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review 2017-10-21 18:31
Artemis
Artemis - Andy Weir

[I received a copy of this book through NetGalley.]

I loved “The Martian”, so of course I was bound to request this one. To be fair, I didn’t enjoy it as much, but it was still a good, fun read in several ways.

I found the characters in general likeable enough, in definite ‘shades of grey. The ‘heroes’ of this story are seldom all white, and go about their business with good intentions and shady ways. The businessman who moved to the moon to help his ailing daughter, but is a crook on the side. The economist who almost single-handedly set a whole country as the only entry point to the Moon, and won’t shy away from closing eyes on criminal deals as long as they help keeping Artemis afloat. The city’s policeman (Artemis has something like 2,000 inhabitants, minus the tourists, so Rudy does the job) who’s keeping order by breaking a few arms at times if he deems it’ll be a better punishment than prison. And, of course, Jazz Bashara herself, porter by day, smuggler by night, of sorts, running her little operation with no one the wiser.

(Granted, not everyone is a complete a-hole here, Jazz’s father for instance is a law-abiding citizen who doesn’t want anything to do with his daughter’s shady side; on the other hand, Jazz clearly has him to thank for her own ethical side, the one that makes her never renege on a deal, and puts her in the (trustworthy criminal’ category, so to speak.)

The story itself starts in a fairly typical way for heist stories: Jazz needs money, her criminal activities aren’t bringing in as much as she needs, nor quickly enough, so when a dangerous but particularly juicy deal comes her way, she shoves her qualms in her pocket and accepts it. Only it turns out she’s bitten more than she could chew, and finds herself embroiled in an almost conspiracy, forcing her to gather all her wits, resources and allies in order to find a way out. All in all, the kind of story I like to read: maybe not the most original, but with high potential for action, fun, quirky characters, and, well, capers.

There isn’t as much technical detailing in this novel as there was in “The Martian”, so it’s definitely not hard to follow. The whole caper(s) resting on scientific knowledge and using the moon’s gravity and peculiar sides to work within the plan, that was really interesting for me. Maybe the welding-related descriptions were a little too long at times, though; at least, I didn’t care as much about those as I did about other scientific explanations.

I liked the overall diversity in Artemis. This small city has, from A to Z, a multicultural side that I think worked well, and didn’t rest on the usual ‘Western world colonises space’ (Kenya and its space company holds the entry door to the moon, Artemis’s administrator is a Kenyan woman, the policeman is Canadian, Jazz and her father are from Saudi Arabia, many of Jazz’s contacts are Vietnamese or Slavic, etc.).

I wasn’t totally on board with the way Jazz told the story, though. The wit didn’t work as well here as it did in “The Martian”, mostly, I’d say, because there’s too much of a dichotomy between Jazz’s ‘voice’ and her age: sometime in the middle of the story, we learn she’s 26, but from her tone, attitude, expressions and way of being, I would’ve thought her late teens/20, and not older. There -is- an immature side to her character, so in itself it’s not like her voice doesn’t fit at all, yet it didn’t feel ‘right’ either.

Conclusion: 3.5 stars. Disregard the author’s previous best-seller, take this story as it comes, and enjoy the heist parts, the assembling of Jazz’s motley crew, the description of Artemis, and the outings on the Moon in an EVA suit that can spring a leak just any time due to the characters attempting bold moves and daring rescues.

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review 2017-10-18 11:41
Nimm das, Mars!
The Martian - Andy Weir

Andy Weirs Karriere ist ein Märchen der Schriftstellerei. Sein Debütroman „The Martian“ wurde ursprünglich von allen Verlagen abgelehnt, weshalb Weir das Buch 2011 als Selfpublisher veröffentlichte. Er bot es kostenlos auf seiner Website an. Als Fans ihn baten, eine Kindle-Version zu erstellen, verlangte er auf Amazon 99 Cent, der niedrigste mögliche Preis. Die Verkaufszahlen schossen durch die Decke. Der Rest ist, wie man so schön sagt, Geschichte. 2013 verkaufte er die Buchrechte für einen sechsstelligen Betrag. Ich finde, in dieser Anekdote steckt eine inspirierende Botschaft an allen jungen Autor_innen: gib nicht auf und glaub an dein Werk. Andy Weir beweist, dass der Erfolg manchmal bloß etwas länger braucht, um sich einzustellen. Nachdem das Buch zwei Jahre auf meinem SuB versauerte, wollte ich 2017 endlich wissen, ob es wirklich so gut ist, wie alle behaupteten.

 

Werde Astronaut, haben sie gesagt. Geh zur NASA, haben sie gesagt. Flieg zum Mars, haben sie gesagt. Schönen Dank auch. Was sie Mark Watney nicht gesagt haben, ist, wie er auf dem Mars überleben soll, falls ihn ein schrecklicher Unfall von seinem Team trennt und sie gezwungen sind, ihn allein zurückzulassen. Nun ist er der einzige Bewohner eines Planeten, der sich redlich bemüht, Mark umzubringen. Alle Kommunikationswege sind zerstört. Seine Vorräte sind begrenzt. Er ist auf hochsensible Technik angewiesen, die stetig ausfallen könnte. Er könnte ersticken, verhungern, verdursten, erfrieren oder in der hauchdünnen Atmosphäre explodieren. Die nächste Mission wird in 1425 Tagen eintreffen. Bis dahin muss sich Mark auf seinen Einfallsreichtum, seine Fähigkeiten und seine sture Weigerung zu sterben verlassen, um dem angriffslustigen Planeten ein Schnippchen zu schlagen. Es ist Zeit, ein für alle Mal herauszufinden, ob menschliches Überleben auf dem Mars tatsächlich unmöglich ist.

 

Unter extremen Bedingungen sind Menschen zu erstaunlichen Leistungen fähig. Wir alle kennen die Geschichte der Mutter, die einen Kleinwagen mit bloßen Händen stemmt, weil ihr Baby darunter eingeklemmt ist. Mark Watneys Überlebenskampf auf dem Mars ist ein hervorragendes Beispiel für diese wundersame Leistungsfähigkeit. Ja, werdet ihr sagen, der ist ja auch nur fiktiv. Ich antworte: das spielt überhaupt keine Rolle, weil er nicht fiktiv wirkt. Er wirkt so real wie ihr und ich. Ich habe während der Lektüre von „The Martian“ vergessen, dass Mark Watney eine Romanfigur ist, die der Fantasie des Autors Andy Weir entspringt. Von der ersten Seite an entwickelte ich enorme Sympathie für den Biologen, Ingenieur und Astronauten, denn er ist ein extrem zugänglicher Charakter, der mit selbstironischem Witz überzeugt. Ich hätte ihn gern auf ein Bier eingeladen. Er neigt überhaupt nicht zum Selbstmitleid, obwohl seine Lage beängstigend aussichtslos erscheint und eine gewisse Verzweiflung absolut verzeihlich gewesen wäre. Es zeugt von einer beeindruckenden Geisteshaltung, allein auf dem Mars nicht alle Hoffnung fahren zu lassen. Stattdessen treibt ihn sein außergewöhnlich starker Lebenswille zu Höchstleistungen an, die sein analytischer Verstand in praktikable und für die Leser_innen gut nachvollziehbare Überlebensstrategien verwandelt. In Logbuch-Einträgen beweist er sein bemerkenswertes Talent zum Problemlösen und ließ mich an all seinen Gedankengängen teilhaben. Dadurch fungiert das Logbuch zusätzlich als Marks Absicherung gegen den Wahnsinn; indem er den Leser_innen erklärt, welche Herausforderungen er wie meistern muss, bewahrt er sich selbst vorm Durchdrehen. Demzufolge enthält „The Martian“ viele äußerst spezifische Beschreibungen aus der Physik, Chemie, Biologie und allgemein den Naturwissenschaften, die zwar anspruchsvoll sind, mich aber niemals überforderten, was an sich bereits ein schriftstellerisches Kunststück darstellt. Ich habe unfassbar viel über den Mars gelernt und konnte gravierende Wissenslücken schließen. Ich musste jedoch ziemlich aufmerksam lesen, was sich in meinem Fall auf das Lesetempo auswirkte. Ich kam langsamer voran als in einem Durchschnittsbuch, störte mich allerdings kaum daran, weil „The Martian“ trotz dessen unglaublich spannend ist. Angesichts dessen, dass auf dem Mars nichts ist und Mark die Handlung fast ausschließlich durch seine Persönlichkeit vorantreiben muss, da Weir seine strikte Ich-Perspektive lediglich in recht großen Abständen aufbricht und die Leser_innen seine Unternehmungen niemals direkt erleben, ist diese konsequente Spannungskurve verblüffend. Ich fieberte auf jeder Seite mit und feuerte Mark in Gedanken lautstark an, nicht aufzugeben und dem blöden Planeten zu zeigen, wer der Boss ist. Ich hätte nicht gedacht, dass er tatsächlich eine Überlebenschance hat und war überrascht, wie viel Hoffnung er mir vermittelte, wie sehr ich daran glauben wollte, dass er es schafft, obwohl die Lage alles andere als rosig aussieht. Nimm das, Mars, Mark Watney is in da hooooouuuuse!

 

„The Martian“ ist die glaubhafte Chronik eines außerordentlichen Überlebenskampfes. Es ist eine irrwitzige Mischung aus „Apollo 11“, „Cast away – Verschollen“ und „Schiffbruch mit Tiger“ von Yann Martel. Ich freue mich über den gerechtfertigten Erfolg dieser Geschichte und gratuliere Andy Weir dazu, dass sich all seine Arbeit auszahlte, vom reinen Schreiben bis hin zu seinen erschöpfenden Recherchen. Er verdient es.
Meiner Meinung nach ist „The Martian“ ein Science-Fiction-Roman, der selbst Genreskeptikern wie mir gefallen kann, weil er sich sehr dicht an der Realität bewegt und mit einem Protagonisten aufwartet, der kaum menschlicher sein könnte. Mark Watney ist der nette Typ von Nebenan, mit dem man sich ein Footballspiel ansieht. Er ist der Typ, mit dem man einen trinken geht. Und zufällig ist er auch der Typ, der unverhofft den Mars kolonisiert, in MacGyver-Manier mit Kleber, Spucke und vielen kreativen Ideen – eben ein echter Weltraumpirat.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/10/18/andy-weir-the-martian
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review 2017-10-15 19:46
Artemis
Artemis: A Novel - Andy Weir

I loved Andy Weir's previous book The Martian so when I found out about Artemis I immediately went to Netgalley to request it. This book follows Jasmine (Jazz) Bashara who is a porter (and also a smuggler) in Artemis the only city on the moon. Jazz is struggling to make ends meet when someone comes to her with a highly illegal task to do but with a reward too good to pass down. Jazz finds herself pulled into something way bigger and more dangerous than she thought it was.

 

Jazz was a bit of a mystery to me at first. I was really curious to see how she became a lowly porter. Once her past was laid out I was a bit disappointed. I think that is when I started to like Jazz less and less. She was definitely funny at times but her attitude could be a bit annoying especially since she only had herself to blame for the position she was in.

 

Sometimes I felt that this was a bit bogged down in too much discussion about pressure and chemicals mixing, basically in science. It is understandable that there would be some discussion about that but it got to be a bit much at times for me.

 

Overall I did enjoy this book and will definitely be reading more from Andy Weir.

 

Thanks to Netgalley and the publisher for the galley.

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text 2017-10-05 09:41
A science fiction masterpiece
Artemis: A Novel - Andy Weir

I received a copy of this from Netgalley and Crown Publishing.

 

I initially requested a copy of this book because Andy Weir also wrote The Martian. Now I never read the book, but I did see the movie and thought it was great. Well once again Andy Weir created what I would refer to as a science fiction masterpiece. Seriously, keep your eyes peeled because this would make for a fantastic movie and Andy Weir has already written a book that made it in Hollywood.

 

With science fiction there are some things that I look for. I like things to be believable, and also well researched. Science heavy books need to be explained well. I have read plenty of books that aren't and it leads to confusion and irritation. But there must be a balance, so the book can't be overwhelming science heavy, as then the story will get bogged down with details and the result is boredom. Andy Weir walked this tight rope act as skillfully as Michael Crichton once did. 

 

The characters were also developed exceptionally well, which is not always true or entirely necessary for science fiction, but is an added bonus here. Jazz was an incredibly fun character to read about, she was snarky, sarcastic and down right diabolical. Svoboda was also one of my favorites. He was a character that embodied a dorky scientist, yet with plenty of adorable quirks. I found myself wishing for more of a romance between these two. 

 

The world of Artemis, the city on the moon, was built well. The writing was descriptive, but the map of the city was also helpful. I could picture most everything, but I also found myself referring to the map at times while reading for a more complete visualization. 

I was reminded of Six of Crows while reading this. They might be completely different genres, but they both pulled off incredible schemes in imaginary worlds with casts full of very interesting characters. They both had masterminded main characters who make you feel like at times you may be rooting for the villain. 

 

The plot was very well planned. The pacing kept me flipping pages, yet the writing never lost details necessary to understand the science. There were many twists along the way that kept you on your toes guessing what would come next. Andy Weir is a genius to have come up with this plot.

 

The cover kind of sucks though. It is kind of dull and doesn't convey that this story will be exciting. I nearly passed this book up because of that. I would recommend this to fans of Michael Crichton, Six of Crows and all science fiction lovers. Andy Weir is a  Science fiction genius and I really hope this becomes a movie.

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text 2017-10-01 13:48
September Re-Cap
The Fixer - Jennifer Lynn Barnes
Mad: A Novel (Mad, Bad, and Dangerous to Know Trilogy) - Chloé Esposito
The Last Magician - Lisa Maxwell
Everything, Everything - Nicola Yoon
The Pact - Karina Halle
The Kind Worth Killing - Peter Swanson
The Orchard: A Memoir - Theresa Weir
Everything Under The Sun - Jessica Redmerski,J.A. Redmerski
World After - Susan Ee
The Long Way to a Small, Angry Planet - Tantor Audio,Becky Chambers,Rachel Dulude

 

A mediocre reading month...some good...some not so good, some good but long (everything under the sun).  I listened to more books than I physically read this month by far, including a re-listen/read for an old favorite.  I did not read a single arc...I think that's due to me feeling like I don't want to be a guinea pig for new books.  Essentially, that's what you are, after all, which is the price you pay for being able to read books before they come out.  I'm just not sure if I want to do it anymore.

 

 

 

(eBook) The Fixer by Jennifer Lynn Barnes

Finish Date:  09/02

3.8/5 STARS - GRADE=B

 

(Audiobook) Mad by Chloe Esposito

Finish Date:  09/03

4.3/5 STARS - GRADE=A-

 

(Audiobook) The Last Magician by Lisa Maxwell

Finish Date:  09/10

4.5/5 STARS - GRADE=A-

 

(Audiobook) Everything, Everything by Nicola Yoon

Finish Date:  09/12

3/5 STARS - GRADE=C

 

(eBook) The Pact by Karina Halle

Finish Date:  09/13

2.7/5 STARS - GRADE=C-

 

(Audiobook) The Kind Worth Killing by Peter Swanson

Finish Date:  09/16

4/5 STARS - GRADE=B+

 

(Audiobook) The Orchard: A Memoir by Theresa Weir

Finish Date:  09/20

3.5/5 - GRADE = B-

 

(eBook) Everything Under the Sun by Jessica Redmerski

Finish Date:  09/24

4.7/5 STARS - GRADE=A

 

(Audiobook) World After by Susan Ee

Finish Date:  09/25

4.8/5 Stars - GRADE=A

 

(Audiobook) The Long Way to a Small Angry Planet by Becky Chambers (review pending)

Finish Date:  09/30

4.3/5 STARS - GRADE=A-

 

10 books Total for a total of 4,083 pages (including audio).

7 Audiobooks and 3 ebooks.

 

 

 

 

 

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