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review 2017-09-24 11:59
Im Selbstmordwald
Suicide Forest: Horrorthriller (Die beängstigendsten Orte der Welt) - Jeremy Bates,Andreas Schiffmann

Ganz in der Nähe von Tokyo gibt es einen Ort, der Angst einjagt. Der Aokigahara - auch Suicide Forest genannt - zieht Menschen zum Sterben an. Jährlich werden bis zu 200 Leichen aus dem Wald entfernt und eine Gruppe junger Leute schaut sich diesen Ort mal aus der Nähe an.

Jeremy Bates hat mit diesem Horrorthriller einem Ort Leben eingehaucht, der für das Sterben steht, denn der Aokigahara ist beängstigende Realität. 

Eine Gruppe junger Leute möchte eigentlich auf den Mount Fuji marschieren. Doch das schlechte Wetter hält sie von diesem Vorhaben ab und sie beschließen stattdessen im Selbstmordwald zu campen.

Das Setting des Aokigahara ist ein unschlagbarer Rahmen, der eigentlich nur gut sein kann. Jeremy Bates lässt seine Charaktere durch den Wald spazieren und beschreibt dieses Erlebnis äußerst lebendig, sodass ich mich fühlte, als ob ich bei ihnen dabei gewesen bin. Er beschreibt den düsteren Wald, die dichten Baumkronen und die merkwürdige Stille, sodass man sich selbst zwischen den hohen Bäumen wähnt. 

"Wer vorgibt, sich im Dunkeln nicht zu fürchten, hat noch niemals im Aokigahara Jukai übernachtet." (S. 294)

Natürlich geht eine deutliche Anspannung mit jedem Schritt einher. Man weiß, dass man jederzeit auf eine baumelnde Leiche oder Selbstmordutensilien treffen kann und rechnet mit dem Schlimmsten. Dabei habe ich beim Lesen ständig daran gedacht, dass es diesen Wald wirklich gibt, und mich mit morbiden Interesse ängstlich umgesehen.

Bates’ Charaktere sind gut gelungen, weil sie mal nicht aus den genreüblichen Typen bestehen, sondern eher authentisch wirken. Sie sind fast alle Mitte Zwanzig und weg vom jugendlichem Leichtsinn. Sie möchten einfach nur dieses faszinierende Abenteuer angehen, wobei sie sich schon der fehlenden Pietät bewusst sind. Protagonist Ethan ist ein amerikanischer Englischlehrer in Tokyo, der aus erster Hand von den Geschehnissen im Wald erzählt. Dabei zeichnet sich ab, dass er ein ganz normaler Typ ist, der sich mit dem Ausflug in den Suicide Forest der Gruppendynamik stellt.

Die Gruppe selbst in ein zusammengewürfelter Haufen, der großteils lose miteinander verbunden ist. Kollegen, alte Schulfreunde und neue Bekanntschaften haben sich zufällig zusammengefunden und gehen die gruselige Erkundungstour gemeinsam an.

Leider hat mir der Showdown weniger gefallen, weil es mir zu übertrieben war. Meiner Meinung nach hätte der Selbstmordwald allein schon genug Schaueratmosphäre hergegeben und wäre ohne die letztendliche Wendung gut ausgekommen. Andrerseits hat der Autor damit für einen logischen Schluss gesorgt, was man auch nicht außer Acht lassen darf.

Bemerkenswert ist die Mischung aus dokumentarischen Hintergrundwissen und einer fiktiven Romanhandlung, die äußerst spannend zu lesen ist. Während der Autor von Japan, der Gesellschaft und den Geschichten des Aokigahara Jukai erzählt, gehen die Ereignisse an diesem Ort ihren eigenen Weg. Die Figuren tauschen sich aus, denken über Fakten nach oder hören von beängstigenden Sagen, während die Handlung weiterläuft. 

"... denn diesem Wald wohnt eine kranke Macht inne, dass er sich ins tiefste Unterbewusstsein winden und primitivste Ängste wecken kann." (S. 294)

Für mich ist „Suicide Forest“ ein Horrorthriller par excellence, der gekonnt Fakten und Fiktion vereint, dabei Lust auf weitere beängstigende Orte macht und ich dem geneigten Leser empfehlen kann.

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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text 2017-09-23 18:11
Reading progress update: I've read 22%.
Suicide Forest - Jeremy Bates
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text 2017-09-19 02:13
Reading progress update: I've read 9%.
Suicide Forest - Jeremy Bates
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text 2017-09-17 20:49
Reading progress update: I've read 3%.
Suicide Forest - Jeremy Bates

This one is for the Modern Masters of Horror square.

 

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review 2017-09-16 04:49
Suicide Forest is real.
Suicide Forest - Jeremy Bates

 

 

 

It was human nature to want to know what was around the next corner, regardless of what might await you.

- Chapter 4

 

Death isn't picky, doesn't play favorites. It doesn't care in which country you were born or how much money you had amassed in your brief existence or how happy you are. It's supremely patient and rightly so, for it knows you can't escape its reach.

Chapter 27

 

An English teacher in Japan, off with his friends and his girlfriend, to climb Mt. Fuji. The weather intervenes, so as an alternative, they decide to camp overnight in Aokigahara, also known as Suicide Forest. I'm sure you're thinking, "Wow, that's a great idea!" Well, turns out that camping in Suicide Forest is not the best idea. In my opinion, Honda is the only smart one as he refused to go camping there.

 

How many people die, how many survive, is it really ghosts that are after them? You will have to read the book to find out. The book is creepy and suspenseful. It didn't keep me from sleeping at night, but not much does. I think reading Stephen King as a teenager made me sort of immune to scary stories...

 

I did enjoy the book, even though some of the decisions made by the characters were a bit suspect. But, I can't imagine what I would feel if I was lost in a dense forest (nicknamed Suicide Forest) with no way out.

 

I found the villians a bit unbelievable and might have preferred a different ending, but a good book anyway.

 

I read this for the "In the Dark, Dark Woods" square for Halloween Bingo. Since 90% of the action takes place in a very creepy forest, I think it fits.

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