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review 2018-04-06 09:25
Unfassbar deprimierend
Der Himmel kennt keine Günstlinge (Taschenbuch) - Erich Maria Remarque

Ich bin eigentlich ein großer Fan von Remarques Schreibstil und seinen wohl bekanntesten Büchern.

 

Dieses hier kann ich leider nicht empfehlen.

 

Die weibliche Hauptperson kam mir nicht echt vor, sie wirkte nur wie ein Kunstgriff, die faszinierend schöne junge Frau, die so losgelöst und kühl bleibt, weil sie weiß, dass sie stirbt.

 

Und darum verliebt sich der Rennfahrer in sie. Denn als Person bleibt sie schablonenhaft und uninteressant.

 

Das Ende kam völlig erwartet und so wenig überraschend, dass es wiederum überraschend war, dass dieser völlig vorhersehbare Kniff gezogen wurde.

 

Und das Buch hat mich sehr deprimiert. Also auch kein schönes Leseerlebnis.

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review 2018-02-18 13:44
Familienaufstellung mit Flüchtling
Fremdenzimmer: Ein Volksstück (HAYMON TASCHENBUCH) - Peter Turrini

Der Autor Peter Turrini ist einer meiner langjährigen literarischen Begleiter seit meiner Teenagerzeit als Pflichtlektüre in der Oberstufe der Schule, Reibebaum und Grundlage für hitzige Diskussionen in der Klasse. Immer griff er brandaktuelle Themen auf und hat sie meist sehr pointiert, manchmal auch extrem polarisierend und bösartig - aber immer sehr spannend und mit enormer gesellschaftlicher Relevanz umgesetzt. Diesmal widmet er sich in einem brandaktuellen Theaterstück dem Flüchtlingsthema und es ist wirklich W U N D E R V O L L!

Sehr minimalistisch sind die drei Figuren schon zu Beginn wie in einer psychotherapeutischen Familienaufstellung installiert und grandios konzipiert: Gustl als pensionierter Briefträger und Beamter sehr gut versorgt, ein Alt-Sozi, dessen rote Grundeinstellung im Alter nun faulig braun und xenophob geworden ist. Hertha beziehungsfrustriert, unterdrückt, ein bisschen Gutmensch mit einem riesengroßen Herz und einem unverarbeiteten Trauma, da ihr Sohn vor Jahren verschwunden ist. Samir, der Syrer auf der Flucht vor der Polizei, die ihn abschieben möchte und selbstverständlich das Handy von Samir, das darf auch nicht fehlen. Richtig ironisch installiert Turrini das Mobiltelefon fast als eigene Figur, die kommuniziert und Gespräche unterbricht.

Samir spricht sehr gut Englisch, versteht aber nur bruchstückhaft Deutsch, das Pensionistenpaar als gelernte Österreicher, eher der sozialen Unterschicht zugehörig, kann kaum Englisch, was die Kommunikation untereinander etwas schwierig macht, aber natürlich dem Stück und den kuriosen, teils witzig-grotesken Verständigungsversuchen sehr zuträglich ist. Auch untereinander haben Hertha und Gustl schon seit Jahren nicht mehr richtig miteinander gesprochen, jeder hat sich in seinen eigenen Bereich und in sein Selbst zurückgezogen. Ihre Beziehung ist in Sprachlosigkeit erstarrt. Als Samir auf der Bildfläche auftaucht, durchbricht er alleine durch seine Existenz und die erforderlichen Diskussionen das jahrelange Schweigen des Ehepaars.

Das Paar hat ein freies Zimmer, das eigentlich für den vermissten Sohn freibleiben soll, und das nun von Hertha kurzerhand für Samir als Fremdenzimmer umfunktioniert wird. So inkriminiert Hertha den Syrer sofort als ihren Sohnersatz. Nach und nach kommt aber auch Gustl aus seinem selbstgebauten Schneckenhaus und gibt seine Ressentiments gegen Samir, den Ausländer auf, getreu dem sozialpsychologischen Motto, dass Leute, die gar keinen Kontakt zu Flüchtlingen haben, vor diesen weit mehr Angst und Ressentiments haben, als jene, die in Interaktion mit ihnen stehen. So fürchten sich die Landbevölkerung und abgeschottete Gruppen wie Pensionisten einfach mehr als Leute, die wirklich schon mal mit einem Flüchtling interagiert haben. Man fürchtet sich mehr vor Unbekanntem.

Durch Samir taut auch Gustl allmählich auf und auch die Beziehung zu Herta beginnt wie ein zartes Pflänzchen wieder zu sprießen. Spätestens ab diesem Punkt wird klar, dass das Theaterstück eigentlich nicht das Flüchtlingsthema behandelt, sondern Beziehungen im Allgemeinen sehr genau analysiert und seziert.

Was auffällt, ist der Umstand, dass Turrini offensichtlich im Alter auch ein bisschen milder geworden ist. Zwar prangert er gewohnt bissig und gemein zu Beginn der Geschichte die Fremdenfeindlichkeit, Bösartigkeit und die typische spießige Doppelmoral der österreichischen Gesellschaft an und hält uns somit einen Spiegel der Wahrheit vor unsere wirklich nicht schöne Fratze. Dennoch kommt es mir so vor, dass er mittlerweile einfach weniger gnadenlos geworden ist. Er hat Mitleid mit diesen Menschen, deckt auch ihre Traumata auf, die sie zu solchen Menschen haben werden lassen und gesteht ihnen außerdem eine Möglichkeit zur Weiterentwicklung zu, was durchaus auch als optimistischer Blick in das gesellschaftliche Potenzial der Zukunft gesehen werden kann. Unter vielen Schichten verschüttet steckt ein guter Kern in seinen Figuren.

Das Ende der Geschichte hat etwas vom magischen Realismus der lateinamerikanischen Bestseller und manifestiert nicht nur sprichwörtlich sondern auch buchstäblich meine im ersten Absatz getätigte Beurteilung von W U N D E R V O L L. Es versteht sich als Akt der Befreiung, des zivilen Ungehorsams, der Menschlichkeit und der Freude am Leben. Mehr möchte ich hier aber nicht verraten.

Fazit: Mein erstes Buchstoffhighlight für 2018! Was mich ein bisschen mit Wehmut erfüllte, war, dass dieses grandiose Stück für ein Buch einfach viel, viel zu kurz war. Ich war richtig traurig, als ich so früh die Buchseiten zuklappen musste - ich hätte noch lange so weiterlesen mögen. Ich hoffe, ich habe bis Mitte Juni noch Zeit und Gelegenheit, Theaterkarten für eine der Aufführungen in Wien zu ergattern.

Nachtrag Theaterstück:
Das Theaterstück ist topaktuell und wurde am 15.1.2018 in Wien im Theater in der Josefstadt uraufgeführt. Auch wenn ich das Stück noch nicht gesehen habe, möchte ich ausnahmsweise trotzdem eine warme Empfehlung aussprechen. Erstens die Vorlage ist so gut, da kann man als Regisseur recht wenig verhunzen. Zweitens, der grandiose Erwin Steinhauer, der mich schon beim Bockerer so derart begeistert hat, dass er den Karl Meerkatz in meinem Gedächtnis einfach an die Wand klatschte und aus der Erinnerung löschte, spielt den Gustl und das kann ich mir extrem gut vorstellen. Somit hänge ich mich nun mal weit aus dem Fenster und sage: „Geht hin, wenn Ihr irgendwie die Gelegenheit habt!“ Das Stück läuft noch bis 19. Juni 2018  in der Josefstadt in Wien. Hier ist der Spielplan.

Theater in der Josefstadt
Josefstädter Straße 26
1080 Wien
https://www.josefstadt.org/programm/stuecke/action/show/stueck/fremdenzimmer.html
Premiere: 15. Jänner 2018
Letzte Aufführung: 19. Juni 2018

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review 2018-02-01 13:39
Eine mächtige Dynastie und ihre Abgründe
Die letzte Borgia: Roman (insel taschenb... Die letzte Borgia: Roman (insel taschenbuch) - Sarah Dunant,Peter Knecht

Italien im Zeitalter der Renaissance in den Jahren 1502 und 1503: Rodrigo Borgia sitzt als Alexander VI. auf dem Papstthron. Um seine attraktive Tochter Lucrezia brodelt die Gerüchteküche. Ihr wird eine Affäre mit ihrem Bruder Cesare und eine verbotene Liebe zu ihrem alternden Vater unterstellt. Von Mord, Korruption, Orgien und anderen Schändlichkeiten ist die Rede. Doch dort, wo Lucrezia Borgia selbst auftaucht, kann sie die Höfe Italiens bezaubern. Dabei haben die Gerüchte durchaus einen wahren Hintergrund: Tatsächlich hat Cesare aus Eifersucht Lucrezias Ehemann ermordet. Aber für Zorn und Trauer hat die Borgia-Tochter keine Zeit: Eine neue Stadt wartet auf sie, eine neue Liebe und das nächste gefährliche Spiel um Macht und Reichtum. Lucrezia macht sich auf den Weg, ihren dritten Ehemann, den Herzog von Ferrara, Alfonso d‘Este, zu heiraten.

„Die letzte Borgia“ ist die Fortsetzung des historischen Romans „Der Palast der Borgia“ von Sarah Dunant.

Meine Meinung:
Unterteilt ist der Roman in 45 Kapitel von angenehmer Länge. Sie werden umrahmt von einem Epilog und einem Prolog. Erzählt wird die Geschichte nicht nur aus der Sicht von Lucrezia, sondern auch aus der ihres Vaters, ihres Bruders und eines Diplomaten.

Der Schreibstil ist eher anspruchsvoll. Durch einige verschachtelte Sätze erfordert das Lesen etwas Aufmerksamkeit. Insgesamt ist der Erzählstil jedoch noch recht flüssig, sodass ich trotz der hohen Seitenzahl ganz gut durch das Buch gekommen bin.

Das historische Setting und die Auswahl der Charaktere konnten mich vollends überzeugen. Die Borgia-Familie ist zwar kein gänzlich neuer Romanstoff, hat mich für aber nichts von ihrem Reiz verloren. Die Charaktere werden detailreich und authentisch dargestellt, blieben mir beim Lesen aber etwas zu unnahbar. Mir hat wiederum gut gefallen, dass auch Niccolo Machiavelli in der Geschichte auftaucht. Ohnehin mag ich Romane, die auf tatsächlichen Begebenheiten basieren, recht gerne.

Die Handlung wirkt auf mich stimmig und kann einige Wendungen vorweisen, sodass ich den Roman alles in allem unterhaltsam und spannend fand. Obwohl ich den Vorgängerband von Sarah Dunant nicht gelesen hatte, konnte ich dem Geschehen gut folgen. Nur wenige Stellen habe ich als etwas langatmig empfunden.

Positiv hervorzuheben ist, dass es gelungen ist, interessante Informationen einzuflechten. Ein weiteres Plus sind der Zeitstrahl mit ausgewählten Daten aus der Geschichte der Borgias und das aufschlussreiche Nachwort. Sie belegen die Recherchearbeit der Autorin. Damit ist die Lektüre ziemlich lehrreich.

Das Cover finde ich sehr ansprechend. Es passt darüber hinaus gut zum Thema. Der deutsche Titel weicht zwar deutlich vom englischen Original ab („In the name of the family“), ist allerdings treffend.

Mein Fazit:
Mit „Die letzte Borgia“ ist Sarah Dunant ein unterhaltsamer und informativer Historienroman gelungen, den ich vor allem Geschichtsfans empfehlen kann.

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review 2018-01-31 17:15
Erwachsen sein dagegen sehr
Der Fänger im Roggen (Taschenbuch) - J.D. Salinger,Eike Schönfeld

Ach Holden, wie vielen Jugendlichen geht es so wie dir? Kein Kind mehr und auch noch kein Erwachsener. Wie schwer es ist sich manchmal in der Welt zurechtzufinden. Seinen Platz zu behaupten, vor allem wenn man das Gefühl hat, dass es keinen Platz für einen gibt. 

Es wundert mich nicht, dass das Buch damals als sehr kontrovers eingestuft wurde und mitunter verboten war. Es geht um nichtgesellschaftswillige Jugendliche, Alkoholkonsum, Homosexualität, Identitätskrise und psychische Probleme. Darüber redet man aber auch wirklich nicht...

 

"Unter anderem wirst du erkennen, dass du nicht der Erste bist, der vom menschlichen Verhalten verwirrt und verängstigt und sogar angewidert ist." 

Und während des Lesens fragt man sich, ob Holden eben nur ein rebellischer Jugendlicher ist, der nicht gewillt ist beim "American dream" mitzumachen oder ob er vielleicht doch ernstere Probleme hat, wie zum Beispiel den nicht verarbeiteten Tod seines Bruders. 

Zurecht ein Klassiker!

 

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review 2017-08-15 04:30
Rezension | Ich bin so gütig, Dir wieder zu schreiben von Jane Austen
Reclam Taschenbuch: Ich bin so gütig, Di... Reclam Taschenbuch: Ich bin so gütig, Dir wieder zu schreiben: Briefe - Jane Austen,Christian Grawe,Christian Grawe,Ursula Grawe

Meine Meinung

 

Einer der besten Wege um sich der englischen „Queen of Classic“ anzunähern besteht darin, in ihren persönlichen Briefen und Korrespondenzen zu schmökern. Leider sind nur noch Briefe aus den Jahren 1796 bis 1817 erhalten, der größte Teil davon sind Briefe an ihre innig geliebte ältere Schwester Cassandra, in denen vor allem persönliche Angelegenheiten besprochen werden. Die meisten Dokumente sind heute leider nicht mehr vorhanden, da vieles von ihrer Familie vernichtet wurde. Da lediglich Briefe aus Jane Austens Feder ab ihrem 20. Lebensjahr erhalten sind, gibt es nur wenig private Anhaltspunkte, wie ihre Kindheit ausgesehen hat und wie sie zu dieser wunderbaren Schriftstellerin heranwuchs.

 

Christian Grawe und seine Frau Ursula haben bereits alle Romane Austens in das Deutsche übersetzt und liefern mit dieser Sammlung von Jane Austens Briefen eine wunderbare Lektüre für alle Jane Austen Fans. Am besten lässt man sich die Briefe auf der Zunge zergehen, denn Jane Austens Spitzzüngigkeit und ihr Hang zur Ironie und Parodie, kommen auch hier zum Vorschein.

 

"Mrs. Hall aus Sherbourne kam gestern sechs Wochen vor der Zeit mit einer Totgeburt nieder, verursacht durch einen Schock – ich vermute, sie hat aus Versehen einen Blick auf ihren Mann geworfen." (Seite 29, Brief an Cassandra vom 17./18. November 1798)

 

"Miss Blachford ist ziemlich nett; ich möchte gar nicht, dass Leute zu nett sind, da es mir die Mühe erspart, sie besonders zu mögen." (Seite 41, Brief an Cassandra vom 24.-26. Dezember 1798)

 

Inhaltlich gesehen bekommt der Leser zudem noch einige Details über die Regency Zeit geliefert, z. B. wie musste man sich kleiden um in Mode zu sein, welche Haube war gerade angesagt, wie sah die Abendgestaltung aus, mit wem wurde getanzt und etliche weitere Informationen die das Herz eines Jane Austen Fans höher schlagen lassen.

Kaum zu glauben, dass der Schöpferin solch romantischer Klassiker selbst kein Happy End in Liebesangelegenheiten zum Teil wurde. Als kleines Trostpflaster gibt es zumindest eine mitreisende Flirterei mit dem Iren Tom Lefroy, die Jane eindrücklich in Briefen an ihre Schwester Cassandra schildert. (Basierend auf diesem Anhaltspunkt hat Jon Spence seinen Roman „Geliebte Jane“ gesponnen, zu dem es eine gleichnamige Verfilmung mit Anne Hathaway in der Rolle der Jane Austen gibt.)

 

"Du schimpfst mich in dem schönen langen Brief, den ich soeben von Dir erhalten habe, so sehr aus, dass ich mich gar nicht zu erzählen traue, wie mein irischer Freund und ich uns benommen haben. Mal Dir das verworfenste und skandalöseste Benehmen beim Tanzen und Zusammensitzen aus." (Seite 11, Brief an Cassandra vom 9./10. Januar 1796)

 

"Nun ist der Tag gekommen, an dem ich zum letzten Mal mit Tom Lefroy flirten werde, und wenn Du diesen Brief erhälst, ist alles vorbei." (Seite 15, Brief an Cassandra vom 14./15. Januar 1796)

 

Sehr gut gefallen hat mir vor allem ein Brief an ihre Schwester Cassandra, in dem Jane stolz über die ersten Eindrücke zu ihrem neu erschienen Roman „Stolz und Vorurteil“ berichtet, aus dem sie kurz nach Veröffentlichung ihrer Nachbarin Miss Benn vorlas, ohne dass diese eine Ahnung davon hatte das die Schriftstellerin persönlich anwesend ist.

 

"Sie fand es ganz witzig, die arme Seele, das konnte sie denn doch nicht verhindern bei zwei Leuten, die sie so zum Lachen anregten; aber sie bewundert Elizabeth anscheinend wirklich. Ich muss selber sagen, ich finde sie eine der hinreißensten Gestalten, die je gedruckt erschienen sind, und ich habe keine Ahnung, wie die Gnade vor mir finden sollen, denen nicht wenigstens sie gefällt." (Seite 143, Brief an Cassandra vom 29. Januar 1813)

 

Der letzte enthaltene Brief von Jane Austen ist auf den 27. Mai 1817 datiert und an ihren Bruder James Edward Austen adressiert. Janes Gesundheitszustand verschlechterte sich zusehends, bis sie dann am 18. Juli 2017 verstarb. Das Buch schließt mit einem traurigen Brief von Cassandra Austen an Janes Lieblingsnichte Fanny Knight, in dem sie Trost spenden möchte. Die Brief-Sammlung wird durch darauf folgende Anmerkungen zu den Texten, einer Karte Südenglands, einer Übersicht zu den familiären und freundschaftlichen Verhältnissen sowie einem Familienstammbaum der Austens abgerundet.

 

Fazit

 

Jane Austens Briefe vermitteln ein unglaublich persönliches Bild der berühmten Schriftstellerin. Vor allem für eingefleischte Jane Austen Fans ein MUST HAVE!

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-ich-bin-so-guetig-dir-wieder-zu-schreiben-von-jane-austen
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