logo
Wrong email address or username
Wrong email address or username
Incorrect verification code
back to top
Search tags: African-American
Load new posts () and activity
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2017-08-11 20:29
Why Are All the Black Kids Sitting Together in the Cafeteria? by Beverly Tatum
"Why Are All The Black Kids Sitting Together in the Cafeteria?": A Psychologist Explains the Development of Racial Identity - Beverly Daniel Tatum

This is an informative book about the racial aspect of identity development. I am giving it a mild recommendation because I did not find it life-changing. But despite being a book about social issues published in 1997 (with an updated edition in 2003), it has maintained relevance. It is primarily geared toward parents and teachers, with a focus on child and adolescent identity development: how to raise non-white children in the U.S. with a healthy sense of themselves, and how to raise white children to speak out against racism. Because of the smattering of angry reviews, it’s also worth pointing out that the book is geared toward those who acknowledge that racism is an existing problem that affects people of color, and would like to improve their understanding or learn to do more about it.

Beverly Tatum is a college professor and administrator with a background in psychology and extensive experience teaching workshops about race, and also a black woman who’s put careful thought into teaching her sons about race. The book has a detached, somewhat scholarly tone, though it remains accessible and readable. The author compiles several theoretical models for racial identity development and illustrates them with examples from students, workshop participants, and her own life. In general I found the information she provides helpful, not earth-shattering for someone relatively familiar with social justice issues, but not too basic either.

The book does mostly focus on black and white, though the author makes an effort to expand from that. There are 10-page sections about Hispanic, Native American, and Asian-American identity, which are more substantial than I expected based on their brevity, but lack space to do more than summarize these groups’ experience with American government and society, and flag some key issues relevant to grade school teachers. Unsurprisingly, the portion of the book dealing with African-American identity is the richest. It’s useful – and probably necessary – for teachers and others to understand what kids are experiencing.

In writing about white people, the author is familiar with common racial attitudes, and explains them in terms of a growth model even though many people get stuck somewhere along the way (the same of course can be said for black people): from not having to think about race, to blaming minorities for their situation, to white guilt, to hopefully speaking out against racism in a productive way. Her analysis of the reasons white people are afraid to speak out seems dated to me (suggesting that fear of ostracism from other white people is a major factor, while de-emphasizing fear of putting one’s foot in one’s mouth because white people aren’t taught to talk about race). But otherwise the book’s analysis of race relations feels contemporary.

The author’s conception of a positive white racial identity is also incomplete, though as a black person, this isn’t really her job. She believes (and I have doubts about this) that positive change requires white people having a strong, positive racial identity of their own: including whiteness as a major part of their self-conception without being racist. But as far as she gets in envisioning what that looks like is suggesting that white people look to other white people who have fought racism, and build anti-racist identities. The problem is that opposing racism is a social position, not an identity, and most people are not activists who build their lives around their opinions. Ultimately it’s for white people to determine what white identity looks like, though, so I can’t fault the author for failing to do so.

At any rate, this book is informative and the actual text is only just over 200 pages, so it’s worth a read if you’re interested in the subject. It isn't a book that inspired any strong reaction in me, but I feel a bit more knowledgeable for having read it.

Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2017-08-08 10:33
Eindringlich, psychologisch vielschichtig, unverzichtbar
Beloved - Toni Morrison

Interessiert man sich für weibliche, afroamerikanische Literatur, kommt man an Toni Morrison nicht vorbei. 1993 erhielt sie als erste schwarze Frau den Literaturnobelpreis. Bereits fünf Jahre zuvor wurde ihr Roman „Beloved“, in dem sie sich mit der Geschichte der Sklaverei in den USA auseinandersetzt, mit dem Pulitzer-Preis ausgezeichnet. Das Buch basiert lose auf der Biografie von Margaret Garner, die 1856 ihre zweijährige Tochter tötete, um sie vor einem Leben in Sklaverei zu bewahren. Ich habe lange gebraucht, bis ich bereit für „Beloved“ war. Tatsächlich begann ich das Buch schon einmal, bemerkte aber, dass ich mit dem Schreibstil noch nicht zurechtkam und stellte es zurück ins Regal. Drei Jahre wartete es geduldig auf mich.

 

18 Jahre ist es her, dass Sethe eine Sklavin in Sweet Home war. Unaussprechliches wurde ihr angetan, bis sie, hochschwanger und allein, floh. Zu Fuß schlug sie sich nach Ohio durch, wo sie im Haus ihrer Schwiegermutter Baby Suggs unterkam. Heute ist die 124 ihr Heim, in dem sie mit ihrer Tochter Denver lebt. Freiheit ist jedoch mehr als ein physischer Zustand. Noch immer wird Sethe von ihren Erinnerungen heimgesucht. In ihrem Haus spukt der Geist ihres Babys, auf dessen Grabstein ein einziges Wort eingraviert ist: Beloved. Als ein Besucher aus ihrer Vergangenheit eines Tages auf der Schwelle der 124 auf Sethe wartet, scheint es, als erhielte sie erstmals eine Chance auf wahres Glück. Doch diese Hoffnung währt nur einige Herzschläge, denn kurz darauf tritt eine junge Frau in ihr Leben, die Sethes Glauben, ihre Mutterliebe und ihr Verständnis von Freiheit hart auf die Probe stellt. Sie sagt, sie heißt Beloved…

 

Wie könnte ich für dieses preisgekrönte Buch weniger als fünf Sterne vergeben? „Beloved“ ist ein moderner Klassiker, der das vor allem in den USA ungeliebte Thema der Sklaverei psychologisch vielschichtig und glaubwürdig bespricht. Erstaunlicherweise halte ich den Roman trotz dessen nicht für eine Abhandlung über Sklaverei. Meiner Meinung nach ist es eine Geschichte darüber, was Freiheit bedeutet, speziell für farbige Frauen. Laut Vorwort entspricht dieser Eindruck auch Toni Morrisons Intention. Die Handlung spielt vermutlich zwischen 1865 und 1890, nach dem amerikanischen Sezessionskrieg und der offiziellen Abschaffung der Sklaverei. Im Mittelpunkt stehen Vergangenheit und Gegenwart der Protagonistin Sethe, die untrennbar miteinander verwoben sind. Sethe lebte viele Jahre als Sklavin auf der Farm Sweet Home in Kentucky, bis sie die Qualen unter ihren weißen Herren nicht mehr aushielt und den gefährlichen Entschluss traf, zu fliehen. Ich war sehr dankbar, dass Sethes Sklavenzeit zur Gegenwart des Buches bereits knapp 20 Jahre zurückliegt. Dadurch erlebte ich ihr Leid mit einem gewissen Abstand und war nicht gezwungen, die furchtbaren Torturen, die ihr angetan wurden, live zu beobachten. Ich will damit nicht ausdrücken, dass ich die Augen vor der Realität verschließe, doch die menschenunwürdigen Methoden der Sklavenhalter in Sweet Home waren selbst als Rückblenden äußerst schwer zu ertragen. Sethes Rücken ist von Narben entstellt, die Zeugnis vom brutalen, rücksichtslosen Einsatz der Peitsche tragen. Morrison vergleicht das Narbengewebe mit einem Baum, aus dem neues Leben entspringt – als ich diesen Absatz las, liefen mir Tränen über die Wangen, weil es mir sehr zu Herzen ging, dass die Autorin für etwas so schreckliches und falsches wundervolle Worte fand. Ihren Schreibstil empfand ich insgesamt als sanftmütig, gefasst und würdevoll; sie wedelt nicht mit dem moralischen Zeigefinger vor den Augen ihrer Leser_innen, sondern lässt die beschämenden Wahrheiten ihrer Geschichte für sich selbst sprechen. Sie deutet vieles erst nur an und führt es später genauer aus, wodurch sich das Gesamtbild der Erlebnisse der Sklaven in Sweet Home und ihrer Strategien, ihre Erinnerungen zu verarbeiten, langsam zusammensetzt. Während Baby Suggs ihr Herz für alle öffnete und sich zu einer spirituellen Leitfigur entwickelte, konzentrierte sich Sethe voll auf ihre Mutterrolle. Es stimmte mich traurig, dass Sethe sich zwar selbst befreite, aber niemals frei wurde. Ihre Vergangenheit bestimmt noch immer jeden ihrer Schritte. Sie verfolgt keine Pläne oder Träume, weil ihre Fähigkeit zur Fantasie irreparabel verkrüppelt wurde. Sie flüchtet sich in Gewohnheiten, die ihr Sicherheit vermitteln. Ihr einziger Wunsch lautet, dass ihre Kinder es besser haben sollen. Ich hatte das Gefühl, dass Sethe unbewusst die ganze Zeit darauf wartet, dass das Leben, das sie sich mühsam aufbaute, erneut von außen demontiert wird. Sie erwartet neuen Schmerz, neues Leiden und konnte deshalb nie lernen, ihr Leben auszufüllen, obwohl ihr Lebenswille unfassbar stark ist. So stark, dass sie als Löwenmutter in Kauf nahm, ihre eigene Familie zu zerstören, um ihre Kinder vor den Erfahrungen zu retten, die ihr aufgezwungen wurden. Bis heute beteuert sie die Rechtmäßigkeit ihrer verzweifelten Entscheidungen, doch auf mich wirkte es, als lechze sie nach Absolution. Sie ist nicht überzeugt, dass ihr Handeln richtig war und geißelt sich jeden Tag. Ich habe versucht, mich in sie hineinzuversetzen, herauszufinden, was ich an ihrer Stelle getan hätte. Ich habe keine Antwort gefunden. Ich kann das Ausmaß der Verzweiflung, das Sethe empfunden haben muss, unmöglich nachempfinden, so sehr ich mich auch anstrenge. Darum urteile ich nicht über sie. Ich bemühe mich lediglich, sie zu verstehen, wie Toni Morrison es meiner Ansicht nach auch beabsichtigte.

 

„Beloved“ ist eine eindringliche Aufarbeitung der psychologischen Folgen der Sklaverei, die unverzichtbar für den amerikanischen und globalen Kanon ist. Toni Morrison sagte einst, dass sie das Buch geschrieben habe, weil es für die Opfer der Sklaverei in den USA keinerlei Denkmäler gäbe. Ich glaube, man muss diesen Roman genau auf diese Weise lesen: als Hommage, als Gedenken, als Anerkennung des millionenfachen Leids, dass die Sklaverei verursachte. Wir müssen uns mit unserer Verantwortung, unserer Schuld auseinandersetzen, nicht nur in den Staaten, sondern weltweit, weil die schiere Dimension der Grausamkeit, mit der Menschen damals wie Vieh behandelt wurden, uns alle angeht. Wir wollen mal nicht vergessen, dass sich auch europäische Länder eine goldene Nase mit dem Sklavenhandel verdienten. Außerdem halte ich eine Aufarbeitung dieses vergangenen Unrechts, wie „Beloved“ sie bietet, für unumgänglich, um gegen dessen Entsprechungen in der Gegenwart kämpfen zu können. Sklaverei wird heute Menschenhandel genannt, aber das Prinzip hat sich nicht verändert. Noch immer gibt es Menschen, die ähnliche Verzweiflung und ähnliches Leid wie Sethe erfahren. Jeden Tag. Überall.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/08/08/toni-morrison-beloved
Like Reblog Comment
review 2017-07-26 22:10
Book Review Alert: Will You Catch Me If I Fall

Will You Catch Me If I Fall

Author: Cherice Harris
Kindle Edition
Published June 14, 2017
Kellz K Publishing
ASIN# B071KG2Y57
Rating 5 stars


Broken mentally and physically, we have O’Shea Greene. Beautiful young lady that has been dealt the worst hand that life can give. She has lost her mother and grandmother to the man that she calls her grandfather. Only to have him molest and beat her whenever he pleases.

On top of all the drama that is happening at home, she now has to go to school and deal with the constant bullying of fellow classmates Kita and her crew. The do not have a reason to hate on her until she catches a certain person’s kind gesture.

ZaCree aka “Cree” is unlike most hustlers you have met. He has a criminal history, businessman's attitude, and a kind heart. He eyewitnesses the drama that his step sister Kita and her girls are doing to O’Shea. He handles that drama to only see them at it again.

One fateful night brings Cree in the life of O’Shea on a more permanent basis. Will Cree be able to handle all the drama that come with the beautiful package that is called O’ Shea?  Will O’Shea be able to put her life back together with all the pieces of the puzzle all over the place?

This book was a breathe of fresh air. It was great to read a novel where the story is total opposite of what you were thinking. So many twists and turns keeps the reader in engaged in the life of the all characters in the story. No character is left out to have an issue of their own in so many words. Everyone is entwine like a community should be.

Cherice Harris had done an excellent job with this novel. The ease of reading and the unique writing bring to life issues that are seen in an everyday manner in our lifetime. All of the stories from the characters ran together with no problem.  This book was dripping with drama and had me one the edge of wanting to fight some of the characters in the book. I really excited to see what book two brings

Source: scbookgal843reviews.blogspot.com/2017/07/book-review-alert-will-you-catch-me-if.html
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2017-07-10 22:12
Sarah Phillips by Andrea Lee
Sarah Phillips - Andrea Lee

This is a very well-written book, clear and evocative, and I particularly liked the early chapters, which evoke suburban childhood summers and follow the young protagonist through her first encounters with race. Sadly, the later part of the book didn’t jive as well for me, though the writing is equally good. The chapters are episodic to the point that it resembles a short story collection more than a novel (some of them appear to have been published independently), which I wasn’t expecting. It was also odd, given that this is presented as a semi-autobiographical work and people who meet the narrator identify her as black, to see a picture of the author – she looks vaguely southern European, perhaps Hispanic, and I struggled to reconcile that with a book about coming of age as an upper-middle-class African-American woman. (I realize that a portion of the author's heritage is African-American and she identifies as such, but that seems to me a vastly different experience from actually looking black.) At any rate, though it didn’t all quite come together for me in the way I expected, this is an elegantly-written and complex work with realistic, nuanced characters, certainly worth the relatively short time it takes to read.

Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2017-03-21 14:39
Bud, Not Buddy
Bud, Not Buddy - Christopher Paul Curtis

Bud, Not Buddy is the story of a young African-American boy who runs away from an abusive foster home in search of his father. Along the journey, Bud learns about family and persistence. 

Bud, Not Buddy received a Lexile score of 950L, making it suitable for 4th through 6th grade readers. This book would be good to teach about African American history as Bud learns about the Great Depression and the Harlem Renaissance, as well as the increasing racial tensions. 

More posts
Your Dashboard view:
Need help?