 293)

 

Mein Fazit

Für mich ist und bleibt dieses Werk von Jack Ketchum einfach das Beste.
„Evil“ kann ich ganz klar zu einem meiner Lieblingsbücher zählen.

Und nicht aus dem Grund, weil ich es befürworte, was hier geschieht, sondern weil Ketchum den Leser hier sowas von in der Hand hat. Die Spannungskurze, ich nenne sie auch gern die Kurve des Grauens, fügt er so gekonnt in die Geschichte ein. Die Charakterdarstellungen sind brillant und die sehr detailgetreuen Beschreibungen packen jeden Leser emotional.

Für jeden, der sich traut eine absolute Leseempfehlung.

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review 2018-01-13 06:06
OFF SEASON Review
Off Season - Jack Ketchum

I didn’t go into this novel for something of emotional depth; I was not looking for a story with well-done subtext or fully fleshed characters. Having read a string of literary novels, I wanted something grisly and fast and raunchy. Jack Ketchum is that guy. And I got what I was looking for.

 

Having read and been horrified by The Girl Next Door last October, this book had been on my radar for some time. Sadly, it didn’t quite live up to TGND. That one hooked me from page one and my heart ached for the characters — I loved and was horrified by them. This book seemed to be filled with cardboard characters: a trademark of the slasher genre, sure, but I didn’t care much for any of these people. But Ketchum sure is good at letting the blood fly.

 

This isn’t much of a review, but I don’t have much to say. I feel so indifferent about this little novel. If you’re looking for a quick, grisly read of cannibalism and the macabre, this is the book for you. Be warned: herein is some heavy stuff.

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review 2017-12-03 23:49
The Girl Next Door - Jack Ketchum
The Girl Next Door - Jack Ketchum

Ketchum was a man way ahead of his time. In 1989, he wrote The Girl Next Door. There was nothing on the shelves remotely like it by other authors. There was nothing as brutal, as gut-wrenching, or emotionally draining as The Girl Next Door. This kind of fiction wouldn't see the light of day for another 10-20 years and no one has done it as well as Ketchum did almost 30 years ago.

 

 

Meg and her sister Susan's parents are killed in an automobile accident. They come to live next door to 12-year old David. Ruth, a single-mom whose rough-around-the-edges demeanor always made her home inviting to David and his peers. You could sneak a beer, take a drag off a cigarette and she wouldn't care. When the girls move in, David begins to have a crush on Meg. But as time passes, it is apparent that all is not well in the household. Meg begins to confide in David of Ruth abusing her. David can't believe it. Ruth? The mom that was so fun to be around? Soon David discovers that the stories are true and they're only the beginning of a long, downward spiral into horrific abuse and madness, and all he can do is watch it unfold in front of his very eyes.

 

 

The Girl Next Door is loosely based off a true story that took place in 1965. Just knowing that makes the world seem like a darker place. These types of stories weren't told on the news back then like they are now. This was a time where skeletons were kept in the closet and people turned a blind eye from things they deemed to be "none of their business". Ketchum's story has a twisted, Lord of the Flies quality to it. Adults were trusted by children to always be right and do the right thing back then. Watching the children join in on Ruth's madness towards the girls twists your guts with a chef's knife. You can't look away and just when you think it can't get any worse...well, I'm sure you can finish that sentence yourself. The Girl Next Door is a story that will haunt me for the rest of my life. It's that powerful.

 

 


5 Steel Doored Torture Chambers out of 5

 


You can also follow my reviews at the following links:

 

https://kenmckinley.wordpress.com

 

http://intothemacabre.booklikes.com

 

https://www.goodreads.com/user/show/5919799-ken-mckinley

 

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review 2017-10-28 19:51
THE GIRL NEXT DOOR Review
The Girl Next Door - Jack Ketchum

Jesus H., this book is dark. Dark dark dark dark.

 

Jack Ketchum pulls no punches. His writing style is not fanciful; he gets in and gets out, giving the reader exactly what he or she needs — nothing more, or less. Perhaps that’s what makes this novel so unsettling (aside from the fact that it is based on a real life crime case): it is written so matter-of-factly.

 

I don’t really care to go into this book’s plot. Other reviews do a good job of that. I will say this novel evokes a feeling of uncontrollable horror in a way unlike I’ve read too often before. I could not put this thing down, though I wanted to. Oh, I wanted to.

 

The reviews declaring this one of the most horrifying books written are not hyperbole. Believe them. Believe me. This is a ride through hell. Easily the most horrific thing I’ve read this month.

 

Read for ‘American Horror Story’ in Halloween Bingo.

 

 

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