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text 2020-07-30 10:32
Reading progress update: I've read 36%.
Half the World (Shattered Sea) - Joe Abercrombie

Joe Abercrombie's talent is to make an experience so real that you feel you're there.

He turns an incident when a boat, being portered over a mountain, slips its ropes and must be held fast by an exceptionally strong man a great personal cost, into something filled with tension and pain and sweat and stoic selfless bravery that bypasses analysis and hits your emotions like an injection of adrenalin to the heart

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review 2020-01-05 18:24
The Blade Itself
The Blade Itself - Joe Abercrombie

The Blade Itself is a difficult book to describe, because this book doesn´t really have a plot. Or the little plot that there is, is a kind of prologue to the subsequent books in the series. At least it feels that way. But this doesn´t make this a bad book. Simply because Abercrombie constantly kept me invested in the story by having created the most interesting and multilayered characters I have read about in a very long time.

 

We follow three main characters, who couldn´t be more different from each other. Jezal, a vain soldier, who is full of himself, Logan Ninefingers, a barbarian, who is tired of fighting, and Inquisitor Glokta, a former soldier, deeply scarred by torture, who has turned into a torturer himself (and who has the best inner monologues). Besides the three main characters, we follow a few other minor characters.

All of these characters have one thing in common: they are all morally grey to the fullest extent and Joe Abercrombie really indulges in subverting the expectations of the reader. You think you have a grasp on a certain character … well, think again. You can never be sure about these characters and their actions, which makes this such a compelling read.

 

This book is grim dark fantasy, so I was prepared for a fair amount of violence going into this novel. And there is violence, but not as much as I would have expected and the tone the novel is written in is wickedly funny at times. However, if you don´t like any kind of violence and gruesome behavior in your books, you should stay away from this read.

 

But I cannot wait to read the second book in this series.

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text 2020-01-04 10:07
Reading progress update: I've read 515 out of 515 pages.
The Blade Itself - Joe Abercrombie

I´m a bit surpirsed that I ended up liking this book as much as I did. This was really good.

 

Thankfully I have the remaining books of this series already sitting on my shelves, so I can continue on with it very soon.

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text 2020-01-03 12:40
Reading progress update: I've read 301 out of 536 pages.
The Blade Itself - Joe Abercrombie

Jezal scraped the last fair hairs from the side of his jaw and washed the razor off in the bowl. Then he wiped it on the cloth, closed it and placed it carefully on the table, admiring the way the sunlight glinted on the mother-of-pearl-handle.

He wiped his face, and then - his favorite part of the day - gazed at himself in the looking glass. It was a good one, newly imported from Visserine, a present from his father: on oval of bright, smooth glass in a frame of lavishly dark wood. A fitting surround for such a handsome man as the one gazing happily back at him. Honestly, handsome hardly did him justice. 

"You´re quite the beauty, aren´t you?" Jezal said to himself, smiling as he ran his fingers over the smooth skin of his jaw. And what a jaw it was. He had often been told it was his best feature, not that there was anything wrong with the rest of him. He turned to the right, then to the left, the better to admire that magnificent chin. Not too heavy, not brutish, but not too light either, not womanly or weak. A man´s jaw, no doubt, with a slight cleft in the chin, speaking of strength and authority, but sensitive and thoughtful, too. Had there ever been a jaw like it? Perhaps some king, or hero of legend, once had one almost as fine. It was a noble jaw, that much was clear. No commoner could ever have had a chin so grand.

 

Lol, this made me laugh. It´s such a fitting behaviour for this pompous peacock of a character. 

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text 2019-12-28 11:33
Zu wenig Spektakel, zu wenig Grimm, zu viel Jugendschmöker
Königskrone - Joe Abercrombie,Kirsten Borchardt

Joe Abercrombies Bemühungen, das Universum der „Shattered Sea“Trilogie weniger patriarchalisch zu gestalten, stoppten nicht bei weiblichen Figuren. Um der Bruchsee eine einzigartige Kultur zu verleihen, entwarf er ein auf binären Paaren basierendes Götterpantheon, das die üblichen Gender-Assoziationen mit Aspekten der Welt umdreht. Typische „Männerdomänen“ erhielten eine Göttin, traditionell weibliche Bereiche hingegen einen Gott. Dadurch ergibt sich eine Beziehung zwischen dem oder der Gläubigen und der Gottheit, die beinahe an eine Ehe erinnert und automatisch gesellschaftliche Konflikte provoziert, weil die Gegensätzlichkeit der göttlichen Paare schwer vereinbar ist. Im Finale „Königskrone“ manifestiert sich dieser Konflikt besonders deutlich, denn die Bruchsee begibt sich – zum Unmut von Vater Friede – in die Arme von Mutter Krieg. 

 

Prinzessin Skara von Throvenland wollte eine tapfere Herrscherin sein. Doch als ihre Heimat von den Truppen des Hochkönigs überfallen und ihre Familie auf Großmutter Wexens Befehl ermordet wird, bleibt ihr keine andere Wahl, als ihren Mut hinunterzuschlucken und zu fliehen. Bei ihrer Cousine, Königin Laithlin von Gettland, findet sie Asyl. Fest entschlossen, ihr Königreich zurückzuerobern, schließt sie sich der Rebellion von Gettland und Vansterland gegen den Hochkönig und seine Gelehrte an. Sofort muss sich die 17-Jährige zwischen zwei starrsinnigen Königen behaupten und beweisen, dass sie mehr als ein verängstigtes junges Ding ohne Land ist. Zu Skaras Leidwesen wird die Bruchsee allerdings nicht allein von Königen regiert. Bald gerät sie in das undurchsichtige Netz des berüchtigten Vater Yarvi, der keine Skrupel hat, ihre Lage für seine Ziele auszunutzen. Noch immer lechzt der Gelehrte nach Rache und wird nicht eher ruhen, bis die gesamte Bruchsee in den Feuern von Mutter Krieg brennt. Ist Skara schon bereit für das gefährliche Spiel der Macht? 

 

Es fällt mir schwer, meine Gefühle für „Königskrone“ in Worte zu fassen. Joe Abercrombie zählt zu meinen Lieblingsautor_innen, deshalb sträubt sich alles in mir, die Kritik, die sich seit der Lektüre in meinem Kopf vehement Gehör verschaffen möchte, auszuformulieren. Meine Gegenwehr löste eine frustrierende Schreibblockade aus, sodass ich diese Rezension mehrfach angefangen und wieder verworfen habe. Ich ergebe mich mit einem Seufzen. Anscheinend ist die Kritik erst zufrieden, wenn sie aufgeschrieben ist. Also los. Ich bin enttäuscht vom Finale der „Shattered Sea“-Trilogie, weil… „Königskrone“ ein Young Adult – Roman ist. Puh. Jetzt ist es raus.  
„Shattered Sea“ richtet sich konzeptionell an ein jüngeres Publikum. Dennoch waren der Auftakt „Königsschwur“ sowie der Nachfolger „Königsjäger“ erfrischend reif, weil Abercrombie keine großen Unterschiede zwischen den Bedürfnissen der Zielgruppen sieht. Der Vorsatz, die Trilogie als All-Age-Fantasy zu schreiben, kam ihm im Finale offenbar abhanden. „Königskrone“ behandelt Themen und Motive, die so eindeutig der Jugendliteratur zuzuordnen sind, dass ich mich unangenehm an zahllose durchschnittliche Young Adult – Romane erinnert fühlte, trotz des Kontexts des Krieges. Schuld daran ist meiner Meinung nach die Ausrichtung auf die junge Königin Skara. Die Leser_innen bestreiten den Großteil des letzten Abenteuers auf der Bruchsee aus ihrer Perspektive, gelegentlich unterbrochen durch die Blickwinkel des Gelehrten-in-Ausbildung Koll, den ich bereits durch die Vorgänger kannte und des ruppigen Kriegers Raith. Sie alle sind sympathisch, aber leider völlig in ihrem privaten Teenagerdrama gefangen, weshalb ich „Königskrone“ als ausgesprochen jugendlich empfand. Der sprunghafte Koll hadert mit seiner Lehre bei Yarvi, kann sich nicht entscheiden, was er will und wie seine Zukunft aussehen soll. Raith lernt, dass es mehr im Leben gibt als Gewalt und beginnt, sein Potential zu erkennen. Seine wenig überzeugende Wandlung wird von der Begegnung mit Skara ausgelöst, die ihrerseits mit den zu erwartenden Konflikten einer zarten 17-Jährigen kämpft, die von heute auf morgen eine Rolle erfüllen muss, der sie sich nicht gewachsen fühlt. Demzufolge ist sie ein genaues Abbild des Stereotyps einer Young Adult – Heldin. Ihre Beziehung zu Raith ist ebenso klischeebehaftet und nimmt dem Kämpfer viel seiner ambivalenten Schärfe, was ich schade fand, weil er ohnehin der einzige ist, der „Königskrone“ Biss verleiht und an Schlachten aktiv teilnimmt. Der Verlauf des Krieges erschien mir berechenbar und nicht so ausgeklügelt, wie es die ehemals komplexe Situation zwischen Gettland, Vansterland und dem Hochkönig gerechtfertigt hätte. Das Kräftemessen hält wenig Überraschungen bereit, besonders, wenn man Yarvi kennt und war daher nicht so aufregend, wie ich gehofft hatte. Das Ende von „Königskrone“ entlockte mir dann allerdings doch noch einmal ein verblüfftes Auflachen, denn ich sehe darin ein letztes, deutliches Statement des Autors: ganz gleich, wie viele mutige Prinzessinnen, intrigante Gelehrte und furchteinflößende Krieger sich in seiner Geschichte tummeln, der Meister über Leben, Tod und alles dazwischen bleibt Abercrombie selbst. 

 

Heiß geliebte Autor_innen müssen es sich gefallen lassen, dass die Latte der Erwartungen ihrer Leser_innen besonders hoch angelegt ist. „Königskrone“ war nicht das fulminante Finale der Shattered Sea-Trilogie, das ich gern erlebt hätte. Es ist kein schlechtes Buch, aber von Joe Abercrombie erwarte ich eben einfach mehr: mehr Spektakel, mehr Grimm. Weniger Jugendschmöker. Obwohl ich verstehe, dass er mit Skara, Raith und Koll andere Facetten der Bruchsee illustrieren wollte, wäre ich perspektivisch lieber bei Yarvi, Dorn und Brand geblieben. Tja. Letztendlich wird „Königskrone“ als kleiner Makel in meine Beziehung zu Joe Abercrombie eingehen, der schnell vergessen ist. Denn das ist der Vorteil daran, ein heiß geliebter Autor zu sein: man hält ihm die Treue. 

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2019/12/22/joe-abercrombie-konigskrone
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