logo
Wrong email address or username
Wrong email address or username
Incorrect verification code
back to top
Search tags: Jung
Load new posts () and activity
Like Reblog Comment
show activity (+)
text 2018-05-08 14:31
Erster Satz | Henry David Thoreau: Ktaadn
Ktaadn: Mit einem Essay von Ralph Waldo Emerson - Henry David Thoreau

Am 31. August 1846 fuhr ich mit Eisenbahn und Dampfboot von Concord, Massachusetts, nach Bangor und ins Hinterland von Maine, um einen im Holzhandel tätigen Verwandten bis zum Damm am westlichen Nebenfluss des Penobscot zu begleiten, wo er Land kaufen wollte.

Like Reblog Comment
review 2018-04-05 16:57
Rezension | Fanatic von Anna Day
Fanatic - Anna Day,Britt Somann-Jung Fanatic - Anna Day,Britt Somann-Jung

Beschreibung

 

Violet liebt »Galgentanz« über alles und kann es kaum erwarten auf der Comic Con den Darsteller ihres Schwarms Willow aus ihrer absoluten Lieblingsgeschichte zu treffen. Doch plötzlich stecken Violet, ihr Bruder und ihre Freundinnen mitten in der aus Buch und Film bekannten Geschichte und werden ein Teil davon. Nun liegt es an Violet in die Rolle der Hauptfigur Rose zu schlüpfen und die Welt zu retten um endlich wieder nach Hause zurückkehren zu können.

 

Meine Meinung

 

In Anna Days Debütroman “Fanatic” treffen Realität auf eine fiktionale dystopische Welt aufeinander. Wer wollte nicht schon einmal der Held seiner Lieblingsgeschichte sein? In “Fanatic” gerät die junge Violet genau in dieses Szenario, sie steckt auf einmal in ihre Lieblingsgeschichte »Galgentanz« fest und muss schon bald feststellen, dass sich die Realität und die Schattenseiten dieser Welt deutlich von ihren Vorstellungen unterscheiden.

 

"Man sollte mit seinen Wünschen vorsichtig sein. Sie könnten in Erfüllung gehen. Und dann kann es richtig ätzend werden."  (Fanatic, Seite 7)

 

Wohl jedes Fangirl/Fanboy kann sich perfekt in Violets Lage hineinversetzen und wäre davon begeistert eine wichtige Rolle im Lieblingsbuch, Lieblingsfilm oder Lieblingsserie übernehmen zu können. Aber auch jedem dürfte bewusst sein, dass wie im echten Leben Gutes und Negatives aufeinander trifft. Anna Day hat dieses Aufeinandertreffen von Vorstellung, Fiktion und Realität wunderbar umgesetzt.

 

Am liebsten würde sich Violet an das vorgeschriebene Drehbuch halten, sich in Willow verlieben und damit eine Revolution auslösen, die Menschen und Gems wieder vereint. Jedoch kommt es anders als geplant und Violet muss sich aus ihrer Komfortzone lösen um in ihre eigene Realität zurückkehren zu können. Über die Geschichte in der Geschichte möchte ich an dieser Stelle nicht mehr verraten, denn das entdeckt man am bestens selbst!

 

Schnell hatte ich mich in dieses wunderbar dystopische Setting verliebt und blieb wie eine Fliege am Honig kleben. Besonders die Idee eine Clique von Freundinnen aus der Realität in die fiktive Welt eines Buchs bzw. Films eintauchen zu lassen hat mich vollkommen begeistert! Der Reiz bestand vor allem darin, nur den groben Inhalt von »Galgentanz« zu kennen und hautnah miterleben zu können wie sich die Fäden der beiden Geschichten an manchen Stellen verbinden und an anderen Stellen auseinanderdriften. Spannung und Dynamik der Story hatten mich fest im Griff, so das ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte. Ein wahrhaftiger Pageturner!

 

"Liebe folgt keinem Drehbuch. Sich zu verlieben, heißt, sich etwas Unvorhersehbarem zu überlassen, es bedeutet, ein Risiko einzugehen." (Fanatic, Seite 263)

 

Ich möchte noch den wunderbar bildlichen Schreibstil von Anna Day erwähnen der es mir leicht machte einen Zugang zur Geschichte zu finden und ein tolles Kopfkino ablaufen ließ. Außerdem hat die Autorin ein gutes Händchen bei der Auswahl ihrer Charaktere bewiesen. Diese wurden nämlich mit viel Feingefühl und so lebhaft gezeichnet, dass man meinen könnte, die Persönlichkeiten würden tatsächlich existieren.

 

Fazit

 

Eine großartige Idee, die durch eine kreative und ernsthafte Umsetzung zu einem wunderbaren Buch erblüht. Anna Days gelungenes Debüt macht definitiv Lust auf eine rasche Fortsetzung!

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-fanatic-von-anna-day
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2017-11-15 11:04
Ein Held mit Brüsten
Bloody Bones - Laurell K. Hamilton

In Großbritannien und den USA weckt der Titel des fünften „Anita Blake“-Bandes, „Bloody Bones“, vermutlich ganz bestimmte Assoziationen. Ich lehne mich mal aus dem Fenster und behaupte, dass deutsche Leser_innen hingegen keine Ahnung haben, welche Anspielung sich darin versteckt. Im englischsprachigen Raum ist Bloody Bones als Kinderschreck bekannt, der nahe Gewässern lebt und unartige Kinder ertränkt. Die Legende variiert natürlich. Alternativ lebt das Monster in einem Schrank unter der Treppe; in neueren Versionen treibt es in Abflussrohren sein Unwesen. Obwohl ich das Buch schon einmal auf Deutsch gelesen habe, erinnerte ich mich nicht an diese Sagengestalt. Insgesamt war meine Erinnerung an Band 5 vollkommen verschwunden, sodass ich „Bloody Bones“ gänzlich unbelastet beginnen konnte.

 

Jeder andere Animator hätte den Auftrag, einen ganzen Friedhof voller 200 Jahre alten Leichen zu erwecken, um einen Streit über die Besitzverhältnisse des Landes beizulegen, ablehnen müssen. Doch Anita Blake ist nicht wie ihre Kolleg_innen. Ist das Opfer mächtig genug, könnte sie es schaffen. Sie ist neugierig; will wissen, ob sie den Auftrag meistern kann, ohne menschliches Blut zu vergießen. Sie sagt zu und kurz darauf sitzt sie, begleitet von Larry, bereits in einem Helikopter, der sie nach Branson, Missouri bringen soll. Dort angekommen, bekommt sie es allerdings nicht nur mit gierigen Anwälten und der dubiosen Familie Bouvier zu tun, sondern auch mit einer rätselhaften Mordserie. Alle Opfer sind jung und nahezu blutleer. Für Anita ist der Fall klar: der Täter ist ein Vampir. Sie ahnt nicht, dass sich in den Wäldern rund um Branson noch ein ganz anderes Wesen verbirgt. Ein Wesen, das schlimmer und gefährlicher ist als ein Nest skrupelloser Vampire…

 

Vor rund zwei Jahren habe ich einen Artikel gelesen, der die Rolle der weiblichen Heldin in der Urban Fantasy aus der Gender-Perspektive heraus analysiert. Die These lautete, dass die Entscheidungen der Heldin festlegen, ob sie sich wahrhaft als Heldin mit weiblichem Gender qualifiziert oder ob sie eher als „Held mit Brüsten“ kategorisiert werden muss. Anita Blake ist ein Held mit Brüsten, das schlussfolgerte der Artikel einwandfrei und „Bloody Bones“ belegt diesen Ansatz zweifellos. Im fünften Band benimmt sich Anita äußerst maskulin, ist unfähig, Verantwortung abzugeben, Vertrauen zu schenken und zeigt extremes, teilweise aggressives Konkurrenzverhalten. Sie ging mir auf die Nerven, weil ihre Tendenzen zum obsessiven Kontrollfreak stark zu Tage treten. Sie muss alles selbst machen, kann nichts delegieren und reagiert wütend, stößt sie an Grenzen. Den armen Larry würde sie, wenn sie könnte, sogar auf die Toilette begleiten, da sie ihm nicht zutraut, sich selbst zu schützen. Selbstverständlich verfügt Larry weder über ihr Wissen, noch über ihre Erfahrung, aber sie ist nicht seine Mutter und hat kein Recht, ihn wie ein Kind zu behandeln und ihm Vorschriften zu machen, so sehr sie sich auch um seine Sicherheit sorgen mag. Er ist ein erwachsener Mann, verflixt noch mal. Durch ihr Verhalten stellt sie seine Kompetenz, seine Fähigkeiten und seine Autorität in Frage, was insofern paradox ist, dass sie selbst es nicht erträgt, wird mit ihr ebenso umgesprungen. In Branson, Missouri ist Anita kaum mehr als eine Zivilistin. Sie möchte der Polizei bei den Ermittlungen in der Mordserie helfen, hat jedoch keinerlei Handhabe, als ihr Ablehnung entgegenschlägt. Außerhalb von St. Louis besitzt sie keinen offiziellen Status, was sie verständlicherweise als frustrierend empfindet. Auf diese Weise unterstreicht Laurell K. Hamilton elegant die Notwendigkeit eines potentiellen Gesetzes, das Vampirhenkern die Befugnisse der Bundespolizei verleihen würde. Noch wird dieses Gesetz allerdings lediglich diskutiert, weshalb Anita in „Bloody Bones“ ordentlich tricksen muss, um in die Ermittlung involviert zu werden. Ich fand den Fall verworren und unübersichtlich, da wieder einmal mehrere Antagonisten vorgestellt werden und ich nur mit Mühe auseinanderhalten konnte, wer sich jetzt welcher Missetaten schuldig machte. Das unausweichliche Vampirchaos überstrahlt sowohl die Ausgangssituation der Erweckung eines ganzen Friedhofs, als auch die Etablierung einer neuen Spezies, die dadurch beiläufig und enttäuschend unspektakulär daherkam. Es wirkte, als hätte Hamilton während des Schreibprozesses den Fokus der Geschichte verschoben, damit die Vampire und somit auch Anitas Verbindung zu Jean-Claude erneut im Mittelpunkt stehen, was meiner Ansicht nach unnötig war. Ich sehe zwar ein, dass die Veränderung der Beziehung zwischen Anita und Jean-Claude für die übergreifende Handlung bedeutsam ist, doch meiner Meinung nach hätte sie dieses Element nicht zwangsläufig in „Bloody Bones“ hineinquetschen müssen. Es hätte Zeit gehabt. Ich hätte eine intensivere Auseinandersetzung mit dem Erweckungsszenario und der damit einhergehenden Eingliederung besagter neuer Spezies definitiv bevorzugt.

 

Ich hatte leider nur mäßig Spaß an der Lektüre des fünften „Anita Blake“ – Bandes „Bloody Bones“. Einerseits fand ich das unglücklich wirre Handlungskonstrukt langatmig und gestreckt, andererseits manifestieren sich Anitas negative Eigenschaften so dominant, dass sich die Distanz zwischen uns, die sich bereits im letzten Band „The Lunatic Cafe“ aufzubauen begann, weiter vertiefte. Ich gebe es ungern zu, aber Anita ist in „Bloody Bones“ keine Sympathieträgerin – sie ist eine nervige, kontrollsüchtige, waffenschwingende Irre. Zum Glück weiß ich, dass diese Facetten lediglich einen Aspekt ihrer Persönlichkeit darstellen und bessere Zeiten nahen. Diese werden mich daran erinnern, warum ich sie trotz oder gerade aufgrund ihrer Fehler gernhabe, weshalb ich nicht einmal ansatzweise darüber nachdenke, die Reihe abzubrechen. Einfach durchhalten und diesen durchschnittlich überzeugenden Band erneut vergessen.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2017/11/15/laurell-k-hamilton-bloody-bones
Like Reblog Comment
review 2017-10-29 08:05
Rezension | Illuminae von Amie Kaufman und Jay Kristoff
Illuminae. Die Illuminae-Akten_01 - Jay Kristoff,Amie Kaufman,Katharina Orgaß,Gerald Jung

Beschreibung

 

Genau an dem Tag, an dem sich Kady von ihrem Freund Ezara trennt, bricht die Welt und das Leben das sie bisher kannte für immer zusammen. Als ihr Planet angegriffen und mit einem Virus verseucht wird, kann sie gemeinsam mit Ezra nur knapp entkommen. Doch die beiden verlieren sich während der Flucht und werden auf verschiedenen Raumschiffen untergebracht. Die Flucht ist allerdings nicht vorrüber, denn ein feindliches Kampfschiff verfolgt die Flotte. Damit ist es noch nicht genug, denn einige Flüchtlinge haben das Virus mit an Bord gebracht und AIDAN, die künstliche Intelligenz der Flotte, gerät völlig außer Kontrolle. Eine Flucht scheint fast unmöglich…

 

Meine Meinung

 

"Dieses Buch definiert Lesen neu" ( dtv über Illuminae)

 

Diese Aussage der Verlagsgesellschaft trifft den Nagel auf den Kopf. Wirf am besten alles was du über Bücher weißt über Bord, denn das Jugendbuch „Illuminae“ von Amie Kaufman und Jay Kristoff wird deine bisherige Leseerfahrung völlig umkrempeln. Ein unglaublich spannendes Leseerlebnis erwartet Dich!

 

Die besondere Aufmachung springt einem durch den durchsichtigen Folienumschlag sofort ins Auge und genau das setzt sich auch im Buch fort. Die Geschichte wird nicht wie üblich durch eine Person erzählt, sondern man selbst wird Teil der Geschichte. Das Buch setzt sich aus unterschiedlichen Dokumenten wie (Kamera-)Aufzeichnungen, Tagebucheinträgen, Berichten, E-Mails und Chatverläufe zusammen. Keine Angst, der Lesefluss stellt sich recht schnell ein und die Geschichte wirkt auf keinen Fall gestückelt. Vielmehr ergänzen sich die verschiedenen Dokumente nach und nach zu einem komplexen Gesamtbild.

 

"Im All gibt es kein Oben und Unten, alles ist relativ. Komischerweise hat man trotzdem das Gefühl, als würde das ganze Universum plötzlich Kopf stehen." (Illuminae, Seite 47)

 

Die Heldin der Geschichte ist die junge Hackerin Kady die mir durch ihren großartigen Mut und Optimismus sofort ans Herz gewachsen ist. Der männlichen Gegenpart Ezra wirkt dagegen fast schon etwas blass – aber was soll man bei solch einem starken, fast schon polarisierenden, weiblichen Hauptcharakter anderes erwarten?

 

Die Stärken von Amie Kaufman und Jay Kristoffs gemeinsamen Werk „Illuminae“ liegen meiner Meinung nach sowieso nicht unbedingt in der Charakterzeichnung, sondern vor allem im Bereich bildhaftes und fesselndes Storytelling. Die Geschichte fühlt sich einfach unglaublich real an, fast so als würde man mitten hineingesogen. Hinzu kommt dann noch meine Vorliebe für SciFi-Serien, so dass mich dieses Weltraumabenteuer von der ersten bis zur letzten Seite einfach unglaublich gut unterhalten hat. Besonders hervorheben möchte ich außerdem noch die lückenlose Zusammenarbeit des Autorengespanns. Als Leser bemerkt man zu keiner Sekunde, dass diese Geschichte aus zwei Schreibfedern geflossen ist.

 

„Illuminae“ möchte ich vor allem Lesern ans Herz legen die gerne etwas Neuartiges ausprobieren und sich nicht von der teilweise etwas technischlastigen Seite (die das Genre mit sich bringt) abschrecken lassen.

 

Ich wurde vom „Illuminae“-Virus infiziert und kann nur hoffen, dass der zweite Teil bald auch auf dem deutschen Buchmarkt erscheint.

 

Information zur Reihe

 

1. 2017 Illuminae 2015 Illuminae
2.
20?? ? 2016 Gemina
3. 20?? ? 2018 (erscheint im März) Obsidio

Fazit

Ein absolut außergewöhnliches Leseerlebnis. Gerne mehr davon!

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/illuminae-die-illuminae-akten-01-von-amie-kaufman-und-jay-kristoff
Like Reblog Comment
show activity (+)
review 2017-08-28 20:57
Princeless Book One: Save Yourself - Jung-Ha Kim,Jeremy Whitley,M. Goodwin,Dave Dwonch

What this book has :

challenge of gender roles
a dragon
a black princess who has sisters
a female half dwarf with a really big hammer
a dragon
a sword
a boy who loves his sisters
a frog
a dragon
a send up of women warriro chic
grammar jokes
a dragon
government jokes
a send-up of princess stories
and to top off - Adrienne

More posts
Your Dashboard view:
Need help?