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review 2017-06-28 06:04
Sklavendrama in Märchengestalt
Menschenkind - Toni Morrison

Ich kann die restlose und überschwengliche Begeisterung von vielen für diesen Roman sehr gut verstehen, in seiner Konzeption ist dieses Werk wirklich einzigartig. Eine blumige Märchensprache, die fast schon an Garcia Marquez erinnert und auch ein teilweise mystischer, dann auch wieder sehr realistischer Plot wird im Gegensatz dazu mit dem unermesslichen Leid der Sklaverei im Süden der USA auf einzigartige Weise irgendwie zu einer Familiengeschichte in Form einer epischen Collage verknüpft. Die Intention dahinter mag von der Autorin dahingehend eingesetzt sein, dass das unaussprechliche Leid, die unpackbare Grausamkeit dadurch einerseits kaschiert und erträglicher gemacht wird, andererseits aber gerade deshalb als Alleinstellungsmerkmal grotesk verzerrt und somit auch noch irgendwie in den Vordergrund gestellt wird. Bisher habe ich sowas erst einmal so ähnlich bei Edgar Hilsenrathts "Das Märchen vom letzten Gedanken" gesehen, als die Schrecken des Genozids an den Armeniern in Märchenform erzählt wurden.

Für mich als Realistin war die Geschichte keine einfach zu bewältigende Aufgabe. Es fiel mir immer schwer zu trennen, was Märchengschichtl und was in der Vergangenheit wirklich passiert ist. Dieser sehr verklausulierte und verwirrende Stil löst sich zwar nach und nach quasi wie eine Mystery-Story auf, leider blieben für mich aber dennoch lose Enden, und so was mag ich überhaupt nicht.
Was passierte wirklich mit Sethes Mann Halle? Warum hatte er die Butter im Gesicht? Und was haben die Schüler des Schulleiters Sethe angetan?  Diese Mysterien werden das ganze Buch über angesprochen und deren Lösung auch irgendwie vorangekündigt, lediglich die Auflösung blieb mir aber verwehrt. Ich bin einfach ein Mensch, der dann auch hinschauen will, der nicht wie ein kleines unmündiges Kind unter dem Vorwand, dass die Ereignise zu grausam wären, abgespeist werden will. Sowas kann ich nicht leiden, diese wabernden Andeutungen, dieser Ankündigungsmarathon und letztendlich bleibt alles im Dunkeln bzw. wird wohlwollend unter den Teppich gekehrt. Damit kann ich mich einfach nicht abfinden, und deshalb ziehe ich auch ohne Bedauern einen Stern ab.

Fazit: Ein sehr innovatives Werk über die Sklaverei in den USA mal stilistisch völlig neu aufgerollt und auf jeden Fall eine Leseempfehlung von mir.

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review 2017-06-23 00:00
Sula - Toni Morrison

I received this book for free through a complimentary Quarterly Literary Box.

 

After hearing much about her, I have finally read a book by Toni Morrison. I really enjoyed this book. The way Morrison writes is so beautiful. She definitely has a way with words.

 

The story itself was interesting. Sula and Nel together were so interesting. I don’t think I’ve ever seen a female friendship quite like that before. Sula had this ethereal quality about her that was really captivating.

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text 2017-06-22 00:49
Reading progress update: I've read 63 out of 192 pages.
Sula - Toni Morrison
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text 2017-02-28 23:09
Some of My Most Unforgettable Black Fiction Reads
Perfect Peace: A Novel - Daniel Black
The Darkest Child - Delores Phillips
32 Candles: A Novel - Ernessa T. Carter
Glorious - Bernice L. McFadden
Wench - Dolen Perkins-Valdez
By Lauren Francis-Sharma 'Til the Well Runs Dry: A Novel - Lauren Francis-Sharma
Forty Acres: A Thriller - Dwayne Alexander Smith
Sula - Toni Morrison
The Book of Night Women - Marlon James
A Deep Dark Secret - Kimberla Lawson Roby

This is just a quick post of my most memorable reads. I highly recommend all of them and do suggest them to anyone who will stand still long enough to listen. I'm passionate about them and own them in several forms.

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review 2016-09-05 17:54
I was unsure, petrified...
The Bluest Eye - Toni Morrison

...and then the last two pages happened. At first I was terribly disappointed—because obviously this unnecessary explanation of the brilliance before had been tacked on specially for thick white people like me—but no. Those last paragraphs were there to deliver the final punch in the last five sentences.

 

I could say the last two, but the context matters for thick white people like me.

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