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review 2017-11-18 23:27
Reformations: The Early Modern Era, 1450-1650
Reformations: Early Modern Europe, 1450-1660 - Carlos M.N. Eire

Half a millennium after a lone monk began a theological dispute that eventually tore Western Christendom asunder both religiously and politically, does the event known as the Reformation still matter?  In his book Reformations: The Early Modern World, 1450-1650, Carlos M.N. Eire determined to examine the entire period leading up to and through the epoch of the Reformation.  An all-encompassing study for beginners and experts looks to answer that question.

 

Eire divided his large tome into four parts: On the Edge, Protestants, Catholics, and Consequences.  This division helps gives the book both focusing allowing the reader to see the big picture at the same time.  The 50-60 years covered in “On the Edge” has Eire go over the strands of theological, political, and culture thoughts and developments that led to Luther’s 95 theses.  “Protestants” goes over the Martin Luther’s life then his theological challenge to the Church and then the various versions of Protestantism as well as the political changes that were the result.  “Catholics” focused on the Roman Church’s response to the theological challenges laid down by Protestants and how the answers made at the Council of Trent laid the foundations of the modern Catholicism that lasted until the early 1960s.  “Consequences” focused on the clashes between the dual Christian theologies in religious, political, and military spheres and how this clash created a divide that other ideas began to challenge Christianity in European thought.

 

Over the course of almost 760 out of the 920 pages, Eire covers two centuries worth of history in a variety of ways to give the reader a whole picture of this period of history.  The final approximately 160 pages are of footnotes, bibliography, and index is for more scholarly readers while not overwhelming beginner readers.  This decision along with the division of the text was meant mostly for casual history readers who overcome the prospect of such a huge, heavy book.

 

Reformations: The Early Modern World, 1450-1650 sees Europe’s culture change from its millennium-long medieval identity drastically over the course of two centuries even as Europe starts to affect the rest of the globe.  Carlos N.M. Eire authors a magnificently written book that gives anyone who wonders if the Reformation still matters, a very good answer of if they ask the question then yes it still does.  So if you’re interested to know why the Reformation matters, this is the book for you.

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review 2017-11-07 21:25
Rezension | Stephen King/Richard Chizmar: Gwendys Wunschkasten
Gwendys Wunschkasten - Stephen King,Richard Chizmar,Ulrich Blumenbach
Gwendys Wunschkasten ist eine Zusammenarbeit zwischen Stephen King und Richard Chizmar, eine Herausgeber von dark-fantasy- und Horror- Geschichten.  Die Kurzgeschichte hat knapp 125 Seiten und erzählt die Geschichte von Gwendy, - ein Mix aus Gwendolyn und Wendy, - die mit 12 Jahren von einem fremden Mann einen kleinen Kasten mit besonderen Fähigkeiten bekommt. 
 
Gwendy ist zu Beginn stark übergewichtig, hat sich jedoch vorgenommen vor dem Wechsel auf die höhere Schule Gewicht zu verlieren. Dazu rennt sie jeden Tag die Stufen der „Selbstmord-Treppe“ hinauf zum Castle-View. Dort trifft sie einen Mann, der sie erst eine ganze Weile beobachtet, und ihr eines Tages einen Kasten schenkt. Einen Kasten, mit Hebeln und Knöpfen, der nun Gwendy ganz allein gehört. 
 
Für Stephen-King-Kenner: Die Geschichte spielt in Castle Rock, größere Anspielungen auf andere Werke dort konnte ich allerdings nicht erkennen. 
 
Die Idee hat Potential. 
 
Es wird nicht genutzt. 
 
Der Kasten, der wertvolle Silberdollar ausspuckt und kleine Schokoladentiere, die einem die Lust auf weitere Süßigkeiten nehmen, hat neben diesen eher harmlosen Funktionen eine weitaus bedrohlichere Funktion. Es geht um nichts anderes als die Möglichkeit die Welt zu zerstören. Außerdem bewirkt der Kasten Dinge im Leben seines Besitzers, wenn dieser ihn in Ruhe lässt. Eine furchtbare Macht, mit einem nicht zu verachtenden Vorteil. In der Hand eines Kindes. 
 
Das Problem bei dieser Geschichte ist, dass die Idee nicht ausgespielt wird. Das ganze Buch ist hauptsächlich nur … nett. Es gibt keine nennenswerten Konsequenzen, und die Autoren King und Chizmar schaffen es die negativen am Ende auch noch zu verneinen. Die einzige Reibungsfläche der ganzen Geschichte wird am Ende weg-erzählt. Selbst der Höhepunkt ist unspektakulär, weil Gwendy als Charakter eine Katastrophe nicht mehr tragen kann, als dass es mich angemessen berühren würde. 
 
Es mag von mir als Leser oberflächlich sein, aber ich fühle mehr mit Menschen mit, die es anderweitig schwer haben, als mit Menschen, bei denen ich weiß, dass sie am Ende ganz sicher wieder auf den Füßen landen. Die Tragik verliert ihr Gewicht. 
 
Gwendys Wunschkasten ist eine nette Geschichte. Mehr nicht. 
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review 2017-11-07 18:56
Rezension | Iain Reid: The Ending
The Ending - Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum: Psychothriller - Iain Reid,Eberhard Kreutzer,Anke Kreutzer
Meiner Kollegin fiel das Buch beim Einräumen im Laden auf und sie drückte es mir in die Hand mit den Worten: Schau mal, das klingt gut! Pause gehabt, Buch mitgenommen um ein bisschen darin zu schmökern. 30 Seiten später hatte ich es gekauft. 
 
Dies ist eines der Bücher, bei dem du am besten kein Wort über den Inhalt verlierst. Du musst es total blind lesen, am besten völlig unvoreingenommen, damit es seine Wirkung entfalten kann. Ähnlich wie wenn man „Psycho“ von Hitchcock zum ersten Mal sehen will oder „Die üblichen Verdächtigen.“ Je weniger man weiß, desto mehr Spaß machte es die Geschichte zu erleben. 
 
Die Atmosphäre ist der größte Pluspunkt. Kanada. Eisige Weiten. Eine lange, dunkle Nacht. Kaum Ablenkungen oder Nebenfiguren. Es zog mich richtig in seinen Bann und die Figuren, die Orte, der Stil, die Dialoge, die Brüche, all das spielt wunderbar zusammen. 
 
Der Stil hat etwas von einem Protokoll. Knapp, kurze Sätze. Prägnant. Das kann steril wirken, doch der Autor bringt die Gedanken und Handlungen seiner Figuren so auf den Punkt und schildert die Geschehnisse so in einer intensiven Präzision, dass dieser Stil dazu beiträgt mich als Leser mehr in die Geschichte hinein zu ziehen. Es müsste kalt und steril wirken; tut es aber nicht. Im Gegenteil, die kurzen Sätze entwickelten einen dermaßen starken Zug auf mich, dass ich nicht anders konnte, als weiter zu lesen. 
 
Ein anderer Punkt ist, dass die Dialoge der Figuren sich fast durchgehend mit philosophischen und psychologischen Fragen und Gedankenspielen beschäftigen. Das kann langatmig werden; oder aufgebauscht klingen. Wenn man sich durch ellenlange Schachtelsätze philosophischer Existenzfragen wühlen müsste, würde der Thrill im Thriller auf der Strecke bleiben. Aber die prägnanten Sätze halten sie Spannung und bringen die gestellten Fragen und Gedankenexperimente auf den Punkt. Philosophie, Psychologie sind Teil der Spannungskurve. Ich mag diese Art von Büchern, weil ich das Gefühl habe, sie lassen mich ein bisschen schlauer zurück. Oder sie helfen mir dabei mich ein wenig cleverer zu fühlen, weil sie mir interessante Dinge zum selbst darüber nachdenken präsentieren.
 
Die Figuren sind keine typischen Helden und keine typischen Symphatieträger, aber sie sind interessant. Das ist für mich das wichtigste Kriterium: Finde ich die Figur spannend und will ich ihr durch die Geschichte folgen? Die Antwort lautet hier klar: Ja. Ich kann nicht sagen, dass ich sie alle mag, aber ich finde sie spannend. In Büchern muss ich eine Figur nicht zwingend lieben; ich muss ihr folgen wollen! Sie sind seltsam, allesamt, haben Macken und Ecken und Kanten und wirken real. 
 
Handlung und Aufbau: 
 
Es gibt keine Exposition. Also keine Einleitung, keine Erklärungen zu Beginn oder irgend eine Vorstellung von irgendwas. Die Tür geht auf, und plötzlich sitzt du mit den Figuren im Auto auf einer Fahrt durch das verschneite Kanada und den Rest hast du selbst herauszufinden. Du musst den Figuren zuhören, um zu lernen, wer sie sind und wie sie ticken. Ich persönlich bin ein großer Fan von so etwas. Ich mag es, mich selbst in einer Geschichte zurecht finden zu müssen, als dass ich alles vorgekaut bekomme. 
 
Die Geschichte an sich spielt an einem einzigen Abend in der Vergangenheit, innerhalb von ein paar Stunden. Es gibt Einschübe aus dem Hintergrund der Figuren, sowie kleine kursiv gesetzte Absätze aus der Gegenwart. Ein großer Teil spielt auf engem Raum im Auto;  gibt es einen Teil bei einem verstörenden Familienessen, - wirklich, der Teil könnte fast als Horror-Element durchgehen, -Show-down ist in einer alten Schule. 
 
Die Balance der Orte ist gut gewählt; die statische und beengte Szenerie des Autos wird durch Rückblicke genug aufgebrochen, damit sie nicht ihren Reiz verliert. Die Wechsel der Geschehnisse und der Orte sind in einem guten Rhythmus gesetzt, dass es für mich nie zu Längen im Fluss der Geschichte kam. Sobald ich mich an eine Szenerie gewöhnt hatte, setzte der Autor mir neue Eindrücke vor die Nase, sodass die Dynamik der Geschichte an sich, sowohl der Figuren immer weiter ging und es, bis auf das Ende, nirgendwo stagnierte. Das Tempo bleibt mit einem angenehmen Zug bestehen, ohne an einer Stelle zu hetzen. 
 
Man wird es sich denken können: Es liegt alles am Ende. Hier muss ich sagen, ich wusste, was kommt. Oder ich habe es mir ab dem ersten Drittel  so gedacht; dann irgendwann hatte ich leise Zweifel, aber schließlich war ich mir sehr sicher, dass ich richtig liege. (Ich lag richtig. ;)) 
 
Aber trotz alle dem macht die Geschichte Spaß und der Autor hat es immerhin geschafft mich kurz zweifeln zu lassen. Allein dafür gibt es Kudos. ^^
 
Fazit:
 
Ich mochte das Buch aufgrund der sich langsam aufbauenden Spannung zu Beginn; dem Schreibstil, der Dialoge und vor allem wegen der großartigen Atmosphäre. Das Ende war ein Bonus, hat mich aber nicht vom Hocker gehauen. Das letzte Drittel des Buches las sich rückblickend eher zäh. Den Show-Down hätte man meiner Meinung nach um ein gutes Stück kürzen können. Alles in allem hat man hier eine reizvolle Geschichte.   Es ist eine menschliche Tragödie, verpackt in einen spannenden und nachdenklichen Thriller. 
Den reißerischen Untertitel: Du wirst dich fürchten. Und du wirst nicht wissen, warum, hätte man allerdings weglassen können. Diese Art von Marketing-Polemik braucht es nicht. 
 
 
 
 
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review 2017-11-06 23:17
My seventy-sixth podcast is up!
Marketing the Third Reich: Persuasion, Packaging and Propaganda - Nicholas O'Shaughnessy

My latest podcast is up on the New Books Network website! In it, I interview Nicholas O'Shaughnessy about his new book looking at the sophisticated political marketing techniques the Nazis developed to craft their "brand." Enjoy!

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text 2017-11-04 16:20
Was lange währt wird endlich gut.
Die Königin der Schatten: Roman (German Edition) - Kathrin Wolf,Erika Johansen

Es hat ja etwas gedauert bis ich mal wieder zum lesen gekommen bin. 

Dafür habe ich mir aber anscheinend das richtige Buch ausgesucht, es ließt sich flüssig durch und ist auch dauerhaft spannend. Da man als Leser auch nicht viel mehr erfährt als die unwissende Hauptfigur auch. 

Doch leider hat man am Ende das Gefühl" Wie und das war es jetzt schon?", nicht das schlechteste Gefühl aber schon ärgerlich, dass das Buch schon aufhört. 

Auch habe ich das Gefühl, dass die Autorin zwischendurch mit der Magie einen etwas billigen Ausweg aus schwierigen Situationen gewählt hat. 

Insgesamt würde ich aber auch ein zweites Buch zu der Königin von Tearling lesen.

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