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review 2017-10-08 02:24
Renegade: Martin Luther, the Graphic Biography
Renegade: Martin Luther, The Graphic Biography - Dacia Palmerino

I received this book through LibraryThing's Early Reviewer program.

 

The life of Martin Luther, the man who sparked the Protestant Reformation, has been written about for centuries yet now it can not only be written about but visualized as well.  Renegade: Martin Luther, the Graphic Biography by Andrea Grosso Ciponte and Dacia Palmerino is exactly what its title says about the man who sparked a change in history.

 

Depicting the life of Luther from his childhood to his death, the biography focuses on his time as a monk led up to and through his break with Rome.  At 153 pages there is only so much that can be covered and only so much context as well through sometimes the visual aspect of the graphic novel does come in handy.  While the short length of the book obviously foreshadowed only the barest minimum that could be covered on his life, yet the graphic novel aspect seemed to offer a way to enhance the chronicling of Luther’s life.  Unfortunately the artwork looks like screen caps of a video game with so-so graphics with only a few great pages of art, usually at the beginning of each chapter.

 

The overall quality of the biographical and artwork content of Renegade is a mixed bag of a passable chronicle on Luther’s life and so-so artwork.  While some younger readers than myself might find it a very good read and hopefully make them want to know more about Martin Luther and the Reformation, I found it a tad underwhelming.

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review 2017-10-03 09:21
Beeindruckender Seelenstrip
Wir waren keine Helden - Candy Bukowski

„Wir waren keine Helden“ von Candy Bukowski wurde mir 2016 vom Verlag edel & electric zur Rezension angeboten. Mein Grund, dieses Angebot anzunehmen, scheint ein wenig banal: in der Inhaltsangabe ist die Rede von einem Punker. Aufgrund meiner eigenen Vergangenheit mit bunten Haaren, glänzenden Nieten und schweren Stiefeln werde ich da stets hellhörig. Ich hoffte auf einen Roman, mit dem ich mich identifizieren konnte und der mich an meine wilden Jahre erinnerte. Vermutlich brauchte ich deshalb sehr lange, um mich für die Lektüre bereit zu fühlen. Ein Nostalgietrip verlangt eben die richtige Stimmung.

 

Als der Punker Pete vom Himmel fällt, ändert sich für Sugar alles. Überzeugt, erwachsen zu sein, verlässt sie ihr Kaff im Nirgendwo und stürmt der weiten Welt entgegen, in der Liebe, Schmerz, Traurigkeit, Hoffnung und vollkommenes Glück auf sie warten. Sie reitet die Wellen des Lebens, wird brutal unter Wasser gedrückt und taucht doch jedes Mal wieder auf. Sie ergreift Chancen, scheitert, traut sich, zu springen, um herauszufinden, ob sie fliegen kann und begreift irgendwann, dass Durchschnittlichkeit auf ihre Fragen keine Antworten bietet. Sie kämpft, um ihren Platz im verwirrenden Gefüge des Universums zu finden. Aufgeben ist keine Option. Denn Helden geben niemals auf.

 

Ich bin zwiegespalten. Wie bereits erwähnt, hoffte ich, mich mit „Wir waren keine Helden“ identifizieren zu können. Einerseits konnte ich das – und andererseits auch wieder nicht. Es ist kompliziert. Obwohl die Leser_innen die Protagonistin des Romans unter dem Namen Sugar kennenlernen, wurde für mich schnell deutlich, dass es sich bei diesem Buch um eine Art Autobiografie handeln muss oder es zumindest starke autobiografische Züge aufweist. In einem Interview bestätigte Candy Bukowski diesen Eindruck; sie erklärte: „Candy und Sugar sind eins. In jung und gereift“. Candy alias Sugar wuchs in einem kleinen Dorf in Westdeutschland auf und verbrachte den Großteil ihrer Jugend in einer abgeranzten Kneipe, in der man es mit dem Jugendschutz nicht so genau nahm. Mit 17 zog sie Zuhause aus und entschied sich für eine Ausbildung zur Buchhändlerin. „Wir waren keine Helden“ fokussiert allerdings weniger die harten Fakten ihres Lebens, sondern konzentriert sich auf Candys/Sugars emotionale Erlebenswelt. Ihre Beziehungen stehen im Mittelpunkt, sowohl ihre romantischen und freundschaftlichen Beziehungen, als auch ihre Beziehung zu sich selbst. Bukowski sorgt selbstverständlich für den nötigen Kontext, damit ihre Leser_innen verstehen, welche Begegnungen in welcher Lebenssituation eine Rolle für sie spielten, doch meist bleibt sie vage und beschränkt sich auf das absolute Mindestmaß an Informationen. Für ihre Geschichte ist es kaum von Bedeutung, wann sie wo lebte und welchen Beruf sie dort ausübte, entscheidend sind die Menschen und Gefühle, die sie in ihren Lebensabschnitten begleiteten. Candy/Sugar ist eine Stehauffigur, die sich trotz herber Rückschläge niemals davon abhalten lässt, ihr Bedürfnis nach einem freien, wilden Leben zu erfüllen. Diese Autobiografie versprüht ungeheure Lebenslust, nahezu unstillbaren Lebenshunger und darin erkannte ich mich durchaus wieder. In diesem Sinne konnte ich mich also definitiv mit „Wir waren keine Helden“ identifizieren. Was mir jedoch Schwierigkeiten bereitete, war der große Altersunterschied. Candy Bukowski wurde 1967 geboren und ist demzufolge 22 Jahre älter als ich. Sie könnte meine Mutter sein. Diese Spanne ist zu weit, als dass wir viele Berührungspunkte hätten. Ich kann nicht nachempfinden, wie es war, Anfang bzw. Mitte der 80er ein Teenager zu sein und ihre Erfahrungen in der Zeit, als ich jugendlich war, sind von einem erwachsenen Blickwinkel geprägt. Uns trennt eine ganze Generation, wodurch ich ihre stellvertretende Protagonistin Sugar eher objektiv betrachtete, als eine intensive persönliche Bindung zu ihr aufzubauen. Außerdem muss ich zugeben, dass ich ihren Schreibstil als übertrieben literarisch empfand. Ihre verschleiernde blumige Poetik, die ab und zu durch provozierende Direktheit aufgebrochen wird, erschien mir zu abgehoben und lyrisch. Wie alle Leser_innen weiß auch ich einen bildhaften, üppigen Schreibstil zu schätzen, doch Candy Bukowski überschritt die Grenze zum Gekünstelten, als wollte sie ihrem Werk mehr Gewicht verleihen, als es eigentlich hat. Letztendlich handelt es sich eben doch „nur“ um die Geschichte eines Lebens, die trotz aller unkonventioneller Pfade lediglich eine außergewöhnliche, einmalige Biografie unter vielen ist. Candy Bukowski ist genauso einzigartig wie ich, wie ihr, wie jeder Mensch auf der Welt. Ihr Schreibstil vermittelte mir, dass sie sich selbst als besonders besonders sieht, obwohl sie das vielleicht gar nicht beabsichtigte. Dadurch wirkte „Wir waren keine Helden“ leicht pathetisch, womit ich bloß bedingt zurechtkam.

 

„Wir waren keine Helden“ ist ein sehr ehrlicher Seelenstrip, der die Grenzen zwischen Autobiografie und Fiktion im Ungewissen lässt. Obwohl sich der Generationenunterschied als schwierig erwies und ich Candy Bukowskis Schreibstil etwas affektiert fand, erkenne ich uneingeschränkt an, dass sie sich ihrer Stärken und Schwächen bewusst ist und ihr (emotionales) Leben in diesem Roman schonungslos offenlegt. Das erfordert Mut und verdient meinen Respekt. Sie ist zweifellos eine beeindruckende Frau, deren furchtlose Bereitschaft, außerhalb der Norm zu denken und zu leben, zu scheitern und dennoch immer wieder aufzustehen, bemerkenswert ist. Nichtsdestotrotz ist „Wir waren keine Helden“ meiner Ansicht nach ein Buch, das man lesen kann, aber nicht muss. Wer Interesse an Autobiografien hat und gern Einblicke in die Lebensweise anderer Menschen erhält, ist hier an der richtigen Adresse. Wer hingegen lieber zum klassischen Roman greift, sollte vielleicht noch einmal überlegen, ob eine andere Lektüre eventuell passender ist.

 

Vielen Dank an den Verlag edel & electric für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/10/03/candy-bukowski-wir-waren-keine-helden
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text 2017-06-07 00:44
We want YOU! (not in a creepy way)

Would you like to be a judge for the prestigious 2017 RONE Awards? We have a few spots open! No need to write a review. Just read the books and score them. So much win! Make some indie authors happy. Come on, you know you want to! Apply HERE

 

Source: goo.gl/JXRfhB
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review 2017-06-02 16:13
Review: The Wicked by James Newman
The Wicked - James R. Newman

 

I received a free copy of The Wicked via LibraryThing Early Reviewers.

 

Well, that was a lot of fun. The Wicked is everything that I loved about the good old fashion trashy horror novels of the 80's. It's a bit of a car crash. It's cheesy, it's gruesome, it's fast paced, it's your stereotypical good vs evil horror, but that's why it's so good. It's a roller-coaster ride that blasts through the doors of every ghost train and haunted house in the park without allowing you to catch your breath in between. There's no fancy prose, no heavy wordy detail, no pages and pages of world building or character building. It's straight up horror, no bells or whistles and I had a blast reading it.

 

Definitely one I would recommend.

 

 

 

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review 2017-05-07 19:10
Review: Beautiful Sorrows by Mercedes M. Yardley
Beautiful Sorrows - Mercedes M. Yardley


I received a copy of Beautiful Sorrow through LibraryThing Early Reviewers.

 

I don't often read short story collections and when I do I tend to read them one story at a time in-between reading other books, but in this case, I was so captivated by the individual stories that I read them one after the other. They were all enjoyable but my favourite has to be The Boy Who Hung the Stars.

 

Beautiful Sorrows is the first of Mercedes M. Yardley that I have read and I have to say her writing is truly beautiful. It has a wonderful peculiar and ethereal quality to it. In fact, many words came to mind while reading: poetic, haunting, mystical, melancholy, surreal, to name a few. Her style truly is unique. I've never read anything quite like it before. Not only were her stories beautiful but they were also heartbreaking, chilling, and dark, all at the same time.

 

Reading Beautiful Sorrows was like experiencing the wonder and beauty of fairytales for the first time as a child, but in grown up form.

 

 

 

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