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text 2019-02-20 02:58
Reading progress update: I've read 33 out of 320 pages.
The Flash: Climate Changeling - Richard A. Knaak
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review 2019-02-19 11:16
Die Essenz der Jugend
Every Day - David Levithan

Sucht man nach LGBT-Jugendliteratur, stößt man schnell auf David Levithan. Der Autor erarbeitete sich eine beachtliche Reputation, weil Diversität in seinen Büchern eine wichtige Rolle spielt. Er begann seine Karriere als Lektor; sein erster Roman „Boy Meets Boy“ stellte sein Traum-Manuskript dar: eine Geschichte über homosexuelle Teenager fern jeglicher Klischees und Stereotypen. Offenbar war er nicht der einzige, der sich das wünschte, denn das Buch wurde ein Erfolg. Sein vermutlich bekanntestes Buch ist jedoch „Every Day“, in dem er untersucht, wie eine Existenz ohne Label wie Gender, Sexualität und Rasse, die Menschen zur Kategorisierung verwenden, aussähe. Außerdem wollte er herausfinden, ob es möglich wäre, eine Person zu lieben, die sich jeden Tag verändert. Der 2012 erschienene Roman erfuhr einen unfassbaren Hype, der auch an mir nicht vorbeiging. Aber da ich dazu neige, die Letzte zu sein, die ein gehyptes Buch liest, holte ich „Every Day“ erst 2018 von meinem SuB.

 

Stell dir vor, du müsstest jeden Tag aufs Neue herausfinden, wer du bist. Stell dir vor, du hättest keinen eigenen Körper, kein eigenes Leben, keinen Anker. Nur deine Identität, dein abstraktes, formloses, heimatloses Ich, das Tag für Tag in der Existenz eines anderen Menschen erwacht. Was würdest du tun? Würdest du das Abenteuer suchen, Grenzen überschreiten? Würdest du verantwortungsvoll mit dem Leben umgehen, das dir anvertraut wurde? Was würdest du vermissen? Dein Gesicht im Spiegel? Familie, Freunde, Routine? Oder die Hoffnung auf die große Liebe?
Seit A denken kann, bedeutete Leben, in eine andere Person hineinzuschlüpfen. So war es immer. Doch Rhiannon änderte alles.

 

Ich erinnere mich gern an die Lektüre von „Every Day“. Ich begann das Buch auf meinem Weg zur Arbeit. Es war ein schöner Tag, ich hatte im Bus einen Fensterplatz und Sonnenstrahlen tanzten über die Seiten. Ich konnte fühlen, wie ich eingesaugt wurde, innerhalb kürzester Zeit eine Verbindung aufbaute und sich ein glückliches Lächeln auf mein Gesicht stahl. Ich lächelte während des gesamten ersten Kapitels. David Levithan benötigte nicht einmal 30 Seiten, um mich abzuholen. Zwar hielt diese magische Verbundenheit nicht die gesamte Lektüre über an, aber es war dennoch ein besonderes Leseerlebnis. Die Geschichte startet an Tag 5994 von A’s Leben. A ist 16 Jahre alt und… ja, was eigentlich? Pures Bewusstsein. Eine Lebensform ohne physische Präsenz, eine reisende Seele, ein Parasit. A besitzt keinen Körper und demzufolge weder Geschlecht noch Gender oder Rasse. Stattdessen erwacht er/sie unfreiwillig jeden Tag im Körper einer anderen Person im selben Alter und übernimmt diesen. Deshalb war es unmöglich, A außerhalb der Wirte zu visualisieren. Trotzdem entwickelte ich eine unverwechselbare Vorstellung der Persönlichkeit, die mir in Ich-Perspektive Einblicke in ihre Existenz gewährte. Levithan individualisierte A’s Stimme gewissenhaft und beweist, dass ein Charakter nicht auf Äußerlichkeiten angewiesen ist, um überzeugend und glaubhaft zu sein. Es wundert mich nicht, dass „Every Day“ in der LGBT-Community als ikonisch gilt, denn die Selbstverständlichkeit, mit der der Autor sexuelle Identität behandelt, beeindruckte mich und regte mich zum Nachdenken an. Er lehrte mich, dass auch ich so daran gewöhnt bin, zu kategorisieren, dass ich A grundlos als männlich einstufte. Vielleicht lag es daran, dass A das erste Kapitel im Körper von Justin erlebt und meine Leseerfahrung dadurch prägte. Erst scheint sich Tag 5994 für A durchschnittlich zu gestalten. Obwohl seine/ihre Existenz haarsträubend wirkt, hat er/sie diese akzeptiert, wie sie ist. Er/Sie ist es gewohnt, sich schnell in einem neuen Körper zurechtzufinden, die Erwartungshaltung des Umfelds zu erfüllen und sich respektvoll zu verhalten. Es gefiel mir, dass sich A der Verantwortung, die mit der Inbesitznahme einhergeht, bewusst ist. Normalerweise bemüht sich A, den Wirt so gut wie möglich zu verkörpern, doch als ihm/ihr Justins Freundin Rhiannon begegnet, ist dieser Vorsatz schnell vergessen. Rhiannon ändert für A alles, weil er/sie sich in sie verliebt. Durch diese Gefühle offenbart sich die erschütternde Tragik in A’s Dasein. Er/Sie kann keine Beziehungen aufbauen, weil diese keinen Bestand haben können. Ihm/Ihr fehlt ein entscheidendes Stück der Identitätsbildung und Erfahrungen, die für Menschen sonst normal sind, erlebt er/sie nur aus zweiter Hand. Obwohl A’s Bekanntschaft mit tausenden komprimierten Leben unvergleichlich aufregend ist, sehnt er/sie sich nach Konstanz – in Person von Rhiannon. Leider ist das der Grund, warum mich „Every Day“ nicht dauerhaft zu fesseln vermochte. A versucht, Rhiannon in unterschiedlichen Körpern von sich überzeugen. Diese Tage ähneln sich sehr. Ich fand diese Kapitel daher nicht abwechslungsreich genug und etwas schnulzig. Aber gut, im Kern ist das Buch trotz der spektakulären Umstände eine Liebesgeschichte, was will man da erwarten?

 

„Every Day“ ist ein Buch simpler Poetik, das zahlreiche philosophische Lebensweisheiten enthält, mit denen sich die meisten Leser_innen sicher identifizieren können. David Levithan vermittelt die unmissverständliche Botschaft, dass sich das Herz nicht für oberflächliche Eigenschaften interessiert. Liebe ist blind. Meiner Ansicht nach verfügt dieser Roman allerdings über eine zusätzliche Metaebene. Ich sehe in „Every Day“, in A’s wechselhafter Existenz, auch eine Metapher für die Jugend selbst. Wenn man jung ist, probiert man viele verschiedene Identitäten aus, möchte alles auf einmal und doch wieder ganz anders sein, fühlt sich manchmal allein, losgelöst und unsichtbar. A ist eine konzentrierte Personifizierung dieses Lebensabschnitts. Ich hoffe, dass er/sie irgendwann in sich selbst ankommt. Deshalb freue ich mich mehr auf das Sequel „Someday“, als auf „Another Day“, das Rhiannons Perspektive beleuchtet, denn ich wünsche A vor allem eines: eine Heimat.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2019/02/19/david-levithan-every-day
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text 2019-02-18 17:41
Reading progress update: I've read 20%.
Mortal Engines (Mortal Engines Quartet, #1) - Philip Reeve,Barnaby Edwards,Scholastic Audio

Sometimes it's refreshing to step into a well-written YA science fiction book. This one borders on a fairytale level of improbability but is managing to carry it. It's giving me young people to cheer for and offering me bad baddies and people who are baddies some of the time. Excellent stuff.

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review 2019-02-17 23:35
Athyra / Steven Brust
Athyra - Steven Brust

Vlad Taltos is very good at killing people. That, combined with two faithful companions and a talent for witchcraft, makes him an assassin par excellence. But lately his heart just hasn't been in his work, so he decides to retire. Unfortunately, old enemies have scores to settle with Vlad. So much for retirement!

 

Although I liked this story well enough, it is my least favourite of the Vlad Taltos books that I’ve read thus far. I think it’s because it’s not narrated by Vlad, but by a young Teckla man who befriends Vlad on one of his self-directed missions. I missed the cheeky, smart-ass remarks that we have come to expect from our Eastern (ex-)assassin friend.

As I say, the story isn’t bad, but it suffers from this change in point-of-view. Brust has made the young man ignorant--he’s smart enough, but he’s had relatively little education and no experience to cause him to question any of his culture’s world views. There’s limited interest in his learning about the outside world and how others perceive it and him, but it’s not riveting.

I imagine that Brust wanted to experiment with a new writing technique--writing the same thing over and over may appeal to your core audience, but I can see needing to try new things to keep yourself interested in an established character. My hope is that book 7 will revert to Vlad as the main voice.

Book Number 309 in my Science Fiction & Fantasy Reading Project.

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review 2019-02-17 15:15
Doomsday Book
Doomsday Book - Connie Willis

This book is too long, too slow moving and almost half of the book didn´t work for me. And yet I really loved this book in the end.

 

Kivrin Engle is a time traveller, sent back to the middle ages to study the people and their living. But something goes horribly wrong and she arrives at the right place, but in the wrong time. At the same time, the people in the present time have to deal with an outbreak of the influenca and the fact that they can´t rescue Kivrin.

 

The main problem I have with this book is it´s structure. I really loved Kivrin´s story, her struggles with the language and how to fit in a society in the Middle Ages. These parts were spellbinding and I couldn´t stop reading, even though the story moved at a very slow pace. And Kivrin´s story is so sad, I bailed my eyes out towards the end of it.

 

 

And then there were the parts in present time with the flu and their struggle to prevent and epidemic. And those parts were a whole lot of waiting around for some person or another to call. The odd thing is that I didn´t get a proper sense of a future setting (it´s 2054). It didn´t feel futuristic at all. Granted, they can time travel and they seem to have advanced medical techniques, but Willis doesn´t explain how men have come of these developments. The reader just has to take this at face value and just accept, that the people in the future can time travel, but they cannot get hold of a person in short notice (there are neither cellphones not beepers in this world). Add to this that were some really annoying characters in the present time setting (William, Colin and William´s mother). I really wasn´t a big fan of the present time setting.

 

It´s a difficult book to recommend. I think this is one of these books that you either are going to love or hate and there is not much of a middle ground. I´m certainly glad that I read this book, though.

 

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