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review 2017-08-17 18:06
A Mystery of Errors / Simon Hawke
A Mystery of Errors - Simon Hawke

Two travelers, Will Shakespeare-a fledgling dramatist, and Symington Smythe, an ostler and aspiring thespian, meet at a roadside inn and decide to cast their lot together for fame and fortune in the cutthroat world of the London theater in Elizabethan England . . . but neither was prepared for their offstage encounter with A Mystery of Errors. When a backer's daughter is double-crossed by a would-be suitor, the reluctant bride turns to the ostler and the playwright for help.  Little does anyone realize that these simple affairs of the heart and an arranged marriage will lead to a vast web of conspiracy, mistaken identity, and murder that finds the playwright targeted for assassination and the ostler hopelessly in love.

 

This novel suffered from comparison with recently read historical fiction by C.C. Humphreys, whose work stands head-and-shoulders above this little mystery. The writing of just the first page had me wondering if I would even bother to finish the book. After all, life is finite and there are tons of good books out there.

I did persevere, however, and followed the story to its rather pedestrian end. The plot was imaginative and I wish the author had been able to exercise more skill in its execution. Rather than flowing, events bumped along rather brusquely. The dialog was simple and the characterization was basic. Every now and then, there would be a tiny info-dump as the author proved that he had done his research.

If you are considering this book, I would suggest that you approach with caution. If you are looking for a book featuring Shakespeare as a character (as I was), I would recommend Shakespeare's Rebel. If something involving a highwayman is your goal, try Plague. If you are looking for a 21st century humourous take on Shakespeare, pick up Shakespeare Undead, which is lighthearted yet effortlessly shows how to reference the Bard’s works without belabouring the point.

At some point, I will probably solider on and read the second mystery in this series, as I have made a bit of a project out of reading all the novels I can find that feature Shakespeare as a character. You are not obliged to follow me in this obsession.

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text 2017-08-01 21:44
Reading progress update: I've read 1148 out of 1344 pages.
The Complete Works (Oxford Shakespeare) - William Shakespeare,John Jowett,Gary Taylor

Monthly update on the Complete Works Challenge (finish by the end of the year): I'm still reading the same play I was a month ago! We're looking at 4 plays and 1 Act plus ~ 60 sonnets and some other fairly short poems. We're up to 0.84 plays/month from 0.67 at the start of the year.

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text 2017-07-20 18:38
Reading progress update: I've read 1142 out of 1344 pages.
The Complete Works (Oxford Shakespeare) - William Shakespeare,John Jowett,Gary Taylor

People in disguise, mistaken identity, nobles in the countryside, frustrated romance - must be a Shakespeare comedy, right? Except it's not actually very funny...

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text 2017-07-15 09:17
Reading progress update: I've read 1139 out of 1344 pages.
The Complete Works (Oxford Shakespeare) - William Shakespeare,John Jowett,Gary Taylor

Time comes along and eats up 16 years in less than a minute!

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review 2017-07-13 17:51
Rezension | Hexensaat von Margaret Atwood
Hexensaat: Roman (German Edition) - Margaret Atwood,Brigitte Heinrich

Beschreibung

 

Felix lebt für das Theater und liebt seine Arbeit als Direktor und Regisseur bei dem Makeshiweg Theater Festival. Mit seine Aufführrugen die durch ihre Ausergewöhnlichkeit bestechen, zählt Felix zu den Stars der Theaterszene. Demnächst möchte er mit „Der Sturm“ ein Stück von Shakespeare auf die Bühne bringen, mit dem er gleichzeitig einen privaten Schicksalsschlag zu verarbeiten hofft. Durch seine rechte Hand Tony kann sich Felix rein auf die kreative Schaffensphase konzentrieren und bemerkt dabei die sich langsam anbahnende Katastrophe nicht.

 

Durch eine hinterhältige Intrige wird Felix von seinem Posten enthoben und sein geplantes Stück auf Eis gelegt. Seiner Hoffnung beraubt zieht sich Felix vollkommen von der Gesellschaft zurück und beginnt ein einsames Dasein als Einsiedler. Jahre später bekommt Felix die Gelegenheit Rache an seinem Verräter zu nehmen…

 

Meine Meinung

 

Margaret Atwoods Roman „Hexensaat“ ist bereits das vierte Buch aus der Hogarth Shakespeare Reihe, in der zu Ehren seines 400. Todestages am 23. April 2016 einige seiner Werke im modernen Gewand erstrahlen. Kürzlich habe ich bereits mit „Die störrische Braut“ die neu erzählte Geschichte von Shakespeares „Der Widerspenstigen Zähmung“ gelesen und war von der frischen Komödie begeistert.

Neugierig geworden, habe ich mir mit dem Roman„Hexensaat“ von Margaret Atwood die Adaption von Shakespeares „Der Sturm“ zur Hand genommen. Das Cover passt mit der Farbgestaltung rot und schwarz sehr gut zum düsteren und rachelüsternen Inhalt. Der Titel „Hexensaat“ sowie der Titel des adaptierten Werkes „Der Sturm“ finden sich auf Vorder- und Rückseite des Buchumschlages.

 

"Es war sein Taj Mahal, ein überladenes Mausoleum zu Ehren eines geliebten Schattens, oder eine Urne, die mit Juwelen von unschätzbarem Wert besetzt war und doch nur Asche enthielt." (Seite 25)

 

Zum ersten Mal habe ich nun ein Buch der großartigen Margaret Atwood gelesen und ich kann getrost unterstreichen, dass man sie tatsächlich in die Riege der großen Schriftsteller einreihen kann. Der mitreisende Erzählstil und ihre treffsichere, pointierte Sprache haben mich auf Anhieb für sich eingenommen.

 

In ihrem Roman wird Shakespeares Werk „Der Sturm“ zu einem großen Bestandteil der Handlung, denn die Geschichte des Zauberers Prospero soll als Theaterstück aufgeführt werden und wird somit von allen Blickwinkeln durchleuchtet. Sehr gelungen fand ich die Auswahl des Gefängnisses als Kulisse und Felix einsamen Rückzugsort, der sich als perfektes Pendant zu Prosperos Insel entpuppt. Die Gefängnisinsassen stellen als Theaterschauspieler das passende Werkzeug bereit, um die Themen des Sturms aufzunehmen und in seine Einzelteile zu zerlegen.

 

"Verloren auf hoher See, treibt er hierhin und dorthin. In einem fauligen Wrack, das selbst die Ratten schon verlassen haben." (Seite 172)

 

Im Vordergrund steht zum Einen der fein gezeichnete und egozentrische Theaterregisseur Felix als moderner Prospero und zum Anderen das Theaterstück „Der Sturm“ als gespitzte Waffe für seine Rache. Felix polarisiert als Hauptprotagonist gegenüber den anderen Charakteren stark, so das diese bis zum Ende in seinem Schatten stehen. Leider waren sogar die kreativen und einfallsreichen Gefängnisschauspieler blass und boten nicht genügend Kontrast zu Felix. Star des Romans war für mich eindeutig die intensive Auseinandersetzung mit Shakespeares Werk und die interessanten Einblicke in den Entstehungsprozess eines Theaterstückes.

 

"Man erfährt so viel Zurückweisung, so viele Enttäuschungen, so viele Fehlschläge. Man braucht ein eisernes Herz, eine Haut aus Stahl, die Willenskraft eines Tigers, noch mehr sogar als Frau." (Seite 180)

 

Margaret Atwood ist es hervorragend gelungen sich mit den Kernstücken des Sturms auseinander zu setzen und diese in eine moderne und unterhaltsame Lektüre zu packen. Allerdings empfiehlt es sich die Geschichte und Charaktere aus Shakespeares „Der Sturm“ im Vorfeld zu kennen. Am besten man liest sich dafür die kurze Zusammenfassung am Ende des Romans durch oder hört sich das Hörbuch aus der Reihe „Shakespeare kurz und bündig“ an.

 

"Aber wenn man die Leiter einmal erklommen hat, welchen Nutzen hat sie dann noch? Man tritt sie beiseite, wenn man nicht vorhat, sie wieder hinunterzusteigen." (Seite 221)

 

Fazit

 

Rache, Vergeltung, Liebe und Illusion machen Atwoods Roman zur perfekten Adaption eines Shakespeare Klassikers.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-hexensaat-von-margaret-atwood
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