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review 2017-04-05 11:06
Das Spiel spitzt sich zu
Die Knochenjäger - Steven Erikson

Hinweis: Diese Rezension bespricht sowohl „Die Feuer der Rebellion“ als auch „Die Knochenjäger“. Im Original erschien der sechste Band unter dem Titel „The Bonehunters, für den deutschen Markt wurde dieser geteilt.

 

Imperatrix Laseen entsendete Mandata Tavore mit einem eindeutigen Auftrag ins Reich der Sieben Städte: sie sollte die Rebellion des Wirbelwinds samt ihren Wurzeln herausreißen und das Land erneut befrieden. Nach dem verhängnisvollen Blutbad im Sand der Raraku ist der Aufstand niedergeschlagen; Sha’ik ist tot und die Göttin wurde bezwungen. Doch eine kleine Schar ihrer Anhänger entkam. Angeführt von Sha’iks gefürchtetem Leibwächter Leoman von den Dreschflegeln fliehen die Überlebenden in die uralte Festungsstadt Y’Ghatan. Tavore hat keine andere Wahl, als sie mit der erschöpften 14. Armee zu verfolgen, obwohl sie weiß, dass Y’Ghatan für das malazanische Imperium in der Vergangenheit nichts als Kummer und Schmerz bereithielt. Hier starb Dassem Ultor, das Erste Schwert, der größte Held der Malazaner. Trotz dessen muss Tavore ihre Soldat_innen in den Kampf gegen die Feuer der Rebellion schicken. Scheitern ist keine Option, denn sie darf der Imperatrix keine Vorwände liefern. In den letzten Monaten wurden Laseens Pläne und Absichten stetig undurchschaubarer, sie selbst unberechenbarer. Würde sie sich aus Machthunger gegen ihr eigenes Volk wenden und sich im brodelnden Krieg der Götter auf ein gefährliches Spiel einlassen? Würde sie sich mit dem Verkrüppelten Gott verbünden?

 

Ich liebe, liebe, LIEBE „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie großartig es ist, zu beobachten, wie sich all die Handlungsstränge Stück für Stück verdichten und langsam zuspitzen. Ich war mehr als nur ein wenig erleichtert, mich im zweigeteilten sechsten Band „Die Feuer der Rebellion“ und „Die Knochenjäger“ wieder in den gewohnten Bahnen der Geschichte zu bewegen und zu bekannten Figuren zurückzukehren. Nach dem Ausflug in das Reich der Tiste Edur und der Letherii hätte ich vor lauter Wiedersehensfreude Luftsprünge machen können. Trotz dessen verstehe ich nun, warum Erikson diesen extremen inhaltlichen Bruch wagte. Die Tiste Edur spielen eine bedeutende Rolle im Krieg der Götter und werden vom Verkrüppelten Gott skrupellos manipuliert. Ohne den tiefen Einblick in ihre Geschichte und Kultur hätte ich niemals begriffen, wieso sie für seine Einflüsterungen außergewöhnlich empfänglich sind. Sie sehnen sich so verzweifelt nach Identität und Bestimmung für ihr Volk, dass sie nicht erkennen, dass er sie hemmungslos belügt. Sie bemerken nicht, dass sie sich weiter und weiter vom Schattenreich und Kurald Emurlahn entfernen.
Vermutlich ist ihre Distanz der einzige Grund, warum Ammanas und Cotillion das Gewirr der Schatten in Besitz nehmen konnten. Anders kann ich mir nicht erklären, wie ein Mensch – selbst ein Aufgestiegener – ein nicht-menschliches Gewirr für sich beanspruchen konnte. Allerdings glaube ich, dass die Eroberung der Schattensphäre nicht spurlos an Ammanas vorbeiging. Ich habe gewaltige Schwierigkeiten, seine Persönlichkeit als Herr des Hohen Hauses Schatten und seine Persönlichkeit als Imperator Kellanved miteinander in Verbindung zu bringen. Meiner Ansicht nach passen sie nicht zusammen. Ich denke, das Aufsteigen, die Transformation in Schattenthron, veränderte Kellanved stark. Als hätte die fremde Macht des Gewirrs seinen Verstand angegriffen.
Ich bin Steven Erikson sehr dankbar, dass er endlich erklärt, wie das System des Aufsteigens funktioniert. Es gefiel mir hervorragend, dass Erikson Ganoes Paran diese zusätzlichen Fakten über das Universum erläutern lässt, denn meiner Ansicht nach ist Ganoes‘ Rolle die spannendste der gesamten Geschichte. Er ist der Herr der Drachenkarten, die, wenn sie ausgespielt werden, meinen Puls in die Höhe jagen und meinen Körper mit Gänsehaut überziehen. Als dieser steht er außerhalb des Konflikts der Götter, scheint aber nicht zu Neutralität verpflichtet zu sein. Seine oberste Priorität ist der Schutz der Sterblichen vor allzu radikalen Eingriffen der Götter. Folglich besitzt er eine gewisse Macht über sie, die er eindrucksvoll zum Einsatz bringt.
Ganoes ist jedoch nicht der einzige Charakter, der sich aktiv in den Krieg einmischt. Mittlerweile ist die Situation erstaunlich vielen Figuren bewusst. Es bildet sich eine unerwartete Allianz gegen den Verkrüppelten Gott, die die Sterblichen unablässig in günstige Positionen schiebt. Interessanterweise betrifft das auch Icarium. Icarium erfüllt nur einen einzigen Daseinszweck: er ist eine Waffe. Eine furchterregende Waffe, die während eines Kampfes in blinde Raserei verfällt. Ich war schockiert. Wie vom Donner gerührt. Ich kannte die Legenden über ihn natürlich, aber niemals hätte ich erwartet, dass dieses witzige, sanftmütige, philosophisch bewanderte Halbblut zu einem Monster mutieren könnte. Kein Wunder, dass er seit Jahrhunderten einen Aufpasser hat. Wenn die Jaghut-Tyrannen so waren wie er, kann ich gut verstehen, dass sich die T’lan Imass auflehnten und schworen, alle Jaghut auszurotten.

 

Wann immer ich eine Rezension zu einem Band von „Das Spiel der Götter“ schreibe, bin ich frustriert, nicht alle herausragenden Aspekte ansprechen zu können. Ich wünschte, ich könnte euch haargenau darlegen, wie tief mich die Loyalität und Kameradschaft der 14. Armee berührte, wie spannend und nervenaufreibend die Schlacht in Y’Ghatan war, wie faszinierend die philosophischen, theologischen Überlegungen Steven Eriksons sind und wie viel Misstrauen ich Imperatrix Laseen gegenüber empfinde. Ich könnte zu jedem Fragment der einzelnen Handlungsstränge ganze Abhandlungen schreiben. Die Geschichte der Reihe ist eigentlich viel zu komplex, um sich an Zeichenzahlen zu halten. Vielleicht werde ich in Zukunft alle selbstauferlegten Richtlinien in den Wind schießen und frei von der Leber weg drauf los schwärmen. Denn darum geht es hier ja schließlich: euch von der mit Abstand besten Reihe zu erzählen, die das Genre der High Fantasy zu bieten hat und die mein Herz ehrfurchtsvoll höherschlagen lässt.

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review 2017-04-05 10:58
Das Spiel spitzt sich zu
Die Feuer der Rebellion - Steven Erikson

Hinweis: Diese Rezension bespricht sowohl „Die Feuer der Rebellion“ als auch „Die Knochenjäger“. Im Original erschien der sechste Band unter dem Titel „The Bonehunters, für den deutschen Markt wurde dieser geteilt.

 

Imperatrix Laseen entsendete Mandata Tavore mit einem eindeutigen Auftrag ins Reich der Sieben Städte: sie sollte die Rebellion des Wirbelwinds samt ihren Wurzeln herausreißen und das Land erneut befrieden. Nach dem verhängnisvollen Blutbad im Sand der Raraku ist der Aufstand niedergeschlagen; Sha’ik ist tot und die Göttin wurde bezwungen. Doch eine kleine Schar ihrer Anhänger entkam. Angeführt von Sha’iks gefürchtetem Leibwächter Leoman von den Dreschflegeln fliehen die Überlebenden in die uralte Festungsstadt Y’Ghatan. Tavore hat keine andere Wahl, als sie mit der erschöpften 14. Armee zu verfolgen, obwohl sie weiß, dass Y’Ghatan für das malazanische Imperium in der Vergangenheit nichts als Kummer und Schmerz bereithielt. Hier starb Dassem Ultor, das Erste Schwert, der größte Held der Malazaner. Trotz dessen muss Tavore ihre Soldat_innen in den Kampf gegen die Feuer der Rebellion schicken. Scheitern ist keine Option, denn sie darf der Imperatrix keine Vorwände liefern. In den letzten Monaten wurden Laseens Pläne und Absichten stetig undurchschaubarer, sie selbst unberechenbarer. Würde sie sich aus Machthunger gegen ihr eigenes Volk wenden und sich im brodelnden Krieg der Götter auf ein gefährliches Spiel einlassen? Würde sie sich mit dem Verkrüppelten Gott verbünden?

 

Ich liebe, liebe, LIEBE „Das Spiel der Götter“ von Steven Erikson! Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie großartig es ist, zu beobachten, wie sich all die Handlungsstränge Stück für Stück verdichten und langsam zuspitzen. Ich war mehr als nur ein wenig erleichtert, mich im zweigeteilten sechsten Band „Die Feuer der Rebellion“ und „Die Knochenjäger“ wieder in den gewohnten Bahnen der Geschichte zu bewegen und zu bekannten Figuren zurückzukehren. Nach dem Ausflug in das Reich der Tiste Edur und der Letherii hätte ich vor lauter Wiedersehensfreude Luftsprünge machen können. Trotz dessen verstehe ich nun, warum Erikson diesen extremen inhaltlichen Bruch wagte. Die Tiste Edur spielen eine bedeutende Rolle im Krieg der Götter und werden vom Verkrüppelten Gott skrupellos manipuliert. Ohne den tiefen Einblick in ihre Geschichte und Kultur hätte ich niemals begriffen, wieso sie für seine Einflüsterungen außergewöhnlich empfänglich sind. Sie sehnen sich so verzweifelt nach Identität und Bestimmung für ihr Volk, dass sie nicht erkennen, dass er sie hemmungslos belügt. Sie bemerken nicht, dass sie sich weiter und weiter vom Schattenreich und Kurald Emurlahn entfernen.
Vermutlich ist ihre Distanz der einzige Grund, warum Ammanas und Cotillion das Gewirr der Schatten in Besitz nehmen konnten. Anders kann ich mir nicht erklären, wie ein Mensch – selbst ein Aufgestiegener – ein nicht-menschliches Gewirr für sich beanspruchen konnte. Allerdings glaube ich, dass die Eroberung der Schattensphäre nicht spurlos an Ammanas vorbeiging. Ich habe gewaltige Schwierigkeiten, seine Persönlichkeit als Herr des Hohen Hauses Schatten und seine Persönlichkeit als Imperator Kellanved miteinander in Verbindung zu bringen. Meiner Ansicht nach passen sie nicht zusammen. Ich denke, das Aufsteigen, die Transformation in Schattenthron, veränderte Kellanved stark. Als hätte die fremde Macht des Gewirrs seinen Verstand angegriffen.
Ich bin Steven Erikson sehr dankbar, dass er endlich erklärt, wie das System des Aufsteigens funktioniert. Es gefiel mir hervorragend, dass Erikson Ganoes Paran diese zusätzlichen Fakten über das Universum erläutern lässt, denn meiner Ansicht nach ist Ganoes‘ Rolle die spannendste der gesamten Geschichte. Er ist der Herr der Drachenkarten, die, wenn sie ausgespielt werden, meinen Puls in die Höhe jagen und meinen Körper mit Gänsehaut überziehen. Als dieser steht er außerhalb des Konflikts der Götter, scheint aber nicht zu Neutralität verpflichtet zu sein. Seine oberste Priorität ist der Schutz der Sterblichen vor allzu radikalen Eingriffen der Götter. Folglich besitzt er eine gewisse Macht über sie, die er eindrucksvoll zum Einsatz bringt.
Ganoes ist jedoch nicht der einzige Charakter, der sich aktiv in den Krieg einmischt. Mittlerweile ist die Situation erstaunlich vielen Figuren bewusst. Es bildet sich eine unerwartete Allianz gegen den Verkrüppelten Gott, die die Sterblichen unablässig in günstige Positionen schiebt. Interessanterweise betrifft das auch Icarium. Icarium erfüllt nur einen einzigen Daseinszweck: er ist eine Waffe. Eine furchterregende Waffe, die während eines Kampfes in blinde Raserei verfällt. Ich war schockiert. Wie vom Donner gerührt. Ich kannte die Legenden über ihn natürlich, aber niemals hätte ich erwartet, dass dieses witzige, sanftmütige, philosophisch bewanderte Halbblut zu einem Monster mutieren könnte. Kein Wunder, dass er seit Jahrhunderten einen Aufpasser hat. Wenn die Jaghut-Tyrannen so waren wie er, kann ich gut verstehen, dass sich die T’lan Imass auflehnten und schworen, alle Jaghut auszurotten.

 

Wann immer ich eine Rezension zu einem Band von „Das Spiel der Götter“ schreibe, bin ich frustriert, nicht alle herausragenden Aspekte ansprechen zu können. Ich wünschte, ich könnte euch haargenau darlegen, wie tief mich die Loyalität und Kameradschaft der 14. Armee berührte, wie spannend und nervenaufreibend die Schlacht in Y’Ghatan war, wie faszinierend die philosophischen, theologischen Überlegungen Steven Eriksons sind und wie viel Misstrauen ich Imperatrix Laseen gegenüber empfinde. Ich könnte zu jedem Fragment der einzelnen Handlungsstränge ganze Abhandlungen schreiben. Die Geschichte der Reihe ist eigentlich viel zu komplex, um sich an Zeichenzahlen zu halten. Vielleicht werde ich in Zukunft alle selbstauferlegten Richtlinien in den Wind schießen und frei von der Leber weg drauf los schwärmen. Denn darum geht es hier ja schließlich: euch von der mit Abstand besten Reihe zu erzählen, die das Genre der High Fantasy zu bieten hat und die mein Herz ehrfurchtsvoll höherschlagen lässt.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/04/05/steven-erikson-die-feuer-der-rebellion-die-knochenjaeger
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review SPOILER ALERT! 2017-02-03 11:43
Gardens of the Moon (Malazan Book of the Fallen #1)
Gardens of the Moon - Steven Erikson

This review is written with a GPL 3.0 license and the rights contained therein shall supersede all TOS by any and all websites in regards to copying and sharing without proper authorization and permissions. Crossposted at WordPress, Blogspot, Booklikes & Librarything by  Bookstooge’s Exalted Permission.
Title: Gardens of the Moon
Series: Malazan Book of the Fallen #1
Author: Steven Erikson
Rating: 5 of 5 Stars
Genre: Fantasy
Pages: 688
Format: Kindle Digital edition



 

 

Synopsis: Spoilers!

 

The Malazan Empire, now ruled by Empress Laseen, is on the path of expansion through total war. The last Free City on the continent of Genabackis, Darujhistan, is the next city in the sights of the Empire. Wracked from within by politics and threatened without by armies and mages, Darujhistan doesn't stand a chance.

 

Enter Rake, Lord of Moonspawn, a floating city, sorcerer supreme. Having allied with the Crimson Guard, might mercenaries and mages, Rake allies with the lords of Darujhistan to fight the Empire, but for his own reasons.

 

To counter this threat, Laseen has set into motion several plans, one of which is to find and unleash an ancient terror, a Jahgut Tyrant, a veritable god of power. Laseen means to pit the Tyrant against Rake and then to take down the weakened winner.

 

Enter the Bridgeburners. Loyal servants to the Empire and the old Emperor, who Laseen assassinated to become Empress. The Bridgeburners are meant for extinction, as Laseen can't have anyone around who isn't loyal to her. But the survivors are crafty, powerful and full of tricks of their own. They are meant to take Darujhistan and die, but they have other plans, plans of their own.

 

Unfortunately for everyone, there is a veritable cornucopia of gods, ancient powers and beings so old and so powerful that they might as well be gods. When humans can become gods, gods can become extinct and power is all, nobody can predict what will result.

 

My Thoughts:  Spoilers!


(For clarity's sake, I read this in June 2008 and again in December 2009. That link contains both my reviews in one review as Goodreads didn't have a re-read option and when importing to Booklikes I didn't feel like going through my 2000+ reviews and fixing "little" things like that.)

 

That synopsis barely scratches the surface of this book. In the forward Erikson tells us straight out that he will not be spoon feeding his readers anything and that he purposefully wrote things so as to make the readers work for connections. There are no obvious connections or explanations, there is Unexplained History of both nations and individuals and you are forced to hold on for your life or be thrown off the ride.

 

And what a ride this is! With this 3rd read I feel like I've finally got a little bit of a handle on this world. Since I have read the whole series, now I can begin to cobble it together. It helped that this time around I wasn't expecting all the threads started here to ever be finished or to connect. I have also finally accepted that this is The Book of the Fallen, which means that this is about people dying, not people winning or overcoming insurmountable odds. And even if they do win and overcome those odds, odds are they are still going to die.

 

At just under 700 pages, I believe this is the shortest of this decalogy. In one way it is the hardest of the books, as you have to sink or swim in terms of the world. Everything is new and unfamiliar and you simply don't know what is going on. In another way I found it the easiest of the books, as the action is relatively straight forward, the plot only slightly convoluted and the scope is kept pretty focused. When reading this for the first time you simply don't know how big the world is that Erikson has created nor do you know that the various narrators are only telling you what "they" know. Semi-unreliable not because they're trying to lie to you but because they have a very limited knowledge. Everything you learn in Gardens of the Moon is not necessarily true.

 

I added the "favorite" tag because this is the 3rd time I've read this and I still enjoyed the heck out of it while reading. It was a joy to read Erikson's prose, because while he is not sparse in his writings, nor is he turgid and bloviated. He walked that razor thin line of not writing to much or to little.

 

One thing to note. The kindle edition that I read had several noticeable OCR errors. There was a character named Coll, whose name came out as Coil more than a handful of times. Same for a guy named Toc the Younger. He became Toe the Younger half the time. I checked my hardcover and those errors were not there. I also don't know if those errors exist in the current kindle edition. I bought these when they first came out and promptly de-drm'd them and stuck them in calibre, so any updates would not have touched them. A potential issue if you're buying digital copies.

 

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text 2017-01-21 08:58
First Book Loot for 2017!

 

 
1
 
New Arrivals at appear Midu Reads as the new year starts. I have 3 nonfiction books in the pile & am really excited about those! You can also see Assail by Ian C. Esselmont, a Joe Abercombie, Cryptonomicon by Neal Stephenson, and  Monster Island by David Wellington--all of which are going to be awesome. There's also Dragon Horse by Peter Ward, which I bought because a) shiny, b) hardcover, c)it had the words, epic, fantasy, & China written on it!
 

Book Synopses

 

9
 

1. Dragon Horse by Peter Ward

 

"Set in ancient China, two brothers fight the classic battle between good and evil as the Shadow-without-name attempts to break free from eternal imprisonment by utilizing the strength and power of the famed dragon horses. Rokshan and An-Lushan are drawn into this centuries-old struggle, along with a young girl destined to become the Spellweaver of her nomadic tribe.
 

As An-Lushan is pulled towards the dark, Rokshan must embark upon a dangerous journey and learn the innermost secrets of the dragons."

 

6
 

2. Assail by Ian C. Esselmont

 

"Tens of thousands of years of ice is melting, and the land of Assail, long a byword for menace and inaccessibility, is at last yielding its secrets. Tales of gold discovered in the region's north circulate in every waterfront dive and sailor's tavern, and now countless adventurers and fortune-seekers have set sail in search of riches. All these adventurers have to guide them are legends and garbled tales of the dangers that lie in wait -- hostile coasts, fields of ice, impassable barriers and strange, terrifying creatures. But all accounts concur that the people of the north meet all trespassers with the sword. And beyond are rumoured to lurk Elder monsters out of history's very beginnings." Read more.

 

 7

 

3. Cryptonomicon by Neal Stephenson

 

"Cryptonomicon zooms all over the world, careening conspiratorially back and forth between two time periods--World War II and the present. Our 1940s heroes are the brilliant mathematician Lawrence Waterhouse, crypt analyst extraordinaire, and gung-ho, morphine-addicted marine Bobby Shaftoe. They're part of Detachment 2702, an Allied group trying to break Axis communication codes while simultaneously preventing the enemy from figuring out that their codes have been broken. Their job boils down to layer upon layer of deception. Dr. Alan Turing is also a member of 2702, and he explains the unit's strange workings to Waterhouse. "When we want to sink a convoy, we send out an observation plane first... Of course, to observe is not its real duty--we already know exactly where the convoy is. Its real duty is to be observed... Then, when we come round and sink them, the Germans will not find it suspicious." Read more.

 
3 
 

4. The Fruit Hunters: A Story of Nature, Obsession, Commerce, and Adventure by Adam Leith Gollner

 

"Tasty, lethal, hallucinogenic, and medicinal – fruits have led nations into wars, fueled dictatorships, and even lured us into new worlds. Adam Leith Gollner weaves business, science, and travel into a riveting narrative about one of earth’s most desired foods." Read more.
 

 2

 

5. A Buzz in the Meadow: The Natural History of a French Farm by Dave Goulson

 

"In A Buzz in the Meadow, Goulson returns to tell the tale of how he bought a derelict farm in the heart of rural France. Over the course of a decade, on thirty-three acres of meadow, he created a place for his beloved bumblebees to thrive. But other creatures live there too, myriad insects of every kind, many of which Goulson had studied before in his career as a biologist. You'll learn how a deathwatch beetle finds its mate, why butterflies have spots on their wings, and see how a real scientist actually conducts his experiments." Read more.
 
 
4
 

6. Half a King by Joe Abercrombie

 

Betrayed by his family and left for dead, Prince Yarvi, reluctant heir to a divided kingdom, has vowed to reclaim a throne he never wanted.


But first he must survive cruelty, chains and the bitter waters of the Shattered Sea itself - all with only one good hand. Born a weakling in the eyes of a hard, cold world, he cannot grip a shield or swing an axe, so he has sharpened his mind to a deadly edge.


Gathering a strange fellowship of the outcast, he finds they can help him more than any noble could. Even so, Yarvi's path may end as it began - in twists, traps and tragedy...

5
 

7. An Astronaut's Guide to Life on Earth by Chris Hadfield

 

In An Astronaut's Guide to Life on Earth, Col. Hadfield takes readers deep into his years of training and space exploration to show how to make the impossible possible. Through eye-opening, entertaining stories filled with the adrenaline of launch, the mesmerizing wonder of spacewalks, and the measured, calm responses mandated by crises, he explains how conventional wisdom can get in the way of achievement-and happiness. His own extraordinary education in space has taught him some counterintuitive lessons: don't visualize success, do care what others think, and always sweat the small stuff. Read more.

8

 

8. Monster Island by David Wellington

 

It's one month after a global disaster. The most "developed" nations of the world have fallen to the shambling zombie masses. Only a few pockets of humanity survive — in places rife with high-powered weaponry, such as Somalia. In New York City, the dead walk the streets, driven by an insatiable hunger for all things living. One amongst them is different; though he shares their appetites he has retained his human intelligence. Alone among the mindless zombies, Gary Fleck is an eyewitness to the end of the world — and perhaps the evil genius behind it all. From the other side of the planet, a small but heavily-armed group of schoolgirls-turned-soldiers has come in search of desperately needed medicine. Dekalb, a former United Nations weapons inspector, leads them as their local guide. Ayaan, a crack shot at the age of sixteen, will stop at nothing to complete her mission. They think they are prepared for anything. On Monster Island they will find that there is something worse even than being undead, as Gary learns the true price of survival.
 
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review SPOILER ALERT! 2016-12-01 17:35
Eight Reasons Why You Should Not Read The Bonehunters by Steven Erikson
The Bonehunters - Steven Erikson

 

 

 

 

 

 

This is not a review. This is me gushing about the fact that The Bonehunters did not disappoint. However,  you should avoid reading this series, if you are not interested in the following:

 

It Has Dragons:

 

The book had two ghosts who haunted lizard skeletons, were compulsive liars, had a secret agenda, and were actually dragons! This is how they talk:

 

"Beauteous mistresses, curvaceous, languid, sultry, occasionally simpering..."

 

 

It Includes Practical Concerns:


An assassin who would be wearing concealed weapons on her person, 

 

"a score of aches from knife pommels and scabbards attested that they remained strapped about her person..."

 

 It Could Make you Think:

 

You'd be reading and suddenly, there'd be words that just make you stop and read them over and over again! 

 

"A single god, no matter how benign, is tortured into a multitude of masks, each shaped by the secret desires, hungers, fears, and joys of the individual mortal, who but plays a game of obsequious approbation."

 

It Rewards its Readers:

 

"And gods run when they see a Bridgeburner." 

 

If you have stuck with this series so far, then you will reap the rewards with one-liners and zingers like the one mentioned above. 

 

It is Unique:

 

This is a world where gods are as good as their worshipers. 

 

"Mess with mortals, Poliel." he said, wheeling his horse round, "and you pay."

 

Old deities fall and new ones ascend all the time. There are layers upon layers of complications that you won't even grasp at until much much later. This is why, the books can still manage to surprise and delight readers re-reading them for the 7th or 8th time! 

 

Oh, the Humor can Earn you Stares if Read in Public:

 

Part of it comes from insane situations. To be able to inject humor into situations that'd otherwise leave a reader weeping is one of Erikson's amazing qualities. You might think that a person about to die cracking a joke is unrealistic but this is military humor. As we follow soldiers who see things that would drive any other person insane, they use this kind of gallows humor to keep themselves functional. The other part comes out of love -- or hate -- for the characters.

 

"Saw your mouth moving -- some kind of spell or something? Didn't know you were a mage..." "I'm not. I was saying, "I hope this works".

 

It has Well-Written Female Characters:

 

Firstly, there are a lot of them. Just in this book, there was the Empress, her Adjunct, the Adjunct's lover, a drunk captain who was bad at her job when sobered up, the trouble-maker soldier who loved throwing knives at people, the deity who was going around possessing people, the assassin who murdered most of the empress' team of elite assassins by herself, and so on. They're just there...within the story, just as you would find them in real life.   

 

You Will Feel Pain:

Erikson can clue a reader into the significance of what is happening and how it is related to what has already happened with just one sentence. This one made me cry:

 

"You fight for the Wickans and for the Khundryl Burned Tears this night. We choose to witness."

 

  If you love epic fantasy, then the MBotF is one series that you just cannot miss!

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