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review 2018-08-01 18:31
Der Papiermagier - Die Papiermagier-Serie (1) | Charlie N. Holmberg

180801 Papiermagier1

Autorin: Charlie N. HolmbergTitel: Der PapiermagierReihe: Die Papiermagier-Reihe (1)Übersetzerin: Nadja SchuhmacherGenre: Fantasy, Jugendbuch, MagieVerlag: 47North, [12.05.2015]Kindle-Edition: 256 Seiten, ASIN: B00V73915Yauch als TB erschienenhier: gelesen auf dem Kindle Paperwhiteklick zu Amazon.de

Inhaltsangabe (Amazon):

Ceony hat die Tagis-Praff-Schule für magisch Begabte als Klassenbeste abgeschlossen und wird trotz ihres Traums von Metallmagie zu dem Papiermagier Emery Thane in die Lehre geschickt. Doch die Zauber, die Ceony bei Thane lernt, erweisen sich überraschenderweise als fabelhaft: Sie lernt, Papierkreaturen zu animieren und erweckt Abbilder aus Büchern zum Leben, liest sogar in der Zukunft. Während sie diese Wunder erforscht, erfährt sie auch von den Gefahren verbotener Magie. Eine Exzisorin – eine Anwenderin der finsteren Fleischmagie – überfällt das Landhaus und reißt Thane das Herz aus der Brust. Um das Leben ihres Lehrers zu retten, muss Ceony sich der Magierin stellen und gerät in ein Abenteuer, das sie in die Kammern von Thanes immer noch schlagendem Herzen führt und die Tiefen seiner Seele enthüllt. Der Debütroman »Der Papiermagier« der Autorin Charlie N. Holmberg entführt den Leser in ein außergewöhnliches, dunkles und skurriles Abenteuer, das Leser aller Altersstufen in seinen Bann zieht.

Meine Meinung:

 

Das Buch ist voller Magie, Spannung, Abenteuer, Liebe, Hoffnungen, Zweifel und vielem mehr. Charlie Holmberg skizziert eine fiktive Welt des frühen 20. JH und siedelt diese in England an. Völlig anders als Harry Potter dreht sich in diesem Buch alles um Falttechniken, das Beleben von Papier mittels Magie, und Ceony darf entdecken, dass man sich auch durch Papiermagie erfolgreich wehren kann.

 

Das Eintauchen zum Beginn der Story fällt nicht unbedingt leicht, denn der Leser wird sofort in diese völlig andere Welt hineinkatapultiert und findet sich einer jungen Frau gegenüber, die in einen Beruf gezwungen wird, den sie so nicht wollte. Doch je weiter die Geschichte voranschreitet und sich Ceony nicht nur mit ihrem Schicksal abzufinden scheint, sondern zunehmend Gefallen daran findet und eine Entscheidung trifft, die über Leben und Tod entscheiden wird, wird diese Story zu viel mehr als nur einer einfachen Geschichte über Magie. Wir werden Zeugen von ganz unglaublichen Dingen. Am Ende brauchte ich dann doch ein Taschentuch. Und somit ist das Buch für mich wieder besser als gut und verdient 09/10 Punkte. Den Folgeband habe ich mir schon auf meinen Kindle geladen.

 

Zitat:

“Jeder hat eine dunkle Seite! Aber jeder kann selbst entscheiden, ob er ihr Raum gibt oder nicht.”
Kapitel 13, S. 206/254 ,bei 82 %

 

Bücher der Reihe:

 

1. Der Papiermagier – beendet 01.08.2018 – 09/10 Punkte
2. Der Glasmagier
3. Die Meistermagier

 

Der Papiermagier (Die Papiermagier-Serie 1) - Charlie N. Holmberg,Nadja Schuhmacher 

Source: sunsys-blog.blogspot.com/2018/08/gelesen-der-papiermagier-charlie-n.html
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review 2018-08-01 09:26
Durch die Augen einer blinden Frau
The Broken Kingdoms - N.K. Jemisin

N.K. Jemisin verdankt ihre Karriere als erfolgreiche Schriftstellerin zum Teil ihrem Vater. Als sie 30 wurde, durchlebte sie eine Art Midlife-Crisis. Sie entschied, dass sie bestimmte Dinge in ihrem Leben erreichen wollte. Sie wollte herausfinden, ob das Schreiben, bisher ein Hobby, für sie eine Zukunft bereithielt. Unsicher, wie sie beginnen sollte, recherchierte sie und stieß auf den angesehenen jährlichen Schreibworkshop Viable Paradise. Ihr Vater borgte ihr das Geld für Viable Paradise. Glücklicherweise ist Noah Jemisin ein leidenschaftlicher Fan von Science-Fiction und hatte als Künstler durchaus Verständnis für die kreativen Pläne seiner Tochter. Der zweite Band ihrer „Inheritance Trilogy“, „The Broken Kingdoms“, kann als wundervolles Huldigung für ihn interpretiert werden.

 

Oree Shoth ist eine ungewöhnliche Künstlerin. Im Schatten des Weltenbaumes bietet sie ihre Skulpturen auf dem Markt von Shadow feil, in der Stadt, die 10 Jahre zuvor Sky hieß. Ihre Kunstwerke versetzen die Menschen in Staunen. Niemand traut ihr zu, Schönheit zu erschaffen. Oree ist blind. Ihr Augenlicht ist verloren, doch sie hütet ein delikates Geheimnis: ihr Geist nimmt Magie wahr. Die Magie der Götter und der Gotteskinder. Die Magie ihrer Gemälde. Das strahlende, wunderschöne Leuchten überzeugte sie, ein bedauernswertes Geschöpf aufzunehmen, das sie eines Morgens in der Gosse fand. Den Namen ihres schweigsamen Hausgastes kennt sie nicht, aber sie weiß, er muss ein Gotteskind sein. Oder etwas anderes. Sie nennt ihn Shiny. Gerade jetzt ist sie froh, ihm ein Heim bieten zu können, denn ein Mörder lehrt Shadow das Fürchten. Die Opfer sind Gotteskinder. Wer könnte über die Macht verfügen, ihnen die Herzen aus dem Leib zu reißen? Oree sorgt sich um ihre Freunde. Sie verschwendet keinen Gedanken daran, dass auch sie selbst in Gefahr sein könnte…

 

„The Broken Kingdoms“ ist ein Kunstwerk in Schrift. Es gleicht einem Gemälde: leidenschaftlich, farbenreich und intensiv. Unwiderstehlich. Verführerisch wie bereits der erste Band „The Hundred Thousand Kingdoms“, aber ausgereifter. Die Weiterentwicklung, die N.K. Jemisin in dieser Fortsetzung zeigt, ist beeindruckend. Ihre sprachliche Ästhetik weckt zielgerichtet künstlerisch anmutende Bilder, die stark von der speziellen Wahrnehmung ihrer Protagonistin geprägt sind. Sie lässt ihre Leser_innen durch die Augen einer blinden Frau sehen, einer Künstlerin, die die Schönheit verschlungener, komplexer Muster zu würdigen weiß. Ich mochte Oree sehr, obwohl ich mich anfangs an die Perspektivverschiebung gewöhnen musste. Im letzten Band stand Yeine im Fokus, in „The Broken Kingdoms“ taucht sie nur am Rande auf. Ich fand jedoch schnell heraus, dass mir Oree leichter ans Herz wuchs. Sie ist nahbarer, greifbarer und bodenständiger, nimmt aktiver an ihrer eigenen Geschichte teil. Da sie nicht aus einem Elfenbeinturm heraus agiert, sondern in den Straßen von Shadow zu Hause ist, zwischen ganz normalen Menschen, ist auch ihre Beziehung zu den Göttern und Gotteskindern nachvollziehbarer. Sie dient als sympathischer Bezugspunkt, um zu verstehen, wie tief die Verbindung zwischen Göttlichen und Sterblichen in Shadow ist. Das ganze Universum ist bis in den kleinsten Winkel von göttlicher Macht durchdrungen, untrennbar vom Irdischen. Ein wunderbares, eindrucksvolles Beispiel für diese organische Wechselwirkung ist der Weltenbaum, den Yeine 10 Jahre zuvor aus der Himmelsfestung Sky wachsen ließ. Die Ausmaße des Baums zwangen die Bevölkerung der Stadt Sky, sich eine Existenz um ihn herum aufzubauen. Sie mussten sich anpassen. Der vergleichsweise große Zeitsprung erlaubte N.K. Jemisin, in Sky authentische, weitreichende Veränderungen umzusetzen. Nicht nur erhielt die Stadt einen inoffiziellen Namen, der dem Schatten des Weltenbaums Tribut zollt, zwischen seinen Wurzeln entstanden ganz neue Viertel. Die Erlösung von Itempas zog eine revolutionäre Glaubensfreiheit nach sich, die die Menschen mit Freuden nutzen, seit die Gotteskinder zurückkehrten. Nichtsdestotrotz ist Orees Verhältnis zu den Gotteskindern selbst innerhalb dieser Atmosphäre religiöser Offenheit außergewöhnlich und ihre Vertrautheit mit ihrem Hausgast Shiny ist es erst recht. Ihre erblühende Freundschaft ist meiner Ansicht nach der Kern von „The Broken Kingdoms“. Shiny ähnelt Prometheus: ein Gott, der seiner Bestrafung nicht entkommen kann. Er leidet. Er empfindet Schmerz. Er kann nicht sterben. Doch Oree überwindet sein Leid. Sie lehrt ihn Demut, Mitgefühl und Selbstlosigkeit. Sie taut seine eisige Distanz zum Leben, weckt in ihm Emotionen, die er lange, lange Zeit erfolgreich verdrängte und erinnert ihn daran, wer er einst war. Sie hingegen lernt durch ihn, wie sehr die menschliche Vorstellung der Götter von sterblichen Sehnsüchten und Bedürfnissen bestimmt ist. Sie sind zwei Seiten derselben Münze. Anhand ihrer Beziehung illustriert N.K. Jemisin subtil, dass das Machtgefüge zwischen Göttern und Sterblichen keineswegs eindeutig ist. Omnipotenz ist keine Einbahnstraße.

 

N.K. Jemisin beweist in „The Broken Kingdoms“, dass eine Geschichte nicht nur packend, sondern auch ästhetisch ansprechend sein kann. Es gefällt mir, wie sie die High Fantasy interpretiert, die mittlerweile ja gern mit Kraftausdrücken und Brutalität um sich wirft. Der Wert sprachlicher Eleganz und eines reichen, üppigen Schreibstils sollte nicht unterschätzt werden. Jemisin malt ein Bild mit Worten, eine filigrane Szenerie, die von Macht, Pein und Liebe handelt. Ich bewundere, wie anmutig sie philosophische Themen verarbeitet, ohne ihre Leser_innen zu verlieren. Literatur ist eine einzigartige Kunstform, weil sie alle unsere Sinne auf einmal anzusprechen vermag. Was wir lesen, stellen wir uns vor. Ich glaube, N.K. Jemisin ist sich dieser Magie bewusst und spielt mit ihren Grenzen. Deshalb ist „The Broken Kingdoms“ ein Kunstwerk: es ist ein Fest für alle Sinne.

Source: wortmagieblog.wordpress.com/2018/07/31/n-k-jemisin-the-broken-kingdoms
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review 2018-05-08 20:06
Das Lied der Dunkelheit - Demon Zyklus (1) | Peter V. Brett
180508 Daemon1
Autor: Peter V. BrettTitel: Das Lied der DunkelheitReihe: Demon Zyklus (1)Übersetzerin: Ingrid Herrmann-NytkoGenre: FantasyVerlag: Audible Studios, [15.06.2017]ungek. Hörbuch, [1.423 Hörminuten]Sprecher: Jürgen Holdorfauch im eBook- und TB-Format erschienenWhispersync for Voice verfügbar gehört über die Audible-Appklick zu Amazon.deklick zu Audible.de

Inhaltsangabe (Audible):

... und in der Dunkelheit lauert die Gefahr. Das muss der junge Arlen auf bittere Weise selbst erfahren. Schon seit Jahrhunderten haben Dämonen, die sich des Nachts aus den Schatten erheben, die Menschheit zurückgedrängt. Das einzige Mittel, mit dem die Menschen ihre Angriffe abwehren können, sind die magischen Runenzeichen. Als Arlens Mutter bei solch einem Dämonenangriff umkommt, flieht er aus seinem Heimatdorf. Er will nach Menschen suchen, die den Mut noch nicht aufgegeben und das Geheimnis um die alten Kriegsrunen noch nicht vergessen haben.
"Das Lied der Dunkelheit" ist ein eindringliches, fantastisches Epos voller Magie und Abenteuer. Es erzählt die Geschichte eines Jungen, der einen hohen Preis bezahlt, um ein Held zu werden. Und es erzählt die Geschichte des größten Kampfes der Menschheit - der Kampf gegen die Furcht und die Dämonen der Nacht.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2009 Peter V. Brett (P)2017 Audible GmbH

Meine Meinung:

 

Angezogen von der Art des Covers, das mich an die Königsmörder-Chronik von Patrick Rothfuss erinnert, habe ich mir zunächst Band 1 geladen. Über 23 Stunden Hörgenuss für ein Abo-Guthaben, das ist ein super Preis-Leistungs-Verhältnis. Und was wir für diesen Obolus erhalten, ist der erste Teil eines umfangreichen Epos, ähnlich dem von George R. R. Martin, oder J. R. R. Tolkien. Brett entführt uns in eine völlig neue Welt, in der Kuriere und Jongleure die einzig Reisenden zu sein scheinen, Magie und Mut eine große Rolle spielen und der junge Arlen zum Tätowierten Mann wird.

 

Mir hat der Auftakt der Reihe gut gefallen, allerdings hat er gerade zu Beginn Längen und Längen aufzuweisen, weshalb ich gut verstehen kann, warum der eine oder andere abbricht. Es lohnt sich jedoch, dran zu bleiben, denn es wird noch richtig spannend.

Jürgen Holdorf hat sehr gut eingelesen, seine Stimme ist eingängig und unterhält auf unauffällige Art.

 

Eine Frage hätte ich da allerdings noch an Übersetzer und Verlag: Warum werden fast generell alle Eigennamen übersetzt wie in “Game of Thrones”? Ich habe mich damals schon geärgert, dass John Snow plötzlich John Schnee hieß. Auch in diesem Buch sind nicht nur reine Ortsnamen wie Flussbrücke vorhanden, wir begegnen auch Rusco Vielfraß und z.B. Ana Holzfäller, die orientalischen Namen sind stattdessen orientalisch geblieben.

 

Gefallen hat mir das Buch aber richtig gut, und darum gebe ich auch 08/10 Punkte.

 

 

Bücher der Reihe:

 

1. Das Lied der Dunkelheit – beendet 08.05.2018 – 08/10 Punkte
2. Das Flüstern der Nacht
3. Die Flammen der Dämmerung
4. Der Thron der Finsternis
5. Das leuchten der Magie
6. Die Stimmen des Abgrundes

 

Das Lied der Dunkelheit (Demon Zyklus 1) - Audible Studios,Peter V. Brett,Jürgen Holdorf 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2018/05/gehort-das-lied-der-dunkelheit-peter-v.html
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review 2018-05-06 14:32
Rezension | Das Glück des Zauberers von Sten Nadolny
Das Glück des Zauberers: Roman - Sten Na... Das Glück des Zauberers: Roman - Sten Nadolny

Meine Meinung

 

In seinem Roman „Das Glück des Zauberers“ lässt Sten Nadolny die Grenze zwischen Realität und Fantasie verschwimmen. Der alte Zauberer Pharoc kann es kaum glauben, seine Enkelin Mathilda hat ein langes Ärmchen gemacht und ist somit die Erste in seiner Familie, die außer ihm und seiner lange verstorbenen Frau magische Fähigkeiten vererbt bekommen hat. Voller Vorfreude beginnt er Briefe an seine Enkelin zu schreiben, die sie mit dem 18. Lebensjahr erhalten soll und die ihr dann eine Stütze in allen möglichen Lebenslagen bieten.

 

Pharoc erzählt in den einzelnen Briefen chronologisch von den verschiedenen Fähigkeiten die ein Zauberer bzw. eine Hexe im Laufe des Lebens erreichen kann. Sehr gelungen fand ich, dass aber auch historische Ereignisse wie z. B. die Nachkriegszeit nach dem ersten Weltkrieg, die glorreichen 20er Jahre und den zweiten Weltkrieg mit einfließen. Außerdem wurde fantasievoll und mit einem Augenzwinkern eingewoben, wie magischen Fähigkeiten in ganz alltäglichen Dingen wie auch in außergewöhnlichen Situationen helfen und auch schon mal das Leben retten können.

 

Die nötige Würze und Spannung kommt durch Pharocs Jugendfreund Schneidebein, der ebenso magisch begabt ist, ins Spiel. Nachdem Pharoc sich in Schneidebeins Flamme Emma verliebt hat und diese auch für sich gewinnen konnte, entbrennt eine tiefgehende Feindschaft zwischen den ehemaligen Freunden. Immer wieder werden Pharoc von Schneidebein Steine in den Weg gelegt und als dieser auch noch zu einem wichtigen Funktionär bei den Nationalsozialisten wird, setzt Pharoc alles daran seine Familie zu schützen.

 

Die fesselnde und äußerst bildliche Sprache von Stan Nadolny macht die Lebensgeschichte des Zauberers Pharoc zu einem tollen Leseerlebnis. Schon nach einigen Kapiteln konnte ich das Buch nicht mehr aus der Hand legen, weil mir die authentisch gezeichneten Protagonisten schnell ans Herz gewachsen sind.

 

Fazit

 

Ein magisches Leseerlebnis voller philosophischer Ansätze und einem kritischen Blick auf die Gesellschaft im Wandel der Zeit.

Source: www.bellaswonderworld.de/rezensionen/sonstige-belletristik-nach-genre/rezension-das-glueck-des-zauberers-von-sten-nadolny
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review 2018-04-30 18:06
Der Galgen von Tyburn - Peter Grant (6) | Ben Aaronovitch
180429 PeterGrant6a
Autor: Ben AaronovitchTitel: Der Galgen von TyburnReihe: Peter Grant (6)Übersetzerin: Christine BlumGenre: Fantasy, Mystery, MagieVerlag: dtv, [05.05.2017]TB: 416 Seiten, ISBN: 3423216689auch als eBook und gek. Hörbuch erschienenklick zu Amazon.de

Klappentext:

Wie man einem gesichtslosen Magier zu Leibe rückt, was die Bewohner von Londons teuerster Immobilie so treiben und wie ungünstig es sein kann, wenn man Lady Tyburn einen Gefallen schuldet – diese und noch mehr erfreuliche Erkenntnisse warten bei seinem neuen Fall auf Police Constable Peter Grant. Einen Einblick ins Leben der Reichen und Schönen von London gibt es gratis dazu. Und die öffentliche Sicherheit und Ordnung aufrechterhalten sollte er bei all dem möglichst auch noch.

Meine Meinung:

 

Das Beste an dieser Reihe ist zweifelsohne der Humor, der im Detail und vor allem in der Beschreibung normaler Polizeiarbeit steckt. Ich hatte beim Lesen eigentlich ein Dauergrinsen im Gesicht.

 

In diesem, nunmehr sechsten, Buch gibt es Magie, viel Magie und ein Ende in der Form, dass ich mich frage, ob dies wirklich der letzte Band gewesen sein soll? Viel Action, Verfolgungsjagden, bei denen der Gejagte immer wieder entkommt, Hexen, Zauberer, die sich gegenseitig in die Quere kommen oder auch teilweise zusammenarbeiten, zwischendrin sehr stille schießwütige Amerikaner – und irgendwo blieb da der Plot auf der Strecke. Worum ging es noch mal? Egal, witzig, spannend und irgendwie schräg hat mir das Buch dann auch wieder gefallen. Man sollte aber unbedingt die vorhergehenden Bände gelesen haben, um die Anspielungen zu verstehen, denn Rückblenden in dem Sinne gibt es nicht.

 

Ich gebe 08/10 Punkte.

 

Zitate:

Die zähen Männer der Bow Street Runners waren es gewöhnt, allein zu arbeiten, und verließen sich daher im Notfall auf ihre laute Stimme, um Zeter und Mordio zu schreien, die Bevölkerung zu alarmieren oder gelegentlich auch vor Schmerz zu brüllen, wenn sie von einer Gang zusammengeschlagen wurden.
Seite 311

Es gab eine Vorrichtung, die Nightingale Dämonenfalle nennt, eine Art magische Landmine mit eingebauter Tierquälerei.
Seite 282

Hier wurde mehr als augenfällig, dass in “baumeln” das Wort Baum steckt – ja, auch über solche Dinge macht sich ein Gesetzeshüter manchmal Gedanken.
Seite 268

Wer keine transdimensionale Technologie beherrscht, die bisher den Time Lords vorbehalten ist, muss sein Haus also nach unten erweitern.
Seite 196

Der Pool war lang und schmal. Der Innendesigner hatte sich für die Farbskala “Antike Grabkammer” in gehobener Qualität entschieden…
Seite 378

180429 PeterGrant6b

 

Bücher der Reihe:

 

1. Die Flüsse von London – rezensiert 13.01.2013 – 07/10 Punkte
2. Schwarzer Mond über Soho – rezensiert 24.06.2013 – 09/10 Punkte
3. Ein Wispern unter Baker Street – rezensiert 17.08.2013 – 09/10 Punkte
4. Der böse Ort – rezensiert 28.04.2014 – 08/10 Punkte
5. Fingerhut-Sommer – beendet 26.04.2017 – 06/10 Punkte
6. Der Galgen von Tyburn – beendet 29.04.2018 – 08/10 Punkte

 

Der Galgen von Tyburn: Roman (Die Flüsse-von-London-Reihe (Peter Grant)) - Ben Aaronovitch,Christine Blum 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2018/04/gelesen-der-galgen-von-tyburn-ben.html
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