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review 2018-02-22 06:51
Perfekter Start, konfuser Verlauf
Seelenspiel: Thriller - Tarryn Fisher,Christiane Winkler

Inhaltsangabe

Vor dem Fenster nichts als Schnee und Eis; die Haustür ist verschlossen. Am Morgen ihres 33. Geburtstags wacht Senna in einem fremden Haus auf. Es gibt kein Entkommen. Und sie ist nicht allein. Im Nebenzimmer findet sie Isaac, ihren Arzt. Warum sind sie hier? Wer hat sie entführt? Dann entdecken sie Spuren, die der Täter hinterlegt hat – und die Senna zutiefst verstören. Sie begreift, dass es nur einen Ausweg aus diesem abgründigen Spiel gibt: Sie muss sich ihrer Vergangenheit stellen. Und so taucht Senna tief ein in eine Geschichte von Liebe und Hass, Schuld und Rache, Leben und Tod. 

 

Meine Meinung 

Der Klappentext bietet hier zuerst einmal das, was sich ein Thriller-Leser erhofft.

Viele Fragen und keine Lösung in Sicht.

 

Hätte mich die Inhaltsangabe zu dem Buch nicht so neugierig gemacht, wäre es ein reiner Coverkauf geworden. Ich liebe wenig Farbe und Schlichtheit.

Die Schneelandschaft mit dem Haus als Blickfang und lediglich weiße Schrift auf dem Cover, das hat einfach was. Perfektioniert wird die Optik dadurch, dass der Titel sich haptisch vom Cover abhebt.

 

Senna als Protagonistin war mir von Anfang an nicht unbedingt sympathisch, was allerdings nicht an der Darstellung des Charakters lag, sondern eher an ihrer Art selbst. Dass sie mit 33 Jahren eine erwachsene Hauptfigur ist, hat mir sehr gefallen. Auf den ersten Seiten wird schnell klar, dass das beschriebene Setting eins zu eins dem Cover entspricht. Perfekt also für das Feeling.

 

Womit dieser Thriller aufwarten kann, sind auf jeden Fall viele Fragen.

Zu Beginn überschlugen sich meine Gedankengänge förmlich.

Senna erwacht in einem Zimmer und auf der Suche nach Hinweisen findet sie einen Kleiderschrank voller Klamotten in ihrer Größe. Allerdings sind alle Kleidungsstück bunt, wobei Senna persönlich doch nie zu Farbe greifen würde. Des Weiteren entdeckt sie einen Schlüssel, ein Feuerzeug, ein weiteres Zimmer, welches einem Karussell gleicht und zu guter Letzt findet sie ihren Arzt Isaac in einem dritten Zimmer ans Bett gefesselt.

Gemeinsam merken sie schnell, dass es keinen Ausweg aus diesem Haus gibt. Die vielen Details, die die Autorin in die Beschreibung des Hauses und der Umstände legte, gefielen mir wirklich sehr. Alle Fenster im Haus sind in eine Richtung gerichtet, sämtliche Möbelstücke sind am Boden fixiert und im Vorratslager befinden sich Lebensmittel für Monate.

Die große Frage nach dem Warum bleibt natürlich eine ganze Weile bestehen.

 

Nach der Vorstellung der Grundidee der Autorin macht man als Leser einen Abstecher in die Vergangenheit. In diesem Part wird dann wirklich deutlich, dass vor allem der Charakter Senna zum einen einiges erlebt hat, zum anderen aber auch gewaltig gestört ist. Als Leser erfährt man ebenso, in welcher Beziehung Senna und Isaac stehen und auch dieses Zusammenspiel ist ein Wirrwarr der Gefühle. Beim Lesen bin ich das eine und andere Mal an beiden Figuren verzweifelt. Ihr Umgang wird beherrscht von sehr gegenteiligen Gefühlen.

Abhängigkeit und Ablehnung.

Verständnis und Missverständnis.

Selbstsucht und Empathie.

Liebe und Hass.

Also eine wirklich explosive Mischung.

Meine persönliche Kirsche auf der Torte ist der Part im Buch, als Isaac mit Musik aufwartet. Im Buch versucht er Senna an Worte heranzuführen, widmete sie sich bisher lediglich der klassischen Musik, um Worte auszublenden.

Für mich ist es seit Langem der beste Soundtrack zu einem Buch.

Ich habe auch wirklich lange überlegt, ob ich euch meine Favoriten zeige, aber ich finde, vor allem die beiden Titel vermitteln perfekt, welche Stimmung vor allem in Senna herrscht und welche Message Isaac ihr näherbringen möchte.

(Titelliste nur in dem Blogpost zu finden)

 

In einem Thriller gehört Verwirrung für mich gerne dazu.

Die Autorin hat versucht in diesem Buch sehr viele Fährten zu legen.

Da ist dieser Ex-Freund von Senna, der ein Buch über ihre Beziehung schrieb.

Senna’s Mutter, welche ihre Tochter einfach beim Vater zurückließ.

Dieses Karussellzimmer mit seiner ganz eigenen Geschichte.

____________________________________________________________

 

Letztendlich war mir aber fast zur Hälfte des Buches klar, dass sich die Geschichte ganz anders entwickelt als erwartet. Die Entführung an sich geriet sehr schnell in den Hintergrund und war nur noch oberflächlich interessant. Die Autorin legte ein sehr großes, für mich zu großes Augenmerk auf die eher krankhafte Beziehung der beiden. Wer hier Angst vor einer Lovestory hat, dem sei gesagt, dass ich hier nicht von großen Gefühlen spreche. Die beiden bewirken sich gegenseitig eher auf psychotische Art und Weise.

 

Zudem hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin vor allem bei der Figur Senna irgendwann einen Faden aufnimmt, welcher sie ins Licht zieht. Aber ihr Charakter verstrickt sich immer mehr in Dunkelheit.

 

Und natürlich war die Frage nach dem Entführer für mich sehr spannend.

Bei der schlussendlichen Auflösung fehlte es mir leider am Kontext, so dass ich diesen Ausgang nur sehr schwer nachvollziehen konnte.

 

Mein Fazit

„Seelenspiel“ konnte mir eine nahezu perfekte Grundidee bieten, welche ihren Verlauf dann aber zunehmend verwirrend nahm.

Im Verlauf der Geschichte sollte man sich auf zwei sehr eigene Figuren einlassen können und sich im Klaren sein, dass die Psyche in diesem Thriller eine sehr große Rolle spielt.

Da mir die Idee, der Aufbau und der Schreibstil der Autorin gefallen haben, würde ich mich freuen, wenn weitere Bücher von ihr in Deutschland erscheinen.

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text 2018-02-21 21:30
Reading progress update: I've read 1 out of 231 pages.
The Gunslinger - Stephen King

“The man in Black fled across the Desert, and the Gunslinger followed.”

 

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review 2018-02-21 18:21
The Bloody Chamber (Story No. 1)
The Bloody Chamber: And Other Stories: 75th-Anniversary Edition (Penguin Classics Deluxe Edition) - Kelly Link,Angela Carter

The Bloody Chamber is a retelling of the french folklore tale "Bluebeard". It´s dark and twisted and beautifully written, even though I felt slightly disturbed most of the time and some passages made me feel downright icky:

 

I saw him watching me in the gilded mirrors with the assessing eye of a connoisseur inspecting horseflesh, or even of a housewife in the market, inspecting cuts on the slab. I´d never seen, or else had never aknowledged, that regard of his before, the sheer carnal avarice of it; and it was strangely magnified by the monocle lodged in the left eye.

 

I don´t know what is worse, the monocle or having the feeling of being compared to horseflesh or a slab of meat. I bet by now she regrets having married him.

 

Overall a great short story.

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review 2018-02-21 15:27
First Book in Koontz's Dirty Harriet Series or The Rise of the Mary Sue
The Silent Corner - Dean Koontz

Why did I listen to all of those glowing reviews about this book. I should have known. This is just more Koontz and his love of all things guns plot-lines with either a solo person or family going up against an evil group using nanotechnology to control human beings. I saw elements not only just from "77 Shadow Street" but he whole sale just reworked a plot from his "What the Knight Knows" story-line with a character who is affected by his sister being raped and murdered in front of him. And it pains me this is even categorized as horror. It's really not. It's just more of his suspense/thriller mess he has been writing for a while now.


The main character was pretty freaking souless (Jane Hawk) and I just didn't care anymore what happened to her or her kid that she stashes all over the place while taking down the super secret organization.

 

Maybe the book would have worked better if we actually had Koontz setting up the book enough to get us to care about her and her husband. We just hear about what a great guy he is and Jane just sits around remembering him. It was pretty boring after the first dozen chapters.

 

Jane is also the epitome of a Mary Sue. I cannot believe Koontz spent time on how gorgeous she was either. I mean I guess if she was ugly who would give a crap? I don't even know. There is a terrible scene where she is trying to get away from the bad guys and a guy picks her up in his car (putting himself in danger) and he talks about how attractive she is. And I think at that point I got an eye pain from the eye-rolling that I was doing at that time and just said screw it. 

 

I can't even tell you much about other characters since you don't get to spend a lot of time with anyone. The book flip flops back and forth with Jane outrunning the bad guys and the FBI and a lot of looking evil in the face things happening. 


There is not a lot of realism in this book either. There is some things based on age that didn't make sense for Jane or her husband. She's late 20s and someone would put Sidney Bristow from Alias to shame. I forget what age her husband was, but apparently he was a wunderkind with his rank. Sigh. 

The writing wasn't great and the flow as wawful. The chapters were choppy and we just kept jumping from scene to scene. You don't even have a chance to absorb what's going on since most of the writing only gets descriptive when describing guns, how to clean them, and what ammo is being used. I wish I was kidding. And I am not saying this because I am anti-gun. I was born and raised in PA. I have been around guns since I was a pre-teen. It's just this whole book is some weird military hybrid just like the last couple of books and it took me a long time to muddle through this. 


I also want to forbid Koontz from writing about nano-technology anymore. Get a new plot dude. I just cannot take this seriously anymore. At this point I actually think having a damn dog in every book was better than reading about nanos and how they can affect people and totally change their brain chemistry, etc. 


The ending was a joke. Things end on a cliffhanger (my least favorite literary device ever) so if you want to find out more about Jane's Guns and Her Adventures Against the Shadow Realm there are two more books in this series. The reviews have become less enthused, so I am fine with stopping here with book #1. 

 

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text 2018-02-20 21:26
And Now For Something Completely Different...

Booklikes is reposting reviews to Twitter and Facebook that were supposed to go up last week and which I have already manually shared. Sorry if my reviews are bombing your feeds! It's not me! Really, it's not!

 

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