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review 2018-02-16 20:25
Die Eishexe - Ein Falck-Hädström-Krimi (10) | Camilla Läckberg
180216 Eishexe1
Autorin: Camilla LäckbergTitel: Die EishexeReihe: Falck / Hedström (10)Übersetzerin: Katrin FreyVerlag: Ullstein eBooks, [02.01.2018]
Genre: Schweden-Krimi, ThrillerKindle-Edition: 768 Seiten, ASIN: B071NRVJZRauch in den Formaten HC und HB erschienenhier: Leseexemplar via NetGalley.de vom VerlagVIELEN DANK !!!gelesen auf dem Kindle Paperwhite und der Kindle-Appklick zu Amazon.de

Inhaltsangabe (Amazon):

Als die kleine Linnea Berg vermisst gemeldet wird, starten die Bewohner von Fjällbacka eine Suchaktion in den umliegenden Wäldern. Schon einmal wurde ein Mädchen dort getötet. Dreißig Jahre ist das nun her. Damals fand man Stella Strand an dem einsam gelegenen Waldsee. Zwei 13-Jährige bekannten sich zur Tat – um wenig später ihr Geständnis zu widerrufen. Der Fall wurde nie geklärt. Kurz darauf beging der Chef der Polizeistation Tanum Selbstmord.

Meine Meinung:

 

Da ich in der letzten Zeit eigentlich kaum zum Lesen gekommen bin, hat es ein Weilchen gedauert, eh ich in die Geschichte hineingefunden habe. Aber als sie mich dann gepackt hat, ließ sie mich nicht mehr los und entlockte mir sogar ein paar Emotionstränchen.

 

Dies ist bereits der 10. Band einer Reihe, die ich bislang nicht kenne. Dass ich die Vorgeschichte der Ermittler nicht kannte, war nicht weiter schlimm, man kann dieses Buch auch völlig losgelöst von der Reihe lesen und sich gut unterhalten fühlen.

Zum einen ist dieses Buch hochaktuell und brisant, da Flüchtlinge aus Syrien eine Rolle spielen und es immer Menschen gibt, die verallgemeinern und allen Flüchtlingen nur Schlechtes nachsagen. Zum anderen ist es ein Kriminalfall, der durch Geheimnisse, später zurückgezogene Geständnisse und zwei tote Mädchen, die 30 Jahre trennen, aber durch den Ort, an dem sie gefunden wurden, vereint sind, äußerst spannend diverse Vermutungen zulässt.  Und dann ist da noch ein Fall aus dem 17. Jahrhundert, der als zweiter Erzählstrang von einer jungen Frau berichtet, die ein schweres Los zu tragen hat…

 

Die Charaktere sind sehr gut ausgearbeitet, so dass ich nicht nur Fjällbacka vor mir sah, sondern auch die Menschen, die dort leben. Jeder Mensch ist anders, jeder hat seine Geheimnisse, Gedanken und Sehnsüchte, und auch an den Jugendlichen gehen diese nicht vorbei. Ich war mittendrin und habe mit den Ermittlern nach einer Spur gesucht und gehofft, diesmal den Mörder zu überführen. Einige Wendungen führen den Leser auf eine falsche Fährte, die Spannung steigt, und als sich dann die Situation zum Ende hin zuspitzt, ist es fast unmöglich, das Buch aus der Hand zu legen.

 

Ich gebe 09/10 Punkte und freue mich, wieder eine Reihe für mich entdeckt zu haben.

 

Zitat:

“In Fjällbacka ist es ja schon schlimm, wenn einer aus Strömstad kommt, der bleibt immer ein Zugezogener. Kein Wunder, wenn die Syrer nicht mit offenen Armen empfangen werden.”
bei 3 %, Pos. 263 von 10413

180216 Eishexe1a

 

Bücher der Reihe:

 

- Die Eisprinzessin schläft
- Der Prediger von Fjällbacka
- Die Töchter der Kälte
- Die Totgesagten
- Engel aus Eis
- Meerjungfrau
- Der Leuchtturmwärter
- Die Engelmacherin
- Die Schneelöwin
- Die Eishexe – beendet 16.02.2018 – 09/10 Punkte

 

Die Eishexe: Kriminalroman (Ein Falck-Hedström-Krimi 10) - Camilla Läckberg,Katrin Frey 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2018/02/gelesen-die-eishexe-camilla-lackberg.html
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review 2018-01-22 08:52
Ein spannender Fall aus Fjällbacka
Die Eishexe: Kriminalroman (Ein Falck-Hedström-Krimi, Band 10) - Camilla Läckberg,Katrin Frey

Vorab: Dieses ist mein erstes Buch von Camilla Läckberg. Am Anfang hatte ich ziemliche Schwierigkeiten in die Geschichte hinein zu kommen. Zu viele Menschen bzw. Bewohner aus Fjällbacka, die mir den Einstieg sehr schwer gemacht haben. Jeder hat seinen eigenen Handlungsstrang und seine eigenen Probleme. Ich musste mich regelrecht durch die Seiten quälen, was wirklich selten bei mir ist. Lesen soll Spaß machen und das war dieses Buch bis Seite hundert für mich leider nicht. Ich wollte die Geschichte aber unbedingt beenden. Aus der örtlichen Bücherei habe ich mir desswegen das Hörbuch entliehen und habe so weitergemacht. Die Sprecherin macht einen guten Job wie ich finde und das Buch scheint auch nicht so viel gekürzt zu sein. So vorgelesen kam ich viel besser in die Geschichte herein. Nach einiger Zeit kommen auch die verschiedenen Handlungsstränge zusammen und ergeben ein großes Gesamtbild.

Dieser neue Roman aus Fjällbacka bietet wirklich alles. Ein kleines Mädchen ist von einem abgelegenen Hof verschwunden. Genau auf diesem Hof war vor dreißig Jahren schon mal eine Vierjährige verschwunden und tot aufgefunden worden. Der Fall sorgte damals in ganz Schweden für Aufruhr, da die Mörderinnen zwei Teenager waren. Doch jetzt scheint sich das ganze zu wiederholen. Und ausgerechnet jetzt sind die beiden Täterinnen von damals wieder im Ort. Ist das alles ein Zufall oder steckt ein weiterer perfider Plan der beiden dahinter. Dieses Rätsel gilt es für die örtliche Polizei zu lösen. Als hätten sie damit nicht schon genug zu tun, gibt es auch noch Probleme in der Flüchtlingsunterkunft. Die Geflüchteten finden den Anschluss an die Gesellschaft nicht so richtig und die Bürger von Fjällbacka wollen auch nicht wirklich was mit ihnen zu tun haben.  Dann steht auch noch ein junger Familienvater im Verdacht, etwas mit dem Tod des verschwundenen Mädchens zu tun zu haben. Nach einem anonymen Hinweis gerät er ins Visier der Polizei. Doch schnell stellt sich heraus dass er unschuldig ist und ihm die Tat jemand anhängen will. Als dann das Heim der Familie bei einem Anschlag angezündet wird, steht ganz Fjällbacka Kopf.

Als wäre das nicht schon genug erfährt man in Rückblenden auch noch die Geschichte einer jungen Witwe im siebzehnten Jahrhundert. Sie lebt mit ihrer Tochter nach dem Tod ihres Mannes auf dem Hof ihrer Schwester. Der Schwager ist der örtliche Pfarrer. Die junge Frau scheint Gefühle für ihren Schwager zu entwickeln und auch dieser ist der jungen Frau gegenüber nicht abgeneigt. Doch die Lage spitz sich zu als die Schwester etwas von dem Verhältnis mitbekommt und sie beschuldigt ihre Schwester eine Hexe zu sein. Ein tragisches Ende scheint auf die junge Frau zuzukommen, in einem Zeitalter, in dem die Hexenverfolgung hohe Wellten schlägt und  das ganze Dorf darauf aus ist, die Hexe zu enttarnen und ihr den Prozess zu machen.

Dann kommt noch ein harter Fall von Mobbing unter den örtlichen Teenagern zum Vorschein der ein sehr tragisches Ende hat.

Allen in allem ein guter Krimi, der seine Schwächen vor allem in der länge und den aufgepusterten Storylines hat. Die Geschichte mit der Hexenverfolgung hätte man komplett streichen können meiner Meinung nach. Sie hat das Buch nur unnütz in die länge gezogen, zumal der Zusammenhang zum aktuellen Fall jetzt auch nicht so der Knaller war. Nach meinen Startschwierigkeiten die ich hatte, hat sich das Buch doch noch gut gewandelt :-)

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review 2018-01-14 14:46
Was für ein Finale! Guter Physikerkrimi
Schilf - Juli Zeh

Die Geschichte beginnt wirklich sehr gut mit einer Analogie auf die Big Bang Theory und deren Figuren (musste im Internet nachschauen wer sich hier von wem inspirieren ließ, aber es wahr wohl Juli Zeh die Big Bang geschaut hat, denn die berühmte Fernsehserie ist 2007 im Herbst herausgekommen und die Autorin hat den Roman im Dezember 2007 beendet): Zwei Freunde, Oscar, ein theoretischer Physiker, wenig seinen Mitmenschen zugeneigt, der sich für einen total genialen Überflieger hält und ein Experimentalphysiker namens Sebastian, der eigentlich ebenso klug aber nicht so ehrgeizig ist und seinen Lebenszweck eher bei Frau und Kind sucht.

 

Weiters extem kluge Passagen, wie die beiden gegeneinander im intellektuellen Disput brillieren und in denen sehr smart quasi in der Manier der alten Screwballkommödien mit Wissenschaftstheorie, physkalischen Grundsätzen und der Metaphysik gespielt wird - eine echte Wohltat wie Wissenschaftler der 3. Generation die Grenzen der Diziplinen zu Querschnittsmaterieen auflösen.

 

"Er schimpfte seinen Freund als einen schöden Deterministen. Um Oskar und alle Umstehendne zu ärgern, bezweifelte er die Gültigkeit der Empirie als Erkenntnisverfahren. Ein Mensch, der am Flussufer 1000 weiße Schwäne vorbeiziehen sehe, könne daraus nicht schlussfolgern, dass keine schwarzen existierten." Diese Aussage ist sehr polemisch, hinterhältig und grundfalsch denn bei 1000 Flussufern wählt der Empiriker genau einen Schwan aus.

 

Zudem gibt es noch ein bisschen witzige Kindererziehung eines sehr begabten Knirpses mit Heisenberg, Bohr und Schrödinger.

 

"Was ist ein Mengele?", fragt Liam, der im Kampf gegen die Salatblätter noch keinen einzigen Gegner bezwungen hat. "Das ist jetzt nicht so wichtig", sagt Maike schnell. "Immer, wenn es nicht so wichtig ist, geht es um Sex oder um Nazis!", kräht Liam.

 

"Weißt du", sagt Oscar zu Liam, "dass sich immer, wenn Du einen Keks stiehlst, eine zweite Welt abspaltet, in der du den Keks nicht gestohlen hast?" "Die Paralleluniversen", nicht Liam. "Wenn Mama fragt, ob ich genascht habe, antworte ich immer: Ja und nein. Aber das funktioniert nicht."

 

Nach der großartigen Einführung wird der Sündenfall konstruiert. Sebastian begeht unter Zwang eine unglaubliche Tat. Jemand versucht sich eines Mitwissers durch den perfekten Mord zu entledigen. Er findet Sebastian, der ein starkes persönliches Motiv gegen das Opfer hat, entführt sein Kind während die Frau auf Urlaub ist und zwingt ihn zum Stillschweigen und anschließend zum Mord am Opfer."

 

Anschließend dümpelt die Geschichte so dahin es gibt einen ganz normalen Krimi, der recht absehbar erscheint. Kommissar und Kommissarin in Freundschaft verbunden aber dennoch in berufliche Konkurrenz verwickelt, Staatsanwälte, die schon auf Aufklärung drängen, Sebastian, dessen heile Welt und Familie ob des Verbrechens total zusammenbricht, der Erpressertäter im Hintergrund und der beste Freund Oscar, der sehr absehbar als alternative Handlung und Täter das lustige Mörderraten einläutet.

 

.... und dann kommt das Finale - atemberaubend, in sich schlüssig bezüglich Täter und Motiv und doch glaube ich von niemandem genauso vorhergesehen. So etwas muss einem Autor zuerst mal einfallen!!! Das ist genial!!!

 

Fazit: Ein ausgezeichneter Krimi - vor dem Finale hätte man ein bisschen straffen und das Tempo etwas anziehen können, weshalb ich nicht die vollen 5 Sterne vergebe - mit einem gradiosen Finale!

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text 2018-01-12 10:57
Tauchen Sie in die Welt der Goldenen Zwanziger ein mit Doku-Krimis von Volker Kutscher, Oliver Schütte und Horst Bosetzk

Bevor es das Alexa-Einkaufszentrum, den Fernsehturm und die Weltzeituhr gab, war der Alexanderplatz bei den Berlinern für die Rote Burg bekannt. Die Rote Burg wurde zwischen 1886 und 1890 erbaut und war zu dieser Zeit nach dem Stadtschloss das zweitgrößte Gebäude Berlins. Der imposante rote Ziegelbau war zur Kaiserzeit und in der Weimarer Republik das Hauptquartier der Berliner Polizeipräsidenten und beherbergte einen Großteil des Verwaltungspersonals der Polizeidienststellen. Hier arbeitete der berühmte Kriminalinspektor Ernst Gennat, der Vater der modernen Forensik, 30 Jahre lang.

Die Rote Burg ist auch Schauplatz für eine Reihe historischer Kriminalromane, die den Geist der Goldenen Zwanzigerjahre in Berlin einfangen. 2008 führte der Journalist und Autor Volker Kutscher mit „Der nasse Fisch“ die Leser in die düstere und faszinierende Welt Berlins zwischen den beiden Weltkriegen ein. Acht Bücher folgten in der Serie „Babylon Berlin“, und jetzt hat ARD zusammen mit Sky TV und Beta-Film den Kommissar Gereon Rath auf Fernsehbildschirmen im ganzen Land zum Leben erweckt. „Babylon Berlin“ ist die bisher teuerste deutsche Fernsehserie und die teuerste nicht-englische Serie aller Zeiten.

Der Autor Oliver Schütte schuf eine ebenso faszinierende Serie „Metropolis Berlin“, die die gleichen Grundthemen umspannt: Berlin in der Weimarer Republik, eine Stadt mit über vier Millionen Einwohnern, berühmt für ihre Kreativität und ihr skandalöses Nachtleben, aber auch geplagt von einer mächtigen kriminellen Unterwelt und politischer Gewalt. Ebenso nimmt der Doku-Kriminalautor Horst Bosetzky den Leser mit auf eine Reise durch die kriminelle Unterwelt der Weimarer Republik, die er in seiner Serie „Es geschah in Berlin“ beschreibt.

 

Um mehr über Berlin in den Goldenen Zwanzigerjahren und andere historische Epochen zu erfahren, die durch die Linse des Katz-und-Maus-Spiels von Polizeiinspektoren und gewieften Kriminellen gesehen werden, schauen Sie sich unsere Sammlung historischer Kriminalromane an.

 

Titelbild: Von Frank Xavier Leyendecker [Public domain], via Wikimedia Commons

 

Bild 1: [[File:Rote Burg, Berlin 1880.jpg|Rote Burg, Berlin 1880]]

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review 2018-01-09 08:30
Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (1) | Robert McCammon
180108 Hexe1a
Autor: Robert McCammonTitel: Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (1)Reihe: Matthew Corbett und die Hexe von Fount RoyalGenre: Historischer Kriminalroman, Horror, MysteryÜbersetzerin: Nicole LischewskiVerlag: Luzifer-Verlag, [29.05.2017]Kindle-Edition: 470 Seiten, ASIN: B01N41OTJVauch im HC-Format erschienenhier: via NetGalley.de – VIELEN DANK !!!gelesen auf dem Kindle Paperwhiteklick zu Amazon.de

Inhaltsangabe (Amazon):

Geht eine Hexe in Carolina um? Das zumindest glauben die Bewohner der kleinen Stadt Fount Royal. Ihr Name ist Rachel Howarth, eine Fremde - wunderschön und mutig. Kein Wunder, dass sie von manchen Einwohnern gehasst wird und den meisten zumindest suspekt vorkommt.
Der fahrende Friedensrichter Isaac Woodward und sein scharfsinniger Gerichtsdiener Matthew Corbett sollen ihr den Hexenprozess machen. Die Beweise sind erdrückend: In ihrem Haus finden sich okkulte Hinweise, sie weigert sich, die Worte des Herrn zu sprechen, und Zeugen berichten von unaussprechlichen Dingen, die sie mit dem Leibhaftigen selbst begangen haben soll…

Meine Meinung:

 

Detailreich, gruselig, spannend

 

Wieder ein Buch aus dem Luzifer-Verlag, das ich vor allem ab dem zweiten Drittel nicht mehr aus der Hand legen konnte. Schon das Cover hat mich angesprochen und fasziniert, als ich es bei NetGalley.de sah: diese düstere Atmosphäre mit einer Frau in altmodischer Kleidung im Focus. Die nächsten Details waren Titel und Inhaltsangabe, die mich vollständig in ihren Bann zogen, denn im späten 17. JH eine schöne und mutige Frau als Hexe zu diffamieren, zog unweigerlich einen Hexenprozess und sehr wahrscheinlich den Tod nach sich.

 

Um so spannender, dass ein Richter und sein Gerichtsdiener die Wahrheit herausfinden wollen, um eine stichhaltige Rechtsprechung vorzunehmen und nicht einfach alles auf Anhieb glauben, was man ihnen erzählt. Während der Richter sich mit einer schweren Grippe herumschlagen muss, aber vom Herrscher des Ortes unter Druck gesetzt wird, versucht der junge Gerichtsdiener einige Fragen und Rätsel zu lösen.

 

Es ist äußerst spannend, wenn das Buch auch so seine Längen hat. Doch das bleibt nicht aus, wenn derart detailreich beschrieben wird, dass man beim Lesen nicht nur den Matsch unter den Füßen spüren, sondern auch den Gestank in die Nase steigen fühlt, der dort in der neuen Kolonie in Amerika in den Sümpfen im Juni herrscht.

 

Der Schreibstil ist brillant. Sprachlich und begrifflich vollkommen dem Jahrhundert angepasst, beschreibt McCammon Menschen des späten 17. Jahrhunderts absolut nachvollziehbar, gibt seinen einzelnen Figuren unterschiedliche Charaktere und Bildung, lässt sie ihrem Alter und Werdegang gemäß sprechen und handeln, gibt einen Einblick in das Leben einer Gemeinschaft, die einen Neuanfang in einer Welt wagt, die so ihre Wagnisse hat und lässt den Leser währenddessen spekulieren.

 

Leider endet das Buch zwar mit einer interessanten Entdeckung und logischen Überlegung bei einem anderen Rätsel, doch sind noch so viele Fragen offen und Rachel noch immer inhaftiert. Der zweite Band muss also im Anschluss verschlungen werden – wie schön, dass es diesen bei Skoobe zu leihen gibt :)

 

Ich gebe für Teil 1 der interessanten und teilweise recht gruseligen Story 09/10 Punkte.

 

Zitat:

Regelrechte Wasserfälle strömten durch die starken Äste, die sich in vierzig Fuß Höhe über der Straße ineinander verflochten. Die Blätter uralter Eichen und Ulmen, und auch die Nadeln der hohen Kiefern, waren finster statt grün, und die mächtigen Stämme von Moos und braunen Klumpen eines Pilzes geflickt. Zu sagen, dass sich unter diesen Ästen eine Straße befand, war eine freizügige Verwendung des Wortes: Es handelte sich um ein fäulnisfarbenes matschiges Loch, das dem Nebel entstieg und auch wieder im Nebel verschwand.
1. Kapitel, bei 1 %, Pos. 52/7223

180108 Hexe1b

 

Bücher der Reihe:

 

  1. Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (1) – beendet 08.01.2018 – 09/10 Punkte
  2. Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal (2)

 

Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal: Roman - Nicole Lischewski,Robert R. McCammon 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2018/01/gelesen-matthew-corbett-und-die-hexe.html
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