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review 2017-08-28 20:57
Princeless Book One: Save Yourself - Jung-Ha Kim,Jeremy Whitley,M. Goodwin,Dave Dwonch

What this book has :

challenge of gender roles
a dragon
a black princess who has sisters
a female half dwarf with a really big hammer
a dragon
a sword
a boy who loves his sisters
a frog
a dragon
a send up of women warriro chic
grammar jokes
a dragon
government jokes
a send-up of princess stories
and to top off - Adrienne

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review 2017-07-22 13:19
Das Flammende Phantom
Lockwood & Co. - Das Flammende Phantom (Die Lockwood & Co.-Reihe, Band 4) - Katharina Orgaß,Gerald Jung,Jonathan Stroud

Die Geisteragentur Lockwood & Co. geht in die vierte Runde. Diesmal führt sie die Spur mitten zu den großen Agenturen, die sie mittlerweile als ernstzunehmende Mitbewerber betrachten. Dabei haben sie es mit furchteinflößenden Verbrechen zutun und es gilt, jede verfügbare Unterstützung heranzuziehen.

Es handelt sich um den 4. Band der Lockwood & Co.Reihe und damit um den vierten Fall dieser Geisteragentur, die sich mit unerschütterlichem Charme und erschreckendem Esprit der Geisterplage in London stellt. Allen voran Anthony Lockwood, der an der Spitze seiner Agentur mit lebensbedrohlichem Einsatz den Geistern das Fürchten lehrt. Außerdem sind nach wie vor George, das Gehirn der Truppe, und Holly, in ihrer absoluten Perfektion am Werk, die sich nicht nur mit der Geisterwelt sondern auch gleich mit den altehrwürdigen Geisteragenturen anlegen.

Sich mit Deo anzufreunden, würde auch nichts schaden“, kommentierte Sir Rubert Gale von hinten und tätschelte George die Schulter. (S. 364)

Bei Lockwood & Co. habe ich mich von Anfang an wohlgefühlt und ich freue mich, dass auch dieser Band der Reihe mit seinen Vorgängern im Großen und Ganzen mithalten kann. Die Agentur zeichnet sich durch Unfähigkeit, Unprofessionalität und Unseriösität aus, was nicht nur den Geistern das Fürchten lehrt:

„… wenn du willst, kannst du für uns arbeiten. Wir sind sowieso unseriös.“ (S. 365)

Wie immer wird der Fall von Lucy erzählt. Sie hat sich im letzten Band von Lockwood & Co. getrennt, doch muss sie sich bei diesem Fall erneut auf eine Zusammenarbeit mit George, Holly und Big Boss Lockwood himself einlassen.

Lucy ist der absolut uncharmante Typ, die sich trotz all ihrer Bemühungen durch ihr Talent für prekäre und unangenehme Situationen auszeichnet. Während Nebenbuhlerin Holly in strahlender Perfektion glänzt, landet Lucy in bescheidener Eleganz auf ihrem Hintern und hat sich von oben bis unten eingesaut. Allerdings wäre es nicht Lucy, wenn sie dafür nicht durch ihren scharfen Sinn für die Geisterwelt besticht, indem sie sie hören und mit manchen Geistern sogar reden kann.

Außerdem trägt sie einen Schädel im Glas mit sich herum, mit dem sie tiefsinnige Gespräche führt, der in diesem Fall eine wichtige Rolle spielt. Dieser grausliche Schädel ist ein Element, auf das ich nicht mehr verzichten will. Mysteriöse Andeutungen, boshaftes Geplänkel oder furchterregende Fratzen - so ein Schädel im Glas ist schon eine Besonderheit:

„Ich schlafe nie. Es ist mir nicht vergönnt. Genauso wenig, wie es mir vergönnt ist, in der Nase zu bohren, im Traum zu schmatzen oder während der Morgengymnastik zu furzen.“ (S. 47)

Der Fall selbst geht diesmal auf den Ursprung der Geisterplage zurück und ich bin nach einiger Zeit mit Spannung durch die Seiten geflogen. Seit Beginn an fragt man sich als Leser, wie es dazu gekommen ist, dass sich die jenseitige Welt in die unsrige begibt, und Autor Jonathan Stroud ist uns diesmal einen kleinen Einblick vergönnt.

Die Handlung an sich hat mir gut gefallen, obwohl sie bei diesem Fall ein bisschen gebraucht hat, bis sie so richtig Fahrt aufgenommen hat. Vielleicht bin ich durch die vorherigen Bände zu sehr verwöhnt, doch es hat gedauert, bis es mich richtig packen konnte.

Der Stil ist nach wie vor unschlagbar gehalten. Die Agenten von Lockwood & Co. hatte ich von Anfang an gern und der sarkastische Erzählstil, die witzigen Sticheleien und der trockene Humor geben auch diesem Band den geistreichen Esprit, der einen durch die Geschichte sausen lässt.

Wer mit Lockwood & Co. schon ermittelt hat, wird auch diesmal ein begeisterndes Abenteuer erleben und wer noch zögert, sollte sich eventuell mal den 1. Band schnappen.


Die Reihe:
1) Lockwood & Co. Die Seufzende Wendeltreppe [Rezension lesen]
2) Lockwood & Co. Der Wispernde Schädel [Rezension lesen] 
3) Lockwood & Co. Die Raunende Maske [Rezension lesen]
4) Lockwood & Co. Das Flammende Phantom
Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-06-07 09:18
Keine Struktur, kein roter Faden
Die Dunkelmagierin - Arthur Philipp

Pseudonyme sind für mich ein ständiges Ärgernis. Es wurmt mich, wenn ich nicht weiß, wer ein Buch geschrieben hat und ich keine zusätzlichen Informationen recherchieren kann. „Die Dunkelmagierin“, ein Rezensionsexemplar von Random House, erschien ebenfalls unter einem Pseudonym. Arthur Philipp ist ein erfolgreicher deutscher Autor, der 1965 geboren wurde und heute in Mainz als Journalist und Kabarettist arbeitet. Diese Hinweise sind so markant, dass eine simple Suchanfrage die Antwort darauf lieferte, wer Arthur Philipp höchstwahrscheinlich ist. Das war fast zu leicht, weshalb ich mich frage, welchen Zweck das Pseudonym erfüllen soll. Aber keine Sorge liebe Random House Gruppe, ich werde es nicht verraten.

 

Einst waren die Utorer gezwungen, ihr Königreich zu verlassen und den Lavaströmen eines wütenden Vulkans zu überlassen. Sie fanden eine neue Heimat auf der Insel Edun, die bis in den letzten Winkel von Magie durchdrungen war. Die Zauberer des Königs zapften die Magie an, blind für den Schaden, den sie anrichteten. Denn Edun war keineswegs unbewohnt. Das Volk der Weren musste hilflos zusehen, wie ihnen ihre Heimat entrissen wurde und die zauberhafte Kraft, die alles verband, langsam versiegte. Sie nannten die Eindringlinge Aschlinge.
Viele Jahre später wird die junge Feja in den Orden der Grauen Magier aufgenommen und dort ausgebildet. Fejas magisches Talent ist ein Rohdiamant: stark und rein, aber ungeschliffen. Ihre Meister erkennen ihr ungeheures Potential und wollen ihre Macht nutzen, um den Orden zu alter Größe zurückzuführen. Doch der Orden ist tief gespalten und Feja muss schnell lernen, dass sie niemandem trauen kann. Ihr Schicksal ist ungewiss. Ist Feja möglicherweise nicht die Zukunft des Grauen Ordens, sondern die Erfüllung einer alten Prophezeiung der Weren, laut der ein Held das unterjochte Volk befreien und die Herrschaft der Aschlinge brechen wird?

 

Ich tat mich furchtbar schwer damit, den Inhalt von „Die Dunkelmagierin“ zusammenzufassen. Manchmal sind diese Schwierigkeiten ein Anzeichen dafür, dass ein Buch komplexer ist, als ich angenommen hatte, in diesem Fall sind sie allerdings eher eine Bestätigung dessen, was ich bereits während der Lektüre empfand: „Die Dunkelmagierin“ ist wirr und unnötig umständlich. Ich gebe es ungern zu, aber ich habe kaum Gutes über diesen Reihenauftakt zu berichten. Meiner Meinung nach wollte Arthur Philipp einfach zu viel. Die Geschichte enthält einige interessante, spannende Ansätze, diese versinken jedoch in einer Flut inkohärent und inkonsequent aneinander gereihter Komponenten. Mir fehlte Struktur, eine klare, logische Ordnung, die alles verbindet, als hätte der Autor seine Ideen in die Luft geworfen und just so aufgeschrieben, wie sie landeten.
Wir lernen die etwa 14-jährige Protagonistin Feja kennen, bevor sie in den Grauen Orden aufgenommen wird. Die Graumagier haben Interesse an ihr, weil ihr magisches Talent aufgrund der Mondkonstellation zum Zeitpunkt ihrer Geburt beträchtlich ist. Ich mochte das Konzept der Mondmagie sehr, doch leider erweiterte und verkomplizierte Arthur Philipp sein Magiesystem mit Fejas Eintritt in den Orden fortwährend, sodass ich rückblickend nicht in der Lage bin, es zu erklären. Ich habe nicht verstanden, wie alles zusammenhängt, woher Magier_innen nun Macht beziehen und wieso es neben dem Orden der Graumagier weitere Orden gibt. Himmel, ich habe ja nicht einmal begriffen, wie der Graue Orden strukturiert ist und nach welchen Regeln und Gesetzen seine Mitglieder leben. Sind sie Assassinen? Ich weiß es nicht. Ihr Hauptquartier, die Graufeste, wirkte wie ein Bauernhof mit einem großen grauen Klotz in der Mitte, in dem Feja hauptsächlich Hilfsarbeiten erledigt, statt eine geordnete Ausbildung zu erhalten. Philipp ließ mich kaum an ihrem Unterricht teilhaben, weshalb ich nicht definieren könnte, was genau sie dort eigentlich lernt. Oh, doch, Fechten. Das muss eine Zauberin unbedingt können. Ich habe nicht das Gefühl, dass ihr die Aufnahme in den Orden irgendeinen Vorteil brachte, weil sie die entscheidenden Schritte bezüglich der Kontrolle ihrer Fähigkeiten ohnehin eigenständig absolvieren muss. Dass sie diese Hürden meistert, erschien mir wie ein Wunder, da sich Feja meiner Ansicht nach nicht mal allein die Schuhe zubinden kann. Sie ist eine fürchterliche Heldin, schwach und infantil. Ich fand sie unfassbar nervig und hatte überhaupt keinen Draht zu ihr. Sie ist naiv, weltfremd, gutgläubig und lächerlich mühelos zu manipulieren. Außerdem seufzt das Mädchen ständig! Ehrlich, Seufzen ist ihre Standardreaktion, als wäre sie eine weltverdrossene alte Schachtel. Und die soll die große Hoffnung der Weren sein? Na Prost Mahlzeit.

 

„Die Dunkelmagierin“ begann verheißungsvoll und verschlechterte sich dann Seite um Seite. Wie viel hätte Arthur Philipp aus der reizvollen Ausgangssituation herausholen können, hätte er nicht all seine Ideen wild durcheinandergewirbelt. Ich erkenne keine ordnende Hand, keine Autorität seitens des Autors und kann mit diesem Chaos nichts anfangen. Verwirrung war das vorherrschende Gefühl während der Lektüre, denn ich begriff nicht, worauf er hinauswollte und empfand die Handlung als irritierend ziellos. Normalerweise habe ich Verständnis dafür, dass ein Reihenauftakt die schwere Aufgabe erfüllen muss, eine komplett neue Welt zu etablieren, aber Arthur Philipp versagte dabei meiner Meinung nach. Ich denke, er hatte zu wenig Geduld, wollte sofort jeden Aspekt seines Universums vorstellen, obwohl das gar nicht nötig gewesen wäre. Es ist nichts falsch daran, einige Geheimnisse und Facetten erst in den Folgebänden zu offenbaren. Für mich erstickte die schiere Fülle unzusammenhängender Informationen jedes Bedürfnis, die Reihe „Der Graue Orden“ weiterzuverfolgen. Nicht einmal das offene Ende von „Die Dunkelmagierin“ kann mich davon überzeugen, der Fortsetzung „Die Feuerdiebin“ eine Chance zu geben.

 

Vielen Dank an das Bloggerportal von Random House und den Verlag blanvalet für die Bereitstellung dieses Rezensionsexemplars im Austausch für eine ehrliche Rezension!

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/06/07/arthur-philipp-die-dunkelmagierin
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review 2017-05-20 22:49
Interesting topic but not quite what I thought it was.
Southern Fried Rice: Life in a Chinese Laundry in the Deep South - John Jung

The story of the author's upbringing in the US South sounded like an intriguing one. Many stories of Asian/Asian Americans often concentrate in areas where there are larger populations: San Francisco, Los Angeles, New York, etc. But some place like Macon, Georgia? That is not a perspective I've read or heard about very often. So I thought this would be an interesting book.

 

Author Jung tells us about his life and times in Macon: how his parents met, why they ended up in Macon, his childhood there and his experiences with the South, how they forged a living, how they eventually moved to San Francisco, etc. Initially it sounded quite interesting, but unfortunately I didn't quite realize what it was, which is his life story. I didn't know anything prior to reading the book and realize now this wasn't the book I wanted to read. 

 

While aspects of the book are interesting (how he and his family, as the only non white or black family in the area were treated better than black people but were definitely seen as not equal to white people), I really wasn't interested in his family and his life. It's a story that we've seen before but Jung unfortunately is also not the greatest writer either. I wanted to hear more about how many Chinese immigrants came to the US and ended up working in (for example) laundromats, how his family fit in (or not), more about what it was like to adjust moving from some place like Macon to San Francisco, California, etc. 

 

So this book wasn't quite what I was looking for. As a first person narrative it certainly seemed interesting and might be a good fit for someone looking for this type of story. But I'll definitely not be as eager to read his other books and will be looking to buy them used if I can't find them at the library.

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review 2017-05-01 13:43
Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort von Alan Bradley
Flavia de Luce 8 - Mord ist nicht das letzte Wort: Roman - Alan Bradley,Gerald Jung

Wie, was und wer?

 

Ach, wie lange musste ich auf einen weiteren Flavia de Luce - Band warten? Lange, viel zu lange nach meinem Geschmack und noch schlimmer, ich muss jetzt wieder ewig warten!!! 

Denn der neue Band ist schwupdiwups schon ausgelesen und eigentlich möchte ich sofort wissen, wie geht es weiter mit meinen Freunden auf Buckshaw!

 

Aber der Reihe nach...

Ander als viele andere Autoren gelingt es Alan Bradley, dass seine Reihe um die 12-jährige, zugegeben neunmalkluge und nerdige Flavia im ländlichen England der 50er Jahre immer spannender und nicht langweiliger wird. Da können sich andere mal ein paar Scheibchen abschneiden. 

Im neuen Band ist Flavia wieder zurück aus dem "Exil" des kanadischen Internets und erwartet eigentlich ein großes Begrüßungskomitee, aber nix da... keiner scheint sie so recht vermisst zu haben von der de Luce-Sippe, denn Colonel de Luce ist schwer krank und die Sorge um ihn, treibt alle um. Da braucht es schon eine Leiche, um die Spürnase Flavia abzulenken und auf andere Gedanken zu bringen. 

 

Der Fall war ganz schön verzwickt, aber letztlich passend und es machte Spaß, gemeinsam in Wohnungen herumzuschnüffeln, Aufflüge nach London zu machen oder Leute auszufragen. Flavia hat es echt drauf! 

Das Ende, also das Buchende, ist hingegen nicht so erbaulich und lässt den geneigten Leser nach einer Fortsetzung gieren.

 

Es gibt 5 von 5 Sternen für eine tolle, unterhaltsame und Chemikalien reiche Lektüre!!!

 

 

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