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review 2018-06-16 16:42
Rezension: Ohne ein einziges Wort von Rosie Walsh
Ohne ein einziges Wort: Roman - Rosie Wa... Ohne ein einziges Wort: Roman - Rosie Walsh,Stefanie Retterbush

Die Geschichte beginnt mit einem wunderschön gestalteten Cover: Blau- und Grüntöne und Vergissmeinnicht, die gleich einen inhaltlichen Bezug darstellen: es ist ein viel zu heißer Sommertag, an dem Sarah auf Eddie trifft. Es ist eine einzige Woche, die sie zusammen verbringen. Und obwohl sie sich eigentlich gerade erst nach siebzehn Jahre Ehe getrennt hat, obwohl sie in den USA lebt und nur zu Besuch in England ist, obwohl sie ihn kaum kennt ist Sarah sicher, dass sie ihn wiedersehen will, wird, muss. Aber er meldet sich nicht. Er bricht zu seinem Urlaub auf, verspricht noch auf dem Weg zum Flughafen von sich hören zu lassen – aber nichts. Verzweifelt beginnt Sarah Nachricht über Nachricht zu verfassen. Und gleichzeitig muss sie mit ihrer eigenen Vergangenheit kämpfen, mit Erinnerungen, die sie nicht loslassen, die sie nie loslassen werden.

 

Sarah ist eine sympathische Protagonistin, hin- und hergerissen, unsicher, verzweifelt, verliebt und trotzdem stärker, als sie selber glaubt. Und auch wenn es ungewöhnlich, ja übertrieben scheint, dass sie so verzweifelt verliebt ist in jemanden, den sie sieben Tage gekannt hat: genau diese Meinung teilt auch Sarah, die in der ich-Perspektive erzählt, dass sie sich selber nicht versteht. Und genau dadurch wurde die Geschichte für mich wieder authentisch, nachvollziehbar.
Neben Sarah gibt es auch noch ihre beiden besten Freunde, Tommy und Jo. Ganz unterschiedlich, wunderbar charakterisiert und beide mit ihrem eigenen Päckchen, was sie zu tragen haben. Und dennoch sind sie für Sarah da.

Denn es ist nicht einfach nur eine Liebesgeschichte, es geht um viel mehr. Es geht um Verantwortung, um Familie, um Tod und Schuld. Um Depression, um Mobbing. Darum, was die richtige Entscheidung ist.
Die Sprache ist locker, flüssig und vor allem angenehm zu lesen. So wird die ernste Thematik geschickt aufgelockert. Es gibt auch humorvolle Passagen und vor allem der kleine Sohn von Sarahs bester Freundin lässt einen immer wieder schmunzeln.

Im Roman wechseln sich Gegenwart und Vergangenheit ab, mal wird aus der einen Zeitebene erzählt, mal aus der anderen. Die sieben Tage, die Sarah und Eddie gemeinsam verbracht haben, sind verstreut in die Erzählung der Gegenwart geflochten, in der Eddie verschwunden ist und sich nicht meldet. Dazwischen Erinnerungen und neben dem Erzählten auch Briefe und die Nachrichten, die Sarah an Eddie schreibt.
So entsteht erst nach und nach ein Bild von Sarah, von ihrer Geschichte und von Eddies Geschichte. Überhaupt dauert es länger als erwartet, bis man den Grund für Eddies Verschwinden erfährt. Aber so kann man selber darüber nachdenken, Verbindungen ziehen, zu Schlüssen kommen, die sich als falsch erweisen. Einige überraschende Wendungen machen die Geschichte sehr spannend, und man kommt nicht umhin erstaunt zu sein, wenn (wohl voreilig) gezogenen Schlüsse sich in das Gegenteil verwandeln.

Insgesamt ein wunderschöner Roman, in dem neben einer großen Liebesgeschichte auch Tod, Schuld und Verantwortung sehr wesentlich zum Tragen kommen.

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text 2018-06-14 12:40
Kombination von Liebe und Tragödie
Ohne ein einziges Wort: Roman - Rosie Wa... Ohne ein einziges Wort: Roman - Rosie Walsh,Stefanie Retterbush

Was ist bloß geschehen?

Diese Frage dominiert insbesondere am Anfang des Buches. Sarah hat ihren Traummann gefunden, zumindest glaubt sie das. Sie verbringen eine wunderbare und unglaubliche Woche miteinander... und dann, nachdem Eddie auf Urlaub gewesen ist, herrscht Funkstille. Was ist bloß geschehen? Sie waren sich doch einig, dass sie das ganze fortführen wollen - von beiden Seiten aus.
Hat Sarah etwas falsch gemacht? Was ist passiert?

Der Schreibstil im Buch ist flüssig und gut zu lesen - so fliegt man nur durch die Seiten. Die Protagonisten finde ich toll skizziert und gut gelungen - man kann sich wirklich gut in Sarah hineinversetzen. Dass im Laufe des Buches, abwechselnd aus der Sicht von Sarah und Eddie erzählt wird, macht das ganze für mich besonders interessant. Toller Erzählstil.

In diesem Buch gibt es eine Kombination aus Liebe, Romantik und Tragödie. Dadurch wurde beim Lesen das Buch für mich zu einer wunderbaren Unterhaltung - man wird direkt in diese interessante Geschichte hineingezogen. Ich dann dieses Buch absolut weiterempfehlen.

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review 2018-06-12 21:44
Als noch die Apartheid in Südafrika herrschte
Summ, wenn du das Lied nicht kennst: Roman - Bianca Marais,Heike Reissig,Stefanie Schäfer

Südafrika in den 1970er-Jahren: Durch einen Gewaltakt verliert die neunjährige Robin Conrad, die zuvor eine behütete Kindheit in einem Vorort von Johannesburg hatte, ihre Eltern. Sie kommt zu ihrer Tante Edith, die mit dem Kind aber überfordert ist. Als Kindermädchen beschäftigt sie Beauty Mbali. Die farbige, gebildete Xhosa-Frau hat auf der Suche nach ihrer 17-jährigen Tochter Nomsa ihr Heimatdorf verlassen. In unruhigen Zeiten entwickelt sich zwischen Robin und Beauty eine innige Beziehung. Doch dann trifft das Mädchen eine Entscheidung mit Folgen…

„Summ, wenn du das Lied nicht kennst“ ist der bewegende Debütroman von Bianca Marais über die Wirren des Schüleraufstands in Soweto und die Auswirkungen der Apartheid.

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus 58 Kapiteln, die abwechselnd in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Robin und der von Beauty erzählt werden. Dieser Aufbau funktioniert sehr gut.

Der Schreibstil ist angenehm, flüssig, anschaulich und einfühlsam. Viel wörtliche Rede macht den Roman lebhaft. Mir fiel es leicht, in die Geschichte einzutauchen.

Mit Robin und Beauty gibt es zwei Hauptprotagonistinnen, die sich in mehreren Punkten wie Hautfarbe und Alter sehr stark unterscheiden. Die Charaktere sind vielschichtig und mir ans Herz gewachsen. Ihre Gedanken und Gefühle ließen sich gut nachvollziehen. Vor allem Beauty war mir schon nach wenigen Seiten sympathisch.

Inhaltlich konnte mich der Roman sehr beeindrucken. Die Zeit und Umstände der Apartheid führt die Autorin sehr eindringlich vor Augen. Dabei geht es um gesellschaftliche Probleme der damaligen Zeit, die sich auf erschütternde Weise im Alltag in Südafrika niederschlagen: Rassenhass, Homophobie, Antisemitismus, weitere Vorurteile, Gewalt und einiges mehr. Ich fand es sehr interessant, etwas über die Aufstände und diese Zeit insgesamt zu erfahren. Dabei merkt man deutlich die gründliche Recherche. Verknüpft werden diese Aspekte mit menschlichen Themen und Schicksalsschlägen wie Tod, aber auch Liebe und Freundschaft. Der Roman ist dadurch sowohl unterhaltsam und emotional sehr bewegend als auch eine lehrreiche Lektüre, die aufwühlt und zum Nachdenken anregt.

Ein Pluspunkt sind die Landkarte und ein Glossar. Lesenswert ist auch das Nachwort der Autorin.

Die Aufmachung des Romans ist sehr hochwertig. Das schlichte, aber liebevoll gestaltete Cover ist sehr hübsch. Auch der Titel, der sich stark am Original („Hum If You Don’t Know The Words“) orientiert, gefällt mir gut.

Mein Fazit:
„Summ, wenn du das Lied nicht kennst“ von Bianca Marais ist ein empfehlenswerter Roman, der mich begeistern und berühren konnte. Die Geschichte wird bei mir noch eine Weile nachklingen.

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review 2018-05-30 12:44
Der Mann, der nicht anrief
Ohne ein einziges Wort: Roman - Rosie Wa... Ohne ein einziges Wort: Roman - Rosie Walsh,Stefanie Retterbush

Sarah Evelyn Mackey geht mit großen Schritten auf die 40 zu. Sie ist frisch getrennt und bald geschieden, als sie bei einem Besuch in ihrem Heimatort Gloucestershire einen Mann kennenlernt und sich in ihn verliebt. Mit Eddie David verbringt sie sieben wundervolle Tage. Auch für ihn scheint es die große Liebe zu sein. Dann muss er verreisen, aber verspricht Sarah, er meldet sich bei ihr. Allerdings ruft er nicht an. Und auf Sarahs Kontaktversuche reagiert er nicht. Ihre Freunde raten dir, ihn zu vergessen. Aber Sarah will nicht aufgeben. Sie ist überzeugt: Es muss etwas passiert sein, er verschwindet nicht einfach so…

 

„Ohne ein einziges Wort“ ist der gelungene Debütroman von Rosie Walsh.

 

Meine Meinung:
Der Roman besteht aus drei Teilen und ist zusätzlich in 51 Kapitel untergliedert. Die Handlung wird nicht chronologisch erzählt. Es gibt mehrere Zeitsprünge, was die Geschichte spannend macht. Erzählt wird vorwiegend in der Ich-Perspektive aus der Sicht von Sarah, später aber auch aus der von Eddie. Eingefügt sind außerdem mehrere Briefe und Nachrichten. Der Aufbau des Romans ist gut durchdacht und überzeugend.

 

Der Schreibstil ist gefühlvoll und äußerst lebhaft. Viele Details und eine teilweise fast poetische Sprache machen es leicht, in die Geschichte einzutauchen.

 

Die Charaktere sind vielschichtig angelegt und wirken authentisch. Hauptprotagonistin Sarah war mir schnell sympathisch. Obwohl ihre Gedanken und Gefühle sehr anschaulich geschildert werden, fiel es mir zunächst schwer zu verstehen, wieso sie so sehr an Eddie hängt. Doch im Laufe der Geschichte wird auch dies deutlich.

 

Ein großer Pluspunkt des Romans ist es, dass es sich nicht um eine typische Liebesgeschichte dreht, die langweilig und vorhersehbar ist. Das Buch unterscheidet sich deutlich von anderen seines Genres. Mehrere Wendungen und einige Überraschungen machen die Handlung spannend, so dass man als Leser bis zum Schluss rätseln kann, was tatsächlich passiert ist.

 

Darüber hinaus ist der Roman emotional und bewegend. Das liegt nicht nur an der Liebesgeschichte. Auch ernste Themen wie Depression und Verlust haben mich nachdenklich gemacht. Sie geben der Lektüre Tiefgang.

 

Das Buch ist sehr hübsch gestaltet. Das Cover gefällt mir gut. Der deutsche Titel weicht stark vom englischen Original („The Man Who Didn’t Call“) ab, ist aber durchaus passend gewählt.

 

Mein Fazit:
„Ohne ein einziges Wort“ von Rosie Walsh ist eine ungewöhnliche Liebesgeschichte, die man noch nicht in ähnlicher Form gelesen hat. Mich konnte der bewegende Roman begeistern und fesseln. Ich kann die unterhaltsame Lektüre absolut empfehlen.

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text 2018-05-24 04:14
What is it?!
Bad Bachelor - Stefanie London

So I'm a few chapters in of Bad Bachelor and for some reason, and although I like where the story is going so far, something is rubbing me the wrong way. I cannot point my finger on what exactly it is but there is something that keeps me from loving it. It's obviously important because I'm writing about it and yet...

 

 

Ugh! It's driving me nuts not being able to identify the real issue I'm having with it! 

 

 

 

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