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review SPOILER ALERT! 2017-06-15 15:23
Du stirbst nicht allein
Du stirbst nicht allein: Psychothriller ... Du stirbst nicht allein: Psychothriller - Bernd Stratthaus,Tammy Cohen

€ 9,99 [D] inkl. MwSt. 

 

€ 10,30 [A] |  CHF 13,90* 

(* empf. VK-Preis) 

 

Taschenbuch, KlappenbroschurISBN: 978-3-7341-0437-4

 

NEU 

 

Erschienen: 17.04.2017 

 

 

 

Vier tote Mädchen. Vier trauernde Familien. Ein Killer auf freiem Fuß.

Vor vier Jahren erschütterte der Mord an der siebenjährigen Megan Purvis ganz London. Die Leiche des Mädchens wurde in einem abgelegenen Waldstück gefunden, auf ihrem nackten Schenkel stand das Wort »Sorry«. Zwei Jahre später verschwand Tilly Reid, auch ihre Leiche wurde gezeichnet und im Wald gefunden. Vierzehn Monate danach fand man erneut eine Mädchenleiche. Der Mörder der drei wurde nie gefasst. Und nun ist die kleine Poppy Glover verschwunden ...

Meine Meinung:

Ich bin aufgrund des Titels und des interessant klingenden Klappentextes auf das Buch aufmerksam geworden. Von der Autorin hatte ich bisher noch nichts gelesen und war dementsprechend sehr gespannt. 

Der Einstieg in das Buch ist mir recht leicht gelungen, der Schreibstil war durchgehend sehr flüssig. 

Ich habe dieses Buch aber nur teilweise als Thriller empfunden. Es ging lange Zeit darum, wie die Familien damit umgegangen sind und auch jetzt mit dem neuen Fall umgehen. Interessant war dabei, zu sehen, wie unterschiedlich die Elternpaare mit dem Verlust und überhaupt mit der ganzen Geschichte umgegangen sind. 

Es ging erst einmal weniger um die Tätersuche oder Ermittlerarbeit. Das kam erst sehr viel später.

Zum Thema Spannung kann ich sagen, dass diese für mich erst in der zweiten Hälfte aufkam, bei einem Thriller müsste aber von vorne herein mehr Spannung enthalten sein. Ich habe das Buch mehr als Drama empfunden als denn als Psychothriller. 

Das Ende war für mich völlig überraschend und hat mich auch sehr nachdenklich zurückgelassen. 

Alles in allem konnte mich dieser Psychothriller leider nicht so ganz begeistern und überzeugen, von daher bekommt das Buch 3,5 Sterne von mir. 

 
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review SPOILER ALERT! 2017-06-05 19:05
Wenn das Eis bricht
Wenn das Eis bricht: Psychothriller - Ca... Wenn das Eis bricht: Psychothriller - Camilla Grebe,Gabriele Haefs

€ 15,00 [D] inkl. MwSt. 

 

€ 15,50 [A] |  CHF 20,50* 

(* empf. VK-Preis) 

 

Paperback, KlappenbroschurISBN: 978-3-442-75717-6

 

NEU 

 

Erschienen: 10.04.2017 

 

 

 

In der Wohnung des reichen Geschäftsmanns Jesper Orre wird die Leiche einer jungen Frau gefunden – auf brutale Art ermordet. Von ihm fehlt jede Spur. Vor zehn Jahren gab es einen ganz ähnlichen Fall – ungelöst. Hanne, die Kriminalpsychologin von damals, soll deshalb ermitteln. Sie muss in die Vergangenheit eintauchen, dabei verschwimmt gerade ihre Gegenwart – sie fürchtet, an beginnendem Alzheimer zu leiden. Ihre Existenz bekommt zunehmend Risse, und die beiden Fälle verbinden sich auf ungute Weise. Kann Hanne sich selbst und ihren Erinnerungen trauen? Ist sie auf der richtigen Spur? Wann bricht das Eis, und was kommt darunter zum Vorschein?

Meine Meinung:

Ich kenne die Autorin schon von dem Autorenduo Grebe/Träff rund um die Siri-Bergmann-Reihe. Daher war ich sehr gespannt auf ein eigenes Buch von Camilla Grebe. Freundlicherweise wurde es mir vom Verlag zur Verfügung gestellt. 

Trotz der über 600 Seiten ließ sich das Buch sehr flüssig lesen und ich habe es innerhalb von 48 Stunden verschlungen. 

Durch die Art und Weise, wie das Buch geschrieben und aufgeteilt ist, rätselt man immer mit, ob die Emma, die wir durch viele einzelne Kapitel verfolgen, nun das Opfer oder die Täterin ist. Dies hat sich mir erst ziemlich zum Schluss erschlossen, so dass für mich von Anfang bis Ende Spannung vorhanden war. 

Zunächst einmal wird im Haus des Geschäftsmanns Jesper Orre eine Frauenleiche gefunden, von ihm fehlt auch jede Spur. Es dauert eine ganze Zeit, bis das Opfer identifiziert werden kann. Die Ermittler holen sich eine erfahrene Kriminalpsycbologin hinzu, die vor einigen Jahren einen ähnlich gelagerten Fall bearbeitet hat. Diese leidet aber mittlerweile unter anfänglicher Demenz.

Mich konnte diese Art des Psychothrillers auf jeden Fall begeistern. Es fing relativ harmlos an und die Spannung steigerte sich immer ein wenig mehr, zum Schluss konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen.

Alles in allem kann ich hier auf jeden Fall eine klare Kauf- und Lesempfehlung aussprechen für alle Fans von skandinavischen Thrillern. Dies ist ein Einzelband und kann unabhängig von der Siri-Bergmann-Reihe gelesen werden. Von mir bekommt das Buch sehr gute 4,5 Sterne. 

 

 

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review 2017-05-15 06:54
Kleine Kritikpunkte, dennoch ein Pageturner
So Kalt Dein Herz: Psychothriller (Leipzig-Thriller) - Richard L. Frey

Inhaltsangabe

Hinter dieser Fassade lauert der Tod...
Als Tim in ein abbruchreifes Haus einzieht, ahnt er nicht, dass das alte Gemäuer bereits einen Bewohner hat. Eines Nachts macht er eine Entdeckung, die sein Leben für immer verändern wird.

Anna ist eine Herumtreiberin, die vor allem eins möchte: Unsichtbar sein. Als Tim auf den Wildfang Anna trifft, scheint der Ärger vorprogrammiert. Das Mädchen ist von düsteren Geheimnissen umgeben. Warum beobachtet sie wie besessen das Haus gegenüber? Wer ist sie wirklich?

Ein tödliches Geheimnis. Als in der Nähe des Hauses ein kleines Mädchen spurlos verschwindet, findet Tim heraus, dass Anna ein schreckliches Geheimnis vor ihm verbirgt. Weiß Anna mehr von den grausamen Verbrechen, als sie zugibt?

Wahrheit oder nicht? Als Tim herausfindet, wer Anna wirklich ist, wird er unaufhaltsam in einen Strudel aus Lügen und Verbrechen gezogen. Als er begreift, was auf dem Spiel steht, muss er eine Wahl treffen, die das Leben aller Beteiligter für immer verändern wird.

Wem kann er noch vertrauen, wenn die letzte Fassade fällt?

 

Meine Meinung 

„So Kalt Dein Herz“ ist mein erstes Buch dieses Autors und so viel kann ich schon verraten, es wird nicht mein letztes gewesen sein.

 

Das Buch teilt sich insgesamt in 5 Teile ein, hinzukommend sind der Pro- und der Epilog. Fangen wir vorne an. So einen packenden, schockierenden und fesselnden Prolog habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Der Leser erfährt sofort, um welche Thematik sich dieses Buch drehen wird und dennoch wird man total im Dunkeln gelassen. Ich war sowas von gespannt weiterzulesen.

Die 5 Teile des Buches  und auch die untergeordneten Kapitel tragen jeweils eine aussagekräftige Überschrift. Aufgrund von massigen Psychologiestunden hätten sie mir eigentlich früher verraten müssen, in welche Richtung es geht, aber ich bin natürlich erst durch Hilfe des Autors draufgekommen. Auch dieser Punkt wurde perfekt umgesetzt, bleibt in Erinnerung und macht Sinn.

 

Den männlichen Hauptpart stellt hier der selbständige Handwerker Tim dar, welcher sich eine Bruchbude gekauft hat und nun sein handwerkliches Geschick in dieses Haus stecken möchte, um es herzurichten und um den Grundstein eines neuen Lebensabschnitts zu setzen. Frisch getrennt will er sich nun auf sich selbst verlassen, wäre da nicht Anna. Anna nimmt die weibliche Hauptrolle im Buch ein. Von vornherein eine sehr geheimnisvolle Persönlichkeit. Als Ausreißerin und Psychologiestudentin betitelt sie sich selbst. Denkt man zu Beginn dieses Aufeinandertreffens, dass da keine Sympathie aufkommen kann, beweisen es die Charaktere schnell anders. Denn Anna ist ebenfalls handwerklich nicht ganz unbegabt, greift Tim unter die Arme und darf im Gegenzug bei ihm wohnen.

 

Spannung kann der Autor immer wieder durch verschiedene Mittel in die Geschichte einbringen. Sei es ein Sitzungsprotokoll einer höchst aggressiven und psychotischen Frau, welches den Leser dazu anregt, die ersten diffusen Lösungsansätze zu finden oder einen Zeitungsartikel über eine Kindesentführung, mit dem Anna sich Tim auf ihre Seite ziehen will.
Denn Anna verfolgt einen Plan und Tim soll ihr helfen.

Ob sich Tim darauf einlässt und welchen Plan Anna verfolgt, verrate ich an dieser Stelle nicht.

 

Insgesamt ist zu sagen, dass der Autor hier eine sehr interessante und spannende Grundidee hatte, um dieses Buch zu schreiben. Verliert sich dieses Buch ab und zu in seinem Spannungsbogen, schafft er es doch immer wieder packende Kapitel einzufügen. Verwirrende und unvorhersehbare Wendungen überraschen den Leser des Öfteren, aber so soll es doch sein in einem Thriller oder?

 

Schreib- und Stiltechnisch kann man sagen, dass der Autor hier sehr vielseitig ist, welches das Lesen sehr angenehm macht.

____________________________________________________________

 

Bisher klingt meine Meinung zum Buch doch ganz gut oder?

Im Großen und Ganzen ist es auch so, aber als Vielleserin hat man irgendwann gewisse Vorstellungen und Erwartungen und zwei kleine Punkte konnten mich in diesem Buch nicht begeistern. Zum einen verliert sich der Autor in seiner anfänglichen sehr geheimnisvollen und spannenden Methodik, in dem er zu schnell und zu viel im Verlauf des Buches auflöst. Hätte er dem Leser immer nur einzelne Puzzleteile hingeworfen, hätte er die Spannung noch weiter steigern können.

 

Und den entwickelnden Beziehungsaspekt zwischen Tim und Anna hätte dieses Buch meiner Meinung nach nicht gebraucht. Ihr anfängliches Verhältnis fand ich sehr angenehm und so hätte es auch beibehalten werden können.

 

Mein Fazit

Beim Lesen merkt man, wie durchdacht diese Geschichte ist. Als Leser sollte man immer zu schätzen wissen, wie viel Arbeit in so einem Werk steckt und dies tue ich. Dennoch traue ich mich auf kleine Kritikpunkte anzusprechen, die mich beim Lesen einfach gestört haben. L.C. Frey scheint für mich ein Autor zu sein, der sich gern mit den Abgründen unserer Menschlichkeit auseinandersetzt und deshalb ist er für mich eine Autorenneuentdeckung, die ich weiterverfolgen werde.

Auch wenn mich zwei Punkte beim Lesen nicht ganz so angefixt haben, kann ich allen Lesern dieses Genres dennoch eine Leseempfehlung aussprechen, da die spannende Grundidee, die ein Thriller brauch, einfach da sind.

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review 2017-05-06 11:48
Glücksmädchen: Psychothriller - Mikaela Bley,Katrin Frey

Glücksmädchen: Psychothriller - Mikaela Bley,Katrin Frey 

 

Ein Kind verschwindet. Die getrennt lebenden Eltern sind offensichtlich der Verzweiflung nahe. Und die Journalistin Ellen Tamm ist in diesem Kontext einem Rätsel auf der Spur, das auch sie mehr und mehr persönlich betrifft. „Glücksmädchen“ von Mikaela Bley ist meiner Meinung nach ein Psychothriller, der „die Nackenhaare zum Stehen“ bringt… Inhaltlich fesselnd, irreführend wie tiefgründig und immer wieder überraschend! Ich kann wohl schon vorwegnehmen, dass ich das Buch regelrecht verschlungen habe!

Lycke, die achtjährige Tochter von Harald und Helena verschwindet eines nachmittags spurlos. Einige Personen aus Lycke‘s Umfeld geraten unter Verdacht. Doch was geschah tatsächlich an besagtem Tag? Und wo ist Lycke abgeblieben? Ein makaberes Katz-und-Maus-Spiel zwischen den Protagonisten beginnt und lässt immer weiter hinter die Fassaden der einzelnen Figuren und deren Beziehungen blicken. Zudem plagen Ellen Tamm ganz eigene Dämonen, die nicht nur durch den Fall „Lycke“ heraufbeschworen werden. Man steigt gleich mit Beginn des Psychothrillers in das Geschehen ein und es ist Spannung von der ersten bis zur letzten Seite, was folgt. In sehr flüssig lesbarem Schreibstil konstruiert Mikaela Bley ein absolut rundes Gesamtbild mit durchgängig authentischen Charakteren. Man hegt beim Lesen häufig einen Verdacht, wird aber trotzdem immer wieder eines Besseren belehrt oder auf eine neue Spur gebracht. Viele Wendungen und überraschende Entwicklungen lassen den Thriller zu einem echten „Page-Turner“ werden. Nicht nur die Inhalte zum Verschwinden des Mädchens sind sehr spannend zu lesen, sondern auch der zweite Erzählstrang, in dem es (wie eingangs bereits erwähnt) um die Journalistin Ellen geht, ist wahnsinnig gut geschrieben. Selbst die Schauplätze in Stockholm wirkten durchweg real und waren gut vorstellbar. Zudem ist das Buch in einzelne, überschaubare Kapitel unterteilt – jeweils der betreffenden Figur gewidmet und natürlich mit dem entsprechend passenden Perspektivwechsel. Abwechslungsreich und gut konzipiert. Alles in allem ein sehr überzeugendes Buch! Einzig der Titel wirkt im Nachhinein vielleicht ein wenig deplatziert oder irreführend. Aber das mag Geschmackssache sein. Man merkt jedenfalls inhaltlich nicht, dass „Glücksmädchen“ der erste Psychothriller der Autorin ist, ganz im Gegenteil. Für mich ganz sicher nicht das letzte Buch von Mikaela Bley - falls denn weitere folgen, was ich sehr hoffe! :)
Ich würde diesen Psychothriller definitiv weiterempfehlen und kann nur sagen: Für Fans des Genres ein absolutes „must have“! 5 Sterne.

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review 2017-05-06 11:07
Was du nicht siehst: Psychothriller - Le... Was du nicht siehst: Psychothriller - Leonie Haubrich
Liz verletzt einen Mann in ihrem Haus - lebensgefährlich. Sie beruft sich auf Notwehr und nennt das Opfer einen Einbrecher. Die Polizei hat Zweifel an dieser Version.. Doch was hat sich in Liz‘ Haus zugetragen? Was steckt hinter dieser scheinbar verzweifelten Tat?! Im Grunde ist nichts so, wie es scheint. Alles ist verworren und undurchsichtig, bis nach und nach Licht ins Dunkel kommt… Und alles in einem anderen, ganz neuen Licht zeigt.
 
„Was du nichts siehst“ ist der neueste Thriller von Leonie Haubrich. Ein Roman, der zwar erst langsam in Fahrt kommt, dann aber jede Menge Nervenkitzel und unerwartete Wendungen zu bieten hat! Die Figuren wirkten auf mich anfangs noch ein wenig fahrig und ich musste mit den Charakteren, wie auch der Handlung erst einmal warm werden, bevor es mich dann richtig gepackt hat. Liz ist meiner Meinung nach zum Beispiel nicht unbedingt eine Person, die man gleich sympathisch nennen würde. Ein wenig konfus, dazu berechnend und beinahe psychopathisch wirkt sie zu Anfang. Doch man blickt nach und nach hinter die Fassaden und erkennt dann schließlich auch ein Muster in den Entwicklungen und Handlungen. Richtig spannend wurde es in etwa ab Mitte des Buches, bis dahin bauen sich die Erzählstränge noch vage auf und verweben sich subtil immer weiter miteinander. Unheimliche Nacht-Falter, Liz‘ Paranoia und die Männer in ihrem Leben – das alles ergibt irgendwann im Verlauf einen klareren Sinn und bringt einige Überraschungen mit sich. Mir gefielen der eingängige Schreibstil, sowie die sich langsam aufbauende Spannung letztlich sehr gut. Zudem ist das Buch doch recht kurzweilig und bleibt in der Länge absolut überschaubar.
 
Wer Psycho-Thriller mag, wird hier meines Erachtens bestens bedient. Ein gut konzipierter und ziemlich spannender Thriller, den es sich zu lesen lohnt! Deshalb 5 Sterne.



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