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Search tags: Psychothriller
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review 2018-01-06 22:08
Ich fühle mich beobachtet
Erlöse mich: Psychothriller - Michael Robotham

Es ist kein Geheimnis: ich habe einen Hang zu Psychothrillern. Ob das eine gute oder eher fragwürdige Neigung ist, sei mal dahingestellt. 

"Erlöse mich" ist anscheinend der 9. Band einer Reihe. Ich muss sagen: ist mir nicht unbedingt aufgefallen. Offensichtlich ist der Psychologe Joe O'Loughlin immer der Hauptcharakter in Zusammenarbeit mit dem Polizisten Vincent Ruiz. Wahrscheinlich haben sie schon viel erlebt und eine bedeutungsschwangere Beziehung. Ist mir aber egal, bzw. habe ich jetzt nicht vermisst und ich hatte auch nicht das Bedürfnis zuerst die vorangegangenen 8 Bände zu lesen. Es ist in sich schlüssig. In meinen Augen könnte es in den ersten 2/3 schon etwas mehr Psycho sein und nicht "nur ein Erörtern, ob der Ehemann der Darstellerin nun abgehauen oder verschwunden ist". Doch zum Ende hin wird es tatsächlich ziemlich beängstigend - es geht eigentlich um einen Mann, der die Darstellerin seit Jahren beobachtet hat und sie "gerächt" hat (die Wahrnehmung des leicht durchgedrehten Mannes...). Durch andere verstörende Erlebnisse hat die Darstellerin eine zweite, männliche Persönlichkeit entwickelt, die sie am Ende rettet. Mit dezent schockierendem Ausmaß. 

Es gibt dennoch etwas viel Abstruses, so zum Beispiel, dass der "Rächer" eigentlich der Vater der Darstellerin ist. Das finde ich ja mal vollkommen unnötig. Manchmal ist es auch zu viel...

Nichtsdestotrotz kein schlechter Psychothriller.

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review 2018-01-04 19:18
Eiskalter Thriller
Eisige Schwestern: Psychothriller - S.K. Tremayne,Susanne Wallbaum

Sarah und Angus wagen einen Neuanfang. Vor einem Jahr ist ihr Mädchen Lydia bei einem Unfall gestorben. Es bleibt Lydias Zwillingsschwester Krystie, der sie nun ihre ganze Aufmerksamkeit schenken wollen. Dazu ziehen sie auf eine Insel nach Schottland, wo sich der Neuanfang als Ende entpuppt.

Sarah und Angus ziehen auf eine abgeschottete Insel, wo sie die Vergangenheit hinter sich lassen möchten. Denn nach Lydias Unfall haben beide das Gefühl, dass etwas nicht stimmt. In der neuen Umgebung hoffen sie auf andere Gedanken zu kommen. Doch bald behauptet Krystie in Wirklichkeit Lydia zu sein. Haben sie das falsche Zwillingsmädchen begraben? Oder bildet sich Krystie das nur ein?

Großteils verbringt man mit Sarah seine Zeit, die sich dem ungemütlichen Inselleben beugt. Sie versucht das heruntergekommene Haus herzurichten und ihrem verbliebenen Mädchen Krystie eine gute Mutter zu sein. Doch nach und nach häufen sich die Merkwürdigkeiten und Sarah vermutet schon, dieses Mädchen kann nicht Krystie sein …

Damit ist S. K. Tremayne ein spannender Plot gelungen. Man stelle sich vor, man ist Eltern von Zwillingen und einer stirbt. Wie kann man bei kleinen Kindern sicher sein, welcher von ihnen gestorben ist? Immer wieder geht Sarah den Unfall im Geiste durch und beobachtet ihre Tochter ganz genau. Handelt es sich um Krystie oder Lydia? Lydia oder Krystie? Oder bildet sie sich das alles in ihrer Trauer nur ein?

Angus hingegen hat mit den finanziellen Sorgen der Familie zu kämpfen. Denn um die Finanzen ist es schlecht bestellt. Daher stürzt er sich in die Arbeit, wobei er nur zu gut weiß, dass der Unfalltod seiner Tochter doch merkwürdig war.

S. K. Tremayne schildert die Ereignisse aus Angus’ und Sarahs Perspektive, wobei Sarah deutlich die Oberhand behält. Nach und nach wird klar, dass die Protagonisten dem Leser und sich gegenseitig Informationen vorenthalten, die Licht ins Dunkel bringen könnten. Das macht unter anderem die unterschwellige Spannung dieses Thrillers aus. 

Hinzu kommt der Schauplatz der einsamen Insel, den die Familie gegen das bunte Treiben in London tauscht. Auf der Insel ist es kalt, das Haus ist halb verfallen, sie ist schwer erreichbar und dann zieht auch noch ein Unwetter auf. Dieses Setting hat es mir angetan, weil dadurch eine subtile Bedrohung entstanden ist, die durch die Handlung begleitet hat.

Zudem kommen feine Mystery-Elemente, die man sich nicht wirklich erklären kann. Liegt es daran, dass Krystie eigentlich Lydia ist? Interpretieren die Beteiligten zu viel in die Situation hinein? Oder drehen sie ganz einfach durch?

Am Ende sorgt die Handlung noch für einen sanften Schauer, es wird sogar etwas gruselig und ich bin an den Seiten geklebt.

Meiner Meinung nach hat S. K. Tremayne  mit „Eisige Schwestern“ einen stimmungsvollen Psychothiller geschrieben, der es einem teilweise eiskalt den Rücken runter jagt. Das einsame Setting, das Verwirrspiel um das Mädchen und Sarahs Bemühen eine gute Mutter zu sein haben mich nicht kalt gelassen. Ich habe ständig eine latente Spannung gespürt.

„Eisige Schwestern“ ist ein Thriller für Leser, die das subtile Grauen mögen, unterschwellige Spannung in Büchern schätzen und Mystery-Elementen gerne eine Chance geben. 

Source: zeit-fuer-neue-genres.blogspot.co.at
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review 2017-10-25 20:37
Wenn man niemandem trauen kann
Die stille Kammer: Psychothriller - Jenny Blackhurst

Fast drei Jahre hat Susan Webster in der forensischen Psychiatrie zugebracht. Ihr wird vorgeworfen, ihren damals nur zwölf Wochen alten Sohn Dylan getötet zu haben. Doch Susan, die sich in Emma Cartwright umbenannt hat, kann sich an die Tat nicht mehr erinnern. In einer anderen englischen Kleinstadt, in der sie niemand kennt, will sie ein neues Leben beginnen. Da taucht plötzlich ein Brief auf mit dem Foto eines etwa dreijährigen Jungen, der den Namen ihres Kindes trägt. Kann es etwa sein, dass ihr Sohn doch noch lebt? Oder erlaubt sich nur jemand einen üblen Scherz mit ihr?

 

„Die stille Kammer“ ist das gelungene Thriller-Debüt der Autorin Jenny Blackhurst.

 

Meine Meinung:

Erzählt wird in der Ich-Perspektive aus Sicht von Susan. Dadurch konnte ich die Innenwelt der Protagonistin gut nachvollziehen und war schnell in der Geschichte drin. Diese Kapitel wechseln sich ab mit anderen, die in der Vergangenheit spielen, beginnend im Jahr 1987. Die Verknüpfung mehrerer Erzählstränge ist nicht nur wichtig für den Verlauf der Handlung, sondern auch sehr geschickt gemacht. Immer wieder erhält der Leser aber auch Andeutungen, die später ins Leere führen. Mehrere Personen wirken verdächtig. Dadurch und durch mehrere Überraschungen wird die Spannung bis zum Ende aufrechterhalten, sodass ich bis zum Schluss gespannt die Auflösung des Ganzen verfolgt habe. Durch die Komplexität der Geschichte war es interessant zu erfahren, wie alles miteinander zusammenhängt.

 

Positiv fand ich auch die Kürze der Kapitel, die ebenfalls zum Spannungsaufbau beigetragen und für ein hohes Tempo gesorgt haben. Hinzu kommt der flüssige, angenehme Schreibstil, sodass ich das Buch nur schwer beiseitelegen konnte.

 

Die Figuren des Thrillers sind glaubwürdig gezeichnet. Die Handlung wirkte auf mich stimmig, auch das Ende schlüssig.

 

Ein Pluspunkt waren für mich auch die hübsche Optik des Taschenbuchs und das sehr sympathische Nachwort. Leider sagt mir der deutsche Titel nicht so zu. Das englische Original „How I Lost You“ klingt für mich nicht nur ansprechender, sondern ist meiner Meinung nach auch thematisch passender.

 

Mein Fazit:

Jenny Blackhurst ist ein spannender und komplexer Psychothriller gelungen. Er macht mir Lust, weitere Bücher der Autorin zur Hand zu nehmen.

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review 2017-09-28 19:50
SOG - Huldar & Freyja (2) | Yrsa Sigurðardóttir
170928 SOG
Autorin: Yrsa SigurðardóttirTitel: SOGReiche: Huldar & Freyja (2)Genre: PsychothrillerVerlag: Der Hörverlag, [15.09.2017][724 Minuten] ungekürztSprecher: Dietmar Wunderauch als eBook und HC verfügbargehört über die Audible-Appklick zu Amazon.deklick zu Audible.de

Inhaltsangabe (Audible);

Hinter allem Bösen schreitet die Rache.
Kommissar Huldar hatte keinen guten Start bei seiner Zusammenarbeit mit der Kinderpsychologin Freyja. Dennoch zieht er sie bei den aktuellen Ermittlungen wieder zurate: In Reykjavik wird nach zehn Jahren eine in einen Grundstein eingemauerte Zeitkapsel mit Briefen von damaligen Schülern gehoben. Unter den Briefen findet sich auch eine Nachricht, die akribisch die Initialen zukünftiger Mordopfer auflistet. Als kurz darauf zwei Hände gefunden werden, die ihren Besitzern bei lebendigem Leib abgetrennt wurden, ist klar, dass diese Nachricht aus der Zeitkapsel tödlich ernst zu nehmen ist...
Gelesen von Dietmar Wunder, u. a. die Synchronstimme von James Bond-Darsteller Daniel Craig.

>> Diese ungekürzte Hörbuch-Fassung wird Ihnen exklusiv von Audible präsentiert und ist ausschließlich im Download erhältlich.

©2017 btb Verlag. Übersetzung von Tina Flecken (P)2017 der Hörverlag

Meine Meinung:

 

süchtig machend, unsagbar spannend, grausig

 

Das Cover hat was. So ganz genau kann ich gar nicht sagen, was man darauf sieht ;) - Ich würde meinen, es handelt sich um zerknittertes Papier mit einem Loch in der Mitte und dem Buchtitel in flammendem Rot in diesem. Was sonst könnte es darstellen? Scherben? Zersplitterndes Eis wohl kaum. – Das Cover war jedenfalls nicht der Auslöser für meinen Kauf, sondern weil dies das zweite Buch in der Reihe um Huldar und Freyja ist. Schon der erste Band hat mir unheimlich gut gefallen, und so war ich auf den Folgeband mehr als neugierig.

 

Wie in der Inhaltsangabe schon erwähnt, beginnt der Roman nach einem kurzen Blick in die Vergangenheit mit einer ausgebuddelten Zeitkapsel. Huldar nimmt die dort angedrohten Morde sehr ernst und versucht, den Autor des Briefes in Erfahrung zu bringen. Während die Ermittlungen laufen, werden nicht nur die oben erwähnten abgetrennten Hände, sondern auch weitere Tote gefunden. Die Situation spitzt sich zu, und noch immer ist völlig unklar, wer dahinter steckt. Mehrere Personen werden befragt, und doch drehen sich alle im Kreis.

 

Auch die Situation zwischen Huldar und Freyja spitzt sich zu. Ich bin wirklich gespannt, ob es Huldar in den folgenden Bänden gelingt, zu Freyja durchzudringen. Sie ist eine toughe Frau mit ehernen Prinzipien. Sein Fauxpas bei ihrem ersten Treffen scheint sie ihm nie zu verzeihen.

 

Mehrere Handlungsstränge gipfeln voller Spannung in einigen Morden und führen uns letztendlich zu dem Täter. Das Motiv ist mir jedoch noch immer nicht ganz klar. Wahrscheinlich ist dies auch sehr schwer zu begreifen, denn Psychopaten folgen anderen Regeln. Wie gerade dieser Täter so brutal sein kann und in Kauf nimmt, was er letzten Endes tut, bleibt mir unbegreiflich. Ich gebe zu, ich hatte auf jemand anderen getippt.

 

Dietmar Wunder ist natürlich ein super Sprecher und passt gut zu einem isländischen Psychothriller, zumal auch er die isländischen Namen richtig auszusprechen scheint, ohne sich die Zunge zu verknoten. Ich frage mich nur, warum nach dem ersten Band der Sprecher gewechselt wurde. Auch Mark Waschke, der Sprecher vom ersten Band, hat mir sehr gut gefallen.

 

Nun muss ich also wieder einige Zeit auf den Folgeband warten. Zum Glück gibt es noch weitere Reihen, die ich noch längst nicht bis zum Ende gehört habe und die mich weiterhin vor Spannung um den Schlaf bringen können ;)

 

Ich gebe 09/10 Punkte.

 

09-10

 

Bücher der Reihe Dóra Guðmundsdóttir:

 

  1. Das letzte Ritual – rezensiert am 26.12.2012 – 07/10 Punkte
  2. Das gefrorene Licht – beendet 28.11.2014 – 07/10 Punkte
  3. Das glühende Grab – beendet 11.08.2015 – 06/10 Punkte
  4. Die eisblaue Spur – beendet 07.06.2016 – 07/10 Punkte
  5. Feuernacht – beendet 11.05.2017 – 07/10 Punkte
  6. Todesschiff – beendet 21.08.2017 – 08/10 Punkte

 

Bücher der Reihe Huldar & Freyja:

 

  1. DNA – beendet 14.09.2017 – 10/10 Punkte
  2. SOG – beendet 28.09.2017 – 09/10 Punkte


- Geisterfjord – rezensiert 05.05.2012 – 09/10 Punkte

 

SOG (Huldar & Freyja 2) - Der Hörverlag,Yrsa Sigurdardóttir,Frank Bruder,Dietmar Wunder 

Source: sunsys-blog.blogspot.de/2017/09/gehort-sog-yrsa-sigurardottir.html
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text 2017-09-15 21:56
Empfehlenswert
Ich soll nicht lügen: Psychothriller - S... Ich soll nicht lügen: Psychothriller - Sarah J. Naughton,Marie Rahn

Inhalt:
Zwei Frauen umkreisen einander in einem Netz aus Lügen. Wer ist Täter, wer ist Opfer? »Er war die Liebe meines Lebens.« »Warum wusste ich nicht, dass mein Bruder verlobt ist?« »Er war depressiv und wollte sich umbringen.« »Mein Bruder hatte keine Depressionen.« »Er ist einfach gesprungen.« »Und wenn ihn jemand gestoßen hat?« »Ich bin die Liebe seines Lebens.« »Bist du seine Mörderin?«

Mags' Bruder Abe liegt im Koma. Er ist von einer Treppe zwölf Meter in die Tiefe gestürzt. Die Polizei glaubt seiner Verlobten Jody, dass es ein Selbstmordversuch war. Mags glaubt ihr nicht. Sie ist sicher, dass Jody lügt. Aber warum? Psychologisch raffinierte Spannung für die Fans von "Girl on the Train" und "Die Witwe".

Mein Fazit:
Das ganze Buch hindurch steht eine berechtigte Frage im Vordergrund "Wer sagt die Warheit".
Die Autorin hat ein Konstrukt entworfen, in dem man als Leser gefangen ist und nicht mehr aussieht - man ist richtig an das Buch gefesselt.
Der Thriller enthält viele psychologische Aspekte, die für mich zu einem Thriller einfach dazugehören. Ein toller Thriller - für den fünften Stern hätte er aber noch ein gewisses "Extra" gebraucht.

An Thrillerfans kann ich das Buch absolut empfehlen.

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