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review 2017-07-02 10:09
Wer traut sich eine Runde mit dem Fahrstuhl zu fahren?
LEGENDEN: 1- Das Fahrstuhlritual - Horror - Dana Müller

Inhaltsangabe

Existiert eine Welt hinter der uns bekannten?

Diese Frage stellt sich Justin nicht, denn für ihn ist das Übersinnliche nur eine Erfindung.

Doch dann führt er das Fahrstuhlritual durch und sein Weltbild gerät ins Wanken. Mittendrin in allem, was er für Aberglauben hielt, wird er von bedrohlichen Wesen verfolgt.

Wird Justin dem Bösen entkommen?

 

 

Meine Meinung

Nicht immer gehe ich drauf ein, aber dieses Cover ist ein Hingucker. Mir ist es bei Facebook und kurze Zeit später auch bei Amazon sofort in die Augen gesprungen. Für viele Bücherliebhaber leider nicht zum In-den-Schrank-stellen. Schade, aber nicht zu ändern.

 

Gut finde ich, dass der Klappentext nicht viel verrät. Er ist kurz und auf den Punkt.

Beim ersten Durchlesen, dachte ich sofort: „hmm, etwas Übersinnliches…da gehe ich eigentlich genauso ran, wie Justin…schauen wir mal.“

 

Solche Bücher haben meiner Meinung nach eine schwierige Aufgabe, und zwar de n Leser in seinen Bann ziehen, obwohl dieser bereits von Anfang an voreingenommen ist. Ich war es hier auf jeden Fall, denn wer glaubt schon an Geister?

 

Es ist mein erstes Buch von Dana Müller, aber nicht mein letztes, denn die Autorin schaffte es mich in den Bann zu ziehen und plötzlich kamen mir ganz andere Gedanken, als „ach, solch Geisterkram“.

 

Mit den 4 Charakteren Justin, Anna, Simon und Luca, welche zwischen 16 und 18 Jahre alt sind, stellt sie uns vier verschiedene Figuren vor, die die Geschichte auf ganz unterschiedliche Weise formen.

Justin erschien mir als normal, seinem Denken konnte ich am meisten folgen.

Anna, das einzige Mädchen in der Runde ist die Jüngste, aber gut das sie dabei ist.

Simon, der Abgedrehte mit einem Hang zu Drogen und irren Ideen.

Luca, ebenfalls von Drogen angezogen, ist der Draufgänger der Runde.

 

Es sind jugendliche Charaktere und die Autorin baut auch gelungen die typische neuzeitliche Jugendsprache in dieses Buch ein. Nicht jeden sein Fall, auch ich mag es nicht, aber in so ein Buch gehört es einfach rein. Würden gerade Simon und Luca normal sprechen, wäre die Atmosphäre futsch.

Als Simon im Internet ein Video einer Mutprobe sieht, ist er gebannt.

DAS FAHRSTUHLRITUAL

Als Justin sofort einlenkt, dass er an so einen Quatsch nicht glaubt, ist er plötzlich derjenige, der dasteht, als ob er ein Feigling wäre. So kommt es, dass er die Mutprobe als erster machen will, um den anderen dreien zu beweisen, dass da nichts dran ist.

 

Als Simon ihm erklärt, wie das Fahrstuhlritual funktioniert, wurde mir zum ersten Mal ein wenig mulmig. Egal wie sehr man sich gegen übernatürliche Gegebenheiten wehrt, das Kopfkino setzt sich von ganz allein in Gang. So war es zumindest bei mir. Und blöd dann auch noch, wenn man weiß, man muss am folgenden Tag wieder einen Fahrstuhl betreten.

Justins Erlebnisse haben anfänglich keine Folgen, doch dann geht es los…

Justin wird verfolgt…

Er hört ständig dieses flüstern…

Und der rote Handabdruck an seinem Knöchel ist seinen Freunden Beweis genug, dass auch sie sich fürchten vor dem, was sie da in Gang gesetzt haben.

 

Die Spannung musste sich erst aufbauen, aber als sie dann da war, war man gefesselt von der Geschichte. Was ist da im Fahrstuhl? Das kann ich euch natürlich nicht verraten. Allerdings hätte ich mir dazu gerne noch ein wenig tiefergehende Informationen gewünscht.

Es wird auf jeden Fall geheimnisvoll und die Jugendlichen werden vor eine harte Aufgabe gestellt, die Folgen von Justins Mutprobe rückgängig zu machen.

 

Mit dem Ende konnte mich die Autorin dann nochmal richtig begeistern.

Überraschend und so gut.

 

Mein Fazit

Der erste Band einer Reihe, die sich hoffentlich so fortsetzen wird. Die Ideen verschiedene Legenden zu behandeln finde ich sehr gelungen und die Vorfreude auf mehr ist da.

Band 1 konnte mich nach einer kurzen Anlaufstrecke in seinen Bann ziehen und bis zum Schluss fesseln.

Wenn ich mich jemals in ein Gebäude mit 10 Stockwerken und einem Fahrstuhl begebe, werde ich mutig sein und hoffe, dass nichts passiert!

 

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review 2017-07-02 07:16
Anders als erwartet
Wie bastel ich mir einen Zombie: Schaurig-schöne Geschichten aus der Wissenschaft - Frank Swain,Astrid Mania

Inhaltsangabe

Seit tausenden von Jahren versuchen wir Mittel und Wege zu finden, Körper und Geist unserer Mitmenschen zu beeinflussen und zu kontrollieren. Von giftigem Honig, der ganzen Armeen niederstrecken kann bis zu den Voodoo-Zaubern auf Haiti – Frank Swain erzählt ebenso fundiert wie mitreißend wahre Geschichten aus der Wissenschaft. Von Hundeköpfen, die ohne ihre Körper zum Leben erweckt werden, von Geheimgesellschaften, die tief in die Psyche des Menschen vordringen, mit dem Wunsch, den Tod zu überlisten. Und von Parasiten, die ihren Wirt so beeinflussen können, dass er zu Suizid oder zur Geschlechtsumwandlung getrieben werden kann.

 

Meine Meinung 

Und das heißt nicht schlecht!

Aber hier habe ich beim ersten Blick sofort Jeffrey Dahmer und sein Vorhaben einen Zombie zu erschaffen gedacht. Falsch gelegen.

 

Das Buch teilt sich in 7 verschiedene wissenschaftliche Geschichten auf, welche jeweils nochmal eigene Kapitel aufweisen, so dass jede Story 30 – 40 Seiten hat.

Für mich war es ein super Buch, um jeden Abend eine weitere Geschichte zu lesen. Dies geling mir glaub ich bis zur 3. Story, danach konnte ich fast gar nicht aufhören. Ab dem vierten Fall kamen meine Themen ins Spiel, die ich wirklich unheimlich interessant finde. Zeitlich gesehen startet man in der ersten Geschichte im Jahre 1887 und liest sich dann nach und nach der Gegenwart entgegen.

 

Wer Angst vor wissenschaftlichen Arbeiten hat, sollte diese hier Ablegen. Denn sobald Interesse an der Thematik besteht, stellt man sehr schnell fest, dass dieses Buch sehr gut ausgearbeitet ist und uns Menschen verschiedene Szenarien näherbringt unter dem Motto:

Sie sind ein Untoter, ein Zombie, sind es immer schon gewesen.“ (S. 277)

 

Was ich nie gedacht hätte, dass man aus diesem Buch so viel mitnimmt. Ich dachte, jeden Abend eine Geschichte, ganz nett und dann steht das Buch im Regal. Aber nein, so viele Markierungen und Klebchen habe ich lange nicht mehr benutzt.

Eigennamen, Tiernamen, Filmtitel, Buchtitel und und und. Das Buch hat mich wirklich angeregt, weiter zu forschen und ich habe meine Liste noch nicht abgearbeitet. Sobald Zeit ist, lese ich mich in markierte Thematiken nochmal rein.

Und wenn ein Buch sowas mit sich bringt, hat es schon was!

 

Der Schreibstil war nicht immer ganz flüssig, aber wissenschaftliche Ausarbeitungen lesen sich meiner Meinung einfach anders als ein gefühlsbetonter Roman.

 

Zu den einzelnen Fällen möchte ich gar nicht so viel verraten. Der Autor zeigt in siebenfacher Hinsicht auf, wie Zombies erschaffen werden und das ein oder andere Mal hat es mich wirklich geschaudert.

Meine Highlights, wenn man das überhaupt so nennen darf, waren die Themen:

Lobotomie

Parasiten

Klone

 

Einen Fakt, den ich nicht allzu oft betone ich meinen Rezension, dieses aber hier nur zu gern mache, ist, dass der Autor im Buch eine wahnsinnig lange Bibliographie angehängt hat. Unglaublich, was bei diesem Buch für Recherchetätigkeit dahintersteckt. Danke für diesen zusätzlichen Einblick.

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Ich weiß nicht, ob ich einen Anlauf brauchte, um in dem Buch anzukommen, oder ob mich die ersten Storys nicht so packen konnten wie die folgenden.

Geschmackssache und sehr interessenabhängig meiner Meinung nach.

 

Mein Fazit

Dieses Buch kann ich nicht nur allen Zombie-Fans unter euch empfehlen.

Dieses Buch ist Wissen, dass man einfach haben sollte und sich auf der Zunge zergehen lassen sollte. Frank Swain zeigt auf, wie oft vom Menschen und manchmal auf von der Natur versucht wird, einen Zombie zu basteln.

Für mich eine Wissenserweiterung auf die ich sehr stolz bin!

 

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review 2017-06-19 07:12
Der Auftakt macht neugierig
Matthew Corbett und die Hexe von Fount Royal - Band 1: historischer Thriller - Nicole Lischewski,Robert R. McCammon

Inhaltsangabe

Geht eine Hexe in Carolina um? Das zumindest glauben die Bewohner der kleinen Stadt Fount Royal. Ihr Name ist Rachel Howarth, eine Fremde – wunderschön und mutig.

Der fahrende Friedensrichter Isaac Woodward und sein scharfsinniger Gerichtsdiener Matthew Corbett sollen ihr den Hexenprozess machen. Die Beweise sind erdrückend.

Es tobt tatsächlich ein Kampf zwischen Gott und Teufel, zwischen Gut und Böse in dieser Stadt, und selbst die Unschuldigen sind nicht länger sicher. Schon bald muss sich Matthew Corbett mit Herz und Hirn dem wahrhaftigen Bösen stellen, das in Fount Royal umgeht…

 

Meine Meinung 

Dieser erste Band einer voraussichtlich etwas längeren Reihe fiel mir dieses Jahr auf der Leipziger Buchmesse ins Auge. Ich hatte es vorab schon im Internet gesehen, aber live hat dieses Werk dann doch noch eine ganz andere Wirkung. Die Covergestaltung finde ich persönlich wirklich grandios und an dem Wort Hexe kam ich einfach nicht vorbei.

 

Wie der Titel schon aussagt, spielen die Hexe von Fount Royal und der junge Matthew Corbett hier eine besondere Rolle. Dies geht in dem Buch auf jeden Fall hervor. Aber man lernt hier auch einige andere Charaktere kennen, welche für die Geschichte nicht ganz unbedeutend sind. Dazu zähle ich zum Beispiel den Richter Isaac Woodward und auch das Oberhaupt der Gemeinde Fount Royal Robert Bidwell.

 

Besonders gefallen an diesem Buch hat mir der Einstieg. Hier konnte der Autor eine gewisse düstere und unvorhersehbare Atmosphäre erschaffen. Man wusste einfach nicht wohin diese Geschichte gehen wird und ich war sehr gespannt auf das erste Aufeinandertreffen mit der Hexe Rachel Howarth. Zeitlich befinden wir uns hier im Jahre 1699 und das Setting sind die Kolonien von Carolina in Amerika. Auch diese beiden Faktoren konnte Robert McCammon vor allem am Anfang des Buches sehr gut wiederspiegeln.

 

Nach einem Überfall in einem Wirtshaus erreichen der Richter Woodward und sein Gerichtsdiener Matthew Corbett endlich Fount Royal. Das Aufeinandertreffen mit der Hexe habe ich mir ganz anders vorgestellt, aber es war dennoch interessant die Anschuldigungen und das Wesen der Hexe selbst vor Augen geführt zu bekommen. Ganz eindeutig stellt sich die gesamte Gemeinde gegen die unerwünschte Fremde und fordert ihren zeitnahen Tod.

Der Richter und Corbett sind allerdings nach Fount Royal gekommen, um Rachel Howarth den Hexenprozess zu machen. Und um genau diesen handelt der erste Band der Reihe. Wie des Öfteren bei Prozessverhandlungen in Büchern geht es um verschiedene Zeugen, deren Aussagen und die daraus gezogenen Schlussfolgerungen der Bewohner und vor allem des Richters. Lediglich Matthew Corbett misstraut den Aussagen der Zeugen sehr schnell, denn als er selbst im Gefängnis landet, hört er die Geschichte der seltsamen Geschehnisse aus ihrem Mund.

 

Was geht in Fount Royal vor sich?

Wer ist Schuld an den Morden?

Ist es zu vermeiden, dass noch mehr Anwohner die Gemeinde vor Angst verlassen?

Wer ist diese Person, die stiehlt und die Hausbrände legt?

Und die große Frage: Wieso das alles?

 

Und genau diese Fragen sind es gewesen, die das Lesen für mich sehr angenehm gemacht haben. Unterschwellig war immer eine gewisse Spannung vorhanden, da der Autor den Leser animiert nachzudenken und sich selbst diese eben genannten Fragen zu stellen und eventuell schon Antworten zu finden. Antworten konnte ich noch gar keine finden, denn man merkt, dass dieser Band im Deutschen gesplittet wurde, das heißt wie viele Leser es von der „Game of Thrones Reihe“ kennen, gehört im Englischen noch ein zweiter Teil zu diesem Auftakt. Daher ein er unspektakuläres Ende, aber die Vorfreude auf den zweiten Band der Reihe steigt daher umso mehr.

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Wie oben betont, gehört für mich zu einem Hexenbuch eine gewisse Atmosphäre und Düsternis. Diese Stimmung konnte der Autor meiner Meinung nach lediglich am Anfang des Buches erschaffen. In der Mitte und am Ende fehlte es mir im Detail. Die Zeit und auch das Setting hätten da noch einiges in Petto gehabt.

 

Ein wenig ängstlich und auch skeptisch stehe ich der Verbindung zwischen Matthew und der Hexe entgegen. Ich bin sehr gespannt, in welche Richtung sich dies weiterentwickeln wird und vor allem, wie es mir in Bezug auf die Story gefallen wird.

 

Mein Fazit

Der erste Band einer Reihe um den Gerichtsdiener Matthew Corbett, der mich vor allem wegen den vielen offenen Fragen und die Geheimnisse in und um Fount Royal überzeugt zurücklässt. Bis auf ein paar nicht ganz zeitgenössische Wortspiele konnte mich der Autor mit seiner flüssig geschriebenen Geschichte neugierig auf die Fortsetzung machen.

 

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review 2017-06-14 08:01
Pure Verwirrung im Murder Park
Murder Park: Thriller - Jonas Winner

Inhaltsangabe

Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde. 

Ein Killer ist auf der Insel…keiner kann dem anderen trauen …die nächste Fähre kommt erst in drei Tagen…

 

 

Meine Meinung 

Beim ersten Lesen des Klappentext kam mir sofort der Gedanke: ein Mörder auf der Insel und alle sterben, sehr vorhersehbar. Dann folgt das große Aber. Denn der Name Zodiac ließ mich sofort an den Zodiac-Killer denken, das Wort Serienmörder und ein Vergnügungspark. Somit stand ganz schnell fest, dass ich dieses Buch lesen werde.

 

Der Autor konnte mich gleich mit seinen kurzen, knackigen Kapiteln überzeugen, welche den Lesefluss bei einem Thriller einfach erheblich verbessern. Bereits in der Inhaltsangabe wird von 12 Personen gesprochen, welche nach 20 Jahren in den ehemaligen Freizeitpark zurückkehren. Gedacht habe ich mir zu Beginn dabei nicht viel, weil dieser Besuch eine Art Pressebesuch ist. Das heißt unter den Personen befindet sich ein Kameramann, eine Reporterin und zum Beispiel auch polizeiliche Bearbeiter der Serienmorde vor 20 Jahren. Der neue Eigentümer möchte diesen Leuten seine neue Idee nahe bringen, den MURDER PARK.

 

Zuerst lernen wir Paul Greenblatt anhand eines Interviews kennen und dieser Punkt ist einer meiner Highlight im Buch. Die Überschrift lautete Interview 1 von 12, das heißt es wird sehr schnell klar, dass hier anscheinend jeder Charakter einmal zu Wort kommen wird und so kommt es auch. Führen tut die Interviews ein Psychiater, welcher ebenfalls unter den 12 Besuchern ist. Die Interviews fanden zeitlich vor dem Besuch statt und anhand dieser wurden die Akteure ausgewählt.

Das interessante an den Interviews war, dass dem Leser sehr schnell klar wird, dass wirklich jede Person irgendeine Verbindung zum ehemaligen Vergnügungspark auf Zodiac Island hat. Dieser Punkt gab mir großen Ansporn beim Lesen und ich war immer wieder gespannt eine neue Verbindung zu erlesen.

 

Neben den Interviews erzählt der Autor die Geschichte der Charaktere in der Gegenwart. Los geht es auf der Fähre, welche alle zum MURDER PARK bringt und wie bereits erwähnt, legt diese erst wieder in 3 Tagen auf der Insel an, um alle 12 Gäste wieder abzuholen.

 

Die Charaktere selbst bleiben in der Erzählung sehr blass, umso mehr habe ich mich auf die einzelnen Interviews gefreut, lediglich dort bekommt man als Leser einen intensiveren Einblick in die jeweiligen Erlebnisse und Charakterzüge der Personen.

Alle Leser sind also gewarnt, die intensive Charakterausarbeitung steht in diesem Thriller nicht an erster Stelle.

 

Zur Story kann ich sagen, dass ich während des Lesens immer etwas ängstlich war, dass die Geschichte um den Murder Park einfach nichts Neues ist. Dennoch war ich immer motiviert und gespannt, was als nächstes passiert und konnte das Buch nur schwer aus der Hand legen. Die eigentliche Idee, welche der neue Besitzer des Vergnügungspark hat, erzeugte auch erst ein wenig Skepsis und ich war dann froh, dass dieser Teil nicht weiter intensiviert wurde.

 

Und worauf wohl alle Leser warten, ist der erste Mord. Und als es zu diesem wirklich kommt, geht das zweite meiner persönlichen Highlights los, das Rätselraten wer der Mörder ist. Es kann doch nur einer der 12 Gäste sein oder? Und jeder, wirklich jeder wird von Jonas Winner mindestens einmal in der Hinsicht beleuchtet, dass es förmlich danach schreibt „er ist der Mörder!“. Als wäre dieses Wirrwarr nicht genug, kommt auf einmal noch ein Schlauchboot vor der Insel ins Gespräch. Ist doch noch eine weitere Person auf der Insel?

Mein Highlight dahingehend, weil ich schon lange nicht mehr so gerätselt habe beim Lesen, dass ich mir sogar verschiedene Theorien auf Papier gezaubert habe. Denn der Autor bietet hier wirklich einige Möglichkeiten an. Dies rührt daher, dass er verschiedene Themen in seinem Buch eingearbeitet hat. Da wäre der Name Zodiac, welcher sich um die 12 Tierkreiszeichen dreht und welch Zufall sind 12 Gäste auf der Insel. Man hat also ständig die Sternzeichen der Personen im Hinterkopf. Dann schwebt immer das Thema um den Mörder von vor 20 Jahren im Kopf umher und als die Gruppe sich in der Anzahl immer weiter minimiert, weiß man als Leser überhaupt nicht mehr wo Vorne und Hinten ist.

Bei den Morden selbst fehlte es mir an Spannung, aber der Spaß am Rätseln konnte dies bei mir wett machen.

 

Bei solchen Büchern, die das Kopfkino so sehr in Gange bringen, ist man natürlich unheimlich gespannt auf das Ende. Das Ende vom „Murder Park“ ist für mich gelungen, auch wenn es mir fast zu schnell abgehandelt wurde. Die Auflösung kam für mich total überraschend, dennoch logisch daher.

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Dennoch gab es auch ein, zwei Punkte, von denen ich mir etwas mehr versprochen habe. Zum einen intensivere Morde auf der Insel, das heißt, mir wurden sie fast nebensächlich erzählt und beschrieben. Man merkte beim Lesen sehr stark, dass der Autor eher dahingehend konzentriert ist, wer der Mörder ist und weniger das Geschehen fokussieren wollte.

 

Und als absoluter Fan von Vergnügungsparks und Serienmördern habe ich mir im Allgemeinen mehr MURDER PARK gewünscht. Beschreibungen der Atmosphäre und der Fahrgeschäfte. Den ein solcher Park, in welchem in der Vergangenheit 3 Morde verübt wurden, kann doch eine echt gruselige Story erzählen oder?

 

Mein Fazit

Jonas Winner erschafft einen Thriller, welcher unheimlich zum Weiterlesen anspornt, dessen Story dann aber doch sehr oberflächlich bleibt. Die Idee des Autors wird auf jeden Fall in meinem Büchergedächtnis bleiben, aber ich würde diesen Thriller als schnelllebige, knackige Kost betiteln, welcher sehr in die Psychothrillerschiene geht.

Für alle Leser, die gerne rätseln, wer der Mörder ist, kann ich „Murder Park“ empfehlen.

 

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review 2017-06-06 21:46
Rewind by Jeremy Bates
Rewind (A Suspense Horror Thriller & Mystery Short Story) - Jeremy Bates

Rewind by Jeremy Bates is a horrifying mystery book. An unnamed protagonist woke in a dilapidated slum apartment with a dead body in the next room. His own identity is a mystery. He has to unravel who is is and how he got there. His Driver's License revealed his name as Harry Parker. He doesn't recognize his own voice or handwriting. I gave it four stars because it was a fast, intriguing book to read.

 

"Why had I been in that chair, in that apartment, hooked up to that machine? Had I been a guinea pig in some madcap experiment, and something went terribly wrong, something along the lines of accidentally pressing the delete key in a word-processing document, or formatting a computer hard drive? Then again, maybe I had known something important, perhaps some government or industrial secret, and someone had wanted it badly enough to take it from my head with all the finesse and compassion that one uses when removing a hook from a fish that had swallowed the hook to the gills?"

 

He remembered his PIN number right before he went to an ATM machine where he claimed $50.00. Then he was shocked at a massive balance. He started to get $500.00, then changed the number to $5,000.00. "It spat out the money just as dutifully as before." This information didn't seem accurate. In my personal experience, the standard daily cash withdrawal limit for ATM and Debit Cards is $400 per day.

 

I received a complimentary copy from the author. That did not change my opinion for this review.

 

Link to purchase: https://www.amazon.com/Rewind-Jeremy-Bates-ebook/dp/B00Z9WN27W

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