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Search tags: Der-Hals-der-Giraffe
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text 2014-01-20 21:23
Reading progress update: I've read 222 out of 222 pages.
Der Hals der Giraffe - Judith Schalansky

Don't trust professional reviews

Don't trust Book Blurbs

Don't trust the first page

 

and don't trust an author to represent evolution correctly, if it isn't written by a biologist.

Some books are just out there to make me angry.

 

Still nice cover ;)

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text 2014-01-19 15:24
Reading progress update: I've read 136 out of 222 pages.
Der Hals der Giraffe - Judith Schalansky

I think a real misanthrope should not care what other people think about him... still in search of the meaning of this book. Rambling biology lessons can't be all, can they?

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text 2014-01-18 08:45
Reading progress update: I've read 53 out of 222 pages.
Der Hals der Giraffe - Judith Schalansky

Inge Lohmark, is a biology teacher in Western Pommerania, one of the parts of Germany, where no one lives anymore, since the Fall of the Wall. She is as a teacher, in a school that will be closed because of the lack of students, with a lot of traits totally cool for people who admire Fräulein Rottenmeyer from 'Heidi'.

She is old fashioned in her teaching styles, can't stand kids in adolescence and is passionate only about her subject.

 

 

... and everything she says about her fellow teachers and her students so far is hilarious and true. I'm not a teacher but I was a student once, and now I'm right back there, but it might have been my math teacher who was like her.

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review 2013-10-21 18:57
Survival of the fittest im Klassenraum.
http://mayersche-blog.de/wp-content/uploads/2011/12/Der_Hals_der_Giraffe-Judith_Schalansky.jpg
INHALT:
Anpassung im Leben ist alles, weiß Inge Lohmark. Schließlich unterrichtet sie seit mehr als dreißig Jahren Biologie. In einer Stadt im hinteren Vorpommern. Dass ihre Schule in vier Jahren geschlossen werden soll, ist nicht zu ändern – die Stadt schrumpft, es fehlt an Kindern. Aber noch vertreibt Inge Lohmark, Lehrerin vom alten Schlag, mit ihrem Starrsinn alles Störende. Als sie schließlich Gefühle für eine Schülerin entwickelt und ihr Weltbild ins Wanken gerät, versucht sie in immer absonderlicheren Einfällen zu retten, was nicht mehr zu retten ist.


 
MEINE MEINUNG:
Das Buch glänzt durch einen herausragenden, interessanten Schreibstil, der sich deutlich von dem Einheitsbrei abhebt und der primär den Charakter der Protagonistin unterstreicht, die mit einem zynischen, kalten, biologisch-nüchternen und doch gleichzeitig abwertenden Blick die Welt betrachtet, in der, ihrer Meinung nach, nur diejenigen weiterkommen, nicht untergehen, die stark sind und sich durchsetzen können. Survival of the fittest.
Doch so gut ich diesen Schreibstil auch finde, konnte er die fehlende Handlung nicht wettmachen. Ich hatte das Gefühl, auf einer Stelle zu stehen, in Teer vielleicht und mich abzumühen voranzukommen, aber mich lediglich nur Millimeter bewegend. Die Inhaltsangabe ist demnach etwas irreleitend. Zumindest ich habe irgendwie noch weitere Entwicklungen in irgendeiner Hinsicht erwartet. Nichtsdestotrotz stellte der Roman ein Leseerlebnis dar, das man ruhig einmal machen kann.
(Das einzige, was mich lediglich enorm gestört hat, von dem ich aber ich nicht weiß, ob es beabsichtigt ist: In dem Roman erklärt die Biologielehrerin die Verlängerung der Giraffenhälse auf Lamarcksche Weise. Und so fern ich das in Erinnerung habe, gilt die Darwinistische Erklärung doch als die Richtige ... Aber vielleicht sollte dies einfach nur einen speziellen Zustand Lohmarks erklären? Hm ... Vielleicht lese ich das Buch irgendwann einfach nochmal ...)
 
-Kurzformat-
Schreibstil: ✶ ✶ ✶  || Idee: ✶ ✶ ✶   || Charaktere: ✶ ✶ || Lesespaß: ✶ ✶  || Sonstiges (Plot, Welt, Logik, Tempo, Humor): - || Gesamt: ✶ ✶ 
 
#64/100
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review 2013-04-12 13:09
Der Hals der Giraffe - Belletristik zum Nachdenken
Der Hals der Giraffe - Judith Schalansky

Schalansky, Judith: Der Hals der Giraffe. Bildungsroman, Suhrkamp, Berlin 2012, 222 S.

 

Ein Gymnasium in einer Kleinstadt im vorpommerschen Hinterland steht vor dem Aus. In vier Jahren soll die Schule aufgrund stetig fallender Schülerzahlen geschlossen werden. Hier und da werden die Schulräume bereits von Volkshochschulkursen belegt.

Dies ist die Szenerie, in der uns die 55jährige Biologie- und Sportlehrerin Inge Lohmark ihre Sicht auf die Welt darstellt. Und diese folgt den Naturgesetzen: keine Schwäche zeigen, Dominanz verkörpern. Im Schulalltag heißt dies: unangekündigte Lernkontrollen, Frontalunterricht, kein persönlicher Kontakt zu Schülern in den Pausen oder nach Schulende. Dafür ist sie bekannt und gefürchtet. Entsprechend spöttisch blickt sie auf die „neumodischen“ Verhaltensweisen einiger ihrer Kollegen (vor allem auf Kollegin Schwanecke), die sich beispielsweise von den Schülern der oberen Klassenstufen duzen lassen.

Der Roman, der sich selbst zynisch im Untertitel als „Bildungsroman“ bezeichnet, hat kaum eine nacherzählbare Handlung. Vielmehr nimmt der Leser an den Beobachtungen der alternden Inge Lohmark teil. Diese Alltagsbeobachtungen werden an einigen Stellen von Erinnerungen an ihr früheres Leben in der DDR und an ihre inzwischen in den USA lebende Tochter Claudia unterbrochen.

Für jeden Aspekt ihres Alltags hat sie die passende biologische Theorie parat. Die Evolutionstheorie bildet dabei den hauptsächlichen Hintergrund. Wie entstand der Mensch? Wohin entwickelt er sich?

Bei der Aneinanderreihung so vieler kleinster Beobachtungssplitter, auf die einzeln einzugehen wäre, sollen nur noch zwei Punkte angesprochen werden, die mir bei diesem Buch besonders erwähnenswert erscheinen.

 

Speziell in den Rückblenden auf ihr vergangenes Leben wird deutlich, dass die Abwicklung von Betrieben nach dem Ende der DDR ein wichtiges Thema in dem Buch darstellt. So züchtet Lohmarks Mann jetzt Sträuße, nachdem er seinen in der DDR ausgeübten Beruf verloren hat. Der gesamte Zerfall der vorpommerschen Kleinstadt kann exemplarisch für ein nach der Wende zu beobachtendes Phänomen stehen.

 

Ich habe das Buch als Ebook gelesen und muss mir fast eingestehen, dass ich dadurch einiges verpasst habe. Zumindest auf meinem Ebookreader werden die Kolumnentitel nicht angezeigt, die meiner Meinung nach aber ein weiterer Bestandteil des zynisch-sarkastischen Konzepts des Buches ausmachen. Für die Kolumnentitel der gedruckten Version wurden nämlich Begriffe aus der Biologie gewählt, die die Vergleiche zwischen Lohmarks Beobachtungen mit biologischen Phänomenen weiter betonen. Sie sprechen für die im Allgemeinen sehr durchdachte Konzeption des Buches, die sich eben nicht nur in der sehr ausgewählten Sprache und dem geschickten Einbinden biologischer Fachtermini zeigt, sondern auch im Einfügen von Zeichnungen von Tieren oder Ansichtstafeln über evolutionäre Vorgänge. Einen kleinen Einblick bietet die recht ausführliche Präsentation des Buches und der Autorin auf der Verlagsseite.

 

Es fällt mir schwer zu sagen, ob ich das Buch mag oder nicht. Mir gefällt der zynisch-sarkastische Ton. Inge Lohmark kann wohl kaum als grundsympathischer Charakter bezeichnet werden – einigen ihrer Bemerkungen habe ich allerdings zugestimmt, auch wenn sie vielleicht nicht alle in der heutigen Gesellschaft als „politisch-korrekt“ angesehen werden. Alles in allem ein Buch, das zum Nachdenken anregt und unter vielen verschiedenen Aspekten interpretiert werdekann. 

Source: literaturleben.blogspot.de/2013/04/schalansky-der-hals-der-giraffe.html
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