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review 2017-06-26 21:07
Stalking Darkness (Flewelling)
Stalking Darkness - Lynn Flewelling

The sequel to "Luck in the Shadows", this novel essentially closes the story arc relating to the ritualistic reconstitution of an ancient object of power by a nasty modern-day pair (a politician and a wizard, of course). It also sees the first kiss between our two heroes, who have certainly dilly-dallied in getting to that point, but given that Alec is a juvenile, that's quite understandable. If you come to this series hoping for the hot-and-heavy sex and romantic angst of modern-day fanfic set in similar milieux, though, you'll be sorely disappointed. Like the first book, this one's heavy on the plot, relatively light on interpersonal relationships generally, and extremely light on the romance. Nonetheless, I enjoyed the move forward with a familiar world and familiar characters into a new collection of settings and problems. The self-immolation of the elder sage at the hands of a younger character so that the world can be saved is a well-worn trope (waves at that old Hogwarts greybeard); I am hopeful, though, that the PTSD that event rightly triggers in the enforced murderer will be woven into the character a bit and survive beyond the denouement of this book, rather than being instantly cured by a declaration and a first kiss. I think this author's good enough to manage that, and the characterisation important enough to her.

 

That said, I'm going to put this series aside a bit instead of pursuing the last three volumes right away, especially considering the neat wrap-up at the end of this volume. I found the world-building and plot clear and well enough structured, and the writing (other than, once again, the occasionally jarring American slanginess) quite all right, but when I look back on both novels from the distance of a few weeks, I discover I found them competent but not particularly compelling. If somehow I had read them when I was 16, it might have been a different matter.

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review 2017-06-26 18:24
Fesselnder Auftakt einer spannenden Trilogie mit sanftem Handlungsaufbau
Die 11 Gezeichneten: Das erste Buch der Sterne (Die Bücher der Sterne) - Rose Snow
Als treue Testleserin der Autorinnen Ulli und Carmen, alias Rose Snow, durfte ich auch bei der neuen Trilogie das Buch vorab lesen. Vor allem war es nun bei der Endfassung besonders spannend für mich, inwieweit meine Anmerkungen eingeflossen sind. Und ich bin sehr glücklich, da das Buch tatsächlich gegenüber der Testfassung insgesamt viel straffer wurde, und die Charaktere viel deutlicher herausgearbeitet wurden. Ich danke Ulli und Carmen noch mal von Herzen sehr dafür, dass sie uns ihr Buchbaby in der Entstehungsphase anvertraut haben!
 
 
Coverbild:
In der Mitte präsentiert sich die Zahl 11 aus funkelnden Sternen auf einem tiefblauen Nachthimmel. Im unteren Bereich erscheint, ähnlich wie bei der 17-Saga, ein Blumenfeld in einem einfarbigen helleren Ton. Links im Scherenschnitt eine junge Frau, die nach der Sternenelf greift. Insgesamt ein schönes Cover und reiht sich ganz im Stile der bisherigen Cover von Rose Snow ein. Es passt zu dem Genre und zur Geschichte.
 
Handlung:
Stella und ihr Zwillingsbruder Castor wollen eigentlich wie normale amerikanische Jugendliche auf einer Universität studieren. Doch kurz davor führen ihre Eltern sie auf die unbekannte aber wundersame Westside University, die auch schon ihre Eltern besucht und sich dort kennengelernt haben. Und schnell wird klar, dort geht es nicht mit rechten Dingen zu. Stella und Cas müssen sich erst mal an diesem eigenartigen Ort zurecht finden und geraten in aufregende Abenteuer. Was doch etwas knifflig ist, wenn man von lauter durchgeknallten Jugendlichen umgeben ist, die einem das Leben auf der Westside nicht gerade einfach machen. So wie Cedric, ein eingebildeter aber gut aussehender Schnösel, der entsprechend arrogant und überheblich die Westside University als Platzhirsch im Griff hat. Aber warum fühlt sich Stella von ihm irgendwie angezogen?
 
Buchlayout (eBook):
Mit seinen 1088 KB(380 Seiten) ist das Buch doch relativ umfangreich ausgefallen. Die 18 Kapitel sind in einer angenehmen länge und werde jedes mit einem Stern illustriert.
 
Idee / Plot:
Die Idee, die Menschen und ihr Schicksal werden von den Sternbildern beeinflusst, ist ein jahrtausendalter Glaube. Aber in unserer heutigen Gesellschaft wird eine strenge Trennung zwischen Astrologie und Astronomie vorgenommen. Glauben die Einen noch an ihr Horoskop, so belächeln die Anderen diese Scharlatanerie. Aber was ist, wenn die Sterne jemandem magische Fähigkeiten verleihen? So muss es auch Stella erfahren, die unverhofft mit ihrem Zwillingsbruder auf diese merkwürdige Universität gelangt. Ein Geschwisterpaar, deren sehr liebevolles und inniges Verhältnis durch die Existenz von Magie und den unterschiedlichen Ausprägungen von Fähigkeitspotenzial stark auf die Probe gestellt wird.
Es ist eine großartige Idee, die das Autorinnen-Duo Rose Snow hier aufgegriffen und in ein Urban-Romantasy Buch verpackt haben. Stella und ihr Bruder Cas werden von der Magie überrascht und Stella muss damit zurecht kommen - auch, dass ihr Bruder sehr schnell in der Anerkennung der Universität aufsteigt. Zum ersten Mal muss sie erleben, dass Cas besser in etwas ist, als sie und hadert mit dem Keil, der dadurch zwischen ihr und ihrem Bruder getrieben wird.
 
 
Es ist ein interessanter Plot und die an wenigen Stellen hervorblitzende Ähnlichkeit zu Hogwarts nehmen die Autorinnen augenzwinkernd zur Kenntnis:
 
 
"'Stella', begann mein Bruder. 'Wir sind doch hier ...'
'... nicht in Hogwarts', vollendete Steve seinen Satz."
 
 
Rose Snow - Das Erste Buch der Sterne, Pos. 755 (eBook kindle Edition)
 
 
Emotionen / Protagonisten:
Die 17 jährige Stella ist eine normales Mädchen, das schon seit jeher ein besonderes Interesse an den Sternen hatte. Sie kommt mit ihrem Bruder in der geheimnisvollen Universität an und muss dort schon einige harte Proben über sich ergehen lassen. Sie war mir sehr sympatisch, trotzdem hätte ich mir von ihr mehr Reflektion gewünscht. Auch fehlt mir mehr authentische Emotionalität gegenüber den Eltern, die sie ja doch jahrelang belogen haben. Trotzdem kann ich ihre Gedanken sehr gut nachvollziehen und verstehe auch, warum sie sich zu Ethan und Cedric hingezogen fühlt. Und habe mich auch ehrlich mit ihr über ihre Erfolge gefreut.
Ihre innige Beziehung zu ihrem Zwillingsbruder Castor kommt sehr deutlich und schön hervor. Cas ist von der Universität begeistert und stellt schnell fest, dass er doch auch außerhalb von sportlichen Ereignissen Erfolg haben kann. Auch wenn er dadurch zum ersten Mal besser als Stella ist, wird er nicht überheblich, sondern bleibt immer noch der liebevolle Bruder. Cas habe ich dadurch sehr schnell in mein Herz geschlossen und ich finde diesen Charakter einfach nur toll! Er ist der Wunschbruder, den ich gerne hätte, fürsorglich, witzig und zum Knuddeln, aber trotzdem stark und charmant.
 
 
Cedric könnte arroganter und überheblicher nicht sein! Aber trotzdem gefällt er mir in seiner Art unheimlich gut. Obwohl er mit Stella extrem abfällig umgeht, und seine Angebetete Melissa ihre Erzfeindin geworden ist, blitzen da immer wieder Momente auf, die einem richtig Herzflattern verursachen. Er ist der typische Bad-Boy Love-Interest, wie ihn Rose Snow einfach genial beherrschen - denken wir mal an Ben aus AchtSinne. Und mir gefällt das! Aber hallo!, da sind ein paar ganz schön knisternde Momente zwischen den beiden!
 
 
"Für einen kurzen Moment spürte ich seine harten Brustmuskeln unter meinen Fingerspitzen und konnte seinen betörenden Duft nach Erde, Wind und Wasser riechen. Automatisch schoss mein Puls in die Höhe, während Cedric keine Anstalten machte, mich loszulassen."
 
 
Rose Snow - Das Erste Buch der Sterne, Pos. 3630 (eBook kindle Edition)
 
 
Als großer Konkurrent zu Cedric taucht Ethan auf. Mir ist er - trotz schöner Schmachtmomente - einfach zu glatt, der unerreichbare Sunnyboy. Keine Kanten, die ihn für mich wirklich interessant machen, trotz einiger Geheimnisse, die immer wieder zwischen ihm und Stella stehen. Natürlich kann ich verstehen, warum Stella ihn anschmachtet, dieser Traummann muss ja zu schön sein um wahr zu sein. Ausgerechnet nur Stella gehört seine ganze Aufmerksamkeit und bricht damit sämtliche weibliche Herzen der Universität. Also der Traumschwiegersohn einer jeden Mutter. Bei ihm muss ich immer an Alex von "Bibi und Tina" denken.
 
 
"'Ruhig', sagte Ethan und tätschelte den verschwitzten Pferdehals, während mich seine grünen Augen nicht losließen. 'Hallo Stella', meinte er dann mit einem umwerfenden Lächeln.
'Hallo, Ethan', sagte ich und konnte nicht anders, als zurückzustrahlen. 'Ich wusste gar nicht, dass du reitest.'
'Ich schätze, du weißt einiges nicht über mich', erwiderte er geheimnisvoll und spannte seine Oberschenkelmuskel an, als das Pferd sich ein wenig seitwärts bewegte. 'Zumindest noch nicht. Immerhin haben wir morgen ein Date.'"
 
 
Rose Snow - Das Erste Buch der Sterne, Pos. 2852 (eBook kindle Edition)
 
 
Stella findet auf der Universität auch neue Freundinnen. Chloe ist die rassige Schönheit, klug, weise und auch wohlhabend. Aber sie ist Stella gegenüber von Anfang an loyal und die beiden haben sich gut angefreundet. Besser fand ich aber Tessa, eine verrückte Nudel und ein Computerfreak. Tessa bringt in das Buch noch eine heitere Seite mit ein.
 
 
Handlungsaufbau / Spannungsbogen:
Man muss dieses Band als Einstiegsband zur Trilogie sehen. Denn wie bei Rose Snow gewohnt, bleiben wir mit einem Cliffhanger zurück. Die Handlung an sich baut sich stetig auf, aber ohne überdimensional in Fahrt zu kommen. Da es der Anfang einer Trilogie ist, kann ich damit leben und weiß, dass es in den Folgebänden bestimmt viel rasanter wird. Dieses Band dient auch dazu, in die Welt der Magie und der Sternzeichner einzutauchen, die Umstände zu erklären und die Charaktere auszuformen. Klar, gibt es spannende und prickelnde Momente, insgesamt bleibt das Buch aber ohne klassischen Spannungsbogen, die Handlung ist dennoch in sich schlüssig, und bereitet uns vor auf das nächste Band. Ich hätte mir zum Schluss hin noch mal eine aufregendere Szene gewünscht.
 
Szenerie / Setting:
Rose Snow versteht es die Umgebung eindrucksvoll und bildlich so darzustellen, dass ich mir alles vorstellen konnte. Das Universitätsgelände, auf dem wir uns hauptsächlich bewegen, ist sehr schön ausgearbeitet und die Autorinnen haben es hervorragend geschafft diesem auch das passende Leben einzuhauchen und mit vielen unterschiedlichen und abwechslungsreichen Charakteren zu besetzen.
 
Sprache / Schreibstil:
Wie gewohnt ist der Sprachstil absolut flüssig und eingängig. Keine komplizierten Kapriolen, sondern frech und authentisch. Immer wieder köstlich ironische Stellen peppen die Geschichte auf und haben mich zum Lachen gebracht, gewürzt mit herrlich prickelnden Momenten:
 
 
"Seine Bewegungen waren so kraftvoll und leise wie die einer Raubkatze und ich hasste es, dass ich das dachte, während ich mit Collin in einem Raum war. Einer hässlichen Raubkatze - einer Hyäne, schob ich gedanklich nach. Einer Hyäne mit Mundgeruch..."
 
 
Rose Snow - Das Erste Buch der Sterne, Pos. 2197 (eBook kindle Edition)
 
 
FAZIT:
 
 
Ein gelungener Auftakt in eine fesselnde und aufregende neue Trilogie in einer magischen Welt. Mir hätte ein bisschen mehr Dramatik gut gefallen, hatte aber dennoch ein tolles Leseerlebnis! Ich freue mich schon sehr auf die Endfassungen von Band 2 und 3!
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review 2017-06-26 18:14
A Monster Calls / Patrick Ness
A Monster Calls - Patrick Ness,Jim Kay

The monster showed up after midnight. As they do.  But it isn’t the monster Conor’s been expecting. He’s been expecting the one from his nightmare, the one he’s had nearly every night since his mother started her treatments, the one with the darkness and the wind and the screaming…  This monster is something different, though. Something ancient, something wild. And it wants the most dangerous thing of all from Conor.  It wants the truth.

 

 

“The monster showed up just after midnight. As they do.”

That’s when our worries plague us—in the middle of the night when there’s nothing we can do except stew about them. Your nightmare is now interrupted by real-life worries that are worse. Deal with it!

I’ve lived through a similar situation. I was at my father’s side when he died, after three weeks of lingering in hospital after a car accident. I went through all the stages of grief, repeatedly. Denial, bargaining, anger, depression, acceptance. I had the advantage of a couple of decades of experience more than Conor, but the emotions are the same.

I can’t even remember who I was talking to on the phone, days before Dad died, when I said, “Why can’t this poor man die? What’s holding him here?” Because his life was never going to be the same. He would never be physically or emotionally whole again. His life would simply have been a frustrating struggle and he didn’t deal well with frustration. All in all, it was a relief when he made the decision to let go. I was grateful that he was able to leave, but I have missed him every day since then.

I shed a lot of tears towards the end of this book. I think it would be an excellent offering to any young person who has lost a parent or whose parent is on the brink of death. It’s okay to be angry. It’s okay to be sad. It’s okay to be relieved when that parent is released from pain. Whatever you feel, it’s okay.

Apologies to my real-life book club for choosing yet another “cancer book.”

 

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review 2017-06-26 18:12
The Bitter Seed of Magic / Suzanne McLeod
The Bitter Seed of Magic - Suzanne McLeod

On the surface, Genny's life seems ripple-free right now. Finn, her sexy boss and -- well, Genny's not sure what else she wants him to be -- has stopped pushing for a decision on their relationship. The seductive vampire Malik al-Khan has vanished back into the shadows. And the witches have declared her no longer a threat. But unless Genny can find a way to break the fertility curse afflicting London's fae, she knows this is just the lull before the magical storm.

Then a faeling -- a teenage girl -- is fished out of the River Thames, dead and bound with magic, and Genny is called into investigate. As she digs through the clues, her search takes a sinister and dangerous turn, exposing age-old secrets that might be better left buried. Then another faeling disappears, and Genny finds herself in a race against time to save the faeling and stop the curse from claiming its next victim -- herself!

 

***2017 Summer Lovin’ Reading List ***

On the most obvious level, this is just a very good story, chock full of magic, mystery, and action. Faelings are being killed and Genny is trying to figure out the motive and the perpetrator. In the meantime, she must also be aware of the curse put on London’s Fae community, preventing them from reproducing and putting them at risk of “fading.” Prophecy seems to indicate that Genny is the key and all of the Fae communities are lobbying to provide her with a baby-daddy in order to break the spell.

When I read the book with the curse very much in front of mind, I couldn’t help but think of all the women in the world who are forced to bear children, whether they want them or not. The whole issue of who owns women’s bodies—the women themselves or their families or husbands? Does the community get a say?

For me, this was the best book so far in this series, and I look forward to the next!

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review 2017-06-26 18:10
Hunted / Kevin Hearne
Hunted - Luke Daniels,Kevin Hearne

For a two-thousand-year-old Druid, Atticus O’Sullivan is a pretty fast runner. Good thing, because he’s being chased by not one but two goddesses of the hunt—Artemis and Diana—for messing with one of their own. Dodging their slings and arrows, Atticus, Granuaile, and his wolfhound Oberon are making a mad dash across modern-day Europe to seek help from a friend of the Tuatha Dé Danann. His usual magical option of shifting planes is blocked, so instead of playing hide-and-seek, the game plan is . . . run like hell.
 
Crashing the pantheon marathon is the Norse god Loki. Killing Atticus is the only loose end he needs to tie up before unleashing Ragnarok—AKA the Apocalypse. Atticus and Granuaile have to outfox the Olympians and contain the god of mischief if they want to go on living—and still have a world to live in.

 

***2017 Summer Lovin’ Reading List ***

This installment of the Iron Druid is basically just one very long chase scene, but despite that, Hearne manages to make some progress which I appreciated. Oberon is present, in full force, being a wolf hound with opinions and hilarious comments on many issues. Granuaile is finally a fully-fledged Druid in her own right and is learning to be a powerful warrior woman. Hearne, the Hunter, makes an awesome appearance and the Irish gods and goddesses make more meaningful appearances.
Towards book’s end, there are two wonderful new characters added and their possibilities will keep me reading onwards!

A perfect fluffy summer read!

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