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review 2017-04-23 08:21
Abstrakte Leseerfahrung
Das Licht und die Geräusche: Roman - Jan Schomburg

Johanna versteht nicht, warum Boris und sie nicht zusammen sind. Eigentlich benehmen sie sich wie ein Paar, verbringen jede Minute gemeinsam und trotzdem haben sie sich nie geküsst. Es könnte auch daran liegen, dass Boris mit Ana-Clara zusammen ist, die aber in Portugal lebt.

Es ist schwierig bei diesem Roman das Thema zu bestimmen. Klar, es geht einerseits um’s Erwachsenwerden, es geht um Freundschaft, ein bisschen um Sexualität und darum, wie sich so manche Gruppendynamik entwickelt, aber der Hauptkern der Handlung hat sich mir leider nicht ganz erschließen können.

Johanna ist eine sehr interessante Person, weil sie Dinge macht, die nicht nachvollziehbar sind. Sie biedert sich an, will andere nicht enttäuschen oder nimmt sich vollständig zurück. An diesen Zügen merkt man, dass sich die Protagonistin mitten in der Entwicklung zur Erwachsenen befindet. 

Boris ist ihr bester Freund und eigentlich sollten sie ein Paar sein. Für mich als Leserin ist er eine sehr nebulöse Person geblieben. Ich kann weder seine Handlungen, Entscheidungen oder sein Gebaren einordnen. Es ist schwierig ihn zu fassen und seinen Charakter zu erkennen, weil er dafür viel zu schemenhaft beschrieben wird.

Dann wird noch Ana-Clara eine wichtige Rolle zugewiesen, die ich ebenso wenig greifen kann. Nicht nur für Johanna sondern auch für den Leser bleibt sie undurchschaubar. Meistens starrt sie teilnahmslos vor sich hin und man ahnt nicht, welche Zielstrebigkeit in ihrer Person steckt.

Der Erzählstil des Autors bzw. der Handlungsaufbau ist sehr gewöhnungsbedürftig. Die Ereignisse werden episodenhaft geschildert und dabei wird sogar auf chronologische Zusammenhänge verzichtet. Mit Johanna springt man vor- und zurück, beschäftigt sich mit unwichtigen Details, während man sich im nächsten Moment schon wieder in einer völlig anderen Situation befindet, nur um wenige Zeilen später in vorherigen Ereignissen zu wühlen. Diesem Stil konnte ich leider nichts abgewinnen, obwohl der Roman dadurch eine interessante Leseerfahrung ist.

Schomburgs Schreibstil ist wahnsinnig gut und ich finde es schade, dass Handlung und Aufbau mich nicht überzeugen konnten, weil ich mich in seinen Schilderungen trotzdem sehr wohl gefühlt habe. 

Die Geschichte an sich kann ich kaum in Worte fassen, weil sie nicht wirklich nachvollziehbar - schon fast abstrakt - ist. Im Grunde passiert nicht viel und dennoch verändert sich alles.

Ich weiß nicht, wer für diesen Roman die richtige Leserschaft ist. Eventuell muss man hier schon sehr an literarischen Elementen interessiert sein, um diesen Roman mit Leidenschaft zu begegnen. Für mich war „Das Licht und die Geräusche“ eine abstrakte Leseerfahrung, die ich gerne gemacht habe, auch wenn sie mich nicht ganz packen konnte.

 

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-04-21 15:18
Rezension | Licht von Anthony McCarten
Licht - Anthony McCarten,Gabriele Kempf-Allié,Manfred Allié

Beschreibung

 

Licht. Eine der bedeutendsten Errungenschaften der Menschheit, die Dank des Erfinders Thomas Alva Edison den Weg in die Straßen und Häuser der Menschen fand. Die fesselnde Geschichte auf dem Weg zur Elektrizität verbindet zwei der unterschiedlichsten Männer überhaupt: Thomas Alva Edison, der Erfinder der Glühbirne, Besitzer von zahlreichen Patenten und den reichsten Mann der Welt, J. P. Morgan, der seine Genialität an der Wall Street unter Beweis stellte. Zusammen wollen sie die Welt erleuchten. Im skrupellosen Wirtschaftskampf setzt sich der Erfinder einer Welt aus, der er nie angehören wollte und die seine Moral und Überzeugungen schwer in Mitleidenschaft zieht. Der Kampf zwischen Macht und Geld machen es Edison immer schwerer sich selbst treu zu bleiben.

 

50 Jahre nachdem Thomas Alva Edison die Glühbirne erfand, soll ihm zu Ehren eine Parade statt finden, doch an Edison haben mittlerweile die scharfen Zähne der Zeit genagt und er findet die Menschen sollten ihn nicht für seine Forschung und Erfindung im Bereich der Elektrizität ehren, denn diese hat neben dem Guten auch eine Menge Schlechtes, ja sogar den Tod hervor gebracht hat.

 

Meine Meinung

 

Aus eigenem Antrieb hätte ich mich mit großer Wahrscheinlichkeit nie so richtig mit dem Erfinder Thomas Alva Edison auseinander gesetzt, doch Anthony McCarten ist es in seinem neusten Roman „Licht“ eindeutig gelungen mein Interesse zu wecken und mir das Tor zu der spannenden Welt der großen Entdecker und Erfinder aufzustoßen.

 

"…immer die gespannte Erwartung auf das, was dieser großartige Verstand als Nächstes hervorbringen würde-, denn nur wenige waren geboren und wandelten auf Erden, um etwas Gutes aus dem Fluss ihrer Gedanken zu bergen, und nur eine Handvoll davon machte aus dem Ergebnis etwas, das von Nutzen für die Menschheit war." (Seite 335)

 

Der Schriftsteller Anthony McCarten verwebt in seinem Roman historische Fakten und Fiktion zu einer mitreisenden Lebensgeschichte über den berühmten Erfinder Thomas Alva Edison. Am Ende seines Lebens angekommen wartet Edison an einem einsamen Zuggleis und lässt sein erstaunliches Leben Revue passieren. Ohne jegliche Schulbildung ist es Edison mit Verstand, Erfindergeist und harter Arbeit gelungen Großartiges zu leisten. Seine größte Erfindung, die Glühbirne, zieht die Aufmerksamkeit des Unternehmers und Privatbankiers John Pierpont Morgan auf sich. Dieser wittert die große Chance, Geld und Ruhm mit der weltweiten Elektrifizierung zu erlangen. Trotz Edison’s Bedenken an einer Zusammenarbeit und seinen Vorbehalten gegenüber der Unternehmerbranche willigt er in die Zusammenarbeit mit J. P. Morgan ein.

 

"Gerade erst hatte er beschlossen, Geschäftsmann zu werden, und schon spürte er in seinem Inneren die Aufgewühltheit, die Nervosität des modernen Lebens." (Seite 120)

 

Atemberaumbend gut wurde die Atmosphäre die den Geist der Gesellschaft und Wirtschaft während der Industrialisierung einfängt zwischen den Zeilen untergebracht. Der Wettstreit zwischen den Teams Thomas Alva Edison/J. P. Morgan und Nikola Tesla/George Westinghouse bietet genügend Stoff für eine mitreisende und fesselnde Geschichte. Dies hat Anthony McCarten perfekt aufgegriffen und in Szene gesetzt.

 

Anthony McCarten hat einen wunderbaren Erzählstil gewählt und verleiht den einzelnen Szenen eine Dynamik und Spannung, die einen das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen lassen möchten. Ehrlich gesagt habe ich das Buch fast in einem Rutsch durchgelesen. Vor allem die Hauptprotagonisten Edison und J. P. Morgen sind fein gezeichnet, dabei sind sie so unterschiedlich wie Licht und Dunkelheit. Etwas zu kurz kam mir dabei die Persönlichkeit von Nikola Tesla, die trotz des wirtschaftlichen Wettstreits moralisch und menschlich gesehen wahre Größe bewiesen hat.

 

"»Damit, dass man die Welt verbessert, verdient man kein Geld. Nur mit ihrer Zerstörung.«" (Seite 21)

 

Fazit

 

Fiktion und Realität in perfekter Symbiose. Dieser Roman über große Erfinder und die Macht des Geldes lässt einen garantiert nicht mehr so schnell los.

 

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-licht-von-anthony-mccarten
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review 2017-04-12 07:57
Soziopath
Heliosphere 2265 - Band 31: ... In das Licht (Science Fiction) - Andreas Suchanek,Arndt Drechsler,Anja Dyck
"Das war einfach."
Ja ja, mal eben schnell direkt weiterlesen. Ist nicht. Deswegen gab es vorgestern auch die Rezi zu Teil 30. Und heute die zu 31. Aber das sieht nur so aus, als hätte ich die beiden direkt hintereinander gelesen. Ich bin einfach nur wieder spät dran mit meinen Rezensionen ("Horzion Zero Dawn" sei Dank) und dies stellt einen plumpen Versuch der Vertuschung dar. Da ich wirklich nicht gut darin bin, wie ihr seht, schätze ich umso mehr die Auswirkungen in diesem Teil. Da ich auch hier nicht spoilern will, darf ich ein wenig auf den letzten Teil eingehen (ohne auch den hier zu offenbaren.)

Einfach. Ha, ha. Nichts ist einfach oder unkompliziert im suchanek’schen Kosmos. Das wissen wir Nachzügler LR Teilnehmer bestens. Und wie ich es gesagt habe, in der letzten Rezi: Wir haben es geschafft, mal wieder die Schiffe in die Werft zu schicken. Das ist echt so ein Dauerbrenner in Heliosphere. Wollen wir mal die zahllosen Opfer dieser Zerstörung nicht herunterspielen, aber das macht die Serie schon mit aus. Genauso wie Norikos Mom zu einem festen Bestandteil der ‚erweiterten Crew‘ geworden ist und man sie nicht missen möchte.

 
"Was zum Sjöberg...?"
Totgeglaubte leben länger. Das wissen wir in dieser Serie ja schon länger. Immerhin haben wir ja die Köpertauschmaschine der Zeitreisenden kennenlernen dürfen. Aber nicht nur diese Technologie beherrscht 2265. Die Medizin ist auf einem ganz neuen Niveau angekommen. Scheinbar kam nur noch nie jemand auf die Idee auch Machtbesessenheit und Rache auszumerzen. Schade aber auch. Dann würden uns vermutlich aber diverse Aufhänger fehlen, die in diesem Zyklus weiterhin zum tragen kommen. Und der Klappentext allein informiert uns ja auch schon über die Aktionen gewisser Personen. Ich würde jetzt noch hinzufügen, dass gewisse Hundealiens (deren Namen mir zu lang sind, obwohl sie nur aus Silben bestehen, um sie sich zu merken) zurück im Geschehen sind und das ist gut so. Als nächstes hoffe ich natürlich darauf, dass Aury wieder auftaucht.

Darüber gibt es in diesem Teil ein paar Dinge, mit denen ich mal wieder nicht so gut klar komme, wie mit der technischen Weise. Es ist schon eine ganze Weile her, dass ich diese Geister-Ebene von Noriko nicht so ganz mitnehmen konnte und wollte. Doch jetzt erfahren wir ein wenig mehr über die Fixpunkte der Zeit und deren Abhängigkeit voneinander. Und das ist eine recht schmerzhafte, sehr direkte Abhängigkeit. Wo soll das nur hinführen?
"In jeder Niederlage liegt eine Chance."
CABAL, ich finde ja man sollte diese K.I. mal mit CARA in ein und dasselbe Netzwerk loslassen und schauen, ob sie Baby-K.I. machen. Aber der „Soziopath“ in CABAL dreht ohnehin sein ganz eigenes Ding. Wie ich gehofft hatte. Man kann sich bei denen eben nie sicher sein. Und so herrlich jugendlich naiv CARA auch ist, so verhaltensgestört erscheint einem CABAL als Ausgleich. Fast schon wie Cross und Sjöberg. Unser glohrifizierter Held der Solaren Republik, Hoffnung des ganzen Universums und sogar Sarahs Respektsperson; der der immer da ist  und ihm gegenüber der der leider immer noch da ist und es sabbernd kaum mehr abwarten kann die Türen zu seiner Hölle für Jayden zu öffnen und ihn Willkommen zu heißen.

Da hilft uns dann das nette Geplänkel zwischen Kendra und der Ärztin ihres Schiffes auch nicht mehr darüber hinweg, dass wir glauben zu wissen, wer hier Weiß und wer Schwarz ist. Im nächsten Moment sind wir froh, dass wir hier und da doch noch jemanden retten können, nur um uns mit der ganzen Tragweite von Langzeitschäden konfrontiert zu sehen. Die Solare Republik platzt seit der Aufnahme aller Sternkopf-Befreiten aus allen Nähten und es ist wirklich nicht hilfreich, dass sie nur über einen atomar versuchten Planeten verfügen, ihr System aussieht wie ein Golfplatz und dann auch noch Gefahr aus dem Inneren droht. Was die Fliege jedoch mit den Sensoren zu tun hat, müsst ihr selbst lesen.
 

Fazit: 
Das kleine Video hier hat jetzt rein gar nichts mit dem Band zu tun. Außer natürlich der Teil mit dem Licht. Daher lasst meine Assoziation einfach auf euch wirken und versucht mal abzuschätzen was ich damit meinen könnte.

(siehe Blog)

Wer natürlich genaueres wissen will, sollte bei Band 1 anfangen und sich durch alle Höhen und Tiefen kämpfen. Und vielleicht mögt ihr mir ja dann mal berichten, ob ihr das genauso empfunden habt.

Zum Urteil werfen wir mal einen Blick in die Saphirglasröhre.

Source: lesekatzen.blogspot.de/2017/04/rezension-heliosphere-2265-in-das-licht.html
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review 2017-01-30 18:24
Motte und Licht
Motte und Licht: Eine Kurzgeschichte aus der Welt von Zorn und Morgenröte - Renée Ahdieh,Dietmar Schmidt
Despina möchte nichts sehnlicher, als für Ava, die Gemahlin des Kalifen als Leibdienerin da zu sein. Doch ihre Dienste scheinen nicht benötigt zu werden. Als sie dann auch noch auf Jalal Azaf al-Churi, dem Hauptmann der Palastwache trifft, scheint das Chaos perfekt. Nicht nur, dass sie in einem unbedachten Moment auf Ava trifft, nein, auch Jalal geht ihr nicht mehr aus dem Kopf. Seine charmante, jedoch provozierende Art reizt sie sehr, zieht sie aber auch irgendwie an. 
 
Mit "Zorn und Morgenröte" hat mich die Autorin in einen orientalischen Traum versinken lassen. Mit ihrem an "1001 Nacht" angelehnten Roman begeben wir uns an den Hofe von Chalid, dem Kalif von Chorasan, der von einem Fluch besessen ist.
 
"Motte und Licht" beleuchtet jedoch eine anderen Charakter, der in "Zorn und Morgenröte" auch eine große Rolle spielt. Despina, die als Leibdienerin von Sharzard fungiert, wird hier näher vorgestellt. Ihre Schlagfertigkeit ist einzigartig. Vor allem, als sie auf Jalal trifft. Er ist als Herzensbrecher bekannt. Despina weiß um diese Tatsache und lässt ihn eiskalt abblitzen. 
Für Jalal ist dies jedoch eine Herausforderung
 
Der eShort soll die Wartezeit auf den zweiten Band "Rache und Rosenblüte" verkürzen und gibt Einblick in das Leben von Despina und Jalal. Ich hoffe, von diesen beiden im zweiten Teil mehr zu erfahren. Denn Despina ist mir sehr ans Herz gewachsen, auch wegen ihrer Schlagfertigkeit. Sie kann sich verbal wehren und lässt so manche bissige Bemerkung fallen. In einem Interview, welches im Anschluss an die Kurzgeschichte folgt, verrät die Autorin, dass sie Despina und Jalal eine wichtige Rolle in ihrem neuen Buch eingeräumt hat, was mich sehr freut. 
 
Dieser eShort umfasst 44 Seiten, von mir aus hätte er sehr viel länger sein können. Ich würde mich freuen, wenn die Autorin vielleicht irgendwann ein Spin-Off über Despina und Jalal schreiben würde und hier ausführlicher die erste Begegnung und die vielen weiteren beschreiben würde. 
 
Zweite weitere eShorts werden ebenfalls angeboten. "Honig und Gift" sowie "Fluch und Flammen" sollen ebenfalls Lückenfüller sein.
 
Fazit:
Despina und Jalal, zwei wie Katz und Maus...
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review 2017-01-20 08:22
Schönes Buch für zwischendurch, nur zu kurz
Riley - Das Mädchen im Licht - Alyson Noel,Ulrike Laszlo

Ich liebe die Bücher von Alyson Noël. Bereits die evermore Reihe habe ich verschlungen und war traurig, als diese zu Ende war. Daher freute ich mich auf Riley und hoffe, dass ich hier auf eine Art weiter lesen kann.
Riley war ja bereits aus der evermore Reihe bekannt. In diesem Buch kommt man ihr noch etwas näher und ich finde, dass die Autorin sie wunderbar beschrieben hat. Ich mag Rileys rotzige Art und für eine 12-jährige ist sie wirklich gelungen.

 

Die Geschichte selbst war ganz okay und irgendwie ging das alles viel zu schnell vorbei. Ich hätte mir hier noch mehr Spannung gewünscht und besonders schön wäre es gewesen, wenn Ever und die anderen mit eingearbeitet worden wären. Obwohl Alyson Noël zu meinen Lieblingsautoren zählt, bin ich gerade nicht sicher, ob ich die Folgebänder auch lesen werde. Für zwischendurch sind sie aber mit Sicherheit sehr gut geeignet.

 

Das Cover ist schön schlicht. Die weißen Cover gehen natürlich immer und es reiht außerdem wunderbar der Evermore Reihe ein, welche ja schwarz mit Blume sind. Das dies ebenso gestaltet ist, gefällt mir sehr gut.
Der Schreibstil ist natürlich super. Aber ich mag den Stil der Autorin so oder so.

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