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review 2017-12-06 00:00
Kleine Stadt der großen Träume: Roman
Kleine Stadt der großen Träume: Roman - ... Kleine Stadt der großen Träume: Roman - Fredrik Backman,Antje Rieck-Blankenburg imageAudibleheadphones_icon_1

This book is a brilliant example of a characters driving plot. It explains also the very slow start. It is the way how the author introduces a readers to the casting. And on some level you'll just forget about the plot, it will become almost invisible. It is not THE DRAMA, it is not the story that will push you forward, but a blind desire to know how the characters will behave in every single situation, it is their motivations and their evolution that matter. The real treasure of this book are the characters and their development. WHY they did it. And WHO are they really. And the writing. NOT the story. Well, it is not that the story is not worth talking about. Actually it is a case for a fiery debate, especially in regards of recent public revelations.

Maybe it is the reason why I'd prefer this book to be a stand alone. I think I know who in this book are real heroes and who not. The story...do I want to know how it goes further? I don't think so.
But of course I'll read the next book. Because of its characters. And because of a superb writing.
And a little bit because of ice hockey.

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P.S. Me first time listening to an audio book in a car. Instead of news. I'm a news junkie. But I WANTED to know what happens here next. I was driving home like a NORMAL driver( not like me normally), who was cared to get home NOT as quickly as possible (it is me normally), but safe. This book MAKES you safe. This book makes you CRAZY.
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review SPOILER ALERT! 2017-08-14 10:49
Trinity Bittersüße Träume
Trinity - Bittersüße Träume (Die Trinity-Serie, Band 4) - Audrey Carlan,Graziella Stern
  • Thriller Liebesroman 
  • Taschenbuch
  • Klappenbroschur
  • 320 Seiten
  • Life - The Trinity Series
  • Aus dem Englischen übersetzt von Graziella Stern.
  • ISBN-13 9783548289373
  • Erschienen: 14.07.2017
  •  
  • Aus der Reihe "Die Trinity-Serie"
  • Band 4

 

Das Leben von Maria de la Torre liegt in Scherben: Thomas, die Liebe ihres Lebens, wurde als Polizist im Dienst getötet, als er Marias beste Freundin Gillian Callahan vor einem irren Stalker retten wollte. Thomas‘ Zwillingsbruder Redding sieht Maria auf der Beerdigung zum ersten Mal und versteht sofort, warum sich Thomas in die temperamentvolle Tänzerin verliebt hatte. Doch die Verlobte seines toten Bruders ist für ihn tabu. Bis plötzlich der Mann auftaucht, der vor Jahren beinahe Marias Tanzkarriere zerstört hätte. Redding will alles tun, um Maria zu beschützen. Doch je näher er ihr kommt, umso stärker wird seine Leidenschaft ...

 

Meine Meinung:

 

Ich mag ja den Schreibstil der Autorin total gerne, habe die komplette Calendar Girl Reihe verschlungen und verfolge auch mit Begeisterung diese Reihe. Daher habe ich mich sehr auf den neuen Teil der Reihe gefreut. Dieser wurde mir freundlicherweise vom Verlag zu Rezensionszwecken zur Verfügung gestellt. 

 

Es war jetzt ja schon einige Zeit her, dass ich den 3. Teil gelesen habe, aber der Einstieg ist mir trotzdem recht leicht gefallen, die Erinnerung kam schnell zurück. Auch der flüssige Schreibstil hat dies natürlich erleichtert. 

 

In diesem Teil geht es ja erstmals nicht um Gillian und Chase, sondern um Gillians Freundin Maria de la Torre, dessen Freund Thomas im Einsatz getötet wurde. Auf der Beerdigung steht ihr auf einmal sein ihr unbekannter Zwillingsbruder gegenüber. 

 

Der Anfang des Buches war total toll, aber ich muss sagen, im Verlauf konnte meine Begeisterung nicht ganz so gehalten werden. 

 

Toll fand ich natürlich wieder, dass es stetig ein Wiedersehen mit den ganzen Charakteren gab, das hat mir sehr gut gefallen. Ich finde nur, dass es ein wenig zu dramatisch wurde. Erst wird Gillian in den ersten drei Bänden bedroht und verfolgt und nun passiert ihrer Freundin dasselbe mit ihrem Exfreund. Das war mir persönlich zu unrealistisch und zu dramatisiert dargestellt. 

 

Auch dass es gar kein Problem darstellt, dass Maria nach der Beerdigung ihren verstorbenen Freund direkt durch den Zwillingsbruder ersetzt, fand ich falsch. Das entbehrt einfach jeglicher Realität und Moralvorstellung. Dadurch haben mir die Erotikszenen auch nicht so gut gefallen wie in den anderen Büchern.

 

Alles in allem fand ich diesen Band schwächer als beispielsweise den 1. und den 3., aber dennoch hat mir dieses Buch trotz der Kritikpunkte schöne Lesestunden bereitet. Ich freue mich nun auf den abschließenden 5. Teil, in dem es um Kathleen gehen wird. Von mir bekommt dieses Buch 4 Sterne. 

 
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review 2017-08-06 13:38
Konnte mich nicht überzeugen
Ein Haus voller Träume: Roman (insel tas... Ein Haus voller Träume: Roman (insel taschenbuch) - Fanny Blake,Katharina Förs,Sonja Schuhmacher

Hope, die Mutter von Tom, Lucy und Jo, ist verstorben und so machen sich die drei auf ins Haus ihrer Mutter. Zusammen mit ihren Familien und Freunden wollen sie zum letzten Mal den Geburtstag von Hope feiern und sich von ihr verabschieden. Hope, die Mutter von Tom, Lucy und Jo, ist verstorben und so machen sich die drei auf ins Haus ihrer Mutter. Zusammen mit ihren Familien und Freunden wollen sie zum letzten Mal den Geburtstag von Hope feiern und sich von ihr verabschieden. Hope wünscht sie, dass das Haus verkauft wird. Die drei Geschwister stoßen beim aufräumen auf so manches Geheimnis.


Der Schreibstil lässt sich angenehm lesen. Blake benutzt eine einfach Sprache, so kann man dem Geschehen sehr schnell folgen. Die Charaktere überzeugen durch ihr authentisches Handeln und ihre realistische Sprache. Die kleine vierjährige Ivy hat mich vollkommen überzeugen können. Es macht Spaß die Charaktere über die Woche zu beobachten und zu sehen, wie sie wachsen.


Die Geschichte, um die Überraschungen, hatte ich mir etwas spannender vorgestellt. Ich dachte, dass die Drei beim ausräumen auf dunkle Familiengeheimnisse stoßen. Mich konnte das Buch nicht recht von sich überzeugen. Aber eventuell ist diese Familienidylle auch einfach nicht mein Gerne.


Ich habe das Buch im Rahmen einer Leserunde gewonnen und danke Autorin und Verlag dafür.

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review 2016-08-26 13:27
Die dunklen Schatten der Träume
The Diviners - Die dunklen Schatten der Träume -

New York, Ende der 20er-Jahre. Die USA ist den Diviners verfallen. Während sich im Untergrund das Böse zusammenbraut, drängen immer mehr übernatürlich begabte Personen in den Schein der Öffentlichkeit. Natürlich ist Evie O’Neill vorne dabei, die es sich mit ihrem Geltungsdrang nicht nehmen lässt, ganz New York mit ihren Kräften zu bezaubern und nebenher von einer Party zur nächsten hetzt.

Es handelt sich um Band 2 der Diviners-Reihe von Libba Bray. Während mich der Reihenauftakt nur mäßig für sich einnehmen konnte, habe ich diesmal so richtig begeistert das Buch zugeklappt.

Die Autorin hat ein außerordentlich komplexes Werk geschaffen, in dem sie sehr viele Themen kombiniert und mich mit einem rundherum stimmigen Bild auf der Stelle mitreissen konnte, sodass ich das Buch kaum weglegen konnte. 

Im Vordergrund stehen die aus Teil 1 bekannten Mystery-Elemente, die diesmal erweitert wurden. Gleichzeitig werden gesellschaftliche Wertvorstellungen, die Einwanderungsproblematik und die Ausgrenzung von Randgruppen thematisiert.

Erzählerischer Rahmen sind die Golden Twenties. Hier zeigt die Autorin ein atemberaubendes Talent, den Leser in diese Zeit zu versetzen. Nicht nur, dass man sich das New York dieser Zeit bildhaft vorstellen kann, sondern man bekommt sogar ein Gefühl dafür, was die Menschen damals bewegt hat. Denn mit der ersten Seite findet man sich im Flair dieser Zeit wieder: ausufernde Partys, Aufbruchsstimmung und der alles übergreifende Hang zur Maßlosigkeit sind genauso vertreten wie die moralischen Grenzen, weil sich zwar langsam viele Wertvorstellungen wandeln, doch trotzdem weit vom gegenwärtigen Niveau entfernt sind.

Hier nimmt Libba Bray die Beziehungsebene rein. Dabei hat es mir wahnsinnig gut gefallen, dass die Autorin nicht auf die Kitschdrüse drängt, sondern diese Beziehungen als Spiegel der 20er-Jahre darstellt. Zum Beispiel gibt es eine weiße Frau und einen schwarzen Mann sowie zwei Männer, auf die - realistisch betrachtet - in dieser Zeit keine hoffnungsvolle Zukunft wartet.

Dieser 2. Teil der Diviners ähnelt erneut einem Krimi und beinhaltet daher einen Fall, den es zu lösen gilt. Das Übernatürliche hat sich im New Yorker Untergrund zusammengedrängt und eine mysteriöse Schlafkrankheit treibt in der Stadt ihr Unwesen, was u.a. zu einer Quarantäne in China Town führt. Die Ereignisse rund um diese Erkrankung sind sehr spannend und faszinierend aufgebaut und ich habe bisher von keinem ähnlich verarbeiteten Thema gelesen. Die Mystery-Elemente kommen dabei nicht zu kurz. Dabei muss ich zugeben, dass ich mich diesmal einige Male richtig gegruselt habe, als ich mich im albtraumhaften New Yorker Untergrund befand und von abscheulich geratenen Wesen bedroht wurde.

Die meisten handelnden Figuren sind bereits aus dem 1. Band bekannt. Allerdings ist Evie O’Neill - diese unangenehme Person, die einem ordentlich auf die Nerven geht - nicht mehr ganz so sehr im Vordergrund. Diesmal nehmen Theta und Henry die Rollen der Protagonisten ein, die beide sehr sympathische Charaktere sind und sich neben der beruflichen Tätigkeit in einem Varieté ihrer Vergangenheit stellen.

Libba Bray lässt den Leser in das historische New York versinken. Sie zeigt auf damalige Innovationen, aus denen nichts geworden ist, und lenkt den Blick auf interessante Gebäude, die sich im Lauf der Zeit verändert haben oder abgebrannt sind. Ich mag es, wie sie einen nostalgischen Blick auf Gebäude, Personen und Ereignisse wirft und gleichzeitig der Geschichte Spannung gibt.

Mit den 2. Band von „The Diviners“ konnte mich Libba Bray nicht nur überzeugen, sondern es ist ein Buch, das mich so richtig begeistert hat. Ausgezeichnet erarbeitete Figuren, eine spannende Handlung, der alles umschließende historische Flair und die wirklich gruseligen Mystery-Elemente haben mich durch das Buch getragen und haben meine Vorfreude auf den nächsten Band angeheizt.

 


The Diviners - die Reihe:
1) The Diviners. Aller Anfang ist böse 
2) The Diviners. Die dunklen Schatten der Träume

 

© NiWa

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2016-05-31 08:08
Guten Schlaf und böse Träume.
Das Haus der bösen Träume: Roman - F.R. Tallis,Kirsten Borchardt

50er-Jahre. James Richardson ist Psychiater und tritt eine Stelle in einer Privatklinik mitten in der Einöde an. Hier arbeitet er für Dr. Maitland, einen der renommiertesten Vertreter seines Fachs und überwacht unter anderem den Schlafraum, wo im Rahmen eines Experiments kranke Frauen im künstlichen Tiefschlaf von ihren psychischen Störungen genesen sollen. Oder steckt etwas anderes dahinter?

Dr. Richardson nimmt die Stellung in der Privatanstalt an und dieses alte Gemäuer liegt inmitten einer einsamen Gegend. Es ist umgeben von Morast, Sumpf und Feldern, wie es für Nervenheilanstalten oft üblich ist. In dieser Abgeschiedenheit konzentriert er sich auf seine berufliche Tätigkeit. Aber auch das Gebäude an sich sorgt schon für schauriges Gruselambiente. Hier sind nur das wenige Personal und die Patienten anzutreffen, wodurch die düstere Stimmung durch die spürbare Ruhe verstärkt wird. Diese unheimliche Stille wird zusätzlich durch den Schlafraum bis zum Zerreissen getrieben. Dabei handelt es sich um jenen Raum, der für das neueste Experiment von Dr. Maitland dient und in dem einige Patientinnen im künstlichen Schlaf liegen.

Der Autor lässt Richardson und den Leser erst einmal in der Klinik ankommen und diese Ruhe fühlen. Längere Zeit über geschieht nicht viel, jedoch mag ich es, wenn ich mich zuerst gemeinsam mit den Figuren mit der neuen Situation vertraut machen kann und sich dabei langsam die Stimmung der Geschichte aufbaut. Je besser Richardson die Abläufe in der Klinik kennt, umso mehr kommen bei ihm Zweifel auf. Er zweifelt nicht nur an dem fragwürdigen Experiment, das sein renommierter Vorgesetzter durchführt, sondern auch an dessen Absichten und der Integrität dahinter, und außerdem sogar an seiner eigenen geistigen Gesundheit.

Denn nach und nach häufen sich mysteriöse Ereignisse, die Richardson schaudern und den Leser gruseln lassen.

Bei diesem Buch ist vor allem der historische Rahmen bemerkenswert, weil er großteils auf die psychologischen bzw. psychiatrischen Richtungen und ihre damaligen Erkenntnisse beruht. Es ist immer wieder interessant, wenn wissenschaftliche Entwicklungen aufgegriffen und als Grundlage eines Romans ausgearbeitet werden. Hier dienen die unterschiedlichen Ansätze der Schulmedizin bzw. Psychiatrie und jene der Freudianer (Psychoanalyse) als Basis, die mit den üblichen Mysteryelementen zu einem  ansprechenden Schauerroman verbunden sind.

Der Schreibstil ist entsprechend nüchtern und hat auf mich distanziert gewirkt, was der Erzählung dennoch nicht geschadet sondern eher einen gewissen Reiz sowie Authentizität verliehen hat.

Das Ende hat mich sehr überrascht, denn der Autor drückt dem Leser ein Paradoxon in die Hand, das man im Nachhinein noch etliche Male drehen und wenden kann, ohne letztendlich zu einem überzeugenden Schluss zu kommen.

Damit ist „Das Haus der bösen Träume“ mit allen Elementen ausstaffiert, die eine schön-schaurige Gruselgeschichte braucht. Eine Psychiatrie in der Einöde, ein einsamer junger Wissenschafter und ein Keller voll schlafender Frauen, die eine mysteriöse Atmosphäre umgibt. Trotz des ruhigen Stils habe ich dieses Buch recht gern gelesen, mich im stillen Schlafraum gegruselt, mit Dr. Richardson über die Experimente nachgedacht und danach noch über das Ende gegrübelt, das mir zu guter Letzt einen richtigen Schauer beschert hat.

 

© NiWa

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