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review 2017-06-24 18:58
Intertextual SF: "The Grace of Kings" by Ken Liu
The Grace of Kings - Ken Liu

Lord Garu, you compare yourself to a weed?” Cogo Yelu frowned.

“Not just any weed, Cogzy. A dandelion is a strong but misunderstood flower.” Remembering his courtship with Jia, Kuni felt his eyes grow warm. “It cannot be defeated: Just when a gardener thinks he has won and eradicated it from his lawn, a rain would bring the yellow florets right back. Yet it’s never arrogant: Its color and fragrance never overwhelm those of another. Immensely practical, its leaves are delicious and medicinal, while its roots loosen hard soils, so that it acts as a pioneer for other more delicate flowers. But best of all, it’s a flower that lives in the soil but dreams of the skies. When its seeds take to the wind, it will go farther and see more than any pampered rose, tulip, or marigold.”

“An exceedingly good comparison,” Cogo said, and drained his cup. “My vision was too limited to not have understood it.”

Mata nodded in agreement and drained his cup as well, suffering silently as the burning liquor numbed his throat.

“Your turn, General Zyndu,” Than prompted.

Mata hesitated. He was not witty or quick on his feet, and he was never good at games like this. But he glanced down and saw the Zyndu coat of arms on his boots, and suddenly he knew what he should say.

He stood up. Though he had been drinking all night, he was steady as an oak. He began to clap his hands steadily to generate a beat, and sang to the tune of an old song of Tunoa:

 

The ninth day in the ninth month of the year:

 

By the time I bloom, all others have died.

 

Cold winds rise in Pan’s streets, wide and austere:

 

A tempest of gold, an aureal tide.

 

My glorious fragrance punctures the sky.

 

Bright-yellow armor surrounds every eye.

 

With disdainful pride, ten thousand swords spin

 

To secure the grace of kings, to cleanse sin.

 

A noble brotherhood, loyal and true.

 

Who would fear winter when wearing this hue?

 

“The King of Flowers,” Cogo Yelu said.

Mata nodded.

Kuni had been tapping his finger on the table to follow the beat. He stopped now, reluctantly, as if still savoring the music. “By the time I bloom, all others have died.’ Though lonely and spare, this is a grand and heroic sentiment, befitting the heir of the Marshal of Cocru. The song praises the chrysanthemum without ever mentioning the flower by name. It’s beautiful.”

“The Zyndus have always compared themselves to the chrysanthemum,” Mata said.

Kuni bowed to Mata and drained his cup. The others followed suit.

“But, Kuni,” said Mata, “you have not understood the song completely.”

Kuni looked at him, confused.

“Who says it praises only the chrysanthemum? Does the dandelion not bloom in the same hue, my brother?”

Kuni laughed and clasped arms with Mata. “Brother! Together, who knows how far we will go?”

The eyes of both men glistened in the dim light of the Splendid Urn.

Mata thanked everyone and drank himself. For the first time in his life, he didn’t feel alone in a crowd. He belonged—an unfamiliar but welcome sensation. It surprised him that he found it here, in this dark and sleazy bar, drinking cheap wine and eating bad food, among a group of people he would have considered peasants playing at being lords—like Krima and Shigin—just a few weeks ago.”

 

In “The Grace of Kings” by Ken Liu.

 

 

If you're into SF, read on.

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review 2017-06-08 06:13
A Conspiracy of Kings
A Conspiracy of Kings - Megan Whalen Turner

I legit thought the whole book was the events of the first third of the book. I have no idea how I managed to forget so much of this story. But that was great for the reread because it was like reading it for the first time.

 

The ending does make me mad that Thick as Thieves is a standalone story. I've been waiting seven years, I need some closure after this ending.

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review 2017-06-06 10:24
Älter, härter, besser!
Kings of the Wyld - Nicholas Eames

Wisst ihr, wie ich auf „Kings of the Wyld“ von Nicholas Eames aufmerksam wurde? Auf dem Cover steht „The Boys Are Back In Town“. Ich dachte sofort an den berühmten Thin Lizzy – Song. Assoziationen von Sex, Drugs and Rock’n‘Roll schwirrten wild durch meinen Kopf und als ich las, dass die Geschichte von einer gealterten Söldnertruppe handelt, die sich auf eine letzte selbstmörderische Mission durch ein monsterverpestetes Land begibt, kannte ich kein Halten mehr. Ich bestellte das Buch, zählte die Stunden bis zu seinem Eintreffen, riss das Paket auf (vielleicht waren Zähne im Spiel) und begann die Lektüre, ohne auch nur daran zu denken, es auf meinen SuB zu legen.

 

Clay Cooper ist alt geworden. Seine Knie schmerzen, seine Blase treibt ihn peinlich oft aus dem Bett und er wird dafür bezahlt, tagein tagaus als Wache auf der Stadtmauer die Berge anzustarren. Früher, ja früher, war er ein Mitglied der besten und berüchtigtsten Söldnerbande im Heartwyld: Saga. Seite an Seite kämpfte er mit Gabriel, Arcandius Moog, Ganelon und Matrick Skulldrummer. Legenden, allesamt. Doch das ist so lange her, dass er sich nicht mehr erinnern kann, wie er all ihre irrwitzigen, mörderischen Abenteuer eigentlich überlebte. Die Erinnerung überfällt ihn eines Abends, als Gabriel persönlich auf seiner Türschwelle hockt. Sein alter Freund ist ein abgerissenes, verdrecktes Häufchen Elend. Vom Glamour vergangener Tage keine Spur. Verzweifelt bittet er Clay um Hilfe: seine Tochter Rose ist in der schwer belagerten Stadt Castia eingeschlossen. Castia wird nicht standhalten. Eine Rettungsmission wäre dumm, gefährlich, vollkommen aussichtslos – und genau Sagas Stil. Es ist Zeit, die Jungs zusammenzutrommeln, eine letzte Tour durch den Heartwyld zu unternehmen und dem Alter den Mittelfinger zu zeigen.

 

Ich habe mich unheimlich auf die Rezension zu „Kings of the Wyld“ gefreut. Ich konnte es kaum abwarten, euch endlich von diesem phänomenalen Buch vorzuschwärmen. Ich bin verliebt! Meiner Meinung nach hat Nicholas Eames‘ Erstling alles, was ein hervorragender High Fantasy – Roman braucht: Herz, Humor und jede Menge Action. Eames‘ Schreibstil erinnert mich an Joe Abercrombie, doch seine Geschichte ist leichter, lockerer, weniger grimmig. In seiner Essenz, unter all den Schichten aus Dreck, Monstern und Witzen, ist „Kings of the Wyld“ ein wundervolles Buch über Freundschaft, das eine subtile Tiefe aufweist, die vom Leben selbst geschrieben sein könnte. Im Mittelpunkt steht selbstverständlich die Söldnertruppe Saga, die ihre besten Zeiten eigentlich längst hinter sich hat. Ihre Mitglieder haben sich mehr oder weniger zur Ruhe gesetzt, sind alt, fett und bequem geworden. Trotzdem folgen sie Gabriels Ruf, als er sie braucht, um seine Tochter aus Castia zu befreien. Er wendet sich zuerst an Clay, weil dieser nicht nur sein bester Freund, sondern auch das Herz von Saga ist. Er hält sie zusammen. Er ist ihr moralischer Anker; der große, bescheidene, schweigsame Typ, der gar nicht bemerkt, dass sich alle nach ihm richten. Clay Cooper ist definitiv ein Mann, mit dem man befreundet sein möchte, obwohl das auf sie alle zutrifft. Harte Schale, weicher Kern, das ist Saga. Jeder für sich mögen sie Katastrophen sein, aber zusammen sind sie eine Macht, mit der man rechnen muss. Sie ergänzen sich perfekt. Daher ist es nicht überraschend, dass Nicholas Eames nicht die Rettungsmission an sich fokussiert, sondern die Interaktion seiner unheimlich liebenswerten, realistischen Figuren, die bis zum unbedeutendsten Nebencharakter lebendig ausgearbeitet sind. Die finale Schlacht am Ende des Buches ist nicht unausweichlich und im Grunde auch gar nicht so wichtig. Der Weg ist das Ziel. Die alten Herren sind seit Jahrzehnten Freunde, sie kennen sich in- und auswendig. Ihre Gruppendynamik berührte mich und weckte in mir den Wunsch, gemeinsam mit ihnen durch Eames‘ kreative, vielschichtige Welt zu ziehen und mich der originellen Flora und Fauna zu stellen. Sein Universum ist die reinste Freakshow. Denkt an ein Monster. Irgendeins. Im Heartwyld findet ihr es garantiert. Es gefiel mir, dass Eames sich offenbar kaum Gedanken darüber machte, wie er seine Welt bevölkern möchte, sondern einfach alles hineinstopfte, was ihm in den Sinn kam. Von den unsterblichen Druin, die Elben mit Häschenohren ähneln (hihi), über wandelnde Bäume bis hin zu Chimären, Trollen und Kobolden – jede Art hat ihren natürlichen Platz, ohne dass das Buch überladen wirken würde. Schließlich muss es einen Grund haben, dass Söldner dort wie Rockstars gefeiert werden.

 

„Kings of the Wyld“ ist genau wie seine Protagonisten: älter, härter, besser! Während der Lektüre war ich voll drin; ich lachte herzhaft, kicherte albern, kämpfte verzweifelt mit den Tränen und habe wahrhaft mitgefiebert. Ich wollte nicht, dass es endet. Leider muss jedes Buch irgendwann ein Ende haben, aber wisst ihr was? „Kings of the Wyld“ ist ein Reihenauftakt. Nicholas Eames wird in den Heartwyld zurückkehren, im zweiten Band von „The Band“, „Bloody Rose“, der die nächste Generation Söldner_innen beleuchten wird. Ich vermute anhand des Titels, dass Gabriels Tochter Rose eine zentrale Rolle spielen wird und freue mich bereits darauf, zu erleben, wie Eames sein ohnehin erfreulich variables, facettenreiches Frauenbild tiefer ausarbeitet und seinen Leser_innen weitere Ecken seines verrückten Universums zeigt. Hach, ich kann es kaum abwarten und möchte ungeduldig auf und ab hüpfen! Meine Begeisterung will sich verselbstständigen!
Ihr müsst „Kings of the Wyld“ lesen. Wirklich. Ihr müsst. Ich bete dafür, dass es irgendwann übersetzt wird und den deutschen Markt im Sturm erobert, weil dieses Buch den Erfolg einfach verdient. Es ist großartig, mitreißend, berührend und irrsinnig lustig. Ich sehe es schon auf dem Thron meines Jahreshighlights 2017 stehen, auf rotem Samt, von einem einzelnen Spot angestrahlt. Das würde den alten Knackern von Saga sicher gefallen.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/06/06/nicholas-eames-kings-of-the-wyld
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review 2017-05-14 02:14
Game of Kings by Dorothy Dunnett
The Game of Kings - Dorothy Dunnett

Series: The Lymond Chronicles #1

 

How to describe Game of Kings? The main character Lymond, aka Francis Crawford, is nastier than a rogue: he’s an outlaw with his own band of men who steal from the rich and give it to themselves, more or less. These are unsettled times, to put it mildly, with England and Scotland at war with some noblemen trying to kidnap Mary to marry her to Edward, Henry VIII’s son. The novel opens with Lymond’s return to Scotland and there are some absolutely brilliant twists and turns to the plot. I can’t say much more without getting into spoilers, but Lymond is pursued by his older brother due to the insult to the family name among other personal reasons.

 

Everyone will warn you that it is a bit hard to read, and I’ll admit it was challenging in parts, although I don’t think I missed out on anything too major to the plot. I did break out my Latin dictionary a few times, I guessed at some of the Spanish, and I struggled with some of the French because it was old French. Lymond won’t give a straight answer if he can give you a quote instead, you see. I highly recommend it, and I’m glad I have the rest of the series, although I may take my time with it.

 

I read this for the BL square for booklikes-opoly since I landed on the “7. Double your dollars on your next read!” option which I took to mean a free choice (see this comment for my justification). At 528 pages, this gives me $5 x 2 = $10 for my bank, giving me a total of $77.

 

Previous updates:

21%

27%

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text 2017-05-13 22:34
DNF at 16%.
Rise of the Dragons (Kings and Sorcerers--Book 1) - Morgan Rice

I'm bored.

 

The first chapter showed promise, but I started feeling like I was reading off a Fantasy template and just couldn't get involved in the story.

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