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review 2018-05-08 20:06
Das Lied der Dunkelheit - Demon Zyklus (1) | Peter V. Brett
180508 Daemon1
Autor: Peter V. BrettTitel: Das Lied der DunkelheitReihe: Demon Zyklus (1)Übersetzerin: Ingrid Herrmann-NytkoGenre: FantasyVerlag: Audible Studios, [15.06.2017]ungek. Hörbuch, [1.423 Hörminuten]Sprecher: Jürgen Holdorfauch im eBook- und TB-Format erschienenWhispersync for Voice verfügbar gehört über die Audible-Appklick zu Amazon.deklick zu Audible.de

Inhaltsangabe (Audible):

... und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben.
"Das Lied der Dunkelheit" ist ein eindringliches, fantastisches Epos voller Magie und Abenteuer. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der einen hohen Preis bezahlt, um ein Held zu werden. Und es erzählt die Geschichte des größten Kampfes der Menschheit - der Kampf gegen die Furcht und die Dämonen der Nacht.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2009 Peter V. Brett (P)2017 Audible GmbH

Meine Meinung:

 

Angezogen von der Art des Covers, das mich an die Königsmörder-Chronik von Patrick Rothfuss erinnert, habe ich mir zunächst Band 1 geladen. Über 23 Stunden Hörgenuss für ein Abo-Guthaben, das ist ein super Preis-Leistungs-Verhältnis. Und was wir für diesen Obolus erhalten, ist der erste Teil eines umfangreichen Epos, ähnlich dem von George R. R. Martin, oder J. R. R. Tolkien. Brett entführt uns in eine völlig neue Welt, in der Kuriere und Jongleure die einzig Reisenden zu sein scheinen, Magie und Mut eine große Rolle spielen und der junge Arlen zum Tätowierten Mann wird.

 

Mir hat der Auftakt der Reihe gut gefallen, allerdings hat er gerade zu Beginn Längen und Längen aufzuweisen, weshalb ich gut verstehen kann, warum der eine oder andere abbricht. Es lohnt sich jedoch, dran zu bleiben, denn es wird noch richtig spannend.

Jürgen Holdorf hat sehr gut eingelesen, seine Stimme ist eingängig und unterhält auf unauffällige Art.

 

Eine Frage hätte ich da allerdings noch an Übersetzer und Verlag: Warum werden fast generell alle Eigennamen übersetzt wie in “Game of Thrones”? Ich habe mich damals schon geärgert, dass John Snow plötzlich John Schnee hieß. Auch in diesem Buch sind nicht nur reine Ortsnamen wie Flussbrücke vorhanden, wir begegnen auch Rusco Vielfraß und z.B. Ana Holzfäller, die orientalischen Namen sind stattdessen orientalisch geblieben.

 

Gefallen hat mir das Buch aber richtig gut, und darum gebe ich auch 08/10 Punkte.

 

 

Bücher der Reihe:

 

1. Das Lied der Dunkelheit – beendet 08.05.2018 – 08/10 Punkte
2. Das Flüstern der Nacht
3. Die Flammen der Dämmerung
4. Der Thron der Finsternis
5. Das leuchten der Magie
6. Die Stimmen des Abgrundes

 

Das Lied der Dunkelheit (Demon Zyklus 1) - Audible Studios,Peter V. Brett,Jürgen Holdorf 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2018/05/gehort-das-lied-der-dunkelheit-peter-v.html
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review 2018-05-06 14:32
Rezension | Das Glück des Zauberers von Sten Nadolny
Das Glück des Zauberers: Roman - Sten Na... Das Glück des Zauberers: Roman - Sten Nadolny

Meine Meinung

 

In seinem Roman „Das Glück des Zauberers“ lässt Sten Nadolny die Grenze zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Der alte Zauberer Pharoc kann es kaum glauben, seine Enkelin Mathilda hat ein langes Ärmchen gemacht und ist somit die Erste in seiner Familie, die außer ihm und seiner lange verstorbenen Frau magische Fähigkeiten vererbt bekommen hat. Voller Vorfreude beginnt er Briefe an seine Enkelin zu schreiben, die sie mit dem 18. Lebensjahr erhalten soll und die ihr dann eine Stütze in allen möglichen Lebenslagen bieten.

 

Pharoc erzählt in den einzelnen Briefen chronologisch von den verschiedenen Fähigkeiten die ein Zauberer bzw. eine Hexe im Laufe des Lebens erreichen kann. Sehr gelungen fand ich, dass aber auch historische Ereignisse wie z. B. die Nachkriegszeit nach dem ersten Weltkrieg, die glorreichen 20er Jahre und den zweiten Weltkrieg mit einfließen. Außerdem wurde fantasievoll und mit einem Augenzwinkern eingewoben, wie magischen Fähigkeiten in ganz alltäglichen Dingen wie auch in außergewöhnlichen Situationen helfen und auch schon mal das Leben retten können.

 

Die nötige Würze und Spannung kommt durch Pharocs Jugendfreund Schneidebein, der ebenso magisch begabt ist, ins Spiel. Nachdem Pharoc sich in Schneidebeins Flamme Emma verliebt hat und diese auch für sich gewinnen konnte, entbrennt eine tiefgehende Feindschaft zwischen den ehemaligen Freunden. Immer wieder werden Pharoc von Schneidebein Steine in den Weg gelegt und als dieser auch noch zu einem wichtigen Funktionär bei den Nationalsozialisten wird, setzt Pharoc alles daran seine Familie zu schützen.

 

Die fesselnde und äußerst bildliche Sprache von Stan Nadolny macht die Lebensgeschichte des Zauberers Pharoc zu einem tollen Leseerlebnis. Schon nach einigen Kapiteln konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil mir die authentisch gezeichneten Protagonisten schnell ans Herz gewachsen sind.

 

Fazit

 

Ein magisches Leseerlebnis voller philosophischer Ansätze und einem kritischen Blick auf die Gesellschaft im Wandel der Zeit.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/sonstige-belletristik-nach-genre/rezension-das-glueck-des-zauberers-von-sten-nadolny
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review 2018-04-30 18:06
Der Galgen von Tyburn - Peter Grant (6) | Ben Aaronovitch
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Autor: Ben AaronovitchTitel: Der Galgen von TyburnReihe: Peter Grant (6)Übersetzerin: Christine BlumGenre: Fantasy, Mystery, MagieVerlag: dtv, [05.05.2017]TB: 416 Seiten, ISBN: 3423216689auch als eBook und gek. Hörbuch erschienenklick zu Amazon.de

Klappentext:

Wie man einem gesichtslosen Magier zu Leibe rückt, was die Bewohner von Londons teuerster Immobilie so treiben und wie ungünstig es sein kann, wenn man Lady Tyburn einen Gefallen schuldet – diese und noch mehr erfreuliche Erkenntnisse warten bei seinem neuen Fall auf Police Constable Peter Grant. Einen Einblick ins Leben der Reichen und Schönen von London gibt es gratis dazu. Und die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechterhalten sollte er bei all dem möglichst auch noch.

Meine Meinung:

 

Das Beste an dieser Reihe ist zweifelsohne der Humor, der im Detail und vor allem in der Beschreibung normaler Polizeiarbeit steckt. Ich hatte beim Lesen eigentlich ein Dauergrinsen im Gesicht.

 

In diesem, nunmehr sechsten, Buch gibt es Magie, viel Magie und ein Ende in der Form, dass ich mich frage, ob dies wirklich der letzte Band gewesen sein soll? Viel Action, Verfolgungsjagden, bei denen der Gejagte immer wieder entkommt, Hexen, Zauberer, die sich gegenseitig in die Quere kommen oder auch teilweise zusammenarbeiten, zwischendrin sehr stille schießwütige Amerikaner – und irgendwo blieb da der Plot auf der Strecke. Worum ging es noch mal? Egal, witzig, spannend und irgendwie schräg hat mir das Buch dann auch wieder gefallen. Man sollte aber unbedingt die vorhergehenden Bände gelesen haben, um die Anspielungen zu verstehen, denn Rückblenden in dem Sinne gibt es nicht.

 

Ich gebe 08/10 Punkte.

 

Zitate:

Die zähen Männer der Bow Street Runners waren es gewöhnt, allein zu arbeiten, und verließen sich daher im Notfall auf ihre laute Stimme, um Zeter und Mordio zu schreien, die Bevölkerung zu alarmieren oder gelegentlich auch vor Schmerz zu brüllen, wenn sie von einer Gang zusammengeschlagen wurden.
Seite 311

Es gab eine Vorrichtung, die Nightingale Dämonenfalle nennt, eine Art magische Landmine mit eingebauter Tierquälerei.
Seite 282

Hier wurde mehr als augenfällig, dass in “baumeln” das Wort Baum steckt – ja, auch über solche Dinge macht sich ein Gesetzeshüter manchmal Gedanken.
Seite 268

Wer keine transdimensionale Technologie beherrscht, die bisher den Time Lords vorbehalten ist, muss sein Haus also nach unten erweitern.
Seite 196

Der Pool war lang und schmal. Der Innendesigner hatte sich für die Farbskala “Antike Grabkammer” in gehobener Qualität entschieden…
Seite 378

180429 PeterGrant6b

 

Bücher der Reihe:

 

1. Die Flüsse von London – rezensiert 13.01.2013 – 07/10 Punkte
2. Schwarzer Mond über Soho – rezensiert 24.06.2013 – 09/10 Punkte
3. Ein Wispern unter Baker Street – rezensiert 17.08.2013 – 09/10 Punkte
4. Der böse Ort – rezensiert 28.04.2014 – 08/10 Punkte
5. Fingerhut-Sommer – beendet 26.04.2017 – 06/10 Punkte
6. Der Galgen von Tyburn – beendet 29.04.2018 – 08/10 Punkte

 

Der Galgen von Tyburn: Roman (Die Flüsse-von-London-Reihe (Peter Grant)) - Ben Aaronovitch,Christine Blum 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2018/04/gelesen-der-galgen-von-tyburn-ben.html
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review 2018-03-21 13:10
Kakophonie des Leids
Half Bad - Sally Green

„Half Bad“ von Sally Green steht zweifach im Guinness-Buch der Rekorde. 2014 brach es den Weltrekord für das „meist-übersetzte Buch eines/einer Debüt-Autor_in vor dessen Erscheinen“, sowie für das „meist-übersetzte Kinderbuch eines/einer Debüt-Autor_in vor dessen Erscheinen“. Klingt kompliziert, ist es aber nicht. Die beiden Rekorde bedeuten, dass „Half Bad“ bereits vor seinem britischen Veröffentlichungsdatum am 03. März 2014 in andere Sprachen übersetzt und in die entsprechenden Länder verkauft wurde. Das schafften andere Bücher ebenfalls, doch keines erreichte die überwältigende Anzahl von 45 Sprachen. Die Rekorde sind auf der Website des Guinness-Buches noch immer verzeichnet, woraus ich schließe, dass sie weiterhin aktuell sind. Herzlichen Glückwunsch, Sally Green! Seit 4 Jahren im Guinness-Buch der Weltrekorde, keine üble Leistung! Da wurde es wohl höchste Zeit, dass ich „Half Bad“, den Auftakt der gleichnamigen „Half Bad“-Trilogie, endlich lese, oder?

 

Nathan ist Grausamkeiten gewöhnt. Sein Leben lang wurde er mit Argwohn behandelt, erfuhr Demütigungen und Erniedrigungen. Auf Schritt und Tritt wurde er beobachtet, überwacht, verdächtigt. Als einziger Sohn der gefürchteten Schwarzen Hexe Marcus sieht die britische magische Gemeinschaft in ihm eine tickende Zeitbombe. Doch jetzt sind sie zu weit gegangen. Sie sperrten ihn in einen Käfig, schlugen ihn, misshandelten ihn. Gefangen wie ein Tier fantasiert Nathan pausenlos von Flucht. Seine einzige Chance, zu überleben, besteht darin, seine Ketten zu sprengen, den Weißen Hexen zu entkommen und an seinem bevorstehenden 17. Geburtstag seine eigenen Kräfte zu erwecken. Dafür muss er allerdings das Ritual der drei Gaben vollziehen. Und der einzige, der ihm diese überreichen kann, ist sein Vater…

 

Auf der dazugehörigen Goodreads-Seite wird „Half Bad“ als Sensation beschrieben. Dem kann ich nicht widersprechen, denn ein Buch, das gleich zwei Weltrekorde auf einmal brach, verdient diese Bezeichnung durchaus. Leider sagt die Tatsache, dass der Trilogieauftakt zweifacher Weltrekordhalter ist, nichts über die inhaltliche Qualität der Geschichte aus. Meiner Ansicht nach bewegt sich „Half Bad“ in der weiten, schwammigen Grauzone zwischen gut und schlecht. Es ist weder Fisch noch Fleisch; weder begeisterte es mich, noch enttäuschte es mich grundlegend. Es ist ganz nett – wir wissen, dass diese Aussage einem Schulterzucken gleichzusetzen ist. Von der Handlung ist bei mir nicht allzu viel hängen geblieben. Ich erinnere mich an einige Schlüsselszenen, die groben Eckpfeiler der Geschichte, doch darüber hinaus… wabernder Nebel. Ich habe allerdings nicht das Gefühl, dass diese Gedächtnislücken tragisch wären, denn meinem Empfinden nach konzentrierte sich Sally Green hauptsächlich darauf, die deprimierenden Lebensumstände des Protagonisten Nathan darzustellen, statt einen konstanten inhaltlichen Fluss zu konzipieren. Der Beginn des Buches irritierte mich arg, weil Green eine ungewöhnliche Variante der Ich-Perspektive wählte. Nathan spricht die Leser_innen in 2. Person Singular direkt an. Ich konnte mich mit dieser Erzählweise überhaupt nicht anfreunden und hoffte inbrünstig, es bald hinter mir zu haben, was glücklicherweise auch der Fall war. Nach 20 Seiten wechselt Green in die gewohnte 1. Person Singular. Ich atmete auf. Was folgte, war eine minutiöse Beschreibung von Nathans Leben, bevor er in einen Käfig gesperrt wurde, eine Kakophonie des Leids, die mich, obwohl ich voll und ganz anerkenne, dass alles, was Nathan durchleben muss, furchtbar und schrecklich ist, auf Dauer langweilte. Die Auflistung der Grausamkeiten seitens des Rates der Weißen Hexen und der magischen Gemeinschaft im modernen Großbritannien erschien mir äußerst langatmig. Ich fühlte mich bedrängt; ich sollte unbedingt Mitleid für Nathan empfinden und erhielt nie die Chance, mir ein Bild seiner Persönlichkeit zu machen, das nicht von den Auswirkungen der Schikanen gegen ihn geprägt war. In meinem Kopf blieb er stets der arme, gequälte, missverstandene Junge, was ihm meiner Ansicht nach nicht gerecht wird. Seine Existenz wird vollkommen davon bestimmt, wer sein Vater ist: Marcus, die bösartigste Schwarze Hexe aller Zeiten. Die steife Einteilung in Schwarze und Weiße Hexen geriet trotz Sally Greens Bemühungen, zu betonen, dass die Weißen Hexen nicht automatisch die Guten sind, sehr eindimensional, weil sie die Unterschiede sträflich vernachlässigte. Es wirkte, als sei Marcus die einzig erwähnenswerte Schwarze Hexe und alle anderen ohnehin nur geistesgestörte Spinner, die sich früher oder später gegenseitig abmurksen. Weder weiß ich, ob sich ihre Magie anders manifestiert, noch, wie die Veranlagung zu Schwarzer oder Weißer Magie überhaupt zustande kommt. Ich habe auch nicht verstanden, wie sich die Kultur der Hexen unerkannt in die Gesellschaft nicht-magischer Menschen integriert und wie sie strukturiert ist. Paradoxerweise steht Nathans miserables Dasein so sehr im Mittelpunkt, dass die Welt, in der er lebt, die direkt für sein Elend verantwortlich ist, völlig dahinter verschwindet.

 

Ein Satz mit X, das war wohl nix. Ich beendete „Half Bad“ mit einem unmissverständlichen Gefühl von Ernüchterung. Es ist ein durchschnittliches, einseitiges Buch, das man trotz der Weltrekorde nicht gelesen haben muss und das ich schnell im staubigen Keller meines Gedächtnisses eingemottet habe. Meiner Meinung nach hätte Sally Green ebenso gut auf den ganzen Hexen-Kram verzichten und einfach einen Roman über Diskriminierung und Ausgrenzung schreiben können. Den übernatürlichen Touch hätte es nicht gebraucht, da dieser ohnehin nur mäßig gelungen ist. Ich empfinde kein Bedürfnis, Nathan wiederzusehen und habe daher auch keinerlei Interesse an den Nachfolgern der „Half Bad“-Trilogie. Ob man den ersten Band nun als Sensation, Phänomen oder Weltrekordhalter bezeichnen möchte – für mich hat es sich ausgehext.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/03/21/sally-green-half-bad
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review 2018-02-19 16:20
Rezension | Die Magie der Lüge von Nicole Gozdek
Die Magie der Lüge: Roman (Die Magie der... Die Magie der Lüge: Roman (Die Magie der Namen 2) - Nicole Gozdek

Beschreibung

 

Anderta Passario nutzt ihre Wahrheitsmagie für zwielichtige Geschäfte. Gemeinsam mit ihrem Partner Londurs zieht sie durch die Städte und gaunert sich durch diebische und betrügerische Machenschaften ein kleines Vermögen zusammen. Doch eines Tages ist die Wirklichkeit vollkommen verändert und es scheint so als ob Anderta und ihr Sohn Sanjan die einzigen sind, die sich an die Vergangenheit erinnern können.

 

Anderta ist wild entschlossen die alte Wirklichkeit und ihr altes Leben zurück zu bekommen. Sogleich macht sie sich auf die Suche nach dem mächtigen Wahrheitsmagier um ihn zur Rechenschaft zu ziehen.

 

Meine Meinung

 

Nach “Die Magie der Namen” setzt Nicole Gozdek ihr Fantasyabenteuer mit “Die Magie der Lüge” fort. Doch dieses Mal erfährt man während der ersten Hälfte der Geschichte nicht sehr viel über das Schicksal des Helden aus dem ersten Band, Tirasan Passario und seinem treuen Freund Rustan Polliander.

 

Im Mittelpunkt steht Anderta Passario die mit ihrer Wahrheitsmagie und mit Hilfe ihres Partners Londurs durch die Städte zieht um mit großen und kleinen Betrügereien Reibach zu machen. Schon alleine wegen ihren krummen Geschäften sind mir diese zwei Protagonisten auf Anhieb unsymphatisch. Als sich dann auch noch die Wirklichkeit ändert und Anderta sich auf einmal mit ihrem Sohn Sanjan konfrontiert sieht ändert sich das nicht wirklich. Denn Anderta möchte nichts lieber als in ihr altes Leben zurück, und so macht sie sich sogleich auf die Suche nach dem Unruhestifter der die Wirklichkeit verändert hat.

 

Die Geschichte beginnt für mich erst richtig als dann endlich Tirasan ins Geschehen mit eingebunden wird und auch Rustan bekommt wieder eine Rolle zugedacht. Auch wenn die Geschichte nun immer mehr Form anzunehmen beginnt und sogar Anderta ein paar Symphatiepunkte einstreichen kann, habe ich den mitreisenden Sog aus dem ersten Band schmerzlich vermisst.

 

Vielleicht lag es einfach daran, dass die neu hinzugekommenen Charaktere mich nicht mehr so in den Bann ziehen konnten wie es Tirasan und Rustan vermochten. Denn im Gegensatz zu ihnen blieben Londurs und Andertas Exfreund Frislan wie ein farbloses Abziehbildchen. Dennoch möchte ich für diese solide erzählte Fantasygeschichte 4 von 5 Grinsekatzen vergeben.

 

Information zur Reihe

 

1. 2016 Die Magie der Namen
2.
2017 Die Magie der Lüge

Fazit

 

Eine schöne Fortsetzung die allerdings dem ersten Band nicht ganz das Wasser reichen kann.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/rezension-die-magie-der-luege-von-nicole-gozdek
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