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review 2020-02-19 15:40
He Had a Vision – Shepherd’s Warning by Cailyn Lloyd @cailynrox
Shepherd's Warning - Cailyn Lloyd

Last year I took in numerous books from new to me authors. None were disappointing, though some were better than others. Shepherd’s Warning by Cailyn Lloyd was a delightful surprise.

 

Cover by Rose Miller

 

Shepherd's Warning

Amazon / Goodreads

 

MY REVIEW

 

A house in the woods. The man. The woman. A hidden entity.

 

Who doesn’t love a good haunted house story?

 

Lucas and his brother, Nate, had inherited the MacKenzie mansion in the small town of Lost Arrow. It had sat deserted for years and they were there to make it their home. HGTV would be along for the ride, documenting the transformation.

 

They had no knowledge of it’s reputation, the accidents, the things that go bump in the night.

 

Tom Wolfe had sworn to protect the house, while he waits for the owner, his love, Elizabeth, to return. He wonders why, now, they are people here. Is it at her whim? He likes that they are fixing it up, but once they are done, he wants them gone.

 

A premonition brought Kenric Shepherd to Wisconsin. His vision warns of danger, but he must wait for more to be revealed.

 

As soon as the chainsaw did it’s thing, I would have been long gone.

 

Laura had been treated for epilepsy and was bullied and teased growing up. She learned to enjoy her own company. I guess now she’ll learn it was so much more than epilepsy.

 

I voluntarily reviewed a free copy of Shepherd’s Warning by Cailyn Lloyd.

Animated Animals. Pictures, Images and Photos4 Stars
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Source: www.fundinmental.com/shepherds-warning-cailyn-lloyd
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review 2020-02-18 11:02
Ein Märchen in Weiß, Schwarz und Rot
Red Queen - Christina Henry

„Red Queen“, die Fortsetzung der „Chronicles of Alice“ von Christina Henry, ist keine weitere Adaption von „Alice im Wunderland“. Zwar enthält der zweite Band einige Reminiszenzen an Carrolls Kinderbuchklassiker, aber für die Handlung bezog Henry ihre Inspiration hauptsächlich aus dem norwegischen Märchen „Östlich von der Sonne und westlich vom Mond“, das an „Die Schöne und das Biest“ erinnert und mir gänzlich unbekannt war. Darin geht es um einen verfluchten Prinzen, der sich tagsüber in einen weißen Bären verwandelt und von seiner Auserwählten davor bewahrt wird, eine abscheuliche Trollin heiraten zu müssen. Henry mochte die Umkehr des Rettungsmotivs und entwickelte für „Red Queen“ eine Variante, in der ihre Alice erneut zur Heldin wird.

 

Nach den furchtbaren Ereignissen in der Altstadt hegt Alice nur einen Wunsch: sie träumt von einem idyllischen Leben, das die grausamen Wunden ihrer Vergangenheit heilt. Hatcher wird jedoch erst Frieden finden wird, wenn er mit seiner Tochter vereint ist, die ihm vor langer Zeit gestohlen wurde. Auf der Suche nach ihr bereisen Alice und Hatcher eine verdorrte, tote Welt, stets geleitet von seinen zerbrochenen, unvollständigen Erinnerungen, die die beiden zum Reich der verrückten Weißen Königin führen. Seit Generationen kontrolliert sie das Land mit ihren niederträchtigen Zaubern in einem nicht endenden Krieg mit dem Schwarzen König. Will sie ihr gegenübertreten, muss Alice lernen, ihre eigenen Kräfte zu akzeptieren und zu nutzen. Doch allein wird es ihr nicht gelingen. Sie braucht Hilfe. Die Hilfe der mächtigen Roten Königin…

 

Es ist deutlich spürbar, dass „Alice im Wunderland“ und „Alice hinter den Spiegeln“ Christina Henry nicht als primäre Inspirationsquellen für „Red Queen“ dienten. Ich wusste während der Lektüre nicht, dass sie sich stark an „Östlich von der Sonne und westlich vom Mond“ orientierte, aber ich musste es auch nicht wissen, um zu erkennen, dass der zweite Band eher den Regeln eines Märchens folgt als Lewis Carrolls weltberühmten Romanen. Viele Szenen verlangen von Alice und Hatcher, Versuchungen zu widerstehen und enthalten Elemente und Motive, die eindeutig eine märchenhafte Qualität aufweisen und moralische Botschaften vermitteln. Dadurch ist „Red Queen“ weniger düster, blutig und explizit gewalttätig. Der Horroraspekt der Geschichte äußert sich durch subtilen Psychoterror und versteckte Gefahren, denn die Weiße Königin, die Christina Henry als Antagonistin positioniert, ist eine Verführerin, die gezielt mit den sündigen Sehnsüchten der Menschen spielt. Ich fand es schade, dass Henry folglich bewusst auf die verdrehte, brodelnde Atmosphäre des ersten Bandes „Alice“ verzichtete. Dennoch verstehe ich ihre Entscheidung, den Fokus der Fortsetzung zu verschieben, voll und ganz. „Red Queen“ schildert im Gegensatz zu „Alice“ nicht länger den nackten Überlebenskampf der Protagonistin Alice. Vielmehr stellt Henry sie vor die schwierige Aufgabe, herauszufinden, wer sie nach all dem Leid, das ihr angetan wurde, sein möchte und wie sie mit ihren beängstigenden Erinnerungen umgehen kann. Die erwachte Heldin muss sich neu erfinden. Hinsichtlich ihrer Entwicklung ist der zweite Band dementsprechend bemerkenswert schlüssig und plausibel; Stück für Stück baut Alice ihre Identität um den tiefliegenden Kern ihrer Persönlichkeit herum auf, den sie passenderweise „Aliceness“ tauft. Dafür benötigt sie selbstverständlich Stimuli und ihre einzigartige Beziehung zu Hatcher eignet sich hervorragend, um ihre fortschreitende Metamorphose sanft zu steuern und als aktiven Prozess darzustellen. Als Hatcher in die Fänge der Weißen Königin gerät, fällt es Alice zu, seine Rettung in die Hand zu nehmen. Sie muss sich nicht nur mit ihren Kräften, sondern auch damit auseinandersetzen, was sie für ihn empfindet und was er ihr bedeutet. Mir erschien ihre Verbindung außergewöhnlich verständnisvoll und freiheitsorientiert. Sie sind eines dieser Paare, die einander wirklich besser machen, die Kraft aus ihren zärtlichen Gefühlen schöpfen, ohne einander in ein Korsett der Erwartungen zu zwängen. Da sie beide schwer traumatisiert sind, fordern sie niemals mehr, als der/die andere zu geben bereit ist. Es war herzergreifend, sie zusammen zu erleben. Leider hatte die Konzentration auf Alice allerdings den Nachteil, dass sie den Nebencharakteren die Show stiehlt und diese beinahe ausschließlich als Motivation ihres persönlichen Wachstums fungieren. Besonders die beiden Königinnen erhielten nicht die Auftritte, die ihnen angesichts ihres gewaltigen literarischen Erbes meiner Meinung nach zugestanden hätten. Daher wirkten einige Handlungsstränge etwas verwaist und inkonsequent umgesetzt. Ich begreife natürlich, dass sich „Red Queen“ ganz um Alice drehen sollte, doch ein runderes Gesamtbild hätte mir trotzdem besser gefallen.

 

Ich fand „Red Queen“ nicht ganz so gut wie „Alice“. Es ist eine Fortsetzung, die die Stärken des ersten Bandes absichtlich hinter sich lässt, um ein neues Kapitel aufzuschlagen. Die Entfernung von Lewis Carrolls Originalen war zu erwarten und logisch, aber für mich war es schwierig, mich damit abzufinden, dass die Protagonistin Alice Abenteuer erlebte, die eher an ein Märchen erinnerten. Ich vermisste vor allem die hypnotische Atmosphäre, die mich im ersten Band fesselte. Der grundlegende Tenor von „Red Queen“ ist wesentlich zahmer und weniger bedrohlich, wodurch ich das Gefühl hatte, dass Christina Henry auf genau den Aspekt verzichtete, der mich außerordentlich begeisterte. Obwohl mich die Entwicklung freute, die Alice erfährt, war ich deshalb etwas enttäuscht von „Red Queen“. Ich setze nun große Hoffnungen in die Novellensammlung „Looking Glass“, die im April 2020 erscheint und in der Henry einige ungeklärte Fragen zu Alices und Hatchers Geschichte beantwortet. Vielleicht erhalte ich dann doch noch die Chance auf einen zweiten Sturz durch das Kaninchenloch.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2020/02/18/christina-henry-red-queen
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review 2020-02-17 19:00
The Bone Weaver's Orchard by Sarah Read
The Bone Weaver's Orchard - Sarah Read

"Ghosts don’t bleed."

This book was a debut? Wow, I am super impressed. It was creepy, polished and the main character was a sweetheart of a kid who loves his buggy friends.

Charley is sent off to boarding school with his collection of exotic creatures. At school he encounters meanies and cruelties and adults who do not seem to give a good goddamn that kids are going missing. Charlie takes it upon himself to investigate the catacombs of the school and finds some horrifying, sinister and rattling secrets but I am NOT going to tell you what any of them were. You should read the book.

Charley is a fantastic character. He makes you feel for him from the very first time you meet him. I think you will love Charlie, even if you're not into all of the creepy crawlies. He is a kind, strong soul and an admirable little person. But if you do dig the creepy crawlies this book has them. I was surprised by some of the gruesome turns in the final section, yikes! Prepare thyself.

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review 2020-02-17 18:19
VELOCITIES: STORIES by Kathe Koja
Velocities: Stories - Kathe Koja

VELOCITIES: STORIES is a diverse, energetic and mysterious collection of stories by a woman who has mastered the art of storytelling. 

 

I am a latecomer to Kathe Koja's work, having only read one novel to date, which was SKIN. It was quite far out of my comfort zone, but as such, her writing was like a revelation to me. When I saw this collection available as an ARC I requested it right away and here we are. 

 

Not all of the tales within worked for me, but in collections they rarely do. The stories that did work, worked so very well, they left me hungry for more. 

 

THE MARBLE LILY was my favorite tale in this volume. A story about a janitor working in the morgue has never been so mysterious and hidden such surprises.

 

ROAD TRIP is the story of a man looking for redemption. I don't think it can be found. 

 

LA REINE D'ENFER is a disturbing tale worthy of the title HELL QUEEN. The use of slang and language here was a wonder to behold. 

 

COYOTE PASS When a full time carer loses their patient, blood relative or not, it leaves a void. 

 

FAR AND WEE for me, had a distinct feel to it that I cannot describe. A farm boy comes to the city and says he's done with the farm and the beasts. "Plenty beasts in the City, young man." 

 

Kathe Koja uses language in such a way...it's very special. Sometimes sharp and staccato-like, sometimes lush and luxurious. Either way, her writing is magical and I plan to eventually read everything she has written. 

 

My highest recommendation!

 

Available April 2020, but you can pre-order here: VELOCITIES: STORIES

 

*Thank you to Meerkat Press via Edelweiss for the e-ARC of this collection in exchange for my honest feedback. This is it!*

 

 

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review 2020-02-17 17:27
THE PRISONERS OF STEWARTVILLE by Shannon Felton
The Prisoners of Stewartville - Shannon Felton

Bravo to Shannon Felton on this, her debut novella! After reading her short story in MIDNIGHT AT THE GRAVEYARD, I was super excited to read more from this author and she did not disappoint!

 

Beneath a dying town, whose only means of support is the prison, a young man and his friend discover hidden tunnels one night when a brick fell out of the basement wall. From that point on, something seems to spread throughout this already bleak place. Were these tunnels used by escaped prisoners? What's causing the noises in the walls townsfolk are now hearing? You'll have to read this to find out!

 

Stewartville as a town rang true to me. There are several places here in the northeast that have dwindled to nothing as manufacturing jobs have been moved overseas. Just driving through some of these places you feel suffocated with despair. There is also a severe opioid crisis going on in several of these towns as well. In this manner, Stewartville became an all too well known character in this tale. The despair....the grayness...it became an entity of its own.

 

Ms. Felton has demonstrated a command of language and characterization that, I'm sure, will hold her in good stead as she, (hopefully?), continues her career in dark fiction. As far as I'm concerned? You can sign me up right now for anything she writes in the future!

 

Highly recommended!

 

*Thanks to Silver Shamrock Publishing for the e-ARC of this book in exchange for my honest feedback. This is it!*

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