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review SPOILER ALERT! 2018-11-01 01:49
Aus Doktor Klimkes Perspektive
Aus Doktor Klimkes Perspektive - Håkan Nesser,Christel Hildebrandt

Dies ist eine Sammlung von 6 Kurzgeschichten, die sich mehr oder weniger alle um Sein und Schein drehen, um Realität vs Illusion, um  Wunschvorstellungen und Abgründe. Dass Nessers Geschichten von kranken Seelen bewohnt werden, sollte kein Geheimnis mehr sein...

 

Da ist der Autor, der in Venedig die Inspiration für sein neues Buch sucht; ein junger Mann, der eine Nachricht zu übermitteln hat; der Fall eines bei der Schulabschlussfeier verschwundenen Mädchens; ein Mädchen, das seine Mutter umbringen will, weil die ihr keinen Hund schenkt; ein Lehrer, der die Klassenarbeit einer toten Schülerin beurteilt; und zuletzt ein Geschichtsprofessor, der beschließt, den Liebhaber seiner Frau zu beseitigen.

 

Insgesamt durchaus spannend und lesenswert.

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review SPOILER ALERT! 2018-10-18 10:05
Eine ganz andere Geschichte von Hakan Nesser, Barbarotti #2
Eine ganz andere Geschichte (Barbarotti #2) - Håkan Nesser,Christel Hildebrandt

Auf Urlaub mit seiner Freundin Marianne erhält Barbarotti einen merkwürdigen Brief, der einen Mord ankündigt. Tatsächlich wird auch eine Leiche gefunden. Dieses "Spiel" wiederholt sich, und auch die Medien bekommen Wind vom Kontakt zwischen dem mutmaßlichen Mörder und dem Polizisten. Zuletzt erhält Barbarotti die Aufzeichnungen eines Urlaubs in Frankreich - doch wie hängen diese mit den jetzigen Morden zusammen?

 

Dieser Roman konzentriert sich mehr auf Barbarotti, sowohl beruflich als auch privat, als es "Mensch ohne Hund" tat. So erfährt sein Privatleben einiges an Turbulenzen, auch aufgrund des Scheinwerferlichts, in dem er sich durch die Briefe des Mörders plötzlich befindet... womit er nicht wirklich ideal umgeht. Was ich ausgesprochen zu schätzen lernte, ist die "innere Stimme" Barbarottis im Kontakt mit seiner Familie: die Telefongespräche mit seiner Tochter Sara, die in London weilt, auch der Umgang mit seiner Ex und ihren Neuigkeiten... staubtrocken und enorm witzig.

 

Nach anfänglich durchaus vorhandener Spannung zieht sich der Fall selbst aber zum Schluss ein wenig wie ein Strudelteig - und leider wird er wiederum durch eine Art Geistesblitz gelöst, dessen Ursprung im Dunkeln gelassen wird. Das ist ein wenig unbefriedigend, zieht sich aber auch schon durch die anderen Nesser-Romane, die ich bisher gelesen habe: langsamer, spannender Aufbau und dann, 20 Seiten vor Schluss, bekommt man wegen der unvorhergesehenen Wendung fast ein Peitschenschlagsyndrom.

 

Gut, in diesem Fall wiegt es nicht ganz so schwer, weil sowieso eher die Charakterisierung Barbarottis im Vordergrund stand, aber trotzdem ist diese Art der Auflösung schon ein Negativpunkt.

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review SPOILER ALERT! 2018-09-09 20:14
Die Einsamen von Hakan Nesser, Barbarotti #4
Die Einsamen - Håkan Nesser,Christel Hildebrandt

35 Jahre nach seiner Lebensgefährtin Maria wird Germund ebenfalls tot am Grund derselben Schlucht gefunden. Inspektor Barbarotti und seine Partnerin Eva Backmann versuchen aufzuklären, was passiert ist - jetzt und damals.

 

Der Roman ist in 2 Ebenen geteilt: einerseits die Ermittlungen im Präsens, andererseits die Geschichte einer Clique von 3 Pärchen Anfang der 70er. Letztere trägt die Erzählung und saugt den Leser ein. Der Ermittlungsteil wirkt anfangs fast wie ein Störfaktor, bekommt aber deutlich Fahrt, als Abgründe ans Licht kommen und auch Barbarottis Pakt mit Gott eine neue Facette erhält. Überhaupt ist dies ein sehr spirituelles Buch, die Frage nach dem menschlichen Wesen, nach göttlicher Inszenierung stellt sich nicht nur am Schluss. Was ist das Böse? Gibt es Menschen, die von Grund auf böse sind? Und ziehen diese das Böse an? Wie hängen Vergangenheit und Gegenwart zusammen?

 

Bis rund 20 Seiten vor Schluss war dieser Roman jedenfalls auf Kurs 5 Sterne - nur leider stellt mich die Auflösung nicht wirklich zufrieden. Der Twist kam für mich zu unerwartet, als dass er sich nahtlos ins bis dahin Gelesene einfügte. Schade.

 

Insgesamt dennoch empfehlenswert.

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review SPOILER ALERT! 2018-07-24 22:12
Komarr by Lois McMaster Bujold
Komarr - Lois McMaster Bujold

His first mission as Imperial Auditor leads Miles and his colleague Vorthys to Komarr to investigate the partial destruction of the Soletta array, a sort of mirror construction to strengthen the sunlight for terraforming the planet. Much more interesting than the investigation, however, turns out to be his hostess, Vorthys's niece Ekaterin.

 

This is my second complete run through this novel... and admittedly the first one that I found difficult at times. I think most of that is due to the divided point of view between Miles and Ekaterin, the rest comes from the not too complicated plot that clearly takes a backseat here. Ekaterin is married to the administrator of a terraforming business - a man who's ignored his genetic defect for years, and therefore puts their son at risk, which Ekaterin can't abide by. Additionally, there's no love and respect left in their marriage, she feels trapped with little light at the end of the tunnel.

 

I actually liked her point of view in my first reading this novel - her interest in Vorkosigan and his seeming to cope with his defects, the way he apparently doesn't stifle his (past) girlfriends but lets them spread their wings; her horror when she suddenly finds herself in the middle of his investigation.

 

But now I thought this passages dragged on a bit too much. Of course, the whole novel only serves one purpose, which is to introduce Ekaterin as an equal partner for Miles. In the end, though, she comes across as a bit too good a fit: she's quick to look beyond Miles's physical deficiencies (including his seizure condition) because she's used to deal with the fear of genetic imperfection. She's rational, calm in a crisis. She loves Barrayar... and she ends up being available for courtship (which is dealt with in the next novel).

 

Komarr isn't a bad or boring story. But it lacks the re-readability which I've so enjoyed so far. And granted, I love Miles's point of view, and that half of this novel is taken away with bad marriage-turmoil from "other than Miles" doesn't satisfy me at all. Therefore: Komarr's so far, the weakest part of the series.

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review SPOILER ALERT! 2018-07-09 21:02
Mensch ohne Hund von Hakan Nesser, Barbarotti #1
Mensch ohne Hund - Håkan Nesser,Christel Hildebrandt

Die Handlung ist recht übersichtlich - und die Fragen, was ist geschehen, wer ist der Täter, verkommen hier zur vorhersehbaren Nebensache. Denn Nesser zieht vielmehr den Spannungsbogen rund um die Untiefen der Familie, die geheimen Begierden, der einen fesselt.

 

Kurz vor Weihnachten kommt eine Familie zusammen zur Feier des gemeinsamen Geburtstags des Vaters sowie der ältesten Tochter Ebba, Vaters Liebkind. Da wären der missratene Sohn Walter, die jüngste Tochter Kristina samt Mann und Kind, und natürlich Ebbas Mann und 2 Söhne. Doch die Zusammenkunft steht unter keinem guten Stern: am ersten Abend verschwindet Walter (was keinen wirklich kratzt), am zweiten dann Ebbas Lieblingssohn Henrik. Kommissar Gunnar Barbarotti beginnt mit seinen Ermittlungen...

 

Nesser widmet viel Zeit, um seine Charaktere einzuführen, was einerseits für einen langsamen Beginn sorgt, andererseits aber auch Tiefe vermittelt. Jedenfalls wird die sogenannte Familienidylle durch den Einblick in die Gedankenwelt jedes Einzelnen ziemlich nachhaltig zerstört. So tritt die eigentliche Ermittlungsarbeit in den Hintergrund, und eher beleuchtet, wie die 2 Vermisstenfälle die Protagonisten beeinflussen und aus der Bahn bringen - oder auch so totgeschwiegen werden, dass die Eltern sich auf mehr oder weniger Nimmerwiedersehen nur ein paar Wochen nach Weihnachten nach Spanien in den Ruhestand absetzen. Gleichgültigkeit, Gewohnheit sind sehr starke Themen. Genauso Bevorzugung, Geschwisterkonflikt, Kontrollverlust - und Gewalt in der Familie.

 

Warum der Roman trotzdem nur 3,5 Sterne erhält? Hm... der Schluss ist sehr abrupt, die letzte Konfrontation wird an sich nicht wirklich aufgeklärt. Was ist wirklich passiert?

 

Keine leichte Lektüre, irgendwie hoffnungslos... und deshalb vielleicht auch beklemmend real, dieser Einblick in die Familienidylle.

 

 

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