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review 2018-09-18 21:03
Non-Preciousness: "Shakespeare's Style" by Maurice Charney
Shakespeare's Style - Maurice Charney


Unlike Maurice Charney--and I am criticizing no one here---but, unlike many of you, I was never blessed to be able to study the bard, until I was much older, when I took a make up course at Universidade de Letras in Lisbon one summer--two week's to read and absorb Hamlet...and I loved it! 

Being a Portuguese born and bred, the only exposure I received to Shakespeare, in 12 years of high-school education as I grew up, was one viewing of "Romeo and Juliet" in, I think, 1986, with a mob of other students, in a crowded cinema, with absolutely no introduction...they put us on the buses, we queued up and paid for our tickets, sat in the cinema seats, and then we had to sit through several minutes of hearing the loud giggles and twitters of oversexed teens (or was that undersexed), as the opening shots were of close-ups of the men's codpieces. We were bused home at the end, and the next day given a book called "Romeo and Juliet" to read. The end.
 

 

 

If you're into stuff like this, you can read the full review.

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review 2018-09-12 11:42
Shakespeares Erbin
If We Were Villains - Linda M. Rio

Das Theater ist ein wesentlicher Bestandteil im Leben der Amerikanerin M.L. Rio. Ihre erste Rolle übernahm sie in der ersten Klasse, entdeckte kurz darauf Shakespeares Stücke und entwickelte eine unsterbliche Leidenschaft für ihn. Sie studierte Englisch und Dramatik und zog nach ihrem Abschluss nach London, um am renommierten King’s College ihren Master in Shakespeare Studies zu machen. 2016 gewann sie zum 400. Todestag Shakespeares eine Reise zu Hamlets dänischem Schloss Kronborg und war die erste Person, die dort seit 100 Jahren übernachtete. Rio ist ein Shakespeare-Nerd. In den ersten Semestern ihres Masterstudiums begann sie, ihren Debütroman zu schreiben, der sowohl ihrer Begeisterung fürs Theater als auch für den alten Barden Ausdruck verleiht: „If We Were Villains“.

 

„Das Leben ist eine Bühne“ – für Oliver Marks und seine Freunde war dieses Sprichwort Realität. Ihre exklusive Ausbildung an der elitären Dellecher Kunsthochschule überzeugte sie davon, sich als Erben Shakespeares zu verstehen. Glorreiche Tage voller Verse und Dekadenz. Sie lebten und atmeten ihre Rollen, nahmen sie in Besitz, bis ihre Rollen auch von ihnen Besitz ergriffen. Sogar abseits der Bühne verkörperten sie die Charaktere, denen sie Leben einhauchten. Ihre Leidenschaft schweißte sie zusammen. Sie waren unzertrennlich, unbesiegbar. Doch in ihrem Abschlussjahr entflammte eine nie gekannte Rivalität. Ihre Lehrer_innen änderten die Besetzung und provozierten einen Konkurrenzkampf, der ihre Gemeinschaft vergiftete. Aus Freunden wurden Feinde und eines Morgens war ein Mitglied ihrer Clique tot. 10 Jahre später wird Oliver aus dem Gefängnis entlassen und kehrt nach Dellecher zurück, um die Wahrheit zu offenbaren. Noch einmal durchlebt er seine schmerzvollen Erinnerungen an die überreizten Monate, die in einer katastrophalen Tragödie endeten. Hat er das furchtbare Verbrechen, für das er büßte, wirklich begangen?

 

Es geschehen noch Zeichen und Wunder. „If We Were Villains“ ist streng genommen ein Krimi. Normalerweise sind mir Krimis zu langweilig. Dieses Buch hingegen ist mehr als ein schnöder Krimi. Es ist eine formvollendete Tragödie in Shakespeare-Manier, was wahrscheinlich das größte Kompliment ist, das man M.L. Rio aussprechen kann. Ich glaube, ihr Debütroman hätte dem alten Barden gefallen. Es ist ihr gelungen, in jeder Facette der Geschichte eine unvergleichliche Intensität einzufangen, die die frenetische Atmosphäre prägte. Die Strukturierung des Buches in Szenen und Akte unterstützte den Eindruck eines shakespeareesken Theaterstückes natürlich, aber ich bin sicher, dass dieser auch mit einer konventionellen Einteilung entstanden wäre, weil die Figuren in bedeutendem Maße dazu beitragen. Shakespeares Stücke zeichnen sich unter anderem dadurch aus, dass seine Figuren innerhalb sehr kurzer Zeit ein überwältigendes Wechselbad der Emotionen durchleben. Diese erratische Sprunghaftigkeit ist M.L. Rios Charakteren ebenfalls eigen. Olivers Clique lebte in einem Shakespeare-Stück. Sie führten Dialoge in Zitaten und ließen sich völlig von der komprimierten Darstellung menschlicher Beziehungen vereinnahmen. In der elitären Umgebung der Dellecher Kunsthochschule verloren sie den Kontakt zur Realität. Die Schule wirkte auf mich beinahe wie eine Sekte, denn Oliver und seine sechs Freunde wurden in dem Empfinden, dass eine Welt außerhalb ihrer Mauern nicht existent oder zumindest irrelevant ist, subtil bestärkt. Ihre Ausbildung war ihr Universum; Dellecher war ihr Heim, ihre Freunde waren ihre Familie und Shakespeare war ihre Religion, der sie mit kompromissloser Opferbereitschaft huldigten. Die uneingeschränkte Selbstverständlichkeit, mit der sie ihre Rollen einnahmen, war geradezu unheimlich. Mir war nicht immer klar, wo die Rolle aufhörte und der Mensch begann. Ihre Mimikry war vollkommen bis zur Selbsttäuschung und beeinflusste die Dynamik ihrer Gruppe maßgeblich. Eine Umbesetzung seitens ihrer Lehrer_innen störte das sensible Gleichgewicht zwischen ihnen und ihre Freundschaft wankte. Bis zum Ende des zweiten Akts lag die Spannung von „If We Were Villains“ folglich darin, herauszufinden, welches Mitglied der Clique den Tod finden würde. Danach ist die bestimmende Frage, wer schuldig ist. Meine Verdächtigungen variierten, lediglich den Protagonisten Oliver zog ich nie in Betracht. Sein unterstützendes Wesen, das Wesen einer Nebenrolle, das sich allerdings ausschließlich auf ihre Gemeinschaft bezog, zeichnete diese Möglichkeit für mich als unvorstellbar. Der Tod des Mitglieds und die resultierenden polizeilichen Ermittlungen zwangen die Clique in eine Lage, in der sie nicht mehr fähig waren, ihre Rollen aufrechtzuerhalten. Der enorme emotionale Druck zerrte die Persönlichkeiten hinter den Rollen hervor. Ihre Gruppe brach auseinander, weil sie nicht länger funktionierten, was Oliver 10 Jahre später, nach seiner Inhaftierung, durchaus bewusst zu sein scheint. Durch seine rückblickende Erzählung erfasst M.L. Rio den Niedergang der sieben Jugendlichen eindringlich und vermittelt glaubhaft, dass sie sich gegenseitig zugrunde richteten. Niemand konnte ihnen etwas anhaben – nur sie selbst.

 

„If We Were Villains“ ist der vermutlich beste Krimi, den ich je gelesen habe, weil sich das Buch eben nicht wie ein Krimi anfühlte, sondern wie ein waschechtes Shakespeare-Stück. Der Mord ist lediglich ein einzelnes Puzzleteil in dieser berauschenden Erzählung von Leidenschaft, Besessenheit und Hingabe. Die psychologisch komplexe, vielschichtige Darstellung einer komplizierten, prekären Freundschaft, die ausschließlich unter sehr spezifischen Bedingungen überlebte und eskalierte, sobald sich diese Bedingungen änderten, beeindruckte mich und hätte den alten Barden stolz gemacht. M.L. Rio darf sich meiner Meinung nach ohne Arroganz Shakespeares Erbin nennen – obwohl in ihrem Roman nicht alle Figuren sterben.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/09/12/m-l-rio-if-we-were-villains
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text 2018-09-05 13:46
My August 2018
The Couple Next Door - Shari Lapena
Romeo and Juliet - Crystel S Chan,William Shakespeare
Wilde About The Girl - Louise Pentland
The Couple Next Door - 3.5 stars
Romeo and Juliet - dnf
Wilde About The Girl - 5 stars

 

Favorite book(s) of the month: Wilde About The Girl

 

Books started this month but haven't finished yet: Harry Potter, Moxie

 

Apparently the less books I read, the more time I need to actually post my wrap up. When it comes to reading this year, I just feel off. I love reading, I read all the time, but I don't finish any books and it's driving me up the wall. I mean I'm still one/two books ahead on my reading challenge, so I'm not THAT bad, but it still bothers me a lot.

 
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review 2018-08-28 17:33
The Spy of Venice / Benet Brandreth
The Spy of Venice: A William Shakespeare Novel - Benet Brandreth

When he's caught out by one ill-advised seduction too many, young William Shakespeare flees Stratford to seek his fortune. Cast adrift in London, Will falls in with a band of players - but greater men have their eye on this talented young wordsmith.

England's very survival hangs in the balance, and Will finds himself dispatched to Venice on a crucial embassy. Dazzled by the city's masques - and its beauties - Will little realises the peril in which he finds himself. Catholic assassins would stop at nothing to end his mission on the point of their sharpened knives, and lurking in the shadows is a killer as clever as he is cruel.

 

***2018 Summer of Spies***

William Shakespeare as a character was the hook that persuaded me to pick up this historical espionage novel, but really virtually any well-known man from the period could have substituted successfully in the role. I kind of turned off the “Shakespeare detector” in my brain in order to enjoy the novel as much as I did.

Picture Shakespeare as kind of an Elizabethan James Bond, learning his way around Venice and Venetians and trying to fulfill the mission that he inherits from the assassinated nobleman who recruited him to travel to Italy. The plot was decent—twisty enough to be interesting, but with a few thin spots. For example, I think two actors from a ragged company would be hard pressed to impersonate the English ambassador and his aide. But once you’ve allowed yourself to accept those unlikely situations, the novel is simply fun.

Brandreth seeded a lot of phrases throughout the novel that would presage some of Shakespeare’s most famous plays and sonnets. Most of the time, I found them amusing, but occasionally they grated on me a bit. The author is an actor and a specialist in Shakespearean language and history, so his choice of Shakespeare as character makes sense. I also found the language used in the writing to be appropriate—not too obviously 21st century, for example.

I certainly liked this tale well enough to read Brandreth’s sequel, The Assassin of Verona.

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text 2018-08-27 15:19
Reading progress update: I've read 180 out of 448 pages.
The Spy of Venice: A William Shakespeare Novel - Benet Brandreth

 

Very enjoyable so far!

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